Studie findet keine Wirksamkeit, aber Risikosignale bei mRNA-Injektionen für Kinder
Eine aktuelle Studie aus England deutet auf ein negatives Nutzen-Risiko-Verhältnis der modRNA-Impfungen für Kinder hin. Der Nutzen ist fast nicht vorhanden, die Nebenwirkungen jedoch relevant.
Die Verabreichung der neuartigen und wenig erprobten modRNA-Impfstoffe an Kinder und Jugendliche während des Corona-Geschehens war von Anfang an höchst umstritten – vor allem, da eine Infektion mit SARS-CoV-2 für Kinder kaum gefährlich ist. Das hat auch der aktuelle STIKO-Chef, Dr. Reinhard Berner, in der Sitzung der Corona-Enquetekommission des Deutschen Bundestags am 19. März 2026 bestätigt. Zu Beginn der Impfkampagne für Kinder gab der damalige Vorsitzende der Ständigen Impfkommission, Thomas Mertens, in der Sendung bei Markus Lanz offen zu, dass er seine Enkel nicht impfen lassen würde. Auch die geleakten Protokolle des Corona-Krisenstabs des Robert-Koch-Instituts (RKI) zeigen deutliche Zweifel an der Sinnhaftigkeit der Impfung von Kindern. So sprachen sich pädiatrische Fachverbände gegen die Impfung von Kindern aus. Die Politik plante dennoch Impfprogramme.
«Pädiatrische Fachverbände stehen der Impfung von Kindern zurückhaltend gegenüber; Politik bereitet bereits Impfaktionen vor, damit die entsprechenden Jahrgänge zum Ferienende geimpft sind.» — Protokolle des Corona-Krisenstabs im Robert-Koch-Institut
Die kürzlich verstorbene Medizinrechtlerin Dr. Brigitte Röhrig widmete sich in ihrem Buch mit dem Untertitel: «Wie die Bevölkerung über die COVD-19-Impfung getäuscht wurde» ausführlich der Zulassung der Impfstoffe für Kinder. Sie fand erhebliche und besorgniserregende Auffälligkeiten im Zulassungsverfahren.
Sowohl das RKI als auch die STIKO änderten jedoch aufgrund politischen Drucks ihre Meinung. Letztere empfahl schließlich sogar die Impfung für Babys ab sechs Monaten und berief sich bei ihren Empfehlungen teilweise auf einen vermeintlichen Fremdschutz, der medizinisch nicht existent war. Es bestand also keine Notwendigkeit, eine Impfung im Schnelldurchgang und ohne sorgfältige Sicherheitsprüfung zuzulassen und sie massenhaft an Kindern und Jugendlichen zu verabreichen.
«Zurzeit ist auch eine Booster-Impfung von Kindern aus ministerieller Seite angedacht, obwohl dazu keine Empfehlung und teils keine Zulassung besteht.» —Protokolle des Corona-Krisenstabs im Robert-Koch-Institut
Brigitte Röhrig kam in ihrem Buch zu dem Schluß: »Warum überhaupt Zulassungen für die Kinder erteilt werden und auch zukünftig angepasste Injektionen zugelassen werden sollen, und wie überhaupt ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis seitens der Behörden angenommen werden kann, ist nach wie vor nicht nachvollziehbar. Das gilt insbesondere deshalb, weil die Studien des weltweit führenden Epidemiologen John Ioannidis jeweils zu dem Ergebnis kamen, dass COVID – 19 für Kinder kein Risiko darstellt.»
Im Januar 2021 gab es eine international angelegte Kampagne, die vor der geplanten Massenimpfung von Kindern mit dem Titel: «Volles Risiko, aber kein Nutzen« warnte. Dieser Slogan scheint sich auch angesichts der Ergebnisse einer aktuellen britischen Studie zu bewahrheiten.
Im März 2021 veröffentlichte die britische HART-Gruppe, eine unabhängige Vereinigung von Ärzten, einen offenen Brief zur geplanten Impfkampagne für Kinder. Ihr Fazit lautete wie folgt: «Die derzeitige, verfügbare Beweislage zeigt eindeutig, dass die Risiko-Nutzen-Kalkulation NICHT die Verabreichung der übereilten und experimentellen Corona-Impfstoffe an Kinder unterstützt, die praktisch keinem Risiko durch Covid-19 ausgesetzt sind, aber bekannten und unbekannten Risiken durch die Impfstoffe ausgesetzt sind.»
Auch der Verein „Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung“ sprach sich von Anfang an gegen die Massenimpfung von Kindern aus. Begründet wurde diese Entscheidung mit einer fehlenden Notwendigkeit und einer unklaren Gefährdungslage durch die modRNA-Produkte.
Es gab also sowohl national als auch international öffentlich geäußerte Zweifel von Experten und Verbänden aus dem Fachbereich an dem rein politisch motivierten Vorhaben, gesunde Kinder gegen Corona zu impfen.
Studienergebnisse
Nun zeigt eine begutachtete englische Studie das prognostizierte Gefährdungspotenzial beziehungsweise die medizinische Sinnlosigkeit dieser Impfungen bei Kindern und Jugendlichen deutlich auf. Die im Januar dieses Jahres in der Fachzeitschrift «Epidemiology» veröffentlichte Beobachtungsstudie, die bereits im Mai 2024 als Vorabdruck vorlag, verglich Kinder im Alter von fünf bis 15 Jahren mit verschiedenen Impfstatussen, um die «Wirksamkeit der Corona-Impfung bei Kindern und Jugendlichen» zu untersuchen. Dabei wurden verschiedene Gesundheitskriterien wie Corona-Todesfälle, ungeplante Krankenhausaufenthalte, Besuche in der Notaufnahme und Aufnahmen auf der Intensivstation analysiert. Die Studie «stützte sich auf 410.463 Jugendliche (im Alter von 12 bis 15 Jahren), die eine Erstimpfung erhielten, 220.029 Jugendliche, die eine Zweitimpfung erhielten, 141.711 Kinder (im Alter von 5 bis 11 Jahren), die eine Erstimpfung erhielten, und 66.231 Kinder, die eine Zweitimpfung erhielten.»
Zwar sind die Zahlen der durch Corona bedingten Krankenhauseinweisungen und positiven Testergebnisse bei geimpften Jugendlichen ab 12 Jahren etwas geringer. (geimpft: 33, ungeimpft: 57) Aufgrund der willkürlichen Anwendung eines nicht validierten Tests sind diese Zahlen jedoch nicht sehr aussagekräftig. Insgesamt zeigen die extrem niedrigen Zahlen wie unbedeutend diese Krankheit für diese Altersgruppe ist.
Eine Kategorie, für die keine PCR-Tests erforderlich sind, ist die Zahl der Jugendlichen, die ungeplant ins Krankenhaus aufgenommen werden mussten. Den Autoren ist dabei anscheinend ein Fehler unterlaufen, denn laut Tabelle mussten über 31.000 der ca. 47.000 Jugendlichen ungeplant ins Krankenhaus. Diese enorm hohe Gesamtzahl entspricht jedoch nicht dem nachstehenden Koeffizienten. Laut diesem gab es zwischen beiden Gruppen nur eine leichte Differenz. (Geimpfte: ca. 1.250, Ungeimpfte: 1.419)
Unabhängig davon, ob die Jugendlichen geimpft oder ungeimpft waren, ist keiner an Corona gestorben. Auffällig ist, dass es in der geimpften Gruppe drei Todesfälle gab, die jedoch nicht im Zusammenhang mit Corona standen, während es in der ungeimpften Gruppe keinen gab. Die Todesursachen sind leider unbekannt.
In der Gruppe der Geimpften kam es zudem zu neun Fällen von Perikarditis (Herzbeutelentzündung) und drei Fällen von Myokarditis (Herzmuskelentzündung). Diese beiden medizinisch ernsthaften Vorkommnisse traten in der Gruppe ohne modRNA-Injektion nicht auf. Es könnte sich dabei also um Nebenwirkungen der neuartigen Präparate handeln. Beide Formen von Herzbeschwerden sind bekannte Nebenwirkungen.
Ergebnisse bei Kindern
Kommen wir nun zu den Kindern im Alter von fünf bis elf Jahren. Die wissenschaftliche Begründung der damaligen STIKO-Empfehlung, diesen Personenkreis zu impfen, wies enorme Unsicherheiten hinsichtlich der Wirksamkeit und Sicherheit der modRNA-Präparate auf. Ich hatte dazu eine ausführliche kritische Analyse geschrieben.
In beiden Gruppen mit jeweils ca. 16.000 Kindern gab es weder Corona-Todesfälle noch intensivmedizinische Belegungen aufgrund von Corona. In beiden Gruppen kam es zu drei Krankenhauseinweisungen mit positivem Corona-Test. Die geimpften Kinder hatten jedoch mehr nicht Corona bedingte Besuche in der Notaufnahme (4.107 zu 3.909) und mehr ungeplante Hospitalisierungen (417 zu 381). Auch in dieser Gruppe kam es nur in der geimpften Gruppe zu drei Fällen von Perikarditis. Bei den ungeimpften Kindern war dies nicht der Fall.
Die Studienautoren fassen ihre Ergebnisse bezüglicher der Risiko-Nutzen-Analyse der Corona-Impfung für Kinder und Jugendliche wie folgt zusammen: «Allerdings war die Verringerung des Risikos einer COVID-19-Krankenhausbehandlung bei Kindern geringer als der Anstieg des Risikos einer Perikarditis.» Der verursachte Schaden übersteigt also den minimalen Nutzen.
Der aktuelle Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), das für die Überwachung der Impfstoffsicherheit zuständig ist, verzeichnet 1.115 Verdachtsfälle von Impfnebenwirkungen bei Kindern im Alter von 5–11 Jahren. Unter Berücksichtigung einer zu erwartenden Untererfassung mit dem Faktor 15 sind das 16.725 Fälle. Davon sind laut Angaben des PEI 2.490 Fälle mit schwerwiegenden Nebenwirkungen. Laut dem Impfdashboard des Gesundheitsministeriums haben 5,4 Millionen Kinder im Alter von 5–11 Jahren die Impfung erhalten. Das würde bedeuten, dass auf jedes 332. geimpfte Kind ein Verdachtsfall für eine Impfnebenwirkung kommt. In derselben Altersgruppe wurden in den Jahren 2020 bis 2022 nur etwa 300 Kinder wegen einer Corona-Infektion in ein Krankenhaus aufgenommen.
Bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren sind es bei derselben Schätzung 78 570 Verdachtsfälle, davon ca. 22 000 schwerwiegende Fälle. Laut dem Impfdashboard des Gesundheitsministeriums haben 4,5 Millionen Kinder im Alter von 5–11 Jahren die Impfung erhalten. Bei den 12- bis 17-Jährigen wäre es eine potenzielle Nebenwirkung bei jedem 57. Geimpften.
Angesichts der hier erläuterten Studienergebnisse und der Daten des Paul-Ehrlich-Instituts scheint der grundlegende ärztliche Behandlungsgrundsatz, dem Patienten nicht zu schaden, bei der Corona-Impfkampagne für Kinder und Jugendliche nicht berücksichtigt worden zu sein. Auch die vorrangige Berücksichtigung des Kindeswohls bei allen politischen Entscheidungen, wie in der UN-Kinderrechtskonvention festgelegt, ist nur schwer mit den gesundheitlichen Risiken der Impfkampagne in Einklang zu bringen. Die Studie zeigt kaum einen klinisch relevanten Nutzen und deutet auf enorme Sicherheitsbedenken hin.
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