Mathematiker analysiert neue RKI-Daten zum Impfstatus der «Corona-Toten»
«Die Behauptung, die Impfung würde vor schwerem Verlauf und Tod schützen, lässt sich aus den RKI-Daten jedenfalls nicht ableiten.»
Der folgende Artikel ist ein Gastbeitrag des Mathematikers Dr. Christian Meyer. Er befasst sich auf Basis neu herausgegebener Rohdaten des Robert-Koch-Instituts zu an oder mit Corona Verstorbenen sowie der Belegung von Intensivstationen mit der Wirksamkeit der modRNA-Präparate. Die sogenannte Corona-Impfung wurde stets als lebensrettend angepriesen, obwohl selbst die qualitativ hochwertigsten Daten, nämlich die randomisierten Zulassungsstudien, nicht zeigen konnten, dass die «Impfung» Leben rettet. Auch diese Studie konnte nicht zeigen, dass Geimpfte signifikant seltener an Corona sterben. Was sagen nun die Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) dazu?
Auch wenn inzwischen zahlreiche Dokumente aus der Corona-Zeit allgemein zugänglich sind, beispielsweise die Protokolle des Corona-Krisenstabes des Robert-Koch-Institut (RKI), so sitzen die Behörden doch noch auf großen Datenmengen, die viel Licht ins Dunkel bringen und bei der Aufarbeitung dieser Zeit helfen könnten. Ein besonders unrühmliches Beispiel ist sicher das Paul Ehrlich-Institut (PEI), das sich weiterhin weigert, die über die SafeVac 2.0-App erfassten Daten herauszugeben oder eine eigene Auswertung dazu zu veröffentlichen. Aber auch beim RKI bedarf es oft schon erheblichen Drucks von außen, bis ein paar interessante Datenkrümel vom Tisch fallen gelassen werden.
So bat der AfD-Bundestagsabgeordnete Kay-Uwe Ziegler in der Woche vom 22. September 2025 die Bundesregierung um Auskunft, «wie viele der rund 183.000 in Deutschland im Zusammenhang mit Corona gemeldeten Todesfälle auf Personen entfielen, die nicht gegen COVID-19 geimpft waren». Die Bundesregierung antwortete mit Verweis auf das RKI, dass von etwa 187.000 Fällen rund 39.000 ungeimpft waren und rund 33.000 mindestens einmal geimpft, und dass der Impfstatus bei den restlichen 115.000 Fällen nicht bekannt sei.
Diese Zahlen wurden mehrfach in den Medien aufgegriffen, zuerst von der «Neuen Zürcher Zeitung» und dann beispielsweise von dem Mathematiker Prof. Thomas Rießinger in einem Gastbeitrag für den Journalisten Boris Reitschuster. Insbesondere schloss die NZZ, dass im Jahr 2020 (bis auf die allerletzten Tage des Dezember) noch keine Covid-Impfungen zur Verfügung standen, dass also die offiziell 36.000 «Covid-Toten» des Jahres 2020 den Ungeimpften zuzuordnen seien. Wäre diese Annahme korrekt, so blieben nur 3.000 ungeimpfte Todesfälle für die Jahre 2021 bis 2024 übrig.
Die Schlussfolgerung ist logisch richtig, allerdings ist die Annahme falsch, dass das RKI die «Covid-Toten» des Jahres 2020 automatisch als ungeimpft einordnen würde. Dies kann man erkennen, indem man die offiziellen geimpften «Covid-Toten» der Jahre 2021 bis 2024 zusammenrechnet. So nannte das RKI in seiner Auswertung zum Impfstatus allein für den Zeitraum von Kalenderwoche 01/2022 bis Kalenderwoche 11/2023 insgesamt 2.906 ungeimpfte «Covid-Tote». Nimmt man noch die 815 ungeimpften «Covid-Toten» für Kalenderwoche 49/2021 bis Kalenderwoche 52/2021 hinzu, so zählt man schon 3.711, also deutlich mehr als 3.000.
Hier bestand also Klärungsbedarf, wobei das RKI einen offensichtlichen Wissensvorsprung hatte – ein klarer Fall für eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz. Diese hat der Autor des Textes am 10. Oktober 2025 gestellt. Die Anfrage zog sich bis zur Beantwortung letztlich ein halbes Jahr hin, und es waren mehrere beharrliche Rückfragen erforderlich. Laut RKI konnte die Anfrage nur teilweise beantwortet werden, und es fielen Gebühren an (wenn auch am Ende geringere als zunächst durch das RKI prognostiziert).
Nun sind die Daten also da und können ausgewertet werden. In dem folgenden Diagramm werden zunächst einmal nur zwei Kurven gezeigt, jeweils je Kalenderwoche der Jahre 2020 bis 2024:
Die durchgezogene rote Kurve zeigt den Anteil geimpfter «Covid-Toter» an allen «Covid-Toten» mit bekanntem Impfstatus (also der Summe aus geimpften und ungeimpften Toten; der Datenpunkt wird nicht gezeigt, wenn die Summe kleiner als drei ist)
Die graue Kurve zeigt den Impffortschritt, d.h. die Gesamtzahl der Erstimpfungen geteilt durch die Bevölkerungsgröße (aus RKI-Daten)
Erkennbar ist, dass die Impfquote unter den «Covid-Toten» steigt, bis sie Mitte 2022 ein Plateau von etwa 85% erreicht hat – bei einer Impfquote in der Bevölkerung von nur etwa 77%. Dies bedeutet allerdings nicht unbedingt negative Impfeffektivität. Das Problem ist, dass sowohl die Impfquote als auch die Anfälligkeit für «Covid-Todesfälle« sehr stark mit dem Alter ansteigen. Leider liegt eine Aufteilung der Fälle nach Impfstatus und Alter aber nicht vor. Die Behauptung, die Impfung würde vor schwerem Verlauf und Tod schützen, lässt sich aus den RKI-Daten jedenfalls nicht ableiten.
In dem nun folgenden Diagramm werden noch einige zusätzliche Informationen in obiges Diagramm eingefügt.
Die gestrichelte rote Kurve zeigt den Anteil der «Covid-Toten» mit bekanntem Impfstatus an allen «Covid-Toten»
Die durchgezogene blaue Kurve zeigt den Anteil geimpfter «Covid-Intensivpatienten» an allen «Covid-Intensivpatienten» (genauer: Intensivpatienten mit positivem Covid-Test)
Die gestrichelte blaue Kurve zeigt den Anteil der «Covid-Intensivpatienten» mit bekanntem Impfstatus an allen «Covid-Intensivpatienten»
Die grüne Linie zeigt den Anteil geimpfter «Covid-Toter» von 59%, der sich aus dem Impfmonitoring des RKI für den Zeitraum von Kalenderwoche 01/2022 bis Kalenderwoche 11/2023 ergab (s.o.).
Die «blauen» Kurven entstammen einer früheren erfolgreichen (und sogar kostenlosen) Anfrage des Autors nach dem Informationsfreiheitsgesetz. [3]
Was kann man nun aus der Gesamtsicht erkennen? Zunächst einmal, dass die Gesundheitsämter (bezüglich Todesfällen) und die Krankenhäuser (bezüglich Intensivpatienten) ziemlich schnell die Lust an der Erfassung und/oder Übermittlung des Impfstatus verloren haben. Daraus ergibt sich natürlich (wie Prof. Thomas Rießinger in seinem oben erwähnten Beitrag auch schon bemerkt hat) die Frage, wie repräsentativ die Fälle mit gemeldetem Impfstatus für die Gesamtsituation sind. Alle weiteren Auswertungen werden wir unter der Annahme vornehmen, dass eben Repräsentativität gegeben ist. Warum auch nicht? Die Alternative wäre die Annahme, dass alle Beteiligten (RKI, Gesundheitsämter, Krankenhäuser) viel Geld ausgegeben und enorme Mitarbeiterkapazität investiert haben, um nutzlose Zahlen zu erzeugen.
Der Gleichlauf der Impfquoten bei Todesfällen und Intensivpatienten ist beachtlich. Insbesondere ist davon auszugehen, dass in beiden Welten ähnlich (nämlich überhaupt nicht) zwischen «mit Covid» (d.h. mit positivem Test) und «wegen Covid» unterschieden wurde.
Vielleicht lohnt es sich, noch etwas genauer auf das «Impfjahr» 2021 zu schauen. Am Anfang des Jahres überholt die Impfquote unter den «Covid-Toten» scheinbar die Impfquote in der Bevölkerung, dafür fällt sie in der zweiten Jahreshälfte zurück. Diese Entwicklungen sollten nicht überbewertet werden. Die erste Jahreshälfte dürfte durch die Altersstruktur sowohl beim Impffortschritt als auch bei «Covid-Toten» erklärbar sein, die zweite möglicherweise dadurch, dass «Covid-Todesfälle» innerhalb der ersten 14 Tage nach der Impfung als ungeimpft klassifiziert wurden. Zudem kann es hier durchaus eine Rolle spielen, dass die Quote der Todesfälle mit bekanntem Impfstatus in dieser Zeit so deutlich zurückging.
Die genaue Klassifikation von Todesfällen spielt dann auch eine Rolle bei der Suche nach einer Erklärung zwischen der RKI-Schätzung für Kalenderwoche 01/2022 bis Kalenderwoche 11/2023 (grüne Linie, 59% Impfquote unter «Covid-Toten») und dem sich nun aus den Daten für diesen Zeitraum ergebenden Wert (79%). Hierzu schreibt das RKI explizit, dass einmal Geimpfte grundsätzlich ausgeschlossen wurden und dass Geimpfte erst ab 14 Tagen nach der zweiten Impfung als solche gezählt wurden. In Zahlen ergaben sich beim RKI für diesen Zeitraum 2.906 ungeimpfte und 4.156 geimpfte «Covid-Tote», also eine Impfquote von 59%. In den nun vom RKI bereitgestellten ungefilterten Daten stehen 4.685 ungeimpfte «Covid-Tote» 17.106 geimpften gegenüber, womit man eben auf eine Quote der geimpften Toten von 79% kommt. Interessant ist hierbei, dass offenbar vorher 62% der ungeimpften Toten vom RKI berücksichtigt wurden, aber nur 24% der geimpften.
Schließlich soll noch ein kleiner Rückblick in das Jahr 2020 erfolgen, in dem die Impfungen eigentlich erst in der 53. Kalenderwoche 53 starteten. Nun sind in den Daten aber schon für den Zeitraum von der Kalenderwoche 44 bis zur Kalenderwoche 52 insgesamt 17 geimpfte Todesfälle verzeichnet. Handelt es sich um Fehlangaben durch Gesundheitsämter? Sind vielleicht Menschen verstorben, die sich in einem anderen Land (beispielsweise den USA) schon etwas früher hatten impfen lassen? Handelt es sich um Menschen, die an den Zulassungsstudien teilgenommen hatten, und wenn ja, sind die Todesfälle dann in den Ergebnisdokumenten der Zulassungsstudien vermerkt?
Ziehen wir ein kleines Fazit: Zur Corona-Zeit ist noch lange nicht alles gesagt. Es gibt bei den Behörden immer noch Daten, die noch nicht ausgewertet wurden, und immer, wenn solche Daten ans Licht der Öffentlichkeit kommen, wird deutlicher, dass das damals propagierte Impf-Narrativ auf tönernen Füßen stand.
Noch heute postuliert das RKI auf der eigenen Webseite: «Die verfügbaren COVID-19 Impfstoffe schützen gut vor schweren Krankheitsverläufen.»
Sowohl bei den «Covid-Toten» als auch bei den «Covid-Intensivpatienten» lag aber die Impfquote schließlich (nach einer gewissen Anlaufzeit, in der sich verschiedene Effekte überlagert haben dürften) über derjenigen in der Bevölkerung. Dies muss nicht unbedingt bedeuten, dass die Wahrscheinlichkeit, an oder mit Covid zu sterben oder auf der Intensivstation zu landen, durch die Impfung erhöht wurde. Dazu wäre eine nach Alter differenzierte Betrachtung notwendig; aber eine solche Betrachtung ist nicht möglich, weil diese Detaildaten nie erhoben wurden. Die Daten zeigen aber eben auch nicht, dass die sogenannte Impfung vor schweren Verläufen oder Tod an oder durch Corona schützt. Mögen diese und alle noch auftauchenden Analysen zur Aufarbeitung dieser dunklen Zeit beitragen.
Zum Autor
Dr. Christian Meyer ist Mathematiker und konstruiert beruflich Portfoliomodelle für Finanzrisiken. Seit 2020 beschäftigt er sich mit Corona-Daten und kommentiert insbesondere den oft zweifelhaften Umgang mit statistischen Methoden in Literatur und Öffentlichkeit. Ergebnisse legt er in der Regel auf Substack ab (cm27874.substack.com).
Weitere Recherchen ermöglichen:
Bastian Barucker, GLS Bank, IBAN: DE02 4306 0967 1115 7847 01, BIC: GENODEM1GLS, Betreff: Schenkung
PayPal: info@bastian-barucker.de (Link)






Ich mach ja so ein bisschen die Tests (aus China und da in den Teststraßen hatten Amerikaner Patente drauf) zu meinem Thema. Die Tests mit 'R' von dt.Firmen aus Apotheken wurden in China produziert. Das CE Zeichen machten Chinesen drauf. In China werden die Packungen nochmal zum steril machen in Tanks gefahren-und mit Radioaktivität 'behandelt'. Meine Vermutung ist, dass teilweise auch verstrahlte Dinge rüberkamen. Dann EO, ETO. Stand am Beipackzettel der chin.Schnelltests aus dem Supermarkt. Ethylenoxid. Verbotenes Spritzmittel aus den 80er Jahren. Ungut beim Einatmen. - Dann fand ein Bekannter beim Mikroskopieren graue Fäden auf Teststäbchen und Masken aus China. Könnte Graphenhydroxid sein. Ist IM Körper auch nicht nachweisbar, ist aber scharf wie eine Rasierklinge und sehr magnetisch. WARUM waren da so viele tote Zähne in den letzten Jahren.... (Zahnärzte berichteten). Nun, selbst weiterdenken.