Corona-Impfung: US-Senator enthüllt potentielle Unterschlagung von Alarmsignalen
Eine Datenauswertung von Impfnebenwirkungen innerhalb der zuständigen US-Behörde hatte frühzeitig 25 zuvor unbekannte Alarmsignale bezüglich der mRNA-Präparate entdeckt. Die Behörde schwieg dazu.
Senator Ron Johnson vertritt den Bundesstaat Wisconsin im US-amerikanischen Senat. Er ist Vorsitzender des Ständigen Untersuchungsausschusses des US-Senats und engagiert sich seit vielen Jahren dafür, die Pandemiepolitik und insbesondere die Corona-Impfkampagne aufzuarbeiten. Auf seine Einladung hin fand am 2. November 2021 eine Expertenanhörung statt, in der der Pharmazieprofessor Peter Doshi darlegte, dass die Zulassungsstudien zu den mRNA-Impfungen nie gezeigt haben, dass diese Leben retten.
Am 29. April 2026 veröffentlichte er einen knapp 40 Seiten langen Bericht mit dem Titel «Entlarvt: Wie Bidens Gesundheitsbehörden Warnsignale zur Sicherheit von Corona-Impfstoffen bewusst ignorierten». Dieser beinhaltet zuvor unveröffentlichte E-Mails der für die Überwachung der Impfstoffsicherheit zuständigen Bundesbehörden.
In dem Bericht und der damit verbundenen, live gestreamten Anhörung geht es um die Frage, ob die zuständige US-amerikanische Behörde FDA (Food and Drug Administration) interne Alarmsignale hinsichtlich der Sicherheit der neuen mRNA-Corona-Impfungen bewusst verheimlicht hat.
Zur Erinnerung: Die neuartigen mRNA-Präparate wurden ohne langfristige Tests und mithilfe einer Notzulassung in den USA auf den Markt gebracht. Auch im Krisenstab des Robert-Koch-Instituts hielt man im April 2020 fest, dass hinsichtlich der Wirksamkeit und Sicherheit dieser neuen Präparate «relevante Daten erst nach der Marktzulassung erhoben werden». Das bedeutet, dass den Überwachungsbehörden weltweit klar war, dass erst nach der millionenfachen Verabreichung das Risikoprofil der mRNA-Präparate erkennbar sein würde. Aus Deutschland ist bekannt, dass die Abteilung Pharmakovigilanz des Paul-Ehrlich-Instituts zu Beginn der Impfkampagne aufgrund der zahlreichen Nebenwirkungsmeldungen überfordert war. Vor einem Untersuchungsausschuss in Brandenburg sagte die damalige Leiterin, Dr. Keller-Stanislawski, aus: «Es gab Leute, die haben sich nur um Todesfälle gekümmert, und Leute, die haben sich nur um Myokarditis gekümmert. Wir hatten ja viel mehr Arbeit als je zuvor, nur durch diesen Impfstoff.»
Was geschah nun in den USA, als die von Donald Trump initiierte Operation Warp Speed, also die schnelle Zulassung und Produktion neuartiger synthetischer Corona-Impfstoffe, in die breite Anwendung ging?
Der aktuelle Bericht beruft sich auf «Unterlagen, die das Ministerium für Gesundheit und Soziales („HHS“) dem Ständigen Untersuchungsausschuss vorgelegt hat». Diese wiederum sollen «zeigen, dass Dr. Ana Szarfman, die zu dieser Zeit als leitende medizinische Beamtin und Entwicklerin für Sicherheitsdatenauswertung bei der Food and Drug Administration („FDA“) tätig war, ab Anfang 2021 eine aktualisierte Datenanalysetechnik einsetzte, mit der Dutzende statistisch signifikanter Sicherheitssignale für unerwünschte Ereignisse im Zusammenhang mit den COVID-19-Impfstoffen identifiziert wurden.»
Bereist im Dezember 2020, also genau zu Beginn der Corona-Impfkampagne organisierte Dr. Szarfman ein Online-Meeting, um «Vorschläge für eine neue Methodik zum Data Mining im Bereich der Sicherheit zu erörtern, die von William DuMouchel, dem Chefstatistiker bei Oracle und Architekten des bestehenden Data-Mining-Systems der FDA, entwickelt wurde.[…] Szarfman merkt in ihren einleitenden Bemerkungen zu der Sitzung an, dass neben anderen Problemen bei den derzeitigen Data-Mining-Verfahren ‹Sicherheitssignale möglicherweise unentdeckt bleiben›.» In den darauffolgenden Monaten fanden Treffen und Diskussionen über die von Dr. Szarfman aufgeworfenen Kritik an der Datenauswertung statt.
Dr. Szarfman, die im Zentrum für Arzneimittelbewertung und -forschung (CDER) der FDA tätig war, teilte am 26. März 2021, also knapp drei Monate nach Beginn der Corona-Impfkampagne, erstmals Datenanalysen bezüglich der Nebenwirkungen der Covid-19-Impfstoffe unter Anwendung der neuen Methode mit. Diese zielte explizit darauf ab, das bestehende Problem der Nichterkennung von Alarmsignalen zu beheben. Der Bericht spricht diesbezüglich von Maskierungen. Gemeinsam mit anderen Forschern veröffentlichte Dr. Szarfmann im Jahr 2022 eine wissenschaftliche Arbeit zu diesem Thema in der Fachzeitschrift «Drug Safety». Darin beschreibt sie den „Maskierungseffekt“ wie folgt: «Signale für einen bestimmten Impfstoff werden durch das Vorhandensein anderer gemeldeter Impfstoffe überdeckt. Dieser Maskierungseffekt kann wiederum unser Verständnis der mit neuen und etablierten Impfstoffen verbundenen Risiken einschränken oder verzögern.»
Im Zuge der Aufarbeitung der Corona-Impfkampagne in Deutschland wurde bekannt, dass das zuständige Paul-Ehrlich-Institut ein Analyseverfahren verwendet, das Alarmsignale erst dann erkennt, wenn es bereits zu erheblichen Erkrankungszahlen gekommen ist. Eine Forschergruppe namens «7 Argumente» bewertete das angewandte Tool wie folgt: «Allerdings verwendet das PEI eine methodisch fehlerhafte Sicherheitsanalyse, welche selbst bei einer extrem hohen Anzahl an impfbedingten Todesfällen noch zu dem Schluss käme, dass eine Impfung nur im ganz extremen Ausnahmefall tödlich sei.»

Dr. Szarfman fand gemeinsam mit Dr. William DuMouchel, «dem damaligen Chefstatistiker bei Oracle und Erfinder des Data-Mining-Algorithmus, auf dem das derzeitige Data-Mining-System der FDA basiert», 49 Beispiele extremer Maskierungen. Mithilfe dieser neuen Datenauswertung wurden «25 statistisch signifikante Sicherheitssignale für unerwünschte Ereignisse im Zusammenhang mit den Corona-Impfstoffen entdeckt, die mit der derzeitigen Methodik der FDA zuvor nicht erkannt worden waren, darunter plötzlicher Herztod, Bell-Lähmung und Lungeninfarkt».
Von Mai bis Juli 2021 informierten die beiden Wissenschaftler leitende Beamte der FDA wiederholt über die sich verstärkenden Alarmsignale, die von allen Corona-Impfstoffen ausgingen. Dazu gehörten im weiteren Verlauf auch Thrombosen, Myokarditis und plötzliche Todesfälle.
Anstatt umgehend die Öffentlichkeit und die impfende Ärzteschaft über diese Alarmsignale zu informieren, ging laut Bericht aus den Unterlagen offenbar hervor, dass die Gesundheitsbehörden die durch die neue Methodik aufgedeckten, statistisch signifikanten Sicherheitssignale ignorierten. Sie sorgten sich mehr um Dr. Szarfmans Vorgehensweise als um ihre beunruhigenden Erkenntnisse.
Der Bericht zitiert aus zuvor unveröffentlichten E-Mails, die belegen, dass die FDA-Mitarbeiter Dr. Szarfman darum baten, «mit der Erstellung und dem Versand von Data-Mining-Berichten und -Analysen zu warten». Intern sorgte man sich vor allem um das Vertrauen in die Impfstoffe. In einer E-Mail heißt es, Dr. Szarfmans Datenauswertung könnte «falsche Widersprüche hervorrufen, die der Impfgegnerschaft in die Hände spielen».
Dr. Szarfman führte ihre Datenanalysen fort und wollte die Verantwortlichen von der Überlegenheit ihrer Methode überzeugen, da diese «erheblich dazu beiträgt, Verzerrungen zu beheben».
Auch die später weltweit auftretenden Alarmsignale bezüglich Myo- und Perikarditis hatte Szarfman frühzeitig erkannt. In einer E-Mail im Juni 2021 kommentierte sie die stark verzögerte Einsicht der FDA dazu wie folgt: «Es überrascht mich nicht, dass [das Data-Mining-System der FDA] diese Signale nicht erkennen konnte.» Weiter schrieb sie, dass sie und Dr. DuMouchel «auch eindeutige Alarmsignale für andere ähnliche Ereignisse festgestellt haben».
Dem Bericht zufolge warnte Dr. Szarfman im Juli 2021 Vertreter der FDA, dass sie und Dr. DuMouchel mit ihrer Datenauswertungsmethode «ein Signal für eine erhöhte Sterblichkeit im Zusammenhang mit den Corona-Impfstoffen» festgestellt hätten. Sie erinnerte ihre Kollegen daran, dass ihre Methode «automatisch Signale aufdeckt, die bei anderen Datenauswertungsmethoden verborgen bleiben». Ein Zusammenhang zwischen Übersterblichkeit und Impfkampagne wird auch in einer Studie der deutschen Wissenschaftler Kuhbandner und Reitzner aus dem Jahr 2025 diskutiert. Das normale Sterbegeschehen in Schweden spricht gegen eine durch die mRNA-Impfung verursachte Übersterblichkeit.
Der Weckruf von Dr. Szarfmann prallt jedoch an den US-Behörden ab. Im Bericht heißt es «Aus den Unterlagen geht hervor, dass die FDA keine Anpassungen an ihrer Datenauswertungsmethodik vorgenommen hat, wie von Dr. Szarfman empfohlen.»
Das Vorgehen und insbesondere der Widerstand gegenüber soliden Auswertungen, die der Erzählung von der Sicherheit und Wirksamkeit der neuartigen mRNA-Impfstoffe widersprechen, erinnern an den Umgang mit Andreas Schöffbeck, dem Vorstandsvorsitzenden der Krankenkasse BKK Provita. Durch eine Datenanalyse von knapp zehn Millionen Krankenversicherten entdeckte Schöffbeck ein besorgniserregendes Alarmsignal bezüglich der Nebenwirkungen der mRNA-Impfstoffe. Ähnlich wie Dr. Szarfman wandte er sich mit seiner Datenauswertung an die zuständige Behörde, das Paul-Ehrlich-Institut. Kurz bevor die Daten an das zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) überreicht werden sollten – das PEI hat diese laut Infektionsschutzgesetz vorgeschriebene Auswertung bis heute nicht durchgeführt –, wurde Andreas Schöffbeck fristlos entlassen.
Ob es während der Corona-Impfkampagne ähnliche Kritik an der Datenauswertung im Paul-Ehrlich-Institut gab, ist bis heute unbekannt. Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz, die dazu dienen sollten, Transparenz über den internen Umgang mit der hohen Anzahl an Nebenwirkungsfällen herzustellen, scheiterten, da der zuständige Fachbereich Pharmakovigilanz und die übergeordnete Abteilung während der gesamten Impfkampagne angeblich kein einziges Protokoll angelegt haben. In diesen hätte man möglicherweise erfahren können, wie die Fachleute die Auswertung der Nebenwirkungsdaten diskutiert haben.
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https://youtu.be/KzKt7Sxo7LQ?is=eF1X9mHCRyA2jj4T ca ab 2h35min wirds auch mal spannend...
...obwohl herr spahn sich ja nicht vorstellen kann dass es keine protikolle geben soll...gem enquete sitzung im bundestag...🤔