<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0" xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd" xmlns:googleplay="http://www.google.com/schemas/play-podcasts/1.0"><channel><title><![CDATA[Bastian Barucker]]></title><description><![CDATA[Unabhängige Recherchen zu gesellschaftlich relevanten Themen mit dem Fokus auf Gesundheitspolitik, Massenpsychologie, Naturverbindung und einem konstrutiven Zusammenleben.]]></description><link>https://www.barucker.press</link><image><url>https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!VXDi!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F43736115-6a36-427f-b14d-ecbd5b024988_500x500.png</url><title>Bastian Barucker</title><link>https://www.barucker.press</link></image><generator>Substack</generator><lastBuildDate>Thu, 17 Sep 2026 09:04:23 GMT</lastBuildDate><atom:link href="https://www.barucker.press/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><copyright><![CDATA[Bastian Barucker]]></copyright><language><![CDATA[de]]></language><webMaster><![CDATA[barucker@substack.com]]></webMaster><itunes:owner><itunes:email><![CDATA[barucker@substack.com]]></itunes:email><itunes:name><![CDATA[Bastian Barucker]]></itunes:name></itunes:owner><itunes:author><![CDATA[Bastian Barucker]]></itunes:author><googleplay:owner><![CDATA[barucker@substack.com]]></googleplay:owner><googleplay:email><![CDATA[barucker@substack.com]]></googleplay:email><googleplay:author><![CDATA[Bastian Barucker]]></googleplay:author><itunes:block><![CDATA[Yes]]></itunes:block><item><title><![CDATA[Ein Blick hinter die Kulissen - Wie arbeiten wir und was kostet das?]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren |]]></description><link>https://www.barucker.press/p/hinter-die-kullissen</link><guid isPermaLink="false">https://www.barucker.press/p/hinter-die-kullissen</guid><dc:creator><![CDATA[Bastian Barucker]]></dc:creator><pubDate>Thu, 10 Sep 2026 15:31:28 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/214780029/3e34bb2ac2bfaf55ac6624201a2ab0b6.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://bbarucker.podigee.io/281-ein-blick-hinter-die-kulissen">Podcast</a> // <a href="https://www.youtube.com/watch?v=XxbsLvBNB1g">Youtube</a> // <a href="https://odysee.com/@bastianbarucker:c/hinter-den-kulissen:d">Odysee</a></p><p>Seit vielen Jahren ver&#246;ffentliche ich Recherchen und Gespr&#228;che mit spannenden G&#228;sten. Insbesondere seit 2020 liegt mein Fokus darauf, Menschen zu gesellschaftlich relevanten Themen zu Wort kommen zu lassen, die trotz ihrer Fachkompetenz oder Erfahrung aus dem Debattenraum ausgegrenzt wurden. Die Corona-Krise war ma&#223;geblich daf&#252;r verantwortlich, dass ich mich daf&#252;r entschieden habe, Menschen vor der Kamera zu befragen. Die im Jahr 2021 von mir an die ARD &#252;bergebenen <a href="https://bastian-barucker.de/wp-content/uploads/2021/03/RZ1_EINZELSEITEN_BB_Petition_12_Mappe_ad.pdf">Petitionen</a> mit insgesamt 110.000 Unterschriften forderten eigentlich etwas ganz Einfaches. Ein Streitgespr&#228;ch zur Corona-Politik zur besten Sendezeit mit Kritikern und Bef&#252;rwortern der Ma&#223;nahmen. Die daraufhin <a href="https://multipolar-magazin.de/artikel/im-dialog-mit-der-ard">folgende Videokonferenz</a> mit hochrangigen Programmverantwortlichen zeigte mir, dass diese es f&#252;r die Zuschauer als &#252;berfordernd betrachten, kontroverse Standpunkte zu pr&#228;sentieren. Seit ich diesen Satz geh&#246;rt hatte, war mir klar, dass die &#246;ffentlich-rechtlichen Sendeanstalten den Medienstaatsvertrag nicht ad&#228;quat einhalten. Insbesondere bei brisanten Themen grenzen sie das Meinungsspektrum n&#228;mlich bewusst ein.</p><p>Deshalb begann ich, Experten einzuladen und mithilfe des Kameramanns <a href="https://www.screen-talk.de">Andr&#233; Schuster</a> Interviews zu drehen. &#220;ber viele Jahre professionalisierten wir unser Format, insbesondere um unsere G&#228;ste ins beste Licht zu r&#252;cken. Wir wollten ein ansprechendes Bild erschaffen, das zum Verweilen einl&#228;dt. Das gelang uns unter anderem, indem wir ab 2024 <a href="https://www.screen-talk.de">Arthur Oppenl&#228;nder</a> ins Team holten, in Technik investierten und im <a href="https://www.sprechsaal.de">Sprechsaal in Berlin</a> relativ preiswert und ohne die Gefahr, gecancelt zu werden, Drehtage organisieren konnten.</p><p>Gleichzeitig legte ich immer Wert auf Gespr&#228;che, die nicht in erster Linie darauf aus sind, Klickzahlen zu generieren und vermeintliche Skandale aufzudecken. Unsere Formate leben von einer gewissen Zur&#252;ckhaltung, Informationsdichte, Zeit und echtem Interesse am Gegen&#252;ber. Das bedeutet jedoch auch, dass unsere Gespr&#228;che in Zeiten von Emp&#246;rungsmanagement und Echokammern weniger Aufrufe erzielen und damit auch weniger Einnahmen auf YouTube generieren.</p><p>Mir war dabei stets klar, dass Google mich jederzeit l&#246;schen oder in meiner Reichweite einschr&#228;nken k&#246;nnte, wie es zu den Corona-Hochzeiten geschehen ist. Deshalb war es mir wichtig, dass die Sendungen, die wir produzieren, haupts&#228;chlich von den Zuschauern finanziert werden. Genau aus diesem Grund habe ich fr&#252;hzeitig damit begonnen, regelm&#228;&#223;ig <a href="https://www.barucker.press/p/finanzen-1-halbjahr-2026">Finanzberichte</a> zu ver&#246;ffentlichen, um deutlich zu machen, welche Kosten mit unseren hochwertigen Formaten verbunden sind. </p><p>Wir konnten &#252;ber Jahre hinweg durch zahlreiche Schenkungen von Kleinstbetr&#228;gen sehr wertvolle Formate drehen. Danke daf&#252;r!</p><p>Das Interesse an Corona ebbt verst&#228;ndlicherweise ab. Meine Gespr&#228;che drehen sich mittlerweile auch um andere Themen und ich vermute, dass viele Menschen immer weniger Geld zur freien Verf&#252;gung haben. Jedenfalls sinken die Schenkungen und damit auch die finanziellen M&#246;glichkeiten, Andre und Arthur f&#252;r Videoproduktionen zu bezahlen. Aktuell versuchen wir, die Produktionskosten zu minimieren, indem wir den Personalbedarf f&#252;r das Drehen verringern.</p><p>Wir wollen jedoch gerne weiterdrehen und ich bin nach wie vor davon &#252;berzeugt, dass das ruhig gef&#252;hrte Hintergrundgespr&#228;ch in sch&#246;nem Ambiente seine Berechtigung hat. Au&#223;erdem m&#246;chte ich meine Corona-Recherchen inklusive der Rechtsstreite mit dem Paul-Ehrlich-Institut fortsetzen.</p><p><a href="https://www.barucker.press/p/meine-arbeit-ermoglichen">Unterst&#252;tzen Sie daher</a>, wenn es Ihnen m&#246;glich ist, weiterhin unsere Arbeit. Vielen Dank auch f&#252;r die zahlreichen Schenkungen der letzten sechs Jahre, die meine Arbeit erst erm&#246;glicht haben.</p><p></p><p>Mit sp&#228;tsommerlichen Gr&#252;&#223;en</p><p>Bastian Barucker</p><div><hr></div><h4><strong>Weitere Interviews erm&#246;glichen:</strong></h4><ul><li><p>Produktionskosten: ca. 1700 &#8364;</p></li><li><p>Produktion: https://www.screen-talk.de</p></li><li><p>Bastian Barucker, GLS Bank, IBAN: DE02 4306 0967 1115 7847 01, BIC: GENODEM1GLS</p></li><li><p>PayPal: info@bastian-barucker.de (<a href="https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=YX7MY368YS526">Link</a>)</p></li><li><p>Betreff: Schenkung</p></li></ul>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Dokumentarfilm: «Stecken die USA hinter dem Anschlag auf NordStream?»]]></title><description><![CDATA[Ein neuer investigativer Dokumentarfilm beleuchtet die Hintergr&#252;nde und Auswirkungen der Nord-Stream-Sprengung. Ein Gespr&#228;ch mit dem Regisseur Moritz Enders.]]></description><link>https://www.barucker.press/p/nordstream-sprengung-film</link><guid isPermaLink="false">https://www.barucker.press/p/nordstream-sprengung-film</guid><dc:creator><![CDATA[Bastian Barucker]]></dc:creator><pubDate>Thu, 03 Sep 2026 08:02:44 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/213165290/ec354e9bac121397491209d1919534f7.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://youtu.be/Ws2PMiNcJI4">Youtube</a> // <a href="https://odysee.com/@bastianbarucker:c/nordstream-sprengung-film:990922afbe">Odysee</a> // <a href="https://bbarucker.podigee.io/279-nordstream-die-sprengung">Podcast</a></p><p>Es handelt sich um den schwerwiegendsten Terroranschlag auf die deutsche Infrastruktur seit Bestehen der Bundesrepublik. Am 26. September 2022 wurden die Nord Stream-Pipelines, die russisches Gas nach Deutschland liefern sollten, durch vier massive Sprengungen zerst&#246;rt. Die besch&#228;digten Pipelines 1 und 2 waren zum Zeitpunkt der Explosion nicht in Betrieb. Die Sprengung sorgte jedoch daf&#252;r, dass zuk&#252;nftig kein g&#252;nstiges Gas durch diese Pipelines nach Deutschland flie&#223;en kann. Ein Strang ist bis heute intakt, wird aber aufgrund der Sanktionspolitik nicht genutzt. </p><div id="youtube2-a_w7lB81EsU" class="youtube-wrap" data-attrs="{&quot;videoId&quot;:&quot;a_w7lB81EsU&quot;,&quot;startTime&quot;:null,&quot;endTime&quot;:null}" data-component-name="Youtube2ToDOM"><div class="youtube-inner"><iframe src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/a_w7lB81EsU?rel=0&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;enablejsapi=0" frameborder="0" loading="lazy" gesture="media" allow="autoplay; fullscreen" allowautoplay="true" allowfullscreen="true" width="728" height="409"></iframe></div></div><p>Im Juli 2026 hat mein Gast, der Dokumentarfilmer Moritz Enders, gemeinsam mit seinem Kollegen Gunter Merz einen brisanten <a href="https://nordstreamfilm.com">Dokumentarfilm</a> mit dem &#187;Nord Stream &#8211; Die Sprengung&#171; zu diesem Thema ver&#246;ffentlicht. Mithilfe von Experteninterviews und Recherchen geht der Film der Frage nach, wer hinter der Sprengung steckt. Im Gespr&#228;ch vertritt Enders die These, dass die USA auf die eine oder andere Weise hinter dem Anschlag stecken. Er legt jedoch Wert darauf, das gr&#246;&#223;ere Bild beziehungsweise den geopolitischen Hintergrund dieses Anschlags nicht aus den Augen zu verlieren. Er beschreibt die Interessenlage rund um die Sprengung ausf&#252;hrlich. </p><p>Ein Interesse ist die Schw&#228;chung Deutschlands als Industriestandort und die Verhinderung einer wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Russland und Deutschland. Die USA profitieren dar&#252;ber hinaus umfangreich von den Auswirkungen der Sprengung, unter anderem durch die Lieferung von teurem LNG-Gas nach Deutschland.  </p><p>Enders zufolge sind die Sprengung, der Ukrainekrieg und andere geopolitische Konflikte Teil eines &#220;bergangs von einer unipolaren zu einer multipolaren Weltordnung, in der die USA weiterhin um Vorherrschaft ringen. Er ist der Meinung, dass es nicht sinnvoll ist, wenn sich Deutschland US-amerikanischen Interessen unterordnet, und pl&#228;diert f&#252;r einen politischen Wandel, der eine multipolare Weltordnung begr&#252;&#223;t.</p><p>Film anschauen: <a href="https://nordstreamfilm.de/">https://nordstreamfilm.de</a></p><div><hr></div><h4><strong>Weitere Interviews erm&#246;glichen:</strong></h4><ul><li><p>Produktionskosten: ca. 1700 &#8364;</p></li><li><p>Produktion: https://www.screen-talk.de</p></li><li><p>Bastian Barucker, GLS Bank, IBAN: DE02 4306 0967 1115 7847 01, BIC: GENODEM1GLS</p></li><li><p><span>PayPal: info@bastian-barucker.de (</span><a href="https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=YX7MY368YS526">Link</a><span>)</span></p></li><li><p>Betreff: Schenkung</p></li></ul>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[800 Milliarden: Die EU plant eine massive Aufrüstung bis 2030.]]></title><description><![CDATA[Im Mai 2025 beschloss die EU-Kommission eine Initiative mit dem Titel &#171;ReArm Europe Plan/Readiness 2030&#187;]]></description><link>https://www.barucker.press/p/rearm-europe</link><guid isPermaLink="false">https://www.barucker.press/p/rearm-europe</guid><dc:creator><![CDATA[Bastian Barucker]]></dc:creator><pubDate>Sun, 30 Aug 2026 05:01:25 GMT</pubDate><enclosure url="https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/8c76197e-48a5-4fb4-82b9-606d550b75a4_1920x1080.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://bbarucker.podigee.io/280-eu-wiederaufrustung-bis-2030">Podcast</a></p><p>Am 24. August 2026 hat die EU-Kommission weitere 6,1 Milliarden an R&#252;stungshilfen an die Ukraine <a href="https://www.focus.de/politik/ausland/weiten-unsere-unterstuetzung-aus-eu-genehmigt-ruestungshilfe-im-wert-von-6-1-milliarden-euro-fuer-die-ukraine_a4506548-0a66-4dea-8df8-b961bfb91663.html?utm_medium=social&amp;utm_source=facebook&amp;utm_campaign=focus-online">bewilligt</a>. Ebenfalls im August dieses Jahres ver&#246;ffentlichte die EU-Kommission ein &#171;Informationsblatt zur Friedenssicherung&#187;, in dem der <a href="https://defence-industry-space.ec.europa.eu/eu-defence-industry/readiness-roadmap-2030_en#horizontal-enablers">Fahrplan</a> f&#252;r die &#171;Verteidigungsbereitschaft&#187; bis 2030 skizziert wird. Darin wird ein umfassender Aufr&#252;stungsplan auf EU-Ebene beschrieben, der im vergangenen Jahr mit erstaunlich wenig medialer Aufmerksamkeit beschlossen wurde. Werfen wir einen Blick auf diesen angeblichen Friedensplan und die damit verbundenen R&#252;stungsausgaben. </p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!oMO7!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fcdf425bf-8e25-4f3e-b9ef-76175b8bad94_557x787.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!oMO7!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fcdf425bf-8e25-4f3e-b9ef-76175b8bad94_557x787.png 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!oMO7!,w_848,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fcdf425bf-8e25-4f3e-b9ef-76175b8bad94_557x787.png 848w, 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class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image buttonBase-GK1x3M"><svg aria-hidden="true" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" class="icon-noB79L"><g><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image buttonBase-GK1x3M"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2 icon-noB79L"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a><figcaption class="image-caption">Quelle: https://defence-industry-space.ec.europa.eu/document/download/b97e2ffb-4008-463d-bae7-e0ef519847af_en?filename=15102025_Readiness2030_FactsheetSPP_0.pdf</figcaption></figure></div><p><span>Die umfassenden Kriegst&#252;chtigkeits-Bestrebungen der deutschen Regierung sind in eine gr&#246;&#223;ere europ&#228;ische Wiederbewaffnungsinitiative eingebunden. Die im Mai 2025 von der EU-Kommission vorgestellte Initiative mit dem Namen &#187;ReArm Europe Plan/Readiness 2030&#187; wird in Deutschland jedoch wenig thematisiert.</span></p><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://www.barucker.press/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Abonnieren&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Dieser Substack wird von den Lesern unterst&#252;tzt. Um neue Posts zu erhalten und meine Arbeit zu unterst&#252;tzen, sollten Sie ein Free- oder Paid-Abonnent werden.</p></div><form class="subscription-widget-subscribe"><input type="email" class="email-input" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben &#8230;" tabindex="-1"><input type="submit" class="button primary" value="Abonnieren"><div class="fake-input-wrapper"><div class="fake-input"></div><div class="fake-button"></div></div></form></div></div><p><span>Der zum Plan geh&#246;rige </span><a href="https://defence-industry-space.ec.europa.eu/document/download/98add398-b006-4c68-be28-a276688b0890_en?filename=White%2520paper%2520for%2520European%2520defence%2520%25E2%2580%2593%2520Readiness%25202030.pdf"><span>EU-Bericht</span></a><span> skizziert den bereits erfolgten enormem Anstieg an R&#252;stungsausgaben. Dort hei&#223;t es: &#171;Die Verteidigungsausgaben der Mitgliedstaaten sind seit 2021 um mehr als 31 % gestiegen und erreichten im Jahr 2024 1,9 % des gesamten BIP [Bruttoinlandproduktes] der EU bzw. 326 Mrd. Euro. Konkret beliefen sich die Verteidigungsinvestitionen im Jahr 2024 auf beispiellose 102 Mrd. Euro, was fast einer Verdopplung der Ausgaben aus dem Jahr 2021 entspricht.&#187;</span></p><p>Im Vergleich zu China, Russland und den USA sind diese Ausgaben jedoch nach wie vor zu gering &#8211; so lautet zumindest die Einsch&#228;tzung der EU. Laut dem Strategiepapier werden f&#252;r den &#171;Wiederaufbau der europ&#228;ischen Verteidigung&#187; massive Investitionen &#252;ber einen l&#228;ngeren Zeitraum hinweg erforderlich sein, sowohl aus &#246;ffentlichen als auch aus privaten Quellen.</p><p><span>Ein Blick auf die </span><a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/150888/umfrage/militaerausgaben-von-russland-seit-2000/"><span>Verteidigungsausgaben Russlands</span></a><span> best&#228;tigt die Argumentation der EU. Die Ausgaben f&#252;r das Milit&#228;r sind dort seit 2022 extrem angestiegen. Im Jahr 2025 beliefen sie sich bereits auf 7,5 % des BIP. Das entspricht 162 Milliarden Euro. Im Jahr 2025 gaben die 32 Staaten der NATO jedoch </span><a href="https://www.mitwelt.org/militaerausgaben-ruestungsausgaben-deutschland-nato-russland-vergleich"><span>1,352 Billionen Euro</span></a><span> f&#252;r R&#252;stung aus. </span>Es findet also ein allseitiges, sich hochschaukelndes Hochr&#252;sten statt. Bemerkenswert ist dies auch deshalb, weil der russische Pr&#228;sident Wladimir Putin wiederholt die Schaffung einer gemeinsamen Sicherheitsarchitektur in Europa ins Gespr&#228;ch gebracht hat, durch die gegenseitige Abschreckung und die damit verbundene R&#252;stung obsolet w&#252;rden.<span>  In seiner ber&#252;hmten </span><a href="https://www.bundestag.de/parlament/geschichte/gastredner/putin/putin_wort-244966"><span>Rede</span></a><span> im Deutschen Bundestag im September 2001 sagte er beispielsweise: &#171;Ohne eine moderne, dauerhafte und standfeste internationale Sicherheitsarchitektur schaffen wir auf diesem Kontinent nie ein Vertrauensklima, und ohne dieses Vertrauensklima ist kein einheitliches Gro&#223;europa m&#246;glich.&#187; Von einem Vertrauensklima in Europa kann aktuell jedoch keine Rede sein. </span></p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!KlPl!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fa8121378-1adf-4cc5-9f97-34a0e506aa46_1143x986.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!KlPl!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fa8121378-1adf-4cc5-9f97-34a0e506aa46_1143x986.png 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!KlPl!,w_848,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fa8121378-1adf-4cc5-9f97-34a0e506aa46_1143x986.png 848w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!KlPl!,w_1272,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fa8121378-1adf-4cc5-9f97-34a0e506aa46_1143x986.png 1272w, 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pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image buttonBase-GK1x3M"><svg aria-hidden="true" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" class="icon-noB79L"><g><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image buttonBase-GK1x3M"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2 icon-noB79L"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a></figure></div><p><span>Am 4. M&#228;rz 2025 stellte die EU-Kommissionspr&#228;sidentin Ursula von der Leyen die Aufr&#252;stungsinitiative </span><a href="https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/sv/statement_25_673"><span>vor</span></a><span>. Bereits 2024 hatte sich die Kommission dazu </span><a href="https://commission.europa.eu/priorities-2024-2029_en"><span>entschlossen</span></a><span>, &#171;Verteidigung&#187; als eine Priorit&#228;t bis zum Jahr 2029 zu behandeln. Von der Leyen sprach damals von historisch gef&#228;hrlichen Zeiten und ernsthaften Bedrohungen f&#252;r die EU, die eine &#171;&#196;ra der Wiederaufr&#252;stung&#187; bedinge. Immer wieder steht dabei Russland und der Ukrainekrieg im Zentrum der Argumentation hinsichtlich einer angenommenen Bedrohung f&#252;r Europa. </span></p><p><span>Dass die NATO im M&#228;rz 2022 in Person von Boris Johnson eine diplomatische L&#246;sung des Kriegs </span><a href="https://www.emma.de/artikel/ukraine-frieden-war-greifbar-340721"><span>verhinderte</span></a><span> und damit den Krieg verl&#228;ngerte, will dabei nicht so recht ins Bild der einseitigen, nur durch Russland geschaffenen Bedrohungslage passen. Auch die Behauptung eines unprovozierten Angriffskriegs entspricht </span><a href="https://www.infosperber.ch/politik/welt/ukraine-chronik-der-westlichen-einmischung/"><span>nicht</span></a><span> den historischen Tatsachen. </span>Interessanterweise war es die US-amerikanische R&#252;stungsindustrie, die jetzt von der Aufr&#252;stung massiv profitiert, die die NATO-Osterweiterung <a href="https://multipolar-magazin.de/artikel/wie-die-nato-nach-osten-aufbrach">initiierte</a> und dabei russische Sicherheitsinteressen missachtete. Angesichts der absichtlichen Verl&#228;ngerung des Ukraine-Krieges dr&#228;ngen sich folgende Frage auf: Brauchen NATO und EU wom&#246;glich genau diesen langen Krieg, um die enorme Aufr&#252;stung bis 2030 zu rechtfertigen? Gilt das Gleiche auch f&#252;r Russland, das der Ukraine milit&#228;risch deutlich &#252;berlegen ist? </p><p><span>Im Februar 2025 hatte Ursula von der Leyen auf der M&#252;nchener Sicherheitskonferenz </span><a href="https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/SPEECH_25_516"><span>angek&#252;ndigt</span></a><span>, dass &#171;wir unsere Verteidigung verst&#228;rken.&#187; Sie f&#252;hrte aus: &#171;Ich bin der &#220;berzeugung, dass Europa in Sachen europ&#228;ische Sicherheit mehr tun muss. Europa muss mehr beitragen. Und um dies zu erreichen, brauchen wir eine deutliche Aufstockung der europ&#228;ischen Verteidigungsausgaben. Derzeit geben die 27 EU-Mitgliedstaaten rund zwei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts f&#252;r Verteidigung aus. Und ja, unsere Verteidigungsausgaben sind von etwas mehr als 200 Milliarden Euro vor dem Krieg auf &#252;ber 320 Milliarden Euro im letzten Jahr gestiegen. Aber wir m&#252;ssen diesen Betrag noch einmal erheblich erh&#246;hen. Denn ein Anstieg von knapp unter 2 auf &#252;ber 3 Prozent bedeutet jedes Jahr Hunderte von Milliarden an zus&#228;tzlichen Investitionen. Wir brauchen also einen mutigen Ansatz.&#187;</span></p><p><span>Dieser sogenannte mutige Ansatz ist die kurz auf diese Rede folgende Vorstellung des ReARM-Europe-Plans und das damit verbundene Vorhaben, bis zum Jahr 2030 stolze 800 Milliarden Euro f&#252;r R&#252;stung auszugeben. Diese Summe liegt 160 Milliarden &#252;ber dem Bruttoinlandsprodukt von Belgien. Im zum Plan geh&#246;rigen &#171;</span><a href="https://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2025/0101-0200/156-25.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=1"><span>Wei&#223;buch zur europ&#228;ischen Verteidigung - Bereitschaft 2030</span></a><span>&#187; hei&#223;t es: &#171;Es ist an der Zeit, dass Europa wieder aufr&#252;stet.&#187; </span></p><p><span>Der </span><a href="https://defence-industry-space.ec.europa.eu/document/download/98add398-b006-4c68-be28-a276688b0890_en?filename=White%2520paper%2520for%2520European%2520defence%2520%25E2%2580%2593%2520Readiness%25202030.pdf"><span>Aufr&#252;stungsplan</span></a><span> deklariert sieben Priorit&#228;ten:</span></p><ul><li><p><span>Luft- und Raketenabwehr</span></p></li><li><p><span>Artilleriesysteme</span></p></li><li><p><span>Munition und Raketen</span></p></li><li><p><span>Drohnen und Drohnenabwehrsysteme</span></p></li><li><p><span>Milit&#228;rische Mobilit&#228;t</span></p></li><li><p><span>KI, Quanteninformatik, Cyber- und elektronische Kriegsf&#252;hrung</span></p></li><li><p><span>Strategische Enabler [F&#228;higkeiten, Technologien und Unterst&#252;tzungsstrukturen] und Schutz kritischer Infrastrukturen</span></p></li></ul><p><span>Am 16. Dezember 2025 kam es im EU-Parlament zur </span><a href="https://www.abgeordnetenwatch.de/eu/10/abstimmungen/mehr-eu-unterstuetzung-fuer-verteidigungsinvestitionen?combine=&amp;constituency=All&amp;fraction=389"><span>Abstimmung</span></a><span> &#252;ber das Aufr&#252;stungspaket. 65 deutsche Abgeordnete, darunter vor allem Politiker der Gr&#252;nen, der SPD und der CDU, stimmten daf&#252;r. Die &#252;brigen 25 deutschen Europaabgeordneten der AfD, der Partei Die Linke sowie fraktionslose Abgeordnete stimmten dagegen. Insgesamt wurden die Rechtsvorschriften mit 519 Ja-Stimmen, 119 Nein-Stimmen und 25 Enthaltungen angenommen.</span></p><p>Dagegen stimmte unter anderem der Europaabgeordnete des B&#252;ndnisses Sahra Wagenknecht, Fabio De Masi. Auf Anfrage teilte dieser mit: </p><p><span>&#171;Ich habe gegen das Aufr&#252;stungspaket &#8222;reARM Europe&#8221; gestimmt, da es europ&#228;ische Sicherheit nicht erh&#246;ht, sondern &#246;konomische Ressourcen in einem R&#252;stungswettlauf bindet und somit zur Verdr&#228;ngung von Zukunftsinvestitionen und Angriffen auf den Sozialstaat f&#252;hren wird. Die konventionellen R&#252;stungsausgaben der europ&#228;ischen NATO-Staaten &#252;bertreffen heute bereits jene Russlands um ein Vielfaches. Wenn Russland auf die Erh&#246;hung der R&#252;stungsausgaben reagiert, erh&#246;hen sich f&#252;r beide Seiten nur die Kosten, nicht jedoch die relative Sicherheit. Mehr Sicherheit erfordert wechselseitige Abr&#252;stung und R&#252;stungskontrolle. Zudem ist Russland eine Nuklearmacht und die konventionelle Aufr&#252;stung im Zweifel ohnehin unerheblich im Sinne der Abschreckung. Ich halte es f&#252;r v&#246;llig abwegig, dass Russland einen Angriff auf die EU bzw. NATO-Territorium plant, da sich Russland bereits im Abnutzungskrieg in der Ukraine ersch&#246;pft. </span></p><p><span>Eine weitere Eskalation des Ukraine-Krieges mit westlicher Unterst&#252;tzung f&#252;r immer weitreichendere Angriffe auf russisches Territorium k&#246;nnen aber die Kriegsgefahr massiv beg&#252;nstigen. Hinzu kommt. Die Souver&#228;nit&#228;t Europas wird nicht durch mehr Aufr&#252;stung erh&#246;ht. Ein Gro&#223;teil der Systeme sind nur mit den USA kompatibel und wir hauen somit Donald Trump die Auftragsb&#252;cher voll, w&#228;hrend dieser uns mit Strafz&#246;llen &#252;berzieht. So setzt das europ&#228;ische Hauptquartier der NATO etwa die KI von Palantir ein. Zuletzt sind die Kapazit&#228;ten der R&#252;stungsindustrie kurzfristig beschr&#228;nkt und der R&#252;stungssektor ist hochgradig oligopolitisch ausgerichtet. Es wird somit lediglich zum Anstieg der Beschaffungspreise kommen. In der EU gibt es zudem bereits aktuell etwa &#252;ber 90 unterschiedliche Gro&#223;waffensysteme, in den USA etwa 30.&#187;</span></p><p>Spannenderweise scheint das Vorhaben der Aufr&#252;stung jedoch schon l&#228;ngst vor dem Einmarsch Russlands in die Ukraine in den Schubladen der deutschen Regierung gelegen zu haben. Der Politikwissenschaftler Ingar Solty, Referent f&#252;r Friedens- und Sicherheitspolitik bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung, sagte in einem <a href="https://web.archive.org/web/20260601203132/https://ostdeutscheallgemeine.com/article/zeitenwende-mythos-entlarvt-warum-die-aufruestung-laengst-vor-dem-ukrainekrieg-beschlossen-war-10049588">Interview</a> mit der &#171;Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung&#187; zur Weichenstellung f&#252;r mehr Aufr&#252;stung: &#171;Sie konnte sich durchsetzen, weil der Kriegsausbruch in der Ukraine f&#252;r einen Schock gesorgt hat &#8211; womit die Allerwenigsten gerechnet hatten. In diesem Kontext konnte die Aufr&#252;stung als Reaktion auf diesen Krieg dargestellt werden. De facto aber waren die wesentlichen Entscheidungen l&#228;ngst beschlossene Sache oder in der Pipeline.&#187;</p><p>Die Parallelen zum Geschehen rund um das Coronavirus sind un&#252;bersehbar. Auch hier waren Politik, Pharmaindustrie und Milit&#228;r erstaunlich schnell in ihrer Reaktion auf ein vermeintlich unvorhergesehenes Schockereignis. Auch hier waren es erstaunlich zahlreiche Milliardenbetr&#228;ge, die aus dem Volksverm&#246;gen zu Gro&#223;konzernen <a href="https://www.oxfam.de/aktuelles/corona-pandemie-ungleichheit-10-reichste-maenner-verdoppeln-vermoegen-160-millionen">umverteilt</a> wurden. </p><h4>Fiskale Flexibilit&#228;t</h4><p><span>Im Mai 2025 verabschiedete die EU-Kommission ein spezielles &#171;Finanzinstrument&#187; mit dem Titel &#171;SAFE (Security Action for Europe)&#187;. Laut </span><a href="https://defence-industry-space.ec.europa.eu/eu-defence-industry/safe-security-action-europe_en"><span>EU-Website</span></a><span> &#171;werden im Rahmen von SAFE den Mitgliedstaaten, die finanzielle Unterst&#252;tzung f&#252;r Investitionen in Verteidigungsf&#228;higkeiten beantragen, Darlehen mit langer Laufzeit zu wettbewerbsf&#228;higen Konditionen in H&#246;he von bis zu 150 Milliarden Euro gew&#228;hrt&#187;. In einem </span><a href="https://www.europarl.europa.eu/RegData/etudes/BRIE/2025/769566/EPRS_BRI(2025)769566_EN.pdf"><span>Briefing-Papier</span></a><span> der EU-Kommission hei&#223;t es: &#171;Die Kommission wird auf den Kapitalm&#228;rkten bis zu 150 Milliarden Euro beschaffen, um die Investitionen im Verteidigungsbereich zu beschleunigen.&#187;</span></p><p><span>Doch diese schnell umgesetzten enormen Ausgaben sind nur mit einer gewissen &#171;Flexibilit&#228;t&#187; im gesetzlichen Finanzrahmen der EU m&#246;glich gewesen. Die dazugeh&#246;rige Klausel nennt sich &#171;nationale Ausweichklausel f&#252;r fiskalische Flexibilit&#228;t&#187; (NEC). Laut dem oben bereits verlinkten Briefing-Papier bietet diese Klausel &#171;eine gr&#246;&#223;ere Flexibilit&#228;t. Sie gilt f&#252;r au&#223;ergew&#246;hnliche, l&#228;nderspezifische Umst&#228;nde, die au&#223;erhalb der Kontrolle eines Mitgliedstaats liegen und dessen &#246;ffentliche Finanzen erheblich beeintr&#228;chtigen.&#187;</span></p><p><span>Die oben genannten Instrumente sind daher von entscheidender Bedeutung, da die kostspielige Aufr&#252;stung mit dem geltenden </span><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stabilit%C3%A4ts-_und_Wachstumspakt"><span>Euro-Stabilit&#228;tspakt</span></a><span> in Einklang gebracht werden muss. Dieser wurde 1997 </span><a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/ALL/?uri=CELEX:31997Y0802%2801%29"><span>verabschiedet</span></a><span>, um f&#252;r finanzpolitische Stabilit&#228;t innerhalb der EU zu sorgen. Er dient insbesondere dazu, eine &#252;berm&#228;&#223;ige Verschuldung und die damit einhergehende Inflation zu verhindern. Genau das hat die EU-Kommission jedoch ab 2025 vor.</span></p><p><span>Fabio De Masi bewertet diese fiskale Flexibilit&#228;t auf Anfrage so: &#171;Die zus&#228;tzlichen Verteidigungsausgaben in H&#246;he von 800 Milliarden Euro setzen sich aus 150 Milliarden Euro Ausgaben der EU und etwa 650 Milliarden Euro Ausgaben der EU-Mitgliedstaaten zusammen. Die Schuldenaufnahme der EU ist rechtlich h&#246;chst umstritten. Die EU-Kommission nutzt dabei f&#252;r das sogenannte SAFE-Instrument ihr Triple-A-rating, um die Darlehen an EU-Mitgliedsstaaten weiterzureichen und so die Finanzierungskosten f&#252;r gemeinsame R&#252;stungsprojekte zu senken. Die EU selbst darf jedoch eigentlich nur bei au&#223;ergew&#246;hnlichen Ereignissen wie Krisen und Naturkatastrophen Schulden aufnehmen. (</span><a href="https://dejure.org/gesetze/AEUV/122.html"><span>Artikel 122 des Vertrags &#252;ber die Arbeitsweise der EU (AEUV)</span></a><span>)</span></p><p><span>Die EU-Kommission beruft sich daher auf eine au&#223;ergew&#246;hnliche Sicherheitskrise unter Berufung auf eine Bedrohung durch Russland. Die nationalen Regierungen sind durch die Fiskalregeln der EU beschr&#228;nkt. Als Grenzen gelten dabei fiskalische Defizite von maximal 3 Prozent und eine Staatsverschuldungsquote von maximal 60 Prozent. Diese k&#246;nnen durch die allgemeine Ausweichklausel ausgesetzt werden, wie es von 2020 bis 2023 in der Folge der Pandemie der Fall war. Nun hat die EU die nationale Ausweichklausel f&#252;r R&#252;stungsausgaben aktiviert, &#228;hnlich der Aufweichung der Schuldenbremse in Deutschland nur f&#252;r R&#252;stung (statt ziviler Investitionen).</span></p><p><span>Dies zeigt, dass die Fiskalregeln nicht &#246;konomisch begr&#252;ndet sind, sondern dass es immer um Interessen geht. Bereits vor &#252;ber zehn Jahren wurde im Kontext der Euro-Krise &#252;ber die Probleme der europ&#228;ischen Schuldenregeln f&#252;r Investitionen diskutiert und dabei die Forderung erhoben die Regeln nur f&#252;r den milit&#228;risch-industriellen Komplex aufzuweichen. Ich habe dies bereits damals </span><a href="https://www.euractiv.com/opinion/euro-bombs-european-investment-bank-to-be-turned-into-armament-bank/"><span>thematisiert</span></a><span>. Die Aufweichklausel erlaubt nach Lesart der Kommission zus&#228;tzliche j&#228;hrliche Verteidigungsausgaben von bis zu 1,5 % des BIP f&#252;r die vier Jahre 2025&#8211;2028.</span></p><p><span>Rein rechnerisch k&#246;nnte das funktionieren. Aktuell entsprechen 1,5 % des BIP der EU etwa 280 Milliarden Euro pro Jahr. &#220;ber vier Jahre summiert sich das auf &#252;ber eine Billion Euro. Da die nationale Ausweichklausel jedoch f&#252;r die Mitgliedstaaten einzeln gilt, ist es in der Realit&#228;t etwas komplizierter. Aktuell haben 18 L&#228;nder die Ausweichklausel in Anspruch genommen, was theoretisch eine kumulierte Erh&#246;hung der Verteidigungsausgaben um rund 638 Milliarden Euro erm&#246;glicht. Diese Ausgabensteigerung verteilt sich dabei auf die vier Jahre. Allerdings beseitigt die nationale Ausweichklausel nicht den nach EU-Regeln exzessiven Anstieg der Staatsverschuldung in einigen L&#228;ndern. Eine </span><a href="https://www.bruegel.org/sites/default/files/2025-03/1103_Can%20Germany%20afford%20it_final%201.pdf?utm_source=chatgpt.com"><span>Studie</span></a><span> des Think Tanks der EU kommt zu dem Schluss: &#187;</span>Doch selbst wenn die Verschuldung Deutschlands voraussichtlich nur allm&#228;hlich steigen wird, l&#228;sst sich die Tatsache, dass sie kontinuierlich &#252;ber 60 Prozent steigen w&#252;rde, nicht mit den EU-Haushaltsregeln vereinbaren.<span>&#187;</span></p><h4>Deutsche Beteiligung</h4><p><span>F&#252;r die Finanzen des bundesdeutschen Haushaltes ergeben sich durch den EU-&#171;Wiederbewaffnungs&#187;-Plan weitreichende Ver&#228;nderungen. Erinnert sei noch an das sogenannte &#171;Sonderverm&#246;gen Bundeswehr&#187;, also eine weitere Neuverschuldung in H&#246;he von 100 Milliarden Euro, das im Juni 2022 &#8211; auch unter Verweis auf den russischen Angriffskrieg, der zu diesem Zeitpunkt bereits h&#228;tte diplomatisch gel&#246;st sein k&#246;nnen. </span></p><p><span>Eine </span><a href="https://multipolar-magazin.de/artikel/bundeswehr-sondervermoegen"><span>Recherche</span></a><span> zu den Ausgaben des Sonderverm&#246;gens des Journalisten Karsten Montag hatte Folgendes ergeben: &#171;Bei der Finanzierung der aktuellen deutschen R&#252;stungsausgaben sind haupts&#228;chlich US-amerikanische Investmentunternehmen, ihre Eigent&#252;mer und ihre Anleger die gr&#246;&#223;ten Gewinner. Sie ziehen zugunsten ihrer Anleger &#252;ber Zinsen auf Staatsschulden und &#252;ber die Gewinne der R&#252;stungsunternehmen, an denen sie beteiligt sind, Kapital aus Deutschland ab. Verlierer sind neben den deutschen Steuerzahlern &#8211; die die neuen Waffen, deren Unterhaltung sowie die Zinsen finanzieren m&#252;ssen &#8211; auch diejenigen Menschen, deren Leben, Gesundheit und Habe beim Einsatz der Waffen zerst&#246;rt wird.&#187;</span></p><p>Im M&#228;rz 2025, zu einem Zeitpunkt, an dem die EU-Kommission ihren Aufr&#252;stungsplan bereits vorgestellt und beworben hatte, beschloss der Deutsche Bundestag eine Grundgesetz&#228;nderung, die eine Lockerung der Schuldenbremse im Bereich Verteidigung erm&#246;glichte. Dadurch wurde eine Ausnahme geschaffen und weitere <a href="https://www.euractiv.com/news/german-parliament-passes-historic-debt-backed-defence-and-infrastructure-package/">Neuverschuldungen</a> f&#252;r mehr R&#252;stung legitimiert<span>. </span>Auf europ&#228;ischer wie auf nationalstaatlicher Ebene mussten also kreative Wege gefunden werden, um die Aufr&#252;stung trotz gesetzlich verankerter Neuverschuldungsverbote zu finanzieren.</p><p><span>Im Jahr 2026 belaufen sich die </span><a href="https://www.rnd.de/politik/bundeshaushalt-2026-alle-ausgaben-uebersichtlich-erklaert-in-grafiken-L73G2FSIIVANHGBZ6PJX67Z7W4.html"><span>Verteidigungsausgaben</span></a><span> Deutschlands bereits auf ca. 82 Milliarden Euro, zuz&#252;glich 25 Milliarden Euro aus dem &#171;Sonderverm&#246;gen Bundeswehr&#187;. Das sind 20 Milliarden Euro mehr als im Jahr 2025 &#8211; eine Verdopplung gegen&#252;ber 2021. Und noch ein Vergleich: Die Bundesregierung gibt im Jahr 2026 knapp 17 Milliarden Euro im Bildungsbereich aus, w&#228;hrend sie </span><a href="https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/wehretat-bundeswehr-verteidigung-haushalt-anstieg-100.html"><span>plant</span></a><span>, bis zum Jahr 2029 j&#228;hrliche Verteidigungsausgaben von 162,9 Milliarden Euro zu </span><a href="https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/EN/Pressemitteilungen/2026/2026-07-06-government-draft-2027-federal-budget.html"><span>erreichen</span></a><span>, was wiederum mit zunehmender hoher Neuverschuldung verbunden ist. Diese Summe entspricht dann 3,5 Prozent des Bruttoinlandprodukts. Geplant ist eine langfristige Aufstockung bis zu 5 Prozent des BIP.</span></p><p><strong><span>Fazit</span></strong></p><p><span>Das Projekt der Wiederbewaffnung Europas ist in vollem Gange. Deutschland erh&#246;ht stetig seine R&#252;stungsausgaben, w&#228;hrend sich das Land weiter verschuldet und die verwendeten Haushaltsmittel an anderer Stelle fehlen. Der auch vom Westen in die L&#228;nge gezogene Ukrainekrieg kostet derweil Hunderttausende Menschenleben und dient als Legitimation f&#252;r eine Bedrohung, gegen die es sich milit&#228;risch auf allen Ebenen zu wehren gilt. </span></p><p>Ein Blick in das Standardwerk &#187;<a href="https://www.klett-cotta.de/produkt/david-graeber-schulden-9783608985108-t-78">Schulden &#8211; Die ersten 5.000 Jahre</a>&#171; von David Graeber er&#246;ffnet eine historische Perspektive auf dieses aktuelle Geschehen. Darin hei&#223;t es: &#187;Das moderne Geld hat seinen Ursprung in Staatsschulden, denn Staaten leihen sich Geld, um Kriege zu finanzieren.&#171; Im Westen also nichts Neues, k&#246;nnte man sagen. </p><p>Au&#223;erdem scheinen Friedenst&#252;chtigkeit, Diplomatie und eine Sicherheitsarchitektur Europas unter Einbeziehung russischer Interessen keine angestrebten Ziele zu sein, da diese beidseitige Aufr&#252;stung obsolet machen w&#252;rden. Ob dies im Namen und Interesse der Menschen in Europa geschieht, ist mehr als fraglich.</p><div><hr></div><p><strong>Weitere Recherchen erm&#246;glichen:</strong></p><ul><li><p>Bastian Barucker, GLS Bank, IBAN: DE02 4306 0967 1115 7847 01, BIC: GENODEM1GLS</p></li><li><p><span>PayPal: info@bastian-barucker.de (</span><a href="https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=YX7MY368YS526">Link</a><span>)</span></p></li><li><p>Betreff: Schenkung</p></li></ul><p></p><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://www.barucker.press/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Abonnieren&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Dieser Substack wird von den Lesern unterst&#252;tzt. Um neue Posts zu erhalten und meine Arbeit zu unterst&#252;tzen, sollten Sie ein Free- oder Paid-Abonnent werden.</p></div><form class="subscription-widget-subscribe"><input type="email" class="email-input" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben &#8230;" tabindex="-1"><input type="submit" class="button primary" value="Abonnieren"><div class="fake-input-wrapper"><div class="fake-input"></div><div class="fake-button"></div></div></form></div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Corona-Aufarbeitung & Kriegstüchtigkeit: »Die deutsche Gesellschaft steckt in einer tiefen Krise.« ]]></title><description><![CDATA[&#171;Wie wir das Corona-Geschehen umfassend verstehen und wirklich &#246;ffentlich verarbeiten, entscheidet &#252;ber die Zukunft unserer Gesellschaft!&#187;]]></description><link>https://www.barucker.press/p/corona-aufarbeitung-and-kriegstuchtigkeit</link><guid isPermaLink="false">https://www.barucker.press/p/corona-aufarbeitung-and-kriegstuchtigkeit</guid><dc:creator><![CDATA[Bastian Barucker]]></dc:creator><pubDate>Mon, 24 Aug 2026 13:44:18 GMT</pubDate><enclosure url="https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/4fde475f-223c-4add-868c-2e93a1f11512_1200x630.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Hans-Joachim Maaz,</p><p>vor etwa vier Jahren haben wir uns &#252;ber die psychologischen Hintergr&#252;nde der Pandemiepolitik unterhalten. Das <a href="https://www.barucker.press/p/interview-maaz-corona?utm_source=publication-search">Interview</a> trug damals den Titel &#187;Wie konnte es so weit kommen?&#187;. Heute ist durch die geleakten Protokolle des Corona-Krisenstabs des Robert-Koch-Instituts insbesondere klar, dass selbst die zust&#228;ndige staatliche Beh&#246;rde einen Gro&#223;teil der Corona-Ma&#223;nahmen nicht empfahl. Bei meinen Vortr&#228;gen zu diesen Erkenntnissen treffe ich immer wieder Menschen, die fast schon verzweifelt darauf warten, dass es endlich juristische Konsequenzen f&#252;r all die Grundrechtseinschr&#228;nkungen gibt. Sie wollen Gerechtigkeit. Gleichzeitig verharren sie auch ein St&#252;ck weit in einer Art Erwartungshaltung, um das Thema endlich ad acta legen zu k&#246;nnen. Genau dar&#252;ber m&#246;chte ich mit ihnen sprechen.</p><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://www.barucker.press/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Abonnieren&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Dieser Substack wird von den Lesern unterst&#252;tzt. Um neue Posts zu erhalten und meine Arbeit zu unterst&#252;tzen, sollten Sie ein Free- oder Paid-Abonnent werden.</p></div><form class="subscription-widget-subscribe"><input type="email" class="email-input" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben &#8230;" tabindex="-1"><input type="submit" class="button primary" value="Abonnieren"><div class="fake-input-wrapper"><div class="fake-input"></div><div class="fake-button"></div></div></form></div></div><div class="digest-post-embed" data-attrs="{&quot;nodeId&quot;:&quot;21c2c46e-e295-4a2a-b247-fe763666d83b&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Die Corona-Krise begann mit Horrorbildern aus Italien und Modellrechnungen, die Hunderttausende Tote vorhersagten. Eine Kommunikation der Angst dominierte das Mediengeschehen Anfang 2020. Nach anf&#228;nglicher Unklarheit &#252;ber die Gefahr des Virus, liefert im M&#228;rz 2020 ein&quot;,&quot;cta&quot;:null,&quot;showBylines&quot;:true,&quot;showDescription&quot;:true,&quot;showImage&quot;:true,&quot;size&quot;:&quot;sm&quot;,&quot;isEditorNode&quot;:true,&quot;title&quot;:&quot;Wie konnte es so weit kommen? - Gespr&#228;ch mit Hans-Joachim Maaz&quot;,&quot;publishedBylines&quot;:[{&quot;id&quot;:257864279,&quot;name&quot;:&quot;Bastian Barucker&quot;,&quot;bio&quot;:null,&quot;photo_url&quot;:null,&quot;is_guest&quot;:false,&quot;bestseller_tier&quot;:null}],&quot;post_date&quot;:&quot;2022-06-26T16:27:32.000Z&quot;,&quot;cover_image&quot;:&quot;https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/05343e05-bc1a-477c-aa8b-49747d116b1e_1163x654.png&quot;,&quot;cover_image_alt&quot;:null,&quot;canonical_url&quot;:&quot;https://www.barucker.press/p/interview-maaz-corona&quot;,&quot;section_name&quot;:null,&quot;video_upload_id&quot;:null,&quot;id&quot;:147455389,&quot;type&quot;:&quot;newsletter&quot;,&quot;reaction_count&quot;:0,&quot;comment_count&quot;:0,&quot;publication_id&quot;:2860043,&quot;publication_name&quot;:&quot;Bastian Barucker&quot;,&quot;publication_logo_url&quot;:&quot;https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!VXDi!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F43736115-6a36-427f-b14d-ecbd5b024988_500x500.png&quot;,&quot;belowTheFold&quot;:false,&quot;youtube_url&quot;:null,&quot;show_links&quot;:null,&quot;feed_url&quot;:null}"></div><p>Bevor wir das aus Ihrer Expertise heraus analysieren, erlaube ich mir eine pers&#246;nliche Frage: <em>Haben Sie das Corona-Geschehen hinter sich gelassen und verdaut? Und wenn nicht, was besch&#228;ftigt Sie noch?</em></p><p><strong>Maaz:</strong> Nein, den &#171;Corona-Wahnsinn&#187; kann ich nicht einfach hinter mir lassen. Aber &#171;verdaut&#187; habe ich es im Sinne bitterster Erkenntnis. Ich bin erschrocken dar&#252;ber, dass sich eine Gesellschaft, die sich als &#171;demokratisch&#187; versteht, praktisch von einem Tag zum anderen in diktatorische Verh&#228;ltnisse verwandeln l&#228;sst. Seitdem arbeite ich daran, den Unterschied zwischen einer verordneten Demokratie (nach 1945 und nach 1989/90) und einer echten Demokratie psychodynamisch zu begr&#252;nden. Eine politisch verordnete Demokratie kann schlie&#223;lich auch nur ein &#171;Demokratiespiel&#187; sein, wenn keine innerseelische Demokratie in den Menschen entwickelt wird. Den bitteren Beweis f&#252;r dieses Vers&#228;umnis hat Corona geliefert. Ich sehe es wie eine konzertierte Aktion, ein absolutes Herrschaftssystem erproben zu wollen. Die Verantwortlichen an der Macht wussten, was sie taten. Die Chefs in den Medien, der Wissenschaft und Kultur, die abh&#228;ngig von den Machtverh&#228;ltnissen tun, was f&#252;r ihre Position und Karriere erforderlich ist.</p><p>Und schlie&#223;lich die Masse der Menschen, die sich aus materieller und psychischer Abh&#228;ngigkeit &#228;ngstigen und einsch&#252;chtern lassen. Die Zweifler, Verweigerer und Kritiker hatten im Wesentlichen zwar recht, eigneten sich f&#252;r die M&#228;chtigen und die begeisterten oder gequ&#228;lten Folgsamen aber als Opfer (die &#171;Omegas&#187; in gruppendynamischer Sprache), um das Wissen oder die Ahnung des Unrechts an einem Feindbild abreagieren zu k&#246;nnen.</p><p>Das Demokratiespiel l&#246;ste sich praktisch &#252;ber Nacht in eine gespaltene Gesellschaft auf: in Diktatoren und ihre Handlanger in Medien, Wissenschaft und Kultur, die sich auch als Verfolger und Denunzianten entehrt haben, sowie in die Mehrheit der Unterworfenen und die Minderheit der Widerst&#228;ndigen.</p><p>Der Zerfall in diese psychosozialen Rollen belegt eine nicht in den Menschen gegr&#252;ndete innerseelische Demokratie. Und diese bedrohliche Realit&#228;t wird bis heute nicht wirklich zur Kenntnis genommen, geschweige denn hilfreich ver&#228;ndert. Somit besteht weiterhin die Gefahr totalit&#228;rer Machtinteressen und deren Wiederholung mit anderen Inhalten. Daf&#252;r bieten sich jetzt schon Klimaver&#228;nderungen oder Russland als Feindbild an. Wie wir das Corona-Geschehen umfassend verstehen und wirklich &#246;ffentlich verarbeiten, entscheidet &#252;ber die Zukunft unserer Gesellschaft! Diese Verarbeitung ist psychodynamisch und juristisch-strafrechtlich notwendig.</p><p><strong>Barucker: </strong><em>Wie k&#246;nnen Betroffene einen gesunden Umgang mit den massiven Einschr&#228;nkungen, Ausgrenzungen und Diffamierungen der Corona-Jahre finden?</em></p><p><strong>Maaz:</strong> Leider gibt es keine &#246;ffentliche Diskussion &#252;ber das Corona-Geschehen. Ich sehe viele Menschen, die am liebsten alles verdr&#228;ngen, nichts wissen, nichts h&#246;ren, nicht nachdenken und schon gar nicht eigene Fehleinsch&#228;tzungen erkennen und korrigieren wollen. Eine solche Abwehr schmerzlicher Erkenntnisse wird ja auch politisch-medial gewollt und unterst&#252;tzt. Ich verstehe das als eine kollektive, massive Schuldabwehr. Das ist jedoch f&#252;r die gesellschaftliche Entwicklung demokratiezerst&#246;rend.</p><p>F&#252;r die pers&#246;nliche Verarbeitung von erfahrener und erlittener Verf&#252;hrung, Manipulation, Bedr&#228;ngnis, Bedrohung und Zwang sowie von Fehlentscheidungen, Irrt&#252;mern oder gar aktiver Beteiligung an Hetze und Verfolgung von Kritikern und Ungeimpften kann ich nur einen Erkenntnisprozess empfehlen. Dieser er&#246;ffnet Chancen f&#252;r die eigene Gesundung, Entlastung des Gewissens und pers&#246;nliche W&#252;rde.</p><p>Ein solcher Erkenntnisprozess beinhaltet eine m&#246;glichst breite Information, insbesondere zu den sogenannten &#171;Verschw&#246;rungstheorien&#187;, von denen sich fast alle als berechtigt und wahr erwiesen haben. Zentral ist auch eine beziehungskulturelle Kommunikation mit Menschen, zu denen man ganz offen und frei sprechen kann, die zuh&#246;ren und verstehen wollen und auf keinen Fall bewerten. Es geht darum, die eigene Wahrheit zu finden, hindurch durch den Dschungel von L&#252;gen, Propaganda, Bedrohung und Abh&#228;ngigkeit. Dabei ist es sehr wichtig, dass die eigenen Gef&#252;hle zum Ausdruck gebracht werden k&#246;nnen: Emp&#246;rung und Wut, seelischer Schmerz &#252;ber Kr&#228;nkung und Verletzung sowie Trauer &#252;ber Verluste in Bezug auf Beziehungen, Lebensqualit&#228;t, Anerkennung und Existenzen.</p><p>Ich habe Menschen zu solchen Gespr&#228;chen ermutigt und sie dabei begleitet. Meine Erfahrung ist, dass das ehrliche Aussprechen und das dabei Empfangen &#8211; also das wertfreie Verstehen &#8211; eine entscheidende Entlastung bedeutet, unabh&#228;ngig davon, ob die gro&#223;e Schuld der T&#228;ter ges&#252;hnt ist oder nicht. Es geht darum, das eigene Leben &#8211; so gut es geht &#8211; von den Dingen, die nicht in unserer Macht stehen, zu befreien. Das verstehe ich nicht als Psychologisierung politischen Unrechts, sondern als psychosoziale Reife, die zu pers&#246;nlicher Entlastung und politischer Klarheit f&#252;hrt.</p><p><strong>Barucker:</strong> <em>Wie viel Sinn macht es, die Bew&#228;ltigung dieser Zeit davon abh&#228;ngig zu machen, ob die vermeintlichen T&#228;ter zur Verantwortung gezogen werden? Entsteht so nicht eine ungute Bindung der Gesch&#228;digten an die Sch&#228;diger?</em></p><p><strong>Maaz:</strong> F&#252;r das Vertrauen in Macht, f&#252;r die Entwicklung der Gesellschaft und die Stabilisierung der Demokratie ist es nahezu zwingend, dass Verantwortung benannt und T&#228;ter zur Rechenschaft gezogen werden. F&#252;r das pers&#246;nliche Leben ist es jedoch nicht sinnvoll, die eigene Gesundheit, psychische Reife und W&#252;rde davon abh&#228;ngig zu machen. Wir Menschen sind zwar immer abh&#228;ngig von Herrschaftsstrukturen, aber f&#252;r die Qualit&#228;t des ganz pers&#246;nlichen Lebens ist letztlich jeder selbst verantwortlich. Meistens entsteht eine Spaltung zwischen denen, die sich den T&#228;tern anschlie&#223;en, und denen, die sich nur als Opfer erleben. F&#252;r beide M&#246;glichkeiten lassen sich bedauerliche psychodynamische Gr&#252;nde aus der Entwicklungspsychologie und der sozialen Situation ableiten.</p><p>Die Chance und Verantwortung besteht jedoch darin, einen ehrlichen und gesunden Mittelweg zwischen den Extremen zu finden. Dazu geh&#246;rt auch, sich die Frage zu stellen, wann man selbst T&#228;ter und wann man selbst Opfer ist. Das hei&#223;t, jeder steht in der Verantwortung, die eigene Haltung und Entscheidung so ehrlich wie m&#246;glich zu verstehen und so unabh&#228;ngig wie m&#246;glich zu handeln. Abh&#228;ngigkeiten und Fehlentscheidungen geh&#246;ren zu unserem Leben &#8211; entscheidend ist, wie man damit umgeht! Entweder: &#171;Du bist schuld!&#187; oder &#171;Ich bin auch das Problem!&#187; Oder: &#171;Die Verh&#228;ltnisse m&#252;ssen sich &#228;ndern!&#187; Oder: &#171;Ich kann mich ver&#228;ndern!&#187;</p><p><strong>Barucker:</strong> <em>Es gibt auch Menschen, die psychisch an dem Drang nach Gerechtigkeit kaputtgehen. Was k&#246;nnte sich da in der Psyche abspielen?</em></p><p><strong>Maaz:</strong> Wir sind alle immer auch pr&#228;gend beeinflusst von der Qualit&#228;t der erfahrenen Fr&#252;hbetreuung in den ersten Lebensjahren. Wie wir erzogen werden &#8211; autorit&#228;r, manipulativ oder durch welche Beziehungsqualit&#228;ten zwischen Eltern und Kind &#8211; pr&#228;gt unseren Charakter und beeinflusst, wie wir sp&#228;ter bevorzugt denken, f&#252;hlen und handeln.</p><p>In dieser Fr&#252;hbetreuung geschieht viel Ungerechtes, Kr&#228;nkendes, Verletzendes und Einengendes. All das ist im weiteren Leben mehr oder weniger verborgen, vergessen, verleugnet oder unterdr&#252;ckt, existiert aber unbew&#228;ltigt weiter. Wer dann im sp&#228;teren Leben Ungerechtigkeiten erleidet, wird zugleich unwissend an seine Fr&#252;htraumatisierung erinnert. Dadurch wird eine aktuelle, reale Ungerechtigkeit als besonders &#252;berm&#228;chtig und unertr&#228;glich erlebt.</p><p>Das gegenw&#228;rtige Unrecht wird durch das bereits erlebte fr&#252;he Unrecht potenziert. Dies lie&#223;e sich verbessern, wenn man sich erinnert und versteht, welche Ungerechtigkeiten man in sich tr&#228;gt.</p><p><strong>Barucker:</strong> <em>Gleichzeitig ist es doch verst&#228;ndlich, dass Menschen, die Unrecht erlebt haben, dieses auch anerkannt haben wollen. Wie gelingt eine gute Balance zwischen ungesunder Anhaftung und gesundem Gerechtigkeitsstreben?</em></p><p><strong>Maaz:</strong> Eine w&#252;nschenswerte Balance gelingt, wenn der pers&#246;nliche Anteil an erlebtem Unrecht aus der Vergangenheit erinnert und erkannt wird und in sch&#252;tzender Kommunikation emotional verarbeitet werden kann. Wenn man sich also mitteilen und mit einem angemessenen Gef&#252;hlsausdruck energetisch entlasten kann, dann kann das aktuell erlebte Unrecht auch getrennt vom inneren Spannungsfeld gesehen und verstanden werden. Dann kann es auch realit&#228;tsgerecht kritisiert und gegebenenfalls eine angemessene Strafe gefordert werden.</p><p><strong>Barucker:</strong> <em>Ist es nicht an der Zeit, das Geschehen einfach loszulassen und anzuerkennen, dass die Mehrheit der Gesellschaft mitgemacht hat und deshalb auch keine Aufarbeitung m&#246;chte?</em></p><p><strong>Maaz:</strong> Einfach nur loslassen, also vergessen wollen, mit der politisch am h&#228;ufigsten gebrauchten Formel der Abwehr gegen unliebsame Wahrheiten &#8211; &#171;Wir m&#252;ssen jetzt nach vorne schauen&#187; &#8211; hilft niemandem. Das verfestigt und verst&#228;rkt vielmehr die Gefahr einer fortgesetzten gesellschaftlichen Fehlentwicklung.</p><p>Eine gute Zukunft kann es nur geben, wenn die Fehler der Vergangenheit und die Leugnungen der Gegenwart angenommen und kritisch korrigiert werden &#8211; einschlie&#223;lich pers&#246;nlicher Schuld und mit erkennbar echtem Bedauern. Ohne Aufarbeitung droht jederzeit eine Neuauflage totalit&#228;rer Ma&#223;nahmen im Interesse normopathischer Herrschaft &#8211; besonders, wenn diese immer unsicherer wird und keinen Ausweg mehr sieht.</p><p>Gerade die Schuld einer Mehrheit ist ein dringender Appell an eine wirkliche Aufarbeitung &#8211; das hei&#223;t eine Herausforderung f&#252;r das Verst&#228;ndnis und die &#220;berwindung der psychosozialen Selbstentfremdung des Einzelnen. Eine solche Aufarbeitung hat es weder nach dem Nationalsozialismus noch nach dem real existierenden DDR-Sozialismus gegeben. Das erkl&#228;rt auch den jetzt rasant verlaufenden Demokratieabbau als Symptom der gesellschaftlichen Fehlentwicklung, weil es kein wirkliches Verst&#228;ndnis der Schuld einer Mehrheit gab. In Ostdeutschland ist die Ern&#252;chterung gegen&#252;ber falschen oder nur gespielten Demokratieverh&#228;ltnissen allerdings viel st&#228;rker, weshalb im Osten auch der Protest gegen die aktuelle politische Situation w&#228;chst.</p><p><strong>Barucker:</strong> <em>Welche psychoemotionalen Dynamiken spielen bei den Verantwortlichen der Pandemiepolitik und den &#171;Mitl&#228;ufern&#187; eine Rolle? Sch&#252;tzt man sich gegenseitig aus purem Eigeninteresse? W&#228;hnt man sich aufgrund der Macht- und Mehrheitsverh&#228;ltnisse in der st&#228;rkeren Position, beispielsweise in der Enquetekommission des Bundestages?</em></p><p><strong>Maaz:</strong> Das ist sicher so, dass sich die politische F&#252;hrung aufgrund der Macht- und Mehrheitsverh&#228;ltnisse in einer &#252;berlegenen Position f&#252;hlt. Das Beispiel der Leihmutterschaft von Herrn Spahn ist ein gutes Beispiel f&#252;r diese &#220;berheblichkeit. Dabei spielen aber auch der &#246;ffentlich-rechtliche Rundfunk und die meisten gro&#223;en Printmedien eine besch&#228;mende Rolle, die den freien Journalismus entehrt, indem sie spalterisch berichten, Machtinteressen relativ unkritisch unterst&#252;tzen und Opposition umso mehr angreifen und abwerten.</p><p>Aus psychodynamischer Sicht gibt es immer ein kollusives Zusammenspiel zwischen Herrschaft und Unterwerfung. In der gegenw&#228;rtigen narzisstischen Gesellschaft ist das Zusammenspiel von Gr&#246;&#223;enselbst-Narzissten in der F&#252;hrung und Gr&#246;&#223;enklein-Narzissten in der Gefolgschaft besonders ausgepr&#228;gt. Das besondere Problem bei narzisstischen Pers&#246;nlichkeitsentwicklungen ist die weitgehende Unf&#228;higkeit, eigenes Fehlverhalten einzusehen und das eigene Verhalten zu korrigieren.</p><p>Narzisstische Selbst&#252;bersch&#228;tzung oder Selbstgeringsch&#228;tzung sind Pers&#246;nlichkeitsz&#252;ge, die der Kompensation von in der Kindheit erlittener Abwertung, Kr&#228;nkung und Lieblosigkeit dienen. Als Ersatz werden dann einerseits eine falsche Gro&#223;artigkeit und andererseits eine &#252;bertriebene Minderwertigkeit entwickelt. So bilden dann F&#252;hrer und Abh&#228;ngige eine seelenverletzte &#171;Verschw&#246;rung&#187;. Behauptete Autorit&#228;t und betonte Abh&#228;ngigkeit sind Symptome von Pers&#246;nlichkeitsst&#246;rungen, die sich wechselseitig stabilisieren.</p><p><strong>Barucker:</strong> <em>Welche Rolle spielt dabei das Gef&#252;hl der Ohnmacht?</em></p><p><strong>Maaz:</strong> Im gesellschaftlichen Leben w&#228;chst eine politische Ohnmacht, wenn der freie demokratische Disput und damit die Meinungsfreiheit eingeschr&#228;nkt werden und kritische Stimmen ausgegrenzt werden. Wenn echter und investigativer Journalismus verloren geht und politische Opposition nur noch diffamiert wird, sodass der W&#228;hlerwille praktisch nicht mehr realisiert wird, ist das ein weiteres Symptom. Eine solche Ohnmacht ist ein Symptom zerst&#246;rter Demokratie.</p><p>Das f&#252;hrt zu einem sehr ernsten Problem: Die real erlebte politische Ohnmacht triggert in vielen Menschen schon l&#228;ngst vorhandene Ohnmachtserfahrungen aus der eigenen Lebensgeschichte, die ehemals durch autorit&#228;re oder manipulative Erziehung erzeugt wurden. Das f&#246;rdert Erkrankungen, erzeugt Resignation und l&#246;st Depressionen aus. Andererseits k&#246;nnen sich die Erfahrungen auch zu einem Pulverfass des Protestes (Gef&#252;hlsstau!) aufladen.</p><p><strong>Barucker:</strong> <em>Viele Menschen erleben sich als dem Geschehen hilflos ausgesetzt. Wie kann man damit umgehen?</em></p><p><strong>Maaz: </strong>Es gibt viele Formen des &#246;ffentlichen Protests, die man nutzen kann, solange es noch m&#246;glich ist und man die m&#246;glichen Konsequenzen aushalten kann. Aber viel wichtiger ist, vor allem bei wachsender politischer, ideologischer und moralisierender Einschr&#228;nkung, die ganz pers&#246;nliche Kommunikation mit Menschen, mit denen man offen reden kann, die zuh&#246;ren und verstehen wollen.</p><p>Aus meiner psychotherapeutischen Erfahrung wei&#223; ich, dass angstbefreite, ehrliche Selbstmitteilungen und ein best&#228;tigendes Empfangenwerden von h&#246;chster therapeutischer Qualit&#228;t sind. Auch wenn Kontrolle, &#220;berwachung und Denunziation zunehmen, bleibt immer eine Chance f&#252;r ein Refugium von Beziehungskultur.</p><p><strong>Barucker:</strong> <em>Aktuell geht es in Deutschland immer mehr um Aufr&#252;stung, Kriegst&#252;chtigkeit und Militarisierung. Auf den Stra&#223;en sind kaum noch Friedensm&#228;rsche zu sehen. F&#252;hlen sich die Leute diesbez&#252;glich auch hilflos dem Regierungshandeln ausgeliefert? Oder ist den Menschen Frieden nicht mehr viel wert?</em></p><p><strong>Maaz:</strong> Die deutsche Gesellschaft steckt in einer tiefen Krise. Es gibt schwerwiegendes politisches Versagen, indem Realit&#228;ten geleugnet und Ideologien dominieren, vor allem in der EU-Politik sowie in der Migrations-, Klima- und Energiepolitik.</p><p>Wenn die Politik Wahrheiten leugnet und an den Realit&#228;ten vorbeiregiert, muss man hintergr&#252;ndige Machtinteressen und eine psychodynamisch begr&#252;ndete Verst&#246;rung einer gro&#223;en Zahl f&#252;hrender Pers&#246;nlichkeiten sowie gehorsamer, abh&#228;ngiger Menschen annehmen. Die Zerst&#246;rung der Gesellschaft ist umfassend. Sie betrifft die Wirtschaft, die Kultur, die Sprache, die Identit&#228;ten, das soziale Miteinander und insgesamt die Demokratie.</p><p>Ich h&#246;re und lese von globalistischen Herrschaftsinteressen f&#252;r eine neue Weltordnung. Angesichts der unvorstellbaren Schulden des westlichen Finanzkapitalismus, des moralischen Verfalls, der riesigen sozialen Probleme und der wachsenden Kriegsbereitschaft deutet sich das Ende der bisherigen, von den USA gef&#252;hrten Weltordnung an. Ein drohender Untergang dieser Art wird in der Regel mit letztem Bem&#252;hen durch Krieg zu verhindern versucht. Das erkl&#228;rt mir auch den finanziellen Wahnsinn der milit&#228;rischen Aufr&#252;stung und das dazu menschenfeindliche Bem&#252;hen, propagandistisch ein Feindbild der Bedrohung aufzubauen. F&#252;r die Schw&#228;che der deutschen Friedensbewegung gibt es sicher mehrere Gr&#252;nde.</p><ul><li><p>Bestimmt ist eine Nachwirkung der erlebten Ohnmacht gegen&#252;ber dem notstands&#228;hnlichen Ausnahmezustand in der Corona-Zeit.</p></li><li><p>Hinzu kommt die erhebliche Spaltung der Gesellschaft, die eine vern&#252;nftige Diskussion und das Finden gemeinsamer Aktionen sehr erschwert.</p></li><li><p>Bei all dem kommt noch die digitale Zersplitterung der Informationen hinzu.</p></li><li><p>Zudem fehlt der Friedensbewegung ein organisatorisches Zentrum.</p></li></ul><p>Es ist auch wesentlich einfacher, f&#252;r Abr&#252;stung zu demonstrieren, wie es von 1979 bis 1983 der Fall war, als gegen eine Aufr&#252;stung zu protestieren, wenn die &#196;ngste gegen&#252;ber einer Bedrohungslage durch Propaganda verst&#228;rkt werden. Noch entscheidender ist jedoch, dass es derzeit keine politische oder kulturelle Zukunftsvision f&#252;r die Gesellschaftsentwicklung gibt, die einer Protest- und Friedensbewegung ein Ziel geben w&#252;rde. Den Erfolg der AfD sehe ich vor allem als Ausdruck des angewachsenen Protests gegen die politischen, sozialen und kulturellen Fehler der bisherigen Regierungen. Eine Zukunftsvision, f&#252;r die man sich engagieren m&#252;sste und k&#246;nnte, ist damit jedoch noch nicht verbunden.</p><p><strong>Barucker:</strong> <em>Faktisch findet eine massive Neuverschuldung statt, w&#228;hrend Unsummen in die &#8218;Verteidigung&#8216; flie&#223;en. Daran m&#252;ssen der Sozialstaat und schlussendlich die Lebensqualit&#228;t der Menschen, die all das finanzieren, leiden. Wie lange lassen sich die Menschen so eine Politik noch gefallen? Welche psychischen Dynamiken spielen diesbez&#252;glich eine Rolle?</em></p><p><strong>Maaz:</strong> Wie schon gesagt, halte ich das f&#252;r ein Symptom eines kollektiven Wahns, den letzten Versuch, ein untergehendes System zu retten, anstatt auf Erkenntnis, Korrektur der Fehlentwicklungen, Demokratie und Diplomatie zu setzen. Dies allerdings w&#252;rde einen umfassenden und oft auch schmerzlichen Erkenntnisprozess erfordern, zu dem wir Menschen erfahrungsgem&#228;&#223; &#8211; wie in der Medizin &#8211; erst wirklich bereit sind, wenn wir in gro&#223;er Not sind.</p><p>In der Medizin wird ein Arzt um Hilfe gebeten, wenn Symptome und Beschwerden heftig werden. Dann wird eher eine schnelle Linderung erhofft, als dass notwendige Erkenntnisse angenommen und Lebensver&#228;nderungen akzeptiert werden. Und in der Gesellschaft w&#228;chst der Protest bis hin zum Revolutionswillen, wenn die materielle und soziale Sicherheit verloren geht und eine Gesellschaftskrise pers&#246;nliche Auswirkungen hat. Dieser Protest wird dann aber aus Machtinteressen mit gro&#223;em Propaganda-Aufwand in Kriegslust verwandelt.</p><p><strong>Barucker:</strong> <em>Was ist Ihnen bez&#252;glich Krieg und Frieden noch wichtig zu sagen?</em></p><p><strong>Maaz:</strong> F&#252;r mich gibt es keinen gerechten Krieg, weil Krieg immer von Befehlsgebern angezettelt und gef&#252;hrt wird, um vor allem ihre Macht- und Profitinteressen zu sichern &#8211; und das stets auf Kosten millionenfacher unschuldiger Opfer.</p><p>Selbst bei einem sogenannten &#171;Verteidigungskrieg&#187;, dessen Berechtigung sehr genau gepr&#252;ft werden m&#252;sste, w&#228;re ein Volksentscheid unter Propagandaverbot und bei breiter, realit&#228;tsgerechter Information eine zwingende Voraussetzung, um einen Krieg akzeptieren zu k&#246;nnen. Als Therapeut wei&#223; ich, dass nur derjenige zum Frieden f&#228;hig ist, der mit sich selbst im Reinen ist, und dass sich nur derjenige zum Krieg verf&#252;hren l&#228;sst, der mit der Last eines Gef&#252;hlsstaus beladen ist.</p><p>Deshalb halte ich es f&#252;r die wichtigste Aufgabe im menschlichen Leben, ein Leben lang um Selbsterkenntnis zu ringen. Sie kann dabei helfen, Verletzungen zu heilen, Defizite auszugleichen und Gef&#252;hlsstau abzutragen, um in Frieden, mit Liebe und wirklich demokratisch leben zu k&#246;nnen.</p><p><strong>Barucker:</strong> <em>Vielen Dank, Herr Maaz, dass Sie sich Zeit f&#252;r ein Interview genommen haben.</em></p><div class="callout-block" data-callout="true"><p><a href="https://hans-joachim-maaz-stiftung.de">Dr. Hans-Joachim Maaz</a> ist ein erfahrener Psychotherapeut und Psychoanalytiker. Von 1980 bis 2008 war er Chefarzt der Klinik f&#252;r Psychotherapie und Psychosomatik im Diakoniewerk Halle (Saale). Zudem war er langj&#228;hriger Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Analytische Psychotherapie und Tiefenpsychologie (DGAPT). Er ist ein deutschlandweit gefragter Vortragsredner und Bestsellerautor.</p></div><div><hr></div><h4><strong>Weitere Interviews erm&#246;glichen:</strong></h4><ul><li><p>Bastian Barucker, GLS Bank, IBAN: DE02 4306 0967 1115 7847 01, BIC: GENODEM1GLS</p></li><li><p><span>PayPal: info@bastian-barucker.de (</span><a href="https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=YX7MY368YS526">Link</a><span>)</span></p></li><li><p>Betreff: Schenkung</p></li></ul><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://www.barucker.press/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Abonnieren&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Dieser Substack wird von den Lesern unterst&#252;tzt. Um neue Posts zu erhalten und meine Arbeit zu unterst&#252;tzen, sollten Sie ein Free- oder Paid-Abonnent werden.</p></div><form class="subscription-widget-subscribe"><input type="email" class="email-input" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben &#8230;" tabindex="-1"><input type="submit" class="button primary" value="Abonnieren"><div class="fake-input-wrapper"><div class="fake-input"></div><div class="fake-button"></div></div></form></div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[«Anarchie – jetzt oder nie!» Im Gespräch mit Sylvie-Sophie Schindler ]]></title><description><![CDATA[Fernab des allt&#228;glichen Politiktheaters spricht die Journalistin und Philosophin mit mir &#252;ber die M&#246;glichkeit einer Gesellschaft ohne Herrschaft.]]></description><link>https://www.barucker.press/p/anarchie-schindler</link><guid isPermaLink="false">https://www.barucker.press/p/anarchie-schindler</guid><dc:creator><![CDATA[Bastian Barucker]]></dc:creator><pubDate>Thu, 20 Aug 2026 15:01:00 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/211281040/b22dca1f02d4e99438c77f347243a605.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;r viele Menschen ist eine Gesellschaft ohne Herrschaft unvorstellbar. Der fest verankerte Impuls auf die Vorstellung einer anarchistischen Gesellschaft lautet meist: Ohne Politiker und Machtstrukturen, die unser Leben regeln, w&#252;rden wir im Chaos versinken. In den Medien geht es t&#228;glich um Politiker und Parteien, um ihre Wahlversprechen oder Skandale. Gleichzeitig vertraut laut einer <a href="https://nius.de/statistik/neue-zahlen-nicht-mal-jeder-fuenfte-deutsche-vertraut-den-parteien">Umfrage</a> nur noch 17 Prozent der Bev&#246;lkerung genau diesen omnipr&#228;senten Parteien. </p><p>Mit ihrem<a href="https://westendverlag.de/Anarchie-jetzt-oder-nie/2376"> neuen Buch</a> liefert die Journalistin und Autorin Sylvie-Sophie Schindler eine Art Ode an die Herrschaftslosigkeit sowie eine Liebeserkl&#228;rung an die Menschheit. Darin pl&#228;diert sie f&#252;r einen Ausstieg aus der Politik, die sie als Sekte betrachtet. Die Bev&#246;lkerung wiederum ist wie s&#252;chtig nach diesem politischen Theater und hat dabei die Kompetenz verloren, sich eine Gesellschaft ohne Herrscher vorzustellen oder zu gestalten.  Diese F&#228;higkeit ist jedoch wahrscheinlich so alt wie die Menschheit selbst. Genau diese egalit&#228;ren Wurzeln des menschlichen Zusammenseins haben mich in diesem Gespr&#228;ch auch dazu verleitet, einige eigene Gedanken zu einem herrschaftsfreieren Zusammenleben zu &#228;u&#223;ern. So entstand zeitweise ein inspirierender Dialog zum Thema Anarchie. </p><p>Sie kann jedoch nicht verordnet oder als Konzept von au&#223;en eingef&#252;hrt werden. Sie kann nur entstehen, wenn Menschen ihr Leben in Gemeinschaft durch Selbstreflexion und Eigenverantwortung selbst gestalten wollen und dem verlockenden Angebot der Verantwortungsabgabe durch Parteien und Politiker widerstehen. Dieser Entw&#246;hnungs- und Selbsterm&#228;chtigungsprozess findet nicht &#252;ber Nacht statt, sondern entfaltet sich nur langfristig. &#196;hnlich wie bei einem Athleten ist daf&#252;r die Bereitschaft gefragt, viel zu trainieren und am Ball zu bleiben. Daf&#252;r wiederum braucht es &#220;bungsr&#228;ume im Alltag, um gemeinsam, verbunden und mit so wenig Hierarchie wie m&#246;glich zusammenzuleben. Angesichts der aktuellen durch die Politik verursachten Lebensumst&#228;nde ist es h&#246;chste Zeit die Kunst des Zusammenlebens selbst in die Hand zu nehmen. Vielleicht hat Sylvie-Sophie Schindler sogar Recht mit ihrem Buchtitel: &#171;Anarchie - jetzt oder nie!&#187;.</p><div><hr></div><p></p><h4><strong>Weitere Produktionen erm&#246;glichen:</strong></h4><ul><li><p>Produktionskosten: ca. 1700 &#8364;</p></li><li><p>Produktion: https://www.screen-talk.de</p></li><li><p>Bastian Barucker, GLS Bank, IBAN: DE02 4306 0967 1115 7847 01, BIC: GENODEM1GLS</p></li><li><p><span>PayPal: info@bastian-barucker.de (</span><a href="https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=YX7MY368YS526">Link</a><span>)</span></p></li><li><p>Betreff: Schenkung</p></li></ul>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Alternativen zur Maschinenmedizin mit Prof. Christian Schubert]]></title><description><![CDATA[Das mechanistische Menschenbild der klassischen Schulmedizin reicht nicht aus, um den Menschen in seiner Ganzheit zu erfassen. Prof. Schubert zeigt Wege aus der Maschinenmedizin auf.]]></description><link>https://www.barucker.press/p/maschinenmedizin-schubert</link><guid isPermaLink="false">https://www.barucker.press/p/maschinenmedizin-schubert</guid><dc:creator><![CDATA[Bastian Barucker]]></dc:creator><pubDate>Thu, 06 Aug 2026 15:31:36 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/208955808/0cbda2dd71d9b3b18796cd8c11794150.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://bbarucker.podigee.io/275-alternativen-zur-maschinenmedizin">Podcast</a> // <a href="https://youtu.be/Xqg814lXv1Q">Youtube</a> // <a href="https://odysee.com/@bastianbarucker:c/maschinenmedizin-schubert-malchow:6">Odysee</a></p><p>Obwohl die Ausgaben f&#252;r das Gesundheitswesen seit Jahrzehnten kontinuierlich steigen, werden die Menschen nicht ges&#252;nder. Im Gegenteil: Die Zahl der chronischen Erkrankungen in den westlichen L&#228;ndern nimmt weiter zu und die Gesellschaft wird immer kr&#228;nker. Das System aus Politik, Pharmaindustrie und Medizinapparat ist jedoch ideologisch so auf das klassisch Messbare und Stoffliche ausgerichtet, dass relevante Faktoren f&#252;r das Gesundsein oder Krankwerden ausgeklammert werden. Genau um diese weitgehend vernachl&#228;ssigten Faktoren geht es dem Psychoneuroimmunologen <a href="https://www.christian-schubert.at">Prof. Christian Schubert</a> von der Universit&#228;t Innsbruck. Anl&#228;sslich des 70. und letzten <a href="https://www.nordkurier.de/regional/uckermark/70-abende-gegen-die-angst-warum-ein-pfarrer-arzte-zweifelnde-und-trostsuchende-in-eine-kirche-holte-4672856">Malchower Formats</a> Ende Juni 2026 gab er einen Einblick in seine 30-j&#228;hrige Forschung. Ihm geht es darum, dass Patienten nicht ihre Biografie, ihre Traumata und ihre Werte an der Praxist&#252;r abgeben und fortan nur noch &#252;ber Laborwerte definiert werden. Laut Schubert spielen diese psychologischen und emotionalen Faktoren eine sehr einflussreiche Rolle bei der gesundheitlichen Betrachtung des Individuums. Schubert wird jedoch, und auch das ist symboltr&#228;chtig, in der Fachliteratur nicht erw&#228;hnt. Vielleicht ist das System der Maschinenmdizin nicht daran interessiert den Blick zu weiten und auf das Immunsystem einwirkende Faktoren, die nicht durch Laborwerte messbar sind, anzuerkennen. </p><p>Schuberts Vortrag ist eine Einladung, die Medizin und den Menschen ganzheitlicher und umfassender zu betrachten. Dabei er&#246;ffnen sich Ans&#228;tze, die in der Pr&#228;vention von Krankheiten und in der Heilung weitaus effektiver sein k&#246;nnten. </p><div><hr></div><p><strong>Weitere Produktionen erm&#246;glichen:</strong></p><ul><li><p>Produktionskosten: 2000 &#8364;</p></li><li><p>Bastian Barucker, GLS Bank, IBAN: DE02 4306 0967 1115 7847 01, BIC: GENODEM1GLS, Betreff: Schenkung</p></li><li><p><span>PayPal: info@bastian-barucker.de (</span><a href="https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=YX7MY368YS526">Link</a><span>)</span></p></li></ul><p></p><p></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Termine]]></title><description><![CDATA[Hier finden Sie eine Liste all meiner kommenden Seminare und Vortr&#228;ge. Sie sind meist eine Mischung aus Wildnisp&#228;dagogik, Gef&#252;hls- und K&#246;rperarbeit sowie Publizistik.]]></description><link>https://www.barucker.press/p/termine</link><guid isPermaLink="false">https://www.barucker.press/p/termine</guid><dc:creator><![CDATA[Bastian Barucker]]></dc:creator><pubDate>Mon, 03 Aug 2026 09:16:00 GMT</pubDate><enclosure url="https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/75a25610-3593-4f51-9ed2-f9d85fbd8c47_3500x2500.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>2026</strong></p><ul><li><p><a href="https://bsw-vg.de/festival-der-meinungsfreiheit-am-30-august-in-magdeburg-gemeinsam-gegen-cancel-culture/">30. August Festival der Meinungsfreiheit in Magdeburg</a></p></li><li><p>7. Oktober <a href="https://bastian-barucker.de/wp-content/uploads/2026/09/BBarucker_Vereinnahmte-Wissenschaft.pdf">Vortrag &#252;ber die Corona-Politik in 89520 Heidenheim</a></p></li><li><p>8. Oktober Vortrag &#252;ber die Corona-Politik und die Corona-Protokolle der Stadt K&#246;ln (Flyer folgt) Einlass: 18.45, Beginn: 19.30; Infos und Anmeldung unter: deine.anmeldung20@posteo.de</p></li></ul><p><strong>2027</strong></p><ul><li><p><span>16. bis 18. April &#8211; </span><a href="https://wildnisschule-waldkauz.de/weiterbildung-wildnispaedagogik/"><span>Start der Weiterbildung Wildnisp&#228;dagogik nahe Usedom</span></a></p></li><li><p><span>28. April &#8211; </span><a href="https://www.wildnisschule-waldkauz.de/vogelsprache-training/">V<span>ogelsprache &#8211; Die Sprache des Waldes</span></a></p></li><li><p><span>12. Mai &#8211; </span><a href="https://www.wildnisschule-waldkauz.de/vogelsprache-training/"><span>Vogelsprache &#8211; Die Sprache des Waldes</span></a></p></li><li><p><span>20. bis 23. Mai &#8211; Die </span>Kommunikationsseminar: <a href="https://www.wildnisschule-waldkauz.de/truthspeaking-die-sprache-des-herzens/"><span>Sprache des Herzens</span></a></p></li><li><p><span>31. Mai bis 28. Juni &#8211; </span><a href="https://www.wildnisschule-waldkauz.de/wildnis-leben/"><span>Monatur &#8211; Ein Monat Natur mit dem Fokus Besinnung</span></a></p></li><li><p><span>8. bis 13. August &#8211; </span><a href="https://www.wildnisschule-waldkauz.de/kindercamp/"><span>Wildniscamp f&#252;r Kinder</span></a></p></li><li><p><span>16. bis 19. September &#8211; </span>Kommunikationsseminar <a href="https://www.wildnisschule-waldkauz.de/truthspeaking-die-sprache-des-herzens/"><span>Sprache des Herzens</span></a></p></li></ul>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Losdemokratie statt Wahloligarchie - Ausstieg aus dem Demokratietheater? ]]></title><description><![CDATA[Ich spreche mit Jochen Krattenmacher, dem Berliner Vorsitzenden der kleinen Partei &#8222;Losdemokratie&#8221;, &#252;ber Alternativen zur repr&#228;sentativen Parteiendemokratie.]]></description><link>https://www.barucker.press/p/losdemokratie-statt-wahloligarchie</link><guid isPermaLink="false">https://www.barucker.press/p/losdemokratie-statt-wahloligarchie</guid><dc:creator><![CDATA[Bastian Barucker]]></dc:creator><pubDate>Thu, 23 Jul 2026 15:30:41 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/206664336/926effd08e67401438f4800dcdb06db7.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://youtu.be/ZsdnbDybps4">Youtube</a>// <a href="https://odysee.com/@bastianbarucker:c/losdemokratie-krattenmacher:1">Odysee</a> // <a href="https://bbarucker.podigee.io/274-losdemokratie-statt-wahloligarchie">Podcast</a></p><p>In den Medien geht es t&#228;glich um Parteiprogramme, Spitzenpolitiker und deren Fehlverhalten, Koalitionsverhandlungen und Umfragen zur Parteienwahl. Dieser Fokus zementiert die Vorstellung, dass Parteien ein elementarer Bestandteil einer Demokratie sind. Dabei kam die Demokratie, die urspr&#252;nglich eine Vergesellschaftlichung von Macht bedeutete, anf&#228;nglich jedoch v&#246;llig ohne Parteien aus. Angesichts der negativen Auswirkungen von Fraktionszw&#228;ngen und Brandmauern erscheinen Parteien vor allem als Demokratieverhinderer.  </p><p>Das Gespr&#228;ch mit Jochen Krattenmacher, Ingenieur und Berliner Landesvorsitzender <a href="https://losdemokratie.de">der Lospartei</a>, dreht sich jedoch um weit mehr als die Rolle von Parteien. Es geht um das Konzept der Losdemokratie. Dieses Konzept beinhaltet unter anderem die Abschaffung von Berufspolitikerkarrieren und teuren Hochglanz-Wahlk&#228;mpfen mit Plakaten voller nichtssagender Slogans. Stattdessen sollen zuf&#228;llig ausgeloste Parlamente und Gremien eine bessere Repr&#228;sentation des Souver&#228;ns und somit bessere Entscheidungen zum Wohle der Menschen erm&#246;glichen. F&#252;r viele Demokraten ist dies jedoch kaum vorstellbar, da sie stark an die aktuelle Form der repr&#228;sentativen Demokratie verhaftet sind. Die Losdemokratie erm&#246;glicht jedoch eine R&#252;ckkehr zu den Anf&#228;ngen der Demokratie, als Wahlen als aristokratisch galten und das Los als demokratisch. </p><p>Laut Krattenmacher w&#252;rden durch die Losdemokratie massive Korruption und der immense Einfluss von Lobbyorganisationen auf die gew&#228;hlten Abgeordneten verhindert bzw. verringert. Es geht dabei auch um den Abbau von Herrschaftsstrukturen.</p><div class="digest-post-embed" data-attrs="{&quot;nodeId&quot;:&quot;11306cd7-e135-495f-b7c2-544f51c5e17c&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Besteht Demokratie immer daraus, alle vier Jahre zwischen ein paar Parteien w&#228;hlen zu k&#246;nnen, ohne genau zu wissen, inwiefern (ab)gegebene Wahlversprechen eingehalten werden? Gibt es neben dem immer wiederkehrenden Ritual von Parteienwahlkampf und anschlie&#223;endem Gang zur Urne auch andere Wege, um den Willen der Bev&#246;lkerung in den Parlamenten zu repr&#228;sen&#8230;&quot;,&quot;cta&quot;:null,&quot;showBylines&quot;:true,&quot;showDescription&quot;:true,&quot;showImage&quot;:true,&quot;size&quot;:&quot;md&quot;,&quot;isEditorNode&quot;:true,&quot;title&quot;:&quot;Demokratie per Losverfahren - Im Gespr&#228;ch mit Timo Rieg&quot;,&quot;publishedBylines&quot;:[{&quot;id&quot;:257864279,&quot;name&quot;:&quot;Bastian Barucker&quot;,&quot;bio&quot;:null,&quot;photo_url&quot;:null,&quot;is_guest&quot;:false,&quot;bestseller_tier&quot;:null}],&quot;post_date&quot;:&quot;2024-03-02T18:42:21.000Z&quot;,&quot;cover_image&quot;:&quot;https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/86954a1b-bab9-460c-90cd-f3f645d3ade5_2000x1126.jpeg&quot;,&quot;cover_image_alt&quot;:null,&quot;canonical_url&quot;:&quot;https://www.barucker.press/p/aleatorische-demokratie-timo-rieg&quot;,&quot;section_name&quot;:null,&quot;video_upload_id&quot;:null,&quot;id&quot;:147455521,&quot;type&quot;:&quot;newsletter&quot;,&quot;reaction_count&quot;:0,&quot;comment_count&quot;:0,&quot;publication_id&quot;:2860043,&quot;publication_name&quot;:&quot;Bastian Barucker&quot;,&quot;publication_logo_url&quot;:&quot;https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!VXDi!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F43736115-6a36-427f-b14d-ecbd5b024988_500x500.png&quot;,&quot;belowTheFold&quot;:false,&quot;youtube_url&quot;:null,&quot;show_links&quot;:null,&quot;feed_url&quot;:null}"></div><p>Fraglich bleibt jedoch, ob sich angesichts der Macht der Medien und der kognitiven Kriegsf&#252;hrung, der alle B&#252;rger des Landes t&#228;glich ausgesetzt sind, wirklich etwas &#228;ndern w&#252;rde. Auf jeden Fall lohnt es sich, die fest betonierten Pfeiler des Demokratiespiels radikal infrage zu stellen und Herangehensweisen zu pr&#252;fen und auszuprobieren, die die aktuelle Elite-Demokratie abl&#246;sen k&#246;nnten.</p><div><hr></div><h4><strong>Weitere Produktionen erm&#246;glichen:</strong></h4><ul><li><p>Produktionskosten: ca. 1700 &#8364;</p></li><li><p>Produktion: https://www.screen-talk.de</p></li><li><p>Bastian Barucker, GLS Bank, IBAN: DE02 4306 0967 1115 7847 01, BIC: GENODEM1GLS, Betreff: Schenkung</p></li><li><p><span>PayPal: info@bastian-barucker.de (</span><a href="https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=YX7MY368YS526">Link</a><span>)</span></p></li></ul>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Cichutek tätigt Aussagen mit Sprengkraft im U-Ausschuss in Thüringen]]></title><description><![CDATA[Zum ersten Mal muss Prof. Klaus Cichutek in einem Untersuchungsausschuss Fragen rund um die Corona-Impfkampagne und die Rolle des Paul-Ehrlich-Instituts beantworten.]]></description><link>https://www.barucker.press/p/cichutek-ausschuss-thueringen</link><guid isPermaLink="false">https://www.barucker.press/p/cichutek-ausschuss-thueringen</guid><dc:creator><![CDATA[Bastian Barucker]]></dc:creator><pubDate>Thu, 16 Jul 2026 05:15:44 GMT</pubDate><enclosure url="https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/f30c394e-bac5-4ce2-91f9-66a53ff98ca3_1200x630.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://bbarucker.podigee.io/277-ex-pei-chef-als-zeuge-geladen">Podcast anh&#246;ren</a></p><p style="text-align: center;">Am 30. Juni 2026 kam der <a href="https://www.thueringer-landtag.de/landtag/ausschuesse-gremien/untersuchungsausschuesse/ua-8/1-corona-massnahmen-in-thueringen/">Corona-Untersuchungsausschuss in Th&#252;ringen</a> zusammen. Im Erfurter Landtag fand an diesem Tag hinsichtlich der Corona-Aufarbeitung eine Premiere statt. Der ehemalige Pr&#228;sident des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), Klaus Cichutek, war w&#228;hrend des gesamten Corona-Geschehens zum ersten Mal als Zeuge geladen. Das PEI ist die Bundesoberbeh&#246;rde, die f&#252;r die &#220;berwachung der Sicherheit der Corona-Impfkampagne verantwortlich war. Es war au&#223;erdem an der Zulassung der neuartigen, sogenannten Corona-Impfstoffe beteiligt und wertete die Verdachtsf&#228;lle von Nebenwirkungen aus. Bundesweit beziehen sich Gerichte bei Rechtsstreiten rund um Haftungsfragen bei Impfsch&#228;den auf die Einsch&#228;tzungen des PEI. Dem PEI kommt also, &#228;hnlich dem Robert-Koch-Institut (RKI) eine zentrale Rolle im gesamten Corona-Geschehen zu. </p><p style="text-align: center;">Das PEI sorgte jedoch von Anfang an aufgrund vermehrter Intransparenz und der jahrelangen Nichtver&#246;ffentlichung relevanter Daten f&#252;r Schlagzeilen. Gleichzeitig beteuerte es immer wieder, die Impfstoffe und deren Sicherheit w&#252;rden sorgf&#228;ltig und nach bestem Wissen und Gewissen &#252;berpr&#252;ft. Nun gab es erstmals die M&#246;glichkeit, den damals zust&#228;ndigen Pr&#228;sidenten des PEI zu befragen. Vor dem Ausschuss gleicht Cichuteks Zeugenaussage einer einzigen Selbstbeweihr&#228;ucherung ohne jegliche Selbstkritik. Er stellte jedoch eine Vielzahl von Behauptungen auf, deren Wahrheitsgehalt h&#246;chst fragw&#252;rdig ist. Das ist bei einer Zeugenaussage vor einem Untersuchungsausschuss jedoch keine Lappalie. Er leugnete die Untererfassung von Impfnebenwirkungen, ohne dies belegen zu k&#246;nnen, und traf m&#246;glicherweise fachlich falsche Aussagen zu immunologischen Grundlagen rund um Corona. Zudem &#228;u&#223;erte er sich h&#246;chst fragw&#252;rdig zur Risiko-Nutzen-Analyse eines Corona-Impfstoffs und konnte nicht beantworten warum im PEI Jahre lang keine Protokolle angelegt wurden. </p><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://www.barucker.press/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Abonnieren&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Dieser Substack wird von den Lesern unterst&#252;tzt. Um neue Posts zu erhalten und meine Arbeit zu unterst&#252;tzen, sollten Sie ein Free- oder Paid-Abonnent werden.</p></div><form class="subscription-widget-subscribe"><input type="email" class="email-input" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben &#8230;" tabindex="-1"><input type="submit" class="button primary" value="Abonnieren"><div class="fake-input-wrapper"><div class="fake-input"></div><div class="fake-button"></div></div></form></div></div><p style="text-align: center;">Au&#223;er der AfD erm&#246;glichen es fast alle anderen Fraktionen, dass die enorme Einseitigkeit seiner Aussagen bestehen bleibt, weil kaum kritische Nachfragen gestellt werden und die anwesenden Abgeordneten wahrscheinlich nicht &#252;ber das ausreichende Hintergrundwissen verf&#252;gen, um die eklatanten Vers&#228;umnisse der Bundesbeh&#246;rde anzusprechen. Das liegt auch daran, dass alle Parteien au&#223;er der AfD die Corona-Impfkampagne fast uneingeschr&#228;nkt unterst&#252;tzt haben. Eine fundierte Auseinandersetzung mit seinen Aussagen in Erfurt lohnt sich trotzdem.</p><div><hr></div><p>Cichutek kam nicht allein. Direkt neben ihm sa&#223; der Anwalt Dr. Wolfram Hertel von der Wirtschaftskanzlei Raue aus Berlin als Zeugenbeistand. Diese Kanzlei wurde auch damals vom Robert-Koch-Institut (RKI) beauftragt, die umfangreichen Schw&#228;rzungen in den freigeklagten Protokollen des Corona-Krisenstabes <a href="https://multipolar-magazin.de/meldungen/0028">vorzunehmen</a>. Auch ein Mitarbeiter der ehemaligen Dienstaufsicht von Cichutek war anwesend, ein Mitarbeiter aus dem Bundesgesundheitsministerium. Nach einer Einweisung durch die Vorsitzende und dem Hinweis, dass Falschaussagen oder das Verschweigen von Tatsachen strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen k&#246;nnen, begann die Befragung des Zeugen. Das Bundesgesundheitsministerium, also Cichuteks damaliger Dienstherr, hatte dem Ausschuss zuvor mitgeteilt, dass f&#252;r ihn eine Aussagegenehmigung erteilt wurde. Da das Erstellen von Audio- und Videoaufnahmen verboten ist, ist eine Berichterstattung nur durch pers&#246;nlichen Besuch des Landtages und Mitschreiben der Aussagen m&#246;glich. Im Gegensatz zur Enquetekommission k&#246;nnen falsche Aussagen also erhebliche Konsequenzen nach sich ziehen. Aus diesem Grund erfolgt eine sehr detailgetreue Berichterstattung der zentralen Aussagen des ehemaligen PEI-Pr&#228;sidenten. </p><p>Nach der Einf&#252;hrung begann die Zeugenaussage mit einer Stellungnahme von Prof. Cichutek. Zun&#228;chst gab er einen &#220;berblick &#252;ber seine Karriere und stellte die Aufgaben und die Geschichte des PEI vor. Anschlie&#223;end folgte eine generelle Einsch&#228;tzung zur Arbeit des PEI w&#228;hrend der Corona-Krise. Cichutek betonte: &#171;Ich glaube, dass wir als Paul-Ehrlich-Institut zur schnellen Entwicklung und Zulassung sowie zur Qualit&#228;t, Sicherheit und Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe insbesondere beigetragen haben &#8211; und das unter Einhaltung aller gebotenen Sorgfalt. Das m&#246;chte ich hier betonen.&#187; </p><p>Diese Einsch&#228;tzung wird Cichutek im Verlaufe der knapp 2,5 Stunden mehrmals &#228;u&#223;ern. Laut Cichutek haben seine Mitarbeiter auch Weihnachten und andere Feiertage ignoriert, um &#171;daf&#252;r zu sorgen, dass alles regelgerecht passiert&#187;. Bezug nehmend auf die regelm&#228;&#223;ig erscheinenden Sicherheitsberichte f&#252;r die Corona-Impfstoffe, die das PEI herausgibt, behauptet Cichutek, dass diese anf&#228;nglich w&#246;chentlich erschienen sind und die Perioden danach etwas l&#228;nger wurden. Wie lange diese sind, sieht man, wenn man die Ver&#246;ffentlichungen der einzelnen Berichte nachverfolgt. Dort ist deutlich zu erkennen, dass die Zeitabst&#228;nde regelm&#228;&#223;ig ein bis mehrere Monate betragen. Der vorletzte Bericht erschien am 29. Juni 2023, der abschlie&#223;ende Bericht, auf den sich Cichutek mehrfach beziehen wird, hingegen erst im M&#228;rz 2025 &#8211; knapp 22 Monate sp&#228;ter. </p><p>Au&#223;erdem behauptete Cichutek vor dem Ausschuss, dass es seit 2024 &#171;keine neuen Erkenntnisse hinsichtlich der tats&#228;chlichen Nebenwirkungen&#187; der Impfstoffprodukte gebe. Am Ende seines Vortrags bezog er sich auf die ehemaligen Gesundheitsminister Lauterbach und Spahn und dankte namentlich einer langen Liste von Wissenschaftlern des Paul-Ehrlich-Instituts und der Bundesregierung. Kritik an seinem ehemaligen Vorgesetzten ist nicht zu vernehmen.</p><h4>Fremdschutz</h4><p>Die erste Frage von Lena Saniye G&#252;ng&#246;r (Die Linke), der Vorsitzenden, bezog sich auf den w&#228;hrend des Coronageschehens verwendeten Begriff des Fremdschutzes. Sie wollte wissen, ob dieser im PEI Anwendung fand. Cichutek gab an, dass die Begriffe &#171;Fremdschutz&#187; und &#171;Selbstschutz&#187; nicht &#252;blicherweise verwendet werden. Laut Cichutek komme es vor allem darauf an, dass die Impfstoffe qualitativ hochwertig und sicher sind. Doch seit Beginn der Corona-Impfkampagne gibt es Zweifel an der Sorgfalt des PEI bei der &#220;berpr&#252;fung. Hier spielt der Impfstoff AstraZeneca eine bedeutsame Rolle, der im Laufe der Befragung noch st&#228;rker in den Fokus r&#252;ckte. Der SWR <a href="https://web.archive.org/web/20210613140004/https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/ulm/stoffe-in-astrazeneca-impfstoff-gefunden-100.html">berichtete</a> im Mai 2021: &#171;Forschende um Professor Stefan Kochanek, Leiter der Abteilung Gentherapie der Ulmer Universit&#228;tsmedizin, hatten drei Chargen des Astrazeneca-Impfstoffs unter anderem mit biochemischen Methoden untersucht. Dabei fiel auf, dass darin Eiwei&#223;e enthalten waren, die nicht zum Impfstoff geh&#246;rten. Mehr als die H&#228;lfte davon waren menschlichen Ursprungs.&#187; Der Bericht deckt auf, dass zwei Drittel der in den Impfstoffdosen enthaltenen Stoffe dort nicht enthalten sein d&#252;rfen. Wie konnten so stark verunreinigte Impfstoffe &#252;berhaupt in Umlauf geraten, obwohl das PEI angeblich daf&#252;r sorgt, dass die Impfstoffe qualitativ hochwertig sind? </p><p>Doch kommen wir zur&#252;ck zur Debatte &#252;ber den Fremdschutz. Die Zulassungsstudien der Corona-Impfstoffe und der damit verbundene Wirksamkeitsnachweis bezogen sich auf symptomatische Corona-Infektionen, insbesondere auch auf schwere Verl&#228;ufe, so Cichutek.</p><p>Hinsichtlich des Infektionsschutzes von Dritten, also des sogenannten Fremdschutzes, sei dies in den Zulassungsstudien oft eine &#171;sekund&#228;re Erw&#228;gung, ein sekund&#228;res klinisches Pr&#252;fungsziel&#187; gewesen. &#171;Das hei&#223;t, die Impfstoffe wurden von vornherein so entwickelt, dass sie vor Krankheit sch&#252;tzen. Das ist &#252;brigens bei allen Impfstoffen so.&#187;</p><p>Laut dem Biostatistiker und ehemaligen Harvard-Professor <a href="https://www.barucker.press/p/falsche-impfstoffe-verabreicht?utm_source=publication-search">Martin Kulldorff</a> waren die Zulassungsstudien aber gar nicht darauf ausgelegt, festzustellen, ob die Impfstoffe die &#220;bertragung verringern,&#187; Diese Einsch&#228;tzung <a href="https://www.barucker.press/p/jens-spahn-corona-enquete?utm_source=publication-search">best&#228;tigte</a> auch der ehemalige Gesundheitsminister Jens Spahn in der Enquetekommission des deutschen Bundestages im Dezember 2025. Der Immunologe Andreas Radbruch und der &#246;sterreichische Public-Health Experte Martin Sprenger <a href="https://www.berliner-zeitung.de/article/corona-impfstoffe-zum-fremdschutz-haben-sich-vorwiegend-immunologische-dilettanten-geaeussert-2256494">&#228;u&#223;erten</a> sich wie folgt dazu: &#171;Bei den Zulassungsstudien wurde die Reduktion symptomatischer Ansteckungen gemessen, allerdings nicht, ob Geimpfte auch weniger ansteckend sind. Keine Zulassungsbeh&#246;rde hat irgendeinem Corona-Impfstoff bescheinigt, dass er das &#220;bertragungsrisiko reduziert.&#187; Selbst Pfizer <a href="https://weltwoche.ch/daily/pfizer-vertreterin-schockt-mit-aussage-der-covid-impfstoff-sei-nicht-auf-die-uebertragbarkeit-des-virus-getestet-worden/">r&#228;umte</a> in einer Anh&#246;rung im EU-Parlament ein, dass der Impfstoff nie auf die &#220;bertragbarkeit des Virus getestet wurde. </p><p>Eine Nachfrage zu mobilen Impfteams lie&#223; Cichutek unbeantwortet, da diese nicht in den Zust&#228;ndigkeitsbereich des PEI fallen. Anschlie&#223;end folgte die Befragung durch die Fraktionen, beginnend mit der AfD.</p><h4><strong>Das Astrazeneca-Debakel </strong></h4><p>Cichutek ist stolz darauf, &#171;dass das PEI als eines der ersten die Sinusvenenthrombosen als schwerwiegende Nebenwirkungen der Adenovektor-Covid-Impfstoffe entdeckt hat.&#187; Damit meint Cichutek den f&#252;r sein schlechtes Sicherheitsprofil bekannten Astrazeneca-Impfstoff. Laut Cichutek zeige das, wie aufmerksam die Wissenschaftler des PEI in der Corona-Zeit agiert haben und wie gut das System funktioniert. Seiner Einsch&#228;tzung nach habe man damals sehr schnell auf Risiken reagiert. Richtigerweise konfrontiert die AfD in einer Fragerunde Cichutek mit dem tats&#228;chlichen Ablauf des Geschehens. Dieser zeigt aber, dass tats&#228;chlich L&#228;nder wie D&#228;nemark, Island und Norwegen die Richtung vorgaben und daher die Impfung mit diesem Produkt schon am 11. M&#228;rz 2021 ausgesetzt hatten. In Deutschland gab es bereits Mitte Februar 2021 <a href="https://www.focus.de/regional/hamburg/ausfaelle-nach-impfung-mit-astrazeneca-pflegerin-schildert-wie-es-ihr-erging_id_12990670.html">mehrfach</a> <a href="https://www.aerztezeitung.de/Nachrichten/Klinik-stoppt-Corona-Impfung-nach-vielen-Krankmeldungen-417151.html">Berichte</a> &#252;ber alarmierende Zahlen von Krankmeldungen nach der Impfung mit Astrazeneca. </p><p>Das PEI ging sogar auf die Warnungen aus D&#228;nemark ein und sah am 11. M&#228;rz 2021 noch <a href="https://www.pei.de/DE/newsroom/hp-meldungen/2021/210311-covid-19-vaccine-astra-zeneca-erklaerung-pei.html">keinen Anlass</a> die Astrazeneca-Impfkampagne in Deutschland auszusetzen. Auch die EMA <a href="https://www.ema.europa.eu/en/news/covid-19-vaccine-astrazeneca-prac-investigating-cases-thromboembolic-events-vaccines-benefits-currently-still-outweigh-risks-update">beschwichtigte</a> noch am selben Tag. Das PEI <a href="https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/meldungen/faq-temporaere-aussetzung-astrazeneca.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=2">wartete</a> jedoch bis zum 15. M&#228;rz 2021 bis sie die Aussetzung der Impfung <a href="https://www.youtube.com/watch?app=desktop&amp;v=hiiRkuKJorQ&amp;ra=m">empfahl</a>. Als die Impfungen am 19.03.21 trotz des gravierenden Risikosignals der Hirnvenenthrombosen &#252;berst&#252;rzt wieder aufgenommen wurden, ver&#246;ffentlichte die Gesellschaft f&#252;r Thrombose- und H&#228;mostaseforschung eine <a href="https://gth-online.org/wp-content/uploads/2021/03/GTH_Stellungnahme_AstraZeneca_3_19032021.pdf">Stellungnahme</a> und teilte mit, dass der Mechanismus, der Thrombosen ausl&#246;st, aufgekl&#228;rt sei. Au&#223;erdem wurde in der Stellungnahme festgehalten, dass die Zahl der Sinusthrombosen inzwischen auf 13 F&#228;lle angestiegen war (gegen&#252;ber einem erwartbaren Fall). </p><p>Das PEI habe laut Cichutek &#171;zusammen mit Bundesgesundheitsministerium ein Expertengremium zusammengerufen&#187; und  die Beobachtungen potentieller Risiken durch Astrazeneca &#171;nach Europa getragen&#187;. Damit meint Cichutek, den Ausschuss f&#252;r Risikobewertung im Bereich der Arzneimittelsicherheit (<a href="https://www.ema.europa.eu/en/committees/pharmacovigilance-risk-assessment-committee-prac">PRAC</a>) der EMA. Dieser spielt eine zentrale Rolle bei der Sicherheits&#252;berwachung der Impfstoffe in Europa. Anscheinend war der Nutzen dieses Impfstoffes gar nicht so eindeutig. Cichutek f&#252;hrt diesbez&#252;glich Folgendes aus: &#171;Im europ&#228;ischen System h&#228;tte auch entschieden werden k&#246;nnen, dass vielleicht die Nutzen-Risiko-Analyse nicht stimmt, aber ich bitte in diesem Zusammenhang zu bedenken, dass wir in einer Fr&#252;hphase der Pandemie waren, in der sehr viele Menschen verstorben sind an Covid.&#187; </p><p>H&#228;ngt die Beurteilung der Wirksamkeit eines Impfstoffs nicht nur von den Ergebnissen der Zulassungsstudien, sondern auch vom Sterbegeschehen in der Bev&#246;lkerung ab? Erstens gab es im gesamten ersten Coronajahr <a href="https://www.berliner-zeitung.de/article/uni-duisburg-essen-im-corona-jahr-2020-sind-weniger-menschen-gestorben-190683">kein auff&#228;lliges Sterbegeschehen</a>. Zweitens sollte ein Impfstoff doch an sich ein g&#252;nstiges Risiko-Nutzen-Profil aufweisen, damit er zugelassen wird. Dies hatte Cichutek am 16.03.21 auch gegen&#252;ber WELT genauso <a href="https://www.youtube.com/watch?app=desktop&amp;v=hiiRkuKJorQ&amp;ra=m">mitgeteilt</a>.</p><p>Am 18. M&#228;rz 2021 wurde der Impfstoff in Deutschland <a href="https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/coronavirus/id_89683726/impfstoff-von-astrazeneca-freigegeben-wie-geht-es-jetzt-weiter-.html">wieder freigegeben</a>. In den <a href="https://www.rkileak.com/view?f=Sitzungsprotokolle/2021/Ergebnisprotokoll_Krisenstabssitzung_2021-03-19.docx">Protokollen</a> des Corona-Krisenstabes des RKI finden sich einen Tag sp&#228;ter Vermerke zum Geschehen rund um Astrazeneca. Dort ist von &#171;viel Aufregung generell&#187; die Rede. Au&#223;erdem halten die RKI-Experten fest, dass die St&#228;ndige Impfkommission (STIKO) &#171;&#252;berlegt, ob bei diesem Signal gewisse Personengruppen lieber mit einem mRNA-Impfstoff geimpft werden sollten&#187;. Gleichzeitig wird vermerkt, dass &#171;dies jedoch kommunikativ und bez&#252;glich der Akzeptanz schwierig ist&#187;. Es ist von &#171;intensiven internen Diskussionen&#187; die Rede. </p><p>Bez&#252;glich der Arbeit des PEI protokollieren die Mitglieder des RKI-Krisenstabes ein enorm hohes Aufkommen an Nebenwirkungsmeldungen: &#171;Das PEI hatte am Montag 1600 Meldungen, die individuell abgearbeitet werden m&#252;ssen. Dies liegt m&#246;glicherweise an der erh&#246;hten Aufmerksamkeit. Das PEI und die Pharmakovigilanzstellen kommen nicht gut hinterher.&#187; Das PEI ist also mit der Auswertung von Verdachtsf&#228;llen &#252;berfordert &#8211; und trotzdem wird die AstraZeneca-Impfkampagne in Deutschland fortgef&#252;hrt, w&#228;hrend andere europ&#228;ische L&#228;nder den Impfstoff komplett vom Markt nehmen. </p><p>In einer weiteren Fragerunde fragt die AfD, warum es bis Ende M&#228;rz 2021, also &#252;ber zwei Wochen, gedauert hat, bis die Astrazeneca-STIKO-Impfempfehlung auf &#252;ber 60-J&#228;hrige eingeschr&#228;nkt wurde. Das PRAC habe entschieden, dass das Nutzen-Risiko-Verh&#228;ltnis weiterhin g&#252;nstig ist. Warum es zwei Wochen dauerte, kann Cichutek heute nicht mehr rekapitulieren. Seiner Meinung nach wurde sehr schnell und tief in den Daten gebohrt. </p><p>Sp&#228;ter stellte die AfD-Fraktion diesbez&#252;glich fest, dass die Sicherheitsbedenken bez&#252;glich AstraZeneca nicht urspr&#252;nglich vom Paul-Ehrlich-Institut, sondern aus Skandinavien kamen. Laut Cichutek habe man sowohl in D&#228;nemark als auch im PEI Sinusvenenthrombosen beobachtet. Er betont erneut, dass das Spontanmeldesystem &#171;gut geeignet ist, um auch sehr seltene Risiken von Impfstoffen sehr fr&#252;h aufzudecken&#187;. Durch eine angeblich schnelle &#196;nderung der Impfempfehlung durch die STIKO konnte laut Cichutek daf&#252;r gesorgt werden, dass das Problem der Sinusvenenthrombosen nur in geringem Ma&#223;e auftrat. Letztendlich resultierten laut <a href="https://www.zeit.de/gesundheit/2026-02/impfnebenwirkungen-astrazeneca-thrombosen-vitt-immunreaktion">offiziellen Angaben</a> aus den AstraZeneca-Gerinnungskomplikationen jedoch bis Mai 2023 200 nachgewiesene Todesf&#228;lle in Europa.</p><p>Der PRAC-Ausschuss brauchte dann drei Wochen l&#228;nger als die Gesellschaft f&#252;r Thrombose- und H&#228;mostaseforschung, um einen kausalen Zusammenhang zwischen der Astrazeneca-Impfung und sehr seltenen F&#228;llen ungew&#246;hnlicher Blutgerinnsel zu <a href="https://www.ema.europa.eu/en/news/astrazenecas-covid-19-vaccine-ema-finds-possible-link-very-rare-cases-unusual-blood-clots-low-blood-platelets">best&#228;tigen</a>. Am Beispiel von AstraZeneca wird deutlich, wie viel Zeit verstreichen kann, bis das PEI und die EMA auf Risikosignale reagieren. </p><p>Trotzdem behauptete Cichutek im Untersuchungsausschuss: &#171;Wir haben alle unsere Informationen &#252;ber die Sicherheit der Impfstoffe der Bev&#246;lkerung und den Fachkreisen sehr schnell kommuniziert &#252;ber Presse, Funk und Fernsehen und die Sicherheitsberichte.&#187;</p><p>Dass dem aber nicht so war, zeigt auch der Umgang des PEI mit den Herzmuskel- und Herzbeutelentz&#252;ndungen nach mRNA-Impfung, die erst im Juli 2021 via Rote-Hand-Brief kommuniziert wurden, obwohl Signale aus Israel seit Monaten vorlagen.</p><h4>Die Daten der kassen&#228;rztlichen Vereinigung</h4><p>Als N&#228;chstes geht es im Untersuchungsausschuss um die gem&#228;&#223; Infektionsschutzgesetz vorgeschriebene Auswertung der Abrechnungsdaten der Kassen&#228;rztlichen Vereinigungen durch das PEI. Die AfD-Fraktion m&#246;chte konkret wissen, ob diese Daten f&#252;r die Impfstoff&#252;berwachung von Bedeutung sind. </p><p>Cichutek zufolge sind diese Daten ein &#171;zus&#228;tzlicher, wichtiger Beitrag, um Risiken zu erkennen oder zu erh&#228;rten&#187;. Allerdings wollte nur eine Krankenkasse die Daten zur Verf&#252;gung stellen. Cichutek w&#252;nscht sich die notwendigen digitalen Voraussetzungen daf&#252;r, dass bei kommenden Pandemien dieser Datentransfer schneller geschehen kann. &#171;Bis zum Ende meiner Amtszeit bestand das Problem, diese Daten dem PEI zu &#252;berlassen&#187;, so Cichutek. </p><p>Auf die Frage, warum die erste &#220;bertragung dieser Daten erst im vierten Quartal 2024 stattfand, antwortete Cichutek, die Beteiligten h&#228;tten nicht zugestimmt, am Datentransfer teilzunehmen, und die Daten seien digital nicht zug&#228;nglich gewesen. Laut Cichutek habe das PEI &#171;sehr nachgehakt&#187;, um diese Daten zu erhalten. Man sei mit dem bereits vorhandenen System jedoch &#171;sehr gut aufgestellt&#187;. Zus&#228;tzliche Daten seien jedoch immer n&#252;tzlich, um eine bessere Evidenzlage zu haben, so Cichutek. Wie gut oder schlecht das vorhandene Meldesystem funktioniert, wird in einer sp&#228;teren Fragerunde noch thematisiert. </p><p>In einem <a href="https://fragdenstaat.de/anfrage/kbv-daten-durch-anwalt-von-tom-lausen-ans-pei-uebergeben/857428/anhang/02-perspektive-impfsurveillance-digimpfquotenmonitoring-red_geschwaerzt.pdf">Schreiben</a> vom 6. Juli 2021 an das Gesundheitsministerium hatte das PEI noch anders argumentiert. Dort hie&#223; es bez&#252;glich der Bedeutung der Daten der Kassen&#228;rztlichen Vereinigung (KV): &#171;Um die Sicherheit pandemischer Impfstoffe suffizient beurteilen zu k&#246;nnen, ben&#246;tigt das PEI das Pseudonym geimpfter Personen. Dies erm&#246;glicht eine Auswertung von KV-Daten sowie die Sekund&#228;rdatenanalyse von Krankenkassendaten f&#252;r die Zwecke der Pharmakovigilanz, sofern gezeigt werden kann, dass das Pseudonym zur Auswertung dieser Datenquellen geeignet ist. Ist dies nicht der Fall, ist eine umfassende Beurteilung der Sicherheit der COVD-19-Impfstoffe auf Basis deutscher Daten nicht m&#246;glich.&#187;</p><p>Diese Daten sind also von elementarer Bedeutung und nicht, wie Cichutek dem Untersuchungsausschuss wei&#223;machen will, nur eine nette zus&#228;tzliche Evidenz.  Der Journalist Volker Rekittke, der die gesetzeswidrige Nichtauswertung der Daten mitverfolgt hat, <a href="https://connections.news/gesundheit/totalausfall-thema-impftstoffsicherheit-eine-chronologie/">bezeichnet</a> das Geschehen als &#171;Beh&#246;rdenversagen&#187; und einen &#171;<span>Totalausfall Impfstoffsicherheit&#187;</span></p><p>Auf die Frage, ob in den Sicherheitsberichten des PEI erw&#228;hnt wurde, dass die f&#252;r die Sicherheitsbewertung als relevant eingesch&#228;tzten Daten der Kassen&#228;rztlichen Vereinigung (KV) nicht ausgewertet wurden, kann sich Cichutek nicht erinnern. Auf die Frage, ob er die &#214;ffentlichkeit, den Bundestag und das Gesundheitsministerium dar&#252;ber informiert habe, dass die KV-Daten nicht ausgewertet wurden, antwortet Cichutek, dass das PEI nur dem Gesundheitsministerium gegen&#252;ber berichtspflichtig ist und dass anderweitige Anfragen beantwortet wurden. Das PEI hat also nicht proaktiv und &#246;ffentlich darauf hingewiesen, dass die gesetzlichen Vorschriften, die eine solide Risikoeinsch&#228;tzung der Impfstoffe erm&#246;glichen sollen, nicht eingehalten wurden. </p><p>Auf die Frage, ob er seine Bewertung der Impfstoffe unter Einbezug der KV-Daten &#228;ndern w&#252;rde, antwortete Cichutek, dass er die Daten nicht eingesehen habe. Er f&#252;gte hinzu, dass man aufgrund der schnellen Verimpfung von so vielen Impfstoffdosen sehr viel im Detail &#252;ber ihre Wirkungsweise und ihre Risiken wisse. </p><p>Frau Muhsal von der AfD will wissen, inwiefern Cichutek &#171;Druck gemacht habe&#187;, um der gesetzlichen Pflicht zur Auswertung der kassen&#228;rztlichen Daten nachzukommen. Nach einem kurzen &#171;Nein&#187; erl&#228;utert Cichutek auf Nachfrage mehrere Versuche, mit der Vereinigung zu reden und &#171;auf politischem Wege positiv Einfluss zu nehmen&#187;. Konkreter wird er leider nicht. </p><h4><span>Das Spontanmeldesystem</span></h4><p>Wie sieht es mit dem seit Jahren bestehenden Spontanmeldesystem f&#252;r Verdachtsfallmeldungen aus, das von &#196;rzten, Betroffenen und Angeh&#246;rigen genutzt wird und laut Cichutek gut funktioniert? &#196;rzte sind sogar verpflichtet, Verdachtsf&#228;lle von Impfnebenwirkungen zu melden. Im Rechtsstreit um die Daten der SafeVac2.0-App traf das PEI jedoch eine Aussage &#252;ber dieses System und seine Qualit&#228;t, die dem widerspricht, was Cichutek im Th&#252;ringer Landtag behauptet. Vor Gericht <a href="https://blog.bastian-barucker.de/paul-ehrlich-institut-gericht-corona-impfstoff/">behauptet das PEI</a> n&#228;mlich: &#171;[W]ie auch das Spontanmeldesystem dient die SafeVac 2.0-Studie nicht dazu, konkrete H&#228;ufigkeiten des Auftretens von Nebenwirkungen zu ermitteln. Dies ist Sinn und Zweck von klinischen Pr&#252;fungen mit kontrollierten, randomisierten und verblindeten Designs. Es ist allenfalls die Erkennung von Trends m&#246;glich.&#171; </p><p>Laut Cichutek gab es jedoch w&#228;hrend der Coronazeit eine sehr hohe Aufmerksamkeit sowohl in der Bev&#246;lkerung als auch bei &#196;rzten. Es seien &#171;viel mehr Verdachtsfallmeldungen&#187; eingegangen, so Cichutek. Mithilfe quantitativer und qualitativer Analysen werden diese Meldungen dann genutzt, um &#171;herauszufiltern, welche m&#246;glichen Nebenwirkungen die Impfstoffe haben&#187;. Laut Cichutek habe dies hervorragend funktioniert, und Cichutek betont ein weiteres Mal, dass das PEI mit diesem System sehr gut aufgestellt sei.</p><p>Wortw&#246;rtlich sagt er: &#171;Das Spontanmeldesystem, gekoppelt mit entsprechenden weitergehenden Analysen, hat sich bew&#228;hrt und gezeigt, dass es sehr schnell Risiken mit bestimmten Impfstoffprodukten aufdecken kann. Dazu ist es geeignet und hat seine Eignung gezeigt.&#187; </p><p>Auf Nachfrage der CDU-Fraktion erl&#228;utert Cichutek die Grundlagen des Spontanmeldesystems und verweist darauf, dass mithilfe der SafeVac2.0-App ebenfalls ein aktives &#220;berwachungssystem installiert wurde. Er betont auch die europaweite Vernetzung und Analyse von potentiellen Alarmsignalen. </p><p>Leider wurde die SafeVac2.0.-App w&#228;hrend der gesamten Befragung nie gr&#252;ndlich thematisiert. Meine <a href="https://www.barucker.press/p/pei-safevac-gericht?utm_source=publication-search">presserechtlichen Gerichtsverfahren</a> haben aufgedeckt, dass das PEI auch fast zwei Jahre nach Beendigung der Datenerhebung nicht wei&#223;, wie viele Meldungen der Studienteilnehmer &#252;ber Nebenwirkungen aufgrund der App konkret eingegangen sind. Au&#223;erdem hat das PEI keine Auswertung der Daten publiziert. Es hat sogar die gesetzlich vorgeschriebenen Meldefristen f&#252;r Nebenwirkungsmeldungen an die europ&#228;ische Datenbank <a href="https://blog.bastian-barucker.de/safevac-pei-daten/">massiv verletzt</a>.</p><h4>Die Zulassungsstudien</h4><p>Auf die Frage, inwiefern der damals herrschende Druck, einen Impfstoff auf den Markt zu bringen, Einfluss auf das PEI oder ihn pers&#246;nlich genommen hat, antwortet Prof. Cichutek: &#171;Das Paul-Ehrlich-Institut hat diesen Druck nicht empfunden und auch ich pers&#246;nlich habe ihn nicht empfunden. Bei unserer Arbeit geht es um eine rein wissenschaftliche Beurteilung der Datenlage. Und es ist auch so, dass die vorgeordnete Bundesbeh&#246;rde, das BMG, hier gar nicht einschreiten kann und auch nicht einschreiten will.&#187; Diese Behauptung erscheint im Lichte der vorhergehenden &#196;u&#223;erung zum Astrazeneca-Impfstoff nicht ganz kongruent. Erst bezieht sich Cichutek bez&#252;glich der Risiko-Nutzen-Analyse auf ein nicht <a href="https://www.berliner-zeitung.de/article/uni-duisburg-essen-im-corona-jahr-2020-sind-weniger-menschen-gestorben-190683">vorhandenes besonderes Sterbegeschehen</a>, welches es mit zu beachten g&#228;be, um dann zu behaupten, es ginge immer nur um eine rein wissenschaftliche Beurteilung der Datenlage. </p><p>Auf die Zulassungsstudien, die laut PEI Nebenwirkungen von Impfstoffen ermitteln k&#246;nnen angesprochen, &#228;u&#223;ert Cichutek ein Wort, das er mehrmals wiederholen wird: &#171;regelgerecht&#187;. Er sagt w&#246;rtlich: &#171;Die pivotalen Studien zur Feststellung der Sicherheit und Wirksamkeit vor der Zulassung waren regelgerecht.&#187; Doch stimmt diese Aussage? Erstens wurden die Zulassungsstudien <a href="https://www.bmj.com/content/373/bmj.n1244">zu fr&#252;h entblindet</a>, um aussagekr&#228;ftige Daten zu Nebenwirkungen und Wirksamkeit zu haben. <a href="https://www.bmj.com/content/375/bmj.n2635">Whistleblower meldeten besorgniserregende</a><span> Unregelm&#228;&#223;igkeiten hinsichtlich der Studiendurchf&#252;hrung. Au&#223;erdem gibt es Hinweise darauf, dass die sowieso eher irref&#252;hrenden angeblichen 95 Prozent relativer Wirksamkeit </span><a href="https://www.barucker.press/p/wirksamkeit-des-impfstoffs-von-pfizer?utm_source=publication-search"><span>gef&#228;lscht</span></a><span> waren. </span></p><p>Hinsichtlich der Zulassungsstudie sei angemerkt, dass die prim&#228;ren Endziele der klinischen Zulassung nicht der Schutz vor schweren Verl&#228;ufen, sondern vor symptomatischen Infektionen waren. Au&#223;erdem zeigten diese Studien keine verringerte Sterblichkeit in der geimpften Gruppe, was bei einem Impfstoff, der Leben retten soll, jedoch zu erwarten w&#228;re Laut dem Biostatistiker und ehemaligen Harvard-Professor <a href="https://www.barucker.press/p/falsche-impfstoffe-verabreicht?utm_source=publication-search">Martin Kulldorff:</a> gab es f&#252;r die modRNA-Impfstoffe hingegen keine Hinweise auf eine Verringerung der Sterblichkeit. Zu dieser Einsch&#228;tzung kam auch der Pharmazieprofessor <a href="https://www.barucker.press/p/professor-und-bmj-redakteur-zur-covid-impfung-und-kritischem-denken?utm_source=publication-search">Peter Doshi</a>. </p><p>Hinsichtlich der Arbeit des PEI und des von Cichutek stets hervorgehobenen g&#252;nstigen Risiko-Nutzen-Verh&#228;ltnisses ist die Begutachtung der Zulassungsstudien durch Peter Doshi von besonderer Relevanz. In einem <a href="https://www.mdr.de/ratgeber/gesundheit/download-900.ht">MDR-Interview</a> im Oktober 2022 fasste er die Nebenwirkungsrate wie folgt zusammen:<span> &#171;Die Studiendaten legen nahe, dass wir bei rund einem von 800 Geimpften ein erh&#246;htes Risiko dieser schweren Nebenwirkungen haben, also eine zus&#228;tzliche schwere Nebenwirkung pro 800 Geimpften. Das ist sehr viel h&#228;ufiger als bei anderen Impfungen, bei denen die Rate bei einem von 1 Mio. Geimpften liegt&#187; </span>Wie Klaus Cichutek anhand solcher Zahlen zu dem Schluss kommt, dass ein g&#252;nstiges Risiko-Nutzen-Verh&#228;ltnis bestehe, m&#252;sste wohl bei einer weiteren Ausschusssitzung gekl&#228;rt werden. </p><p>Als Cichutek gefragt wird, warum Deutschland gut durch die Coronajahre gekommen sei, f&#252;hrt er aus, dass das PEI mitverantwortlich daf&#252;r ist, dass es bereits Ende 2020 Impfstoffe gab. Das PEI wusste &#252;ber die &#171;vertretbaren Risiken der Impfstoffe sehr genau Bescheid, konnte sehr schnell reagieren und die Risiken reduzieren.&#187; Das oben skizzierte Astrazeneca-Debakel spricht eine andere Sprache. </p><p>Auch r&#252;ckblickend stellt Cichutek fest: &#171;Das hei&#223;t, ich w&#252;rde auch heute noch unter diesen Umst&#228;nden die entsprechenden Impfstoffe zulassen und zur Impfung freigeben.&#187;</p><p>Weiter f&#252;hrt Cichutek aus: &#171;Mich hat bewegt, ob ich Fehler bei der Zulassung der Impfstoffe zu diesem fr&#252;hen Zeitpunkt gemacht habe. Und nein, die wurden regelgerecht entwickelt.&#187; Laut Cichutek wurde die Sorgfalt nicht vernachl&#228;ssigt. R&#252;ckblickend stellt er fest: &#171;Und das sehe ich auch heute noch so. Das hei&#223;t, ich habe ein sehr gutes Gewissen und bin sehr froh, dass wir eine regelgerechte Impfstoffzulassung erreichen konnten.&#187; </p><p>Auf Nachfrage der SPD stellte Cichutek klar, dass das PEI Zugang zu allen Studienprotokollen und Daten im Hinblick auf die Zulassung hatte. Das legt die Vermutung nahe, dass dem PEI die aufgrund der hohen Nebenwirkungsraten eher ung&#252;nstige Nutzen-Risiko-Analyse bei den modRNA-Impfstoffen bekannt gewesen sein k&#246;nnten. Trotzdem sagt er: &#171;Die Risiken, die sehr seltenen Risiken, die sich mit bestimmten Impfstofftypen gezeigt haben, waren nicht vorhersehbar.&#187;</p><h4>Die Wirksamkeit</h4><p>Cichutek behauptet, dass die &#171;die Belegung der Intensivstationen in Deutschland und in anderen L&#228;ndern deutlich zur&#252;ckging nach dem die Impfung weit verbreitet war.&#187; Diese Behauptung l&#228;sst sich mit den offiziellen Zahlen der Auslastung der Krankenh&#228;user nicht belegen. In der folgenden Grafik erkennen Sie keine keinen deutlichen R&#252;ckgang der Auslastung der Intensivstationen seit dem Impfstart am  27. Dezember 2020. </p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!YezX!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F51cf882f-4680-4048-b62b-df0f8bc58141_1706x948.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!YezX!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F51cf882f-4680-4048-b62b-df0f8bc58141_1706x948.png 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!YezX!,w_848,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F51cf882f-4680-4048-b62b-df0f8bc58141_1706x948.png 848w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!YezX!,w_1272,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F51cf882f-4680-4048-b62b-df0f8bc58141_1706x948.png 1272w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!YezX!,w_1456,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F51cf882f-4680-4048-b62b-df0f8bc58141_1706x948.png 1456w" sizes="100vw"><img src="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!YezX!,w_1456,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F51cf882f-4680-4048-b62b-df0f8bc58141_1706x948.png" width="1456" height="809" data-attrs="{&quot;src&quot;:&quot;https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/51cf882f-4680-4048-b62b-df0f8bc58141_1706x948.png&quot;,&quot;srcNoWatermark&quot;:null,&quot;fullscreen&quot;:null,&quot;imageSize&quot;:null,&quot;height&quot;:809,&quot;width&quot;:1456,&quot;resizeWidth&quot;:null,&quot;bytes&quot;:133483,&quot;alt&quot;:null,&quot;title&quot;:null,&quot;type&quot;:&quot;image/png&quot;,&quot;href&quot;:null,&quot;belowTheFold&quot;:true,&quot;topImage&quot;:false,&quot;internalRedirect&quot;:&quot;https://www.barucker.press/i/204286818?img=https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F51cf882f-4680-4048-b62b-df0f8bc58141_1706x948.png&quot;,&quot;isProcessing&quot;:false,&quot;align&quot;:null,&quot;offset&quot;:false}" class="sizing-normal" alt="" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!YezX!,w_424,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F51cf882f-4680-4048-b62b-df0f8bc58141_1706x948.png 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!YezX!,w_848,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F51cf882f-4680-4048-b62b-df0f8bc58141_1706x948.png 848w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!YezX!,w_1272,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F51cf882f-4680-4048-b62b-df0f8bc58141_1706x948.png 1272w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!YezX!,w_1456,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F51cf882f-4680-4048-b62b-df0f8bc58141_1706x948.png 1456w" sizes="100vw" loading="lazy"></picture><div class="image-link-expand"><div class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image"><svg aria-hidden="true" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a></figure></div><p>Es folgte eine Beschreibung Cichuteks davon, wie es gelang die sogenannten Impfstoffe so schnell auf den Markt zu bringen. Laut Cichutek kannte das PEI die mRNA, die eigentlich eine modRNA-Technik ist, da die mRNA bewusst modizifiert wurde,  sehr gut. Danach er&#246;rtert er die Verk&#252;rzung des Zulassungsprozesses, allgemein als Teleskopierung bezeichnet. Darin werden Pr&#252;fungsverfahren bereits begonnen, bevor andere vorhergehende Pr&#252;fungen wirklich abgeschlossen sind. </p><p>Die Beschreibung der schnellen Impfstoffentwicklung, bei der Cichutek sehr stolz wirkt, beendet er mit folgender Aussage: &#171;Und Sie k&#246;nnen sich wahrscheinlich vorstellen, dass alle Impfstoff- und Arzneimittelhersteller nach der Pandemie die ganze Zeit fragen, warum wir das nicht jeden Tag so machen.&#187; </p><p>Zur Zeit des Zulassungsverfahrens merkt Cichutek an, dass damals &#171;durchaus zus&#228;tzliches Personal zur Verf&#252;gung gestellt wurde&#187;. Spannend ist, dass die f&#252;r die Impfstoffsicherheit zust&#228;ndige Pharmakovigilanz-Abteilung so schlecht besetzt war und ist, dass sie bis heute die SafeVac2.0-Daten nicht ver&#246;ffentlicht hat. Die damalige Leiterin der Abteilung, Dr. Keller-Stanislawski, berichtete &#252;ber ihre &#220;berforderung aufgrund der hohen Anzahl an Verdachtsf&#228;llen. Vor dem Untersuchungsausschuss in Brandenburg <a href="https://reitschuster.de/post/es-gab-leute-die-haben-sich-nur-um-todesfaelle-gekuemmert/">sagte sie</a> im September 2023: &#171;Es gab Leute, die haben sich nur um Todesf&#228;lle gek&#252;mmert und Leute, die haben sich nur um Myokarditis gek&#252;mmert, wir hatten ja viel mehr Arbeit als zuvor, nur durch diesen Impfstoff. Wir haben aus anderen Abteilungen Hilfe bekommen, weil wir zu wenig Leute f&#252;r die Bearbeitung der Impfnebenwirkungen hatten.&#187; Cichutek erw&#228;hnt nicht ein einziges Mal, dass es einen <a href="https://www.barucker.press/p/safevac20-pei-meyer-hesselbarth?utm_source=publication-search">Meldeverzug</a> bez&#252;glich der laut Arzneimittelgesetz vorgeschriebenen Fristen f&#252;r Impfnebenwirkungen gegeben hat. Auf Nachfrage <a href="https://blog.bastian-barucker.de/safevac-pei-daten/">teilte mir</a> das PEI bez&#252;glich der Verdachtsf&#228;lle der SafeVac2.0-App im September 2025 mit, dass &#171;noch nicht s&#228;mtliche Verdachtsf&#228;lle von Nebenwirkungen an die EudraVigilance-Datenbank gemeldet worden sind&#187;. Es ist jedoch dazu verpflichtet, schwerwiegende Nebenwirkungen innerhalb von 15 Tagen und nicht schwerwiegende Verdachtsf&#228;lle innerhalb von 90 Tagen zu melden. Diese Aussage wurde zwei Jahre nach Beendigung der Datenerhebung get&#228;tigt. Ein enormer Meldeverzug!</p><p>F&#252;r die Zulassung stellte das Gesundheitsministerium also mehr Personal zur Verf&#252;gung, f&#252;r die Auswertung wichtiger Sicherheitsdaten jedoch scheinbar nicht. In einem umfassenden <a href="https://multipolar-magazin.de/artikel/safevac-daten-geheim">Artikel</a> der freien Journalistin Lena B&#246;llinger &#252;ber die SafeVac2.0-App wird deutlich, dass nur sehr wenige Mitarbeiter mit der Auswertung der App-Daten besch&#228;ftigt sind. Aktuell ist es trotz der enormen Verz&#246;gerung der Ver&#246;ffentlichung nur eine Person. Im selben Artikel wird ein Schriftsatz des Rechtswissenschaftlers Martin Schwab zitiert, aus dem hervorgeht, dass im PEI lediglich 13 Mitarbeiter die Verdachtsfallmeldungen des Spontanmeldesystems erfassen. Dabei handele es sich um Werksstudenten.</p><p>Wie es bei Personalmangel m&#246;glich ist, die Impfstoffsicherheit sorgf&#228;ltig und schnell zu &#252;berwachen, bleibt ebenfalls ungekl&#228;rt. Wie kann Herr Cichutek trotz dieser Umst&#228;nde ein reines Gewissen haben? </p><h4>Es gibt keine Untererfassung?</h4><p>Die Datenbasis f&#252;r die Sicherheitsberichte des PEI, die bereits mehrfach thematisiert wurde, sind die Verdachtsfallmeldungen, die durch das Spontanmeldesystem eingehen. Mindestens seit Beginn der Corona-Impfkampagne ist die damit verbundene Untererfassung ein hei&#223; diskutiertes Thema. In fr&#252;heren Publikationen <a href="https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/bulletin-arzneimittelsicherheit/2017/1-2017.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=2">sprach</a> das PEI unter Verweis auf mehrere einschl&#228;gige Studien von einer enormen Untererfassung. Dort hei&#223;t es: &#171;nur etwa sechs Prozent&#187; aller unerw&#252;nschten Arzneimittelwirkungen (UAW) und nur &#171;f&#252;nf bis zehn Prozent&#187; der schweren UAW w&#252;rden Sch&#228;tzungen zufolge gemeldet. W&#228;hrend der Corona-Impfkampagne <a href="https://multipolar-magazin.de/meldungen/0324">verneinte</a> das PEI dieses Ph&#228;nomen der Dunkelziffer pl&#246;tzlich. Auf der eigenen <a href="https://www.pei.de/DE/newsroom/dossier/coronavirus/coronavirus-inhalt.html?nn=169730&amp;pos=5">Webseite</a> hei&#223;t es jedoch: &#171;Bei der regul&#228;ren Erfassung von Verdachtsf&#228;llen von Impfnebenwirkungen im Rahmen der Spontanerfassung werden zwar Verdachtsf&#228;lle erfasst, nicht bekannt ist aber, wie viele Reaktionen aus unterschiedlichen Gr&#252;nden nicht gemeldet werden.&#187;</p><p>Frau Muhsal legt den Finger in diese Wunde und fragt Prof. Cichutek, wie hoch seiner Meinung nach die Untererfassung von Impfnebenwirkungen ist. Cichuteks bemerkenswerte Antwort ist, dass &#196;rzte, Angeh&#246;rige und Betroffene w&#228;hrend des Impfgeschehens hoch sensibilisiert gewesen seien, um auf Nebenwirkungen zu achten. Es habe laut Cichutek ein Vielfaches mehr an Verdachtsfallmeldungen von Nebenwirkungen in k&#252;rzester Zeit gegeben. Aufgrund dieser hohen Anzahl an Meldungen f&#252;hrt Cichutek weiter aus: &#171;Insofern kann ich nicht erkennen, dass hier tats&#228;chlich irgendwo noch eine Dunkelziffer von nicht gemeldeten Verdachtsf&#228;llen sein sollte. Da ist sehr viel gemeldet worden.&#187; Eine erh&#246;hte Anzahl an Meldungen kann jedoch nicht nur auf gesteigerte Sensibilit&#228;t, sondern auch auf ungew&#246;hnlich hohe Nebenwirkungsraten zur&#252;ckzuf&#252;hren sein.</p><p>Au&#223;edem <a href="https://archive.is/uCeFZ#selection-1013.11-1013.90">ergaben</a> mehrere Bundestagsanfragen des BSW, dass es bei den Corona-Impfstoffen 20-mal mehr Verdachtsmeldungen als bei anderen Impfstoffen gab.</p><p>Auf Muhsals Nachfrage, ob es keine Untererfassung gab, antwortet Cichutek ausweichend, dass mithilfe der SafeVac2.0-App aktiv nachgesucht wurde. Auf die erneute Nachfrage nach Belegen f&#252;r eine nicht vorhandene Untererfassung merkt Cichutek an, dass er dazu keine konkreten Daten habe, sondern nur seine pers&#246;nliche Beobachtung. Wie viele Verdachtsmeldungen mithilfe der SafeVac2.0 App gemeldet wurden, hat das PEI, bis heute nicht ver&#246;ffentlicht. Sogar vor Gericht gelang es mir nicht, diese Zahlen zu erstreiten, weil sie dem PEI laut eigener Aussage nicht vorliegen. Eine <a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/007/2100747.pdf">Bundestagsanfrage</a> ergab jedoch, dass 0,5 % der Meldungen Verdachtsf&#228;lle von schwerwiegenden Nebenwirkungen betrafen. Das ist eine besorgniserregend hohe Zahl.  </p><p>Frau Muhsal rechnet vor, dass im Verh&#228;ltnis zu den verimpften Dosen mehr Verdachtsfallmeldungen eingegangen sind als bei herk&#246;mmlichen Impfungen. Sie fragt Cichutek, ob es aufgrund der fehlenden Auswertung der Daten der Kassen&#228;rztlichen Vereinigung und der Schw&#228;chen des Spontanmeldesystems m&#246;glich sein k&#246;nne, dass er mit der Impfung Menschen geschadet oder gar in den Tod geschickt habe. </p><p>Er antwortet, dass die Melderaten keinen Hinweis darauf geben, wie viele Nebenwirkungen tats&#228;chlich vorliegen. Das ist fachlich korrekt, da die Meldungen vom PEI zun&#228;chst gepr&#252;ft werden m&#252;ssen. Trotzdem bleibt fraglich, wozu die Melderaten dann in Sicherheitsberichten ver&#246;ffentlicht werden, wenn sie im Prinzip keine Aussagekraft besitzen.</p><p>Hinsichtlich der Untererfassung ist die Entscheidung von Andreas Sch&#246;fbeck, Vorstand der BKK Provita, Ende Februar 2022 eine <a href="https://www.barucker.press/p/heftiges-warnsignal-bei-impfnebenwirkungen-nach-corona-impfung?utm_source=publication-search">eigenst&#228;ndige Analyse</a> einer Stichprobe von 10.937.716 Versicherten zu ver&#246;ffentlichen, besonders aufschlussreich. W&#228;hrend das PEI die Krankenkassendaten nicht auswertete, tat Sch&#246;fbeck dies auf eigene Faust, um Licht ins Dunkel der Nebenwirkungsrate der modRNA-Pr&#228;parate zu bringen. Seine Ergebnisse, die er dem PEI und anderen Gesundheitsbeh&#246;rden zukommen lie&#223;, waren alarmierend. Sie zeigten, dass es eine &#171;erhebliche Untererfassung&#187; bei Impfnebenwirkungen geben muss. Sch&#246;ffbeck zufolge handelt es sich dabei um ein sehr ernstzunehmendes Alarmsignal. Er schrieb: &#171;Hochgerechnet auf die Anzahl der geimpften Menschen in Deutschland bedeutet dies, dass circa 4&#8211;5 % der Geimpften wegen Impfnebenwirkungen in &#228;rztlicher Behandlung waren.&#187;</p><p>Kurz vor einem geplanten Treffen mit dem PEI und nur zehn Tage nach seinem offenen Brief wurde Sch&#246;ffbeck vom Verwaltungsrat fristlos entlassen.</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!dEhl!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F92b66b39-2033-4f2d-9271-a6e833785bee_1024x502.jpeg" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" 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class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image"><svg aria-hidden="true" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" 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Cichutek bezieht sich auf die Sicherheitsberichte des PEI und f&#252;hrt aus, dass es 74 m&#246;gliche und wahrscheinliche Todesf&#228;lle durch die Impfung gab. Die Gesamtzahl der Verdachtstodesf&#228;lle, die laut PEI mittlerweile bei &#252;ber <a href="https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/bulletin-arzneimittelsicherheit/2025/1-2025.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=7">3.717 F&#228;llen</a> liegt, nennt er nicht. Au&#223;erdem f&#252;hrte er aus, dass die modRNA-Technik keine Ver&#228;nderung des Genoms vornehmen k&#246;nne. Laut Cichutek &#171;haben die mRNA-Impfstoffe eine mRNA, die der nat&#252;rlichen, in all unseren Zellen vorkommenden mRNA gleicht.&#187;</p><p>Cichutek, der bereits im Jahr 2015 an einer Impfung gegen Coronaviren mit einer neuartigen Technologie<a href="https://journals.asm.org/doi/epub/10.1128/jvi.01815-15"> arbeitete</a> ist als Biochemiker mit der Materie von Impfstoffplattformen sehr vertraut. Pikantes Detail: Unter den Namen der Mitautoren der Studie findet sich der ehemalige CEO von Biontech Ugur Sahin. Doch gleicht die von Sahin millionenfach unter Aufsicht von Cichuteks PEI verimpfte modRNA wirklich der nat&#252;rlichen? </p><p>Der Molekularbiologe Professor Klaus Steger <a href="https://www.mwgfd.org/2025/12/modrna-ist-kein-mrna/">f&#252;hrt</a> dazu Folgendes aus: &#171;Das durch die &#246;ffentlich-rechtlichen Medien verbreitete politische Narrativ von &#171;mRNA-Impfstoffen&#187; vermittelt den Menschen somit ein falsches Bild von Unbedenklichkeit, da sich nat&#252;rliche mRNA und synthetische modRNA funktionell wie zwei unterschiedliche Molek&#252;le verhalten.&#187; Weiter erl&#228;utert Steger: &#171;Die Instabilit&#228;t macht nat&#252;rliche mRNA f&#252;r den Routineeinsatz in der Medizin unbrauchbar. Daher wurde sie im Labor ver&#228;ndert, um die Stabilit&#228;t zu erh&#246;hen, die Lebensdauer zu verl&#228;ngern und die Effizienz der Proteinproduktion zu steigern. Das Ergebnis ist modifizierte mRNA, kurz modRNA.&#187;</p><p>Auf der <a href="https://www.biontech.com/de/de/home/pipeline-and-products/platforms/mrna-platforms.html#mrna-vaccines">Webseite</a> von Biontech wird die Aussage von Steger best&#228;tigt. Dort hei&#223;t es: &#171;Wir nutzen nukleosidmodifizierte mRNA (modRNA) f&#252;r unsere mRNA-Impfstoffkandidaten, die nat&#252;rlich vorkommende, modifizierte Bausteine f&#252;r eine verbesserte Stabilit&#228;t und reduzierte Immunogenit&#228;t enthalten, um so ungewollte Immunreaktionen zu minimieren und die Dauer der Proteinproduktion zu verl&#228;ngern &#8211; zwei der gr&#246;&#223;ten Herausforderungen bei der Entwicklung sicherer und wirksamer mRNA-Impfstoffe. Unsere mRNA-Impfstoffplattform hat die Entwicklung des ersten kommerziell erh&#228;ltlichen COVID-19-Impfstoffs erm&#246;glicht &#8211; ein klarer Beweis f&#252;r die Bedeutung und Wirksamkeit unserer Plattformtechnologie.&#187;</p><p>F&#252;r diese laut dem <a href="https://www.aerzteblatt.de/archiv/nobelpreis-fuer-physiologie-oder-medizin-modifikation-mit-grosser-wirkung-0565baeb-2f91-40fc-b904-e1d0b458ad19">Deutschen &#196;rzteblatt</a> &#171;Modifikation mit gro&#223;er Wirkung&#187; bekamen die verantwortlichen Wissenschaftler 2023 den Medizin-Nobelpreis. BioNtech <a href="https://www.biontech.com/de/de/home/mediaroom/news/statements/2023/10/statement-katalin-kariko-and-drew-weissman-awarded-nobel-prize.html">kommentierte</a> die Verleihung so: &#171;Wir bei BioNTech gratulieren Kati (Katalin) Karik&#243; und Drew Weissman zum Nobelpreis f&#252;r Physiologie oder Medizin f&#252;r ihre Nukleosid-Basen-Modifikationen, die eine der wichtigen Innovationen f&#252;r unseren mRNA-basierten COVID-19-Impfstoff sind.&#187; </p><p>Steger bezeichnete die Verwendung des Begriffs als T&#228;uschungsman&#246;ver, um die potenziellen Risiken von modRNA-Plattformen zu verschleiern, und traf damit eine zugespitzte Aussage. &#171;Wer keinen Unterschied zwischen modRNA und mRNA erkennt, der erkennt auch keinen Unterschied zwischen einem Tiger und einer Hauskatze.&#187; Laut Steger ist es &#171;hoch problematisch, dass modRNA keinen &#171;Stopp-Knopf&#187; besitzt, da die zelleigenen Regulationsmechanismen f&#252;r mRNA bei synthetischer modRNA nicht oder nur sehr schlecht funktionieren.&#187;</p><p>Hat der ehemalige Chef des PEI vor dem Untersuchungsausschuss die Unwahrheit gesagt, oder erkennt er den Unterschied nicht? Versucht Cichutek die Sicherheitsrisiken der Plattformtechnologie, die er zu &#252;berwachen hatte, herunterzuspielen?</p><p>Schlie&#223;lich war die Corona-Impfkampagne der Startpunkt f&#252;r die massenhafte Anwendung dieser neuen Plattform, die es vorher nie auf den Markt geschafft hat. Um die lukrative Einf&#252;hrung dieser Technologie f&#252;r die Pharmaindustrie zu verstehen, sei angemerkt, dass von den bis 2027 prognostizierten weltweiten <a href="https://www.pharmazeutische-zeitung.de/covid-19-impfstoffe-bis-2027-kostentreiber-138316/">Ausgaben f&#252;r Arzneimittel</a> in H&#246;he von 457 Milliarden Euro 348 Milliarden Euro auf die Corona-Impfstoffe entfallen. Zu dieser Prognose kommt jedenfalls der Informationsdienstleister IQVIA.</p><h4>Kinderimpfungen: Volles Risiko &#8212;  aber kein Nutzen</h4><p>Das BSW spricht nun die &#171;kontrovers diskutierte&#187; Impfkampagne gegen&#252;ber gesunden Kindern und Jugendlichen an. Erinnert sie hier daran, dass Kinder und Jugendliche aufgrund der geringen Gefahr, die von Corona ausging, nie eine experimentelle Impfung <a href="https://www.barucker.press/p/volles-risiko-aber-kein-nutzen">gebraucht haben</a>. Es gab keinen medizinischen Anlass. Die Frage zielt auf die &#171;wissenschaftlichen Unsicherheiten&#187; und die erh&#246;hten Nebenwirkungsraten zu Beginn der Impfkampagne sowie auf die Frage, inwiefern die &#214;ffentlichkeit dar&#252;ber informiert wurde, ab. Cichutek kann sich nicht an erh&#246;hte Nebenwirkungseffekte erinnern, da bei den Impfstoffen f&#252;r Kinder und Jugendliche die Dosis stark reduziert wurde. </p><p>Der damalige Chef der St&#228;ndigen Impfkommission des RKI, Thomas Mertens, hat jedoch fr&#252;hzeitig auf hohe Nebenwirkungsraten hingewiesen. In einem <a href="https://www.ndr.de/nachrichten/info/coronaskript300.pdf">Interview</a> mit dem NDR vom 1. Juni 2021 sagte er: &#171;<span>1,3 Prozent der geimpften Kinder, nur von diesen 1100, hatten nach Einsch&#228;tzung der Studien schwere Reaktionen. Also der </span><a href="https://x.com/hashtag/Impfstoff?src=hashtag_click"><span>Impfstoff</span></a><span> ist schon sehr reaktogen, wie wir sagen, bei den Kindern.</span>&#187; Nicht ohne Grund hat Mertens in der Sendung von Markus Lanz davon <a href="https://www.t-online.de/nachrichten/corona-krise/id_90454684/stiko-chef-bei-markus-lanz-ich-wuerde-meine-enkel-nicht-impfen-lassen-.html">abgeraten</a>, Kinder zu impfen. Bereits im April 2021 gab es offizielle Berichte auf vermehrte Myokarditis-F&#228;lle bei jungen M&#228;nnern nach Impfung. Diese Hinweise verdichteten sich vor allem in Israel und wurden im Juni 2021 als Alarmsignal <a href="https://www.science.org/content/article/israel-reports-link-between-rare-cases-heart-inflammation-and-covid-19-vaccination">ver&#246;ffentlicht</a>. Erst im Juli 2021 informierte das PEI mithilfe eines<a href="https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/veroeffentlichungen-arzneimittel/rhb/21-07-19-covid-19-comirnaty-und-spikevax.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=5"> Rote-Hand-Briefes</a> die &#196;rzteschaft &#252;ber diese Gefahr.</p><p>Zum Schluss des Untersuchungsausschusses r&#228;umt Cichutek auf Nachfrage der AfD ein, dass das Problem von Myokarditis und Perikarditis in den Zulassungsstudien &#171;im Einzelfall&#187; bereits zu sehen war.</p><p>Wenig sp&#228;ter empfahl die STIKO trotz <a href="https://www.barucker.press/p/kritische-analyse-der-stiko-impfempfehlung-fuer-kinder-ab-5-jahren?utm_source=publication-search">fehlender solider Daten zu den Nebenwirkungen</a> und trotz fehlender medizinischer Notwendigkeit die modRNA-Pr&#228;parate sogar f&#252;r Babys ab sechs Monaten.</p><p>Au&#223;erdem habe man durch Vergleiche der neutralisierenden Antik&#246;rper gezeigt, so Cichutek, dass die entsprechende Dosierung geeignet sei. Die Messung von Antik&#246;rpern hat jedoch keine relevante Aussagekraft zur klinischen Wirksamkeit einer Impfung &#8211; geschweige denn zum Nebenwirkungsprofil.</p><p>Der Top-Immunologe Andreas Radbruch <a href="https://www.barucker.press/p/moderna-kombi-mrna-wirksamkeit">&#228;u&#223;ert</a> sich diesbez&#252;glich wie folgt: &#171;Der Nachweis von m&#246;glicherweise sch&#252;tzenden Antik&#246;rpern im Blut ist kein Korrelat f&#252;r Schutz vor Infektion und Infektiosit&#228;t. Allein schon deshalb, weil die Antik&#246;rper im Blut zwar vor schweren Krankheitsverl&#228;ufen sch&#252;tzen m&#246;gen, f&#252;r den Schutz vor Infektion aber auf den Schleimh&#228;uten sein m&#252;ssten. Daf&#252;r m&#252;ssten sie zun&#228;chst aus dem Blut transportiert werden. Das ist kein Automatismus. Kurz gefasst: Den Schutz einer Impfung vor Infektionen sollte man also epidemiologisch erfassen, d. h. wie viel weniger Menschen sich anstecken und wie viel weniger Menschen schwer erkranken.&#187;</p><p>Laut Cichutek war auch das Risiko-Nutzen-Verh&#228;ltnis bei den Zulassungsstudien f&#252;r Kinder und Jugendliche g&#252;nstig. Die leider bereits verstorbene Medizinrechtlerin Dr. Brigtte R&#246;hrig <a href="https://blog.bastian-barucker.de/die-zulassungen-fuer-kinder-von-comirnaty/">widmet</a> sich in ihrem Buch explizit der Zulassung der modRNA-Impfstoffe f&#252;r Kinder und Jugendliche. Einige Ausz&#252;ge aus den relevanten Kapiteln lassen erahnen, wie umstritten Cichuteks Aussagen sind. <a href="https://blog.bastian-barucker.de/die-zulassungen-fuer-kinder-von-comirnaty/">Laut R&#246;hrig</a> war &#187;zum Zeitpunkt der Erteilung der ersten Zulassung f&#252;r Kinder im Alter von 5&#8211; 12 Jahren bereits die erste <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9613797/">Studie</a> von Prof. Ioannidis bekannt, in der er f&#252;r die Altersgruppe von 0&#8211; 19 Jahren ein Mortalit&#228;tsrisiko von 0, 0013 % errechnete.&#187; &#171;Warum &#252;berhaupt Zulassungen f&#252;r die Kinder erteilt werden und auch zuk&#252;nftig angepasste Injektionen zugelassen werden sollen, und wie &#252;berhaupt ein positives Nutzen-Risiko-Verh&#228;ltnis seitens der Beh&#246;rden angenommen werden kann, ist nach wie vor nicht nachvollziehbar.&#187; Auch die Studien zu Kindern wurden fr&#252;hzeitig entblindet und basierten auf sehr kleinen Teilnehmerzahlen.</p><p><span>In den geleakten </span><a href="https://www.rkileak.com/view?f=Sitzungsprotokolle/2021/Ergebnisprotokoll_Krisenstabssitzung_2021-08-06.docx"><span>RKI-Protokollen</span></a><span> ist im August 2021 bez&#252;glich der Risik-Nutzen-Analyse zu lesen, dass </span><em><span>&#8222;die STIKO den Nutzen einer Impfung nach wie vor nicht h&#246;her bewertet, als das Risiko durch die Erkrankung&#8220;. </span></em></p><h4>Die &#171;Pandemie der Ungeimpften&#187;</h4><p>Dann kommt im Untersuchungsausschuss die zweite H&#228;lfte des Jahres 2021 aufs Tablett. Damals wurden Ungeimpfte fast vollst&#228;ndig vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen. Entgegen der wissenschaftlichen <a href="https://www.merkur.de/politik/lauterbach-rki-protokolle-corona-robert-koch-institut-dokumente-files-pandemie-impfung-spahn-zr-93204778.html">Einsch&#228;tzung</a> des RKI sprach der damalige Gesundheitsminister Jens Spahn von einer &#171;Pandemie der Ungeimpften&#187; und f&#252;hrte so die &#214;ffentlichkeit in die Irre. </p><p>Tats&#228;chlich spielten auch die Geimpften eine relevante Rolle im Infektionsgeschehen. Cichutek wird nun gefragt, ob es damals eine gesicherte Datenlage bez&#252;glich Ansteckung und Weitergabe des Virus gab. Cichutek behauptet, dass vor dem Auftreten der ansteckenderen Omikron-Variante eine &#171;gute Restaktivit&#228;t auch in Bezug auf Transmission - Verhinderung von Infektionen - bei den Impfstoffen zu vermerken war&#187;. Damit wiederholt er die oben bereits widerlegte These eines signifikanten Infektions-beziehungsweise Fremschutzes. Dass dieser Schutz nicht vorhanden ist, notierte man auch in den Protokollen des RKI-Krisenstabes bereits im September 2021, also einige Monate vor dem Auftreten der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/SARS-CoV-2-Variante_Omikron">Omikron-Variante</a> in Deutschland so: </p><ul><li><p><span>&#171;...virologische Daten (.), die eine a&#776;hnlich hohe Viruslast bei Geimpften wie bei Nicht-geimpften nahelegen.&#187; 01.09.2021</span></p></li><li><p><span>&#171;Viruslast im oberen Respirationstrakt ist bei Geimpften und Ungeimpften nicht wesentlich anders&#187; 24.09.2021</span></p></li></ul><h4>Keine Protokolle angelegt</h4><p>Zum Ende der Sitzung wird Cichutek durch die AfD mit einer der wohl brisantesten Verfehlungen des PEI konfrontiert. Meine eigenen <a href="https://www.barucker.press/p/pei-abteilung-protokolle?utm_source=publication-search">Recherchen</a> hatten ergeben, dass der f&#252;r die Impfstoffsicherheits&#252;berwachung zust&#228;ndige Fachbereich (Pharmakovigilanz) und die &#252;bergeordnete Abteilung fast w&#228;hrend der gesamten Corona-Impfkampagne kein einziges Protokoll angelegt haben soll. </p><p>Cichutek versichert, dass Sitzungen stattgefunden haben, umschifft aber konkret darauf zu antworten, ob Protokolle angefertigt wurden oder nicht und wer eine potentielle Nichtanfertigung veranlasst hat. Auf weitere Nachfrage teilt Cichutek mit, dass damals &#187;handeln vor ging&#187; und erst danach wurden Dinge &#171;dingfest niedergeschrieben.&#187; Laut Cichutek w&#252;rde sich das jedoch nachholen lassen. Die AfD will weiter wissen, ob es f&#252;r Prof. Cichutek mit den Anforderungen an eine nachvollziehbare Pharmakovigilanz vereinbar ist, wenn Besprechungen zwar stattgefunden haben, diese aber nicht protokolliert wurden. </p><p>Cichutek dazu &#171;Aus Qualit&#228;tsmanagementgr&#252;nden m&#252;ssen Ergebnisse nachvollzogen werden k&#246;nnen.&#187; Auf Nachfrage, ob fehlende Protokollierung vielleicht zu Qualit&#228;tsm&#228;ngeln gef&#252;hrt habe, entgegnet Cichutek, dass er glaube, dass das Pharmakovigilanz-System hervorragend funktioniert habe. </p><h4>Obduktionen gew&#252;nscht, aber nicht angeordnet</h4><p>Die AfD-Fraktion m&#246;chte nun wissen, warum es nach Impfungen keine Obduktionen gab und ob die Chargen bei Verdachtsf&#228;llen auf Nebenwirkungen erfasst werden. Cichutek r&#228;umt ein, dass die Chargennummern &#252;ber die SafeVac-App erfasst werden. Diese Daten wurden jedoch, wie oben bereits ausgef&#252;hrt, bis heute der &#214;ffentlichkeit nicht zug&#228;nglich gemacht. Cichutek behauptet au&#223;erdem, das PEI habe auf Grundlage dieser bisher nicht ver&#246;ffentlichten Daten nachgewiesen, dass es keine besonders schadenstr&#228;chtigen Chargen gegeben habe. <a href="https://archive.fo/2023.07.01-123221/https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/eci.13998">Mehrere</a> <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11356762/">Studien</a> hatten jedoch in drei verschiedenen L&#228;ndern das Gegenteil <a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/eci.14271">nachgewiesen</a>, also das Vorhandensein besonders sch&#228;dlicher Chargen. Laut Cichutek hatte das PEI aufgrund der SafeVac2.0-App eine gro&#223;e Menge Daten zu den Chargen zur Verf&#252;gung.</p><p>Cichutek teilt bez&#252;glich der Obduktionen mit, dass sich das PEI vehement daf&#252;r eingesetzt hat, diese durchzuf&#252;hren, jedoch nicht in der Lage ist, sie anzuordnen. Diese Aussage kann als Hinweis auf die Vorgesetzten des PEI interpretiert werden. Das BMG h&#228;tte die M&#246;glichkeit gehabt, systematisch Obduktionen nach Impfungen durchf&#252;hren zu lassen. Dies hat beispielsweise der renommierte Pathologe und Direktor der Pathologie in Heidelberg, Peter Schirmacher, getan. Die WELT <a href="https://www.welt.de/vermischtes/article232900871/Corona-Pathologe-fordert-mehr-Obduktionen-von-Geimpften.html">berichtete</a> im August 2021: &#171;Der Direktor des Pathologischen Instituts in Heidelberg warnt gar vor einer hohen Dunkelziffer an Impftoten und beklagt: Von den meisten Patienten, die nach und m&#246;glicherweise an einer Impfung sterben, bek&#228;men die Pathologen gar nichts mit.&#187; Diese Aussage stehen im klaren Widerspruch zu Cichuteks Behauptung es g&#228;be keine Dunkelziffer. Schirmacher fand nach 200 Obduktionen Folgendes heraus: &#171;Mehr als 40 Menschen habe man bereits obduziert, die binnen zwei Wochen nach einer Impfung gestorben sind. Schirmacher geht davon aus, dass 30 bis 40 Prozent davon an der Impfung gestorben sind. Die H&#228;ufigkeit t&#246;dlicher Impffolgen wird aus seiner Sicht untersch&#228;tzt.&#187; </p><p>Abschlie&#223;end wird Cichutek noch einmal darum gebeten, zu erkl&#228;ren, wie das Risiko-Nutzen-Verh&#228;ltnis bei den modRNA-Produkten ermittelt wurde. Neben allgemeinen Bemerkungen und dem Hinweis, dass es sich dabei um eine umfassende Erhebung handelt, kann er sich an keinen Moment erinnern, in dem die Risiko-Nutzen-Analyse der mRNA-Pr&#228;parate nicht datenbasiert gewesen sein soll.  </p><h4>&#187;Impfstoffe verursachen keine Todesf&#228;lle.&#187;</h4><p>In der vierten und letzten Fragerunde weist die AfD-Fraktion Cichutek auf eine <a href="https://www.ardmediathek.de/video/panorama/klaus-cichutek-wir-tun-alles-um-todesursache-festzustellen/das-erste/Y3JpZDovL25kci5kZS81ZmZhYzdjYy1hOTZiLTRkMGQtYTE0Yy0xNzU4OWZiNTU1Njc">Aussage von ihm</a> vom 21. Februar 2021 hin. Damals hatte er gesagt: &#171;Impfstoffe verursachen keine Todesf&#228;lle.&#187; Auf die Frage, ob er diese Aussage nach wie vor f&#252;r richtig h&#228;lt, erw&#228;hnt Cichutek ein weiteres Mal die 74 wahrscheinlichen Todesf&#228;lle nach Impfung und betont, dass jeder einzelne Fall schrecklich ist und vermieden werden sollte. Im Pandemiefall sei dies aber laut Cichutek &#187;noch mal anders zu betrachten.&#187; Auf Nachfrage f&#252;hrt er aus, dass es bei Pandemien zu sehr vielen Todesf&#228;llen und &#220;berlastungen der Intensivstationen kommt. Im Jahr 2020 gab es in Deutschland jedoch <a href="https://www.berliner-zeitung.de/article/keine-uebersterblichkeit-trotz-corona-amtsarzt-fordert-diskussion-ueber-die-mittel-der-pandemie-bekaempfung-108672">kein besonderes Sterbegeschehen</a> und die Intensivstationen waren in den Jahren 2020 und 2021 historisch <a href="https://www.barucker.press/p/interne-email-gkv?utm_source=publication-search">unausgelastet</a>. Die Abw&#228;gung von Menschenleben, die sowieso bereits unethisch und auch nach der <a href="https://www.merkur.de/politik/keine-abwaegung-leben-gegen-leben-405610.html">Rechtssprechung des Bundesverfassungsgerichtes</a> nicht zul&#228;ssig ist, fu&#223;te in dem Fall auf v&#246;llig falschen Grundvorraussetzungen. </p><p>Schlussendlich w&#228;hlt Cichutek eine clevere Strategie, um die offensichtliche Irref&#252;hrung der &#214;ffentlichkeit durch seine Aussage zu verschleiern. Er sagt, dass Impfstoffe keine Todesf&#228;lle verursachen sollten. Mit seinem Statement aus dem Jahr 2021 behauptete er unterdessen, dass sie keine Todesf&#228;lle verursachen., Wer erwartete, dass er angesichts der mindestens 74 als urs&#228;chlich anzusehenden Verdachtstodesf&#228;lle diese Aussage als Falschaussage einr&#228;umen w&#252;rde, wurde entt&#228;uscht.</p><p>Die letzte Frage, ebenfalls durch die AfD-Fraktion will er&#246;rtern, ob man durch die Impfung Herdenimmunit&#228;t erzeugen kann. Cichutek antwortet mit der seit Jahren <a href="https://charite3r.charite.de/metas/meldung/artikel/detail/corona_koennte_paradigmenwechsel_vorantreiben/">widerlegten Behauptung</a>, dass der pandemische Erreger Sars-Cov2 auf eine Bev&#246;lkerung traf, die keine Immunabwehr gegen das Virus hat, auch nicht durch vorherigen Kontakt mit &#171;durch verwandte Erreger&#187;. Er verneint also eine Kreuzimmunit&#228;t aufgrund vorheriger Infektionen mit anderen Coronaviren. Bereits im Juli 2020 ver&#246;ffentlichte eine Autorengruppe rund um den damaligen Charit&#232;&#8212;Professor f&#252;r <span>Regenerative Immunologie und Altern</span> Andreas Thiel jedoch <a href="https://www.nature.com/articles/s41586-020-2598-9">Ergebnisse</a>, die bei 30 Prozent der Bev&#246;lkerung eine <a href="https://nachrichten.idw-online.de/2020/08/04/coronavirus-gibt-es-kreuzimmunitaet-in-der-bevoelkerung">Kreuzimmunit&#228;t</a> nachwiesen. Andreas Radbruch best&#228;tigte im <a href="https://www.youtube.com/watch?v=zxqIy9y2AoM&amp;t=1s">Interview</a> mit mir auch diese in der Bev&#246;lkerung vorhandene Kreuzimmunit&#228;t. </p><p>Auf Anfrage bez&#252;glich der Aussagen von Prof. Cichutek teilt Immunologe Andreas Radbruch mit: &#171;In der Tat war schon fr&#252;h klar, dass die meisten, wenn nicht alle, in Deutschland bereits vor der Pandemie und der Impfkampagne eine Immunit&#228;t gegen SARS-CoV-2 hatten, die aus Ged&#228;chtnis T Lymphozyten bestand. So ganz immunologisch &#8220;naiv&#8221; waren wir also nicht. Die Behauptung ist einfach fachlich falsch. Ob das dazu beigetragen hat, dass SARS-CoV-2 von den meisten Menschan mit einem gesunden Immunsystem gut gemeistert wurde, sei dahin gestellt.&#187;</p><p>Die Bedeutung dieser immer wieder vorgetragenen Fehleinsch&#228;tzung einer komplett ungesch&#252;tzten Bev&#246;lkerung als Grundlage f&#252;r die Erzeugung von Angst und die Behauptung, alle Menschen impfen zu m&#252;ssen, kann nicht stark genug betont werden. Die Bev&#246;lkerung war nicht immunologisch naiv gegen&#252;ber Sars-Cov2.</p><p>Laut Cichutek ist es Lehrmeinung, dass drei Kontakte mit dem Antigen n&#246;tig sind, um eine Basisimmunit&#228;t zu entwickeln. Dies k&#246;nne eine Mischung aus Impfung und Infektion sein. Er behauptet au&#223;erdem, dass es ohne Impfung nicht m&#246;glich ist, einen Schutz vor der Krankheit zu haben. Er f&#252;gt jedoch hinzu, dass es im Einzelfall m&#246;glich sein kann, dass einzelne Personen aufgrund der Immunit&#228;t nahestehender Personen gesch&#252;tzt werden, also ein Fremdschutz. Cichutek f&#252;hrt jedoch nicht aus, dass die <a href="https://web.archive.org/web/20200911165400/https:/www.nytimes.com/2020/08/16/health/coronavirus-immunity-antibodies.html?action=click&amp;module=RelatedLinks&amp;pgtype=Article">erworbene Immunit&#228;t</a> der Impfimmunit&#228;t <a href="https://brownstone.org/articles/research-studies-affirm-naturally-acquired-immunity/">&#252;berlegen</a> ist und Genesene keine Impfung ben&#246;tigen. </p><p>Andreas Rabruch teilt auf Anfrage mit: &#171;Auch hier liegt Klaus Cichutek falsch, leider.&#187; Laut Radbruch erzeugt eine durchgemachte Infektion eine &#187;<a href="https://www.nature.com/articles/s41586-021-03647-4">stabile Immunit&#228;t</a>.&#187; Radbruch beschreibt, wie minderwertig die durch Impfung erworbene Immunit&#228;t im Vergleich zur durch Infektion erworbenen Immunit&#228;t ist.: &#171;Man kann also annehmen, dass eine dreimalige Impfung dann genau so viele Plasmazellen wie eine einzige durchlebte Infektion induziert. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn Impfungen  erzeugen ja in der Regel abgeschw&#228;chte Immunreaktionen.&#187;</p><p>Bez&#252;glich der Impfung von Genesenen und der sogenannten &#171;hybriden Immunit&#228;t&#187;, einem Begriff, der in der Corona-Zeit entstanden ist, teilt Andreas Radbruch auf Anfrage mit: &#171;Die These von der &#252;berlegenen &#8220;hybriden&#8221; Immunit&#228;t ist schlicht und einfach immunologischer Quatsch. Die Impfung von Genesenen ist ungef&#228;hr so sinnvoll wie die 4., 5. etc. Impfung von Geimpften. Und das in einer Situation, in der die meisten sowieso mehrfach infiziert sind. Ich bin erstaunt, dass diese Fehleinsch&#228;tzungen nicht durch Lernf&#228;higkeit eingefangen werden, und sich bis heute halten.&#187; Eindeutiger kann Kritik kaum ausfallen. </p><h4><strong>Die Chargenpr&#252;fung</strong></h4><p>Danach geht es um die Qualit&#228;t der oben im Falle von Astrazeneca beschrieben Chargenpr&#252;fung, die in der Verantwortung des PEI liegt. Seit Jahren &#252;bt eine Gruppe von Chemieprofessoren <a href="https://blog.bastian-barucker.de/matysik-corona-impfstoffe/">Kritik</a> an der Art und Weise des Pr&#252;fungsverfahrens und <a href="https://www.berliner-zeitung.de/article/chemiker-fragen-zu-corona-impfstoffen-was-zum-teufel-soll-da-vertuscht-werden-2318308">dr&#228;ngte</a> auch bei der EMA auf die Herausgabe der Pr&#252;fprotokolle. Sie bekamen massiv geschw&#228;rzte <a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=89043">Protokolle</a>.</p><p>Ohne dass eine konkrete Frage dazu gestellt wird, &#228;u&#223;ert sich Cichutek von selbst zu Restmengen von Plasmid-DNA in den Impfstoffen. Die Pr&#252;fung dessen hat das PEI nicht selbst durchgef&#252;hrt, sondern dem Hersteller &#252;berlassen. Laut Cichutek wurde entschieden, dass dies &#171;kein sicherheitsrelevanter Test ist&#187;, weshalb es f&#252;r nicht notwendig gehalten wurde, die Chargen selbst dahingehend zu pr&#252;fen. Doch dazu gibt es durchaus andere Ansichten. </p><p>Das PEI hatte in einer <a href="https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/mitteilungen/231222-pruefung-mrna-impfstoffe-verunreinigungen.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=2">Stellungnahme</a> auf die &#246;ffentliche Debatte im Dezember 2023 reagiert und behauptete: &#171;Eine Plasmid-DNA-Restmenge ist aber in kleinen, als unsch&#228;dlich geltenden Mengen unterhalb eines in der Zulassung festgelegten Grenzwerts vorhanden.&#187; Gleichzeitig erf&#228;hrt der Leser, dass das PEI diese angeblich unsch&#228;dliche Restmenge nicht selber bestimmt: &#171;Die Testung auf Rest-DNA ist nicht Teil der offiziellen experimentellen OMCLTestung (Official Medicines Control Laboratory) zur Chargenfreigabe.&#187; Das PEI ist so ein &#171;Offizielles Arzneimittelkontrolllabor.&#187; (OMCL)</p><p>Erw&#228;hnenswert ist, dass ein sehr informativer MDR-Bericht zu dieser potenziellen Verunreinigung <a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=109057">depubliziert</a> wurde, ohne dass journalistische Standards verletzt wurden. Er ist jedoch <a href="https://odysee.com/@AP24NEWS:6/MDR-Umschau-12.12.2023-%C3%BCber-DNA-Verunreinigungen-von-mRNA-Impfstoffen:3">hier</a> weiterhin zu finden. Erinnern Sie sich an den Anfang des Artikels, in dem ein externes Labor und nicht das PEI eine betr&#228;chtliche Verunreinigung in Astrazeneca-Impfstoffdosen festgestellt hat? Brigitte K&#246;nig, Professorin f&#252;r medizinische Mikrobiologie, untersuchte f&#252;nf Chargen der modRNA-Impfstoffe und fand in allen &#171;erhebliche Mengen von Fremd-DNA, die weit &#252;ber dem Grenzwert liegen&#187;. Sie wurde in dem gel&#246;schten MDR-Beitrag interviewt. </p><p>Auch der Verein &#171;Mediziner und Wissenschaftler f&#252;r Gesundheit, Freiheit und Demokratie&#187; hat sich zur DNA-Verunreinigung wie folgt <a href="https://www.mwgfd.org/wp-content/uploads/2025/01/Rest-DNA.pdf">ge&#228;u&#223;ert</a>: &#171;Seit Februar 2023 haben verschiedene Labore in allen untersuchten Chargen des COVID-19- &#8222;Impfstoffs der Firmen Pfizer/BioNTech und Moderna Reste von Plasmid-DNA nachgewiesen, deren Konzentration deutlich &#252;ber dem derzeit geltenden Grenzwert lag.&#187;</p><p>Wesentlich bez&#252;glich der generellen Chargenpr&#252;fung ist auch, dass der Hersteller die zu pr&#252;fenden Chargen dem PEI zuschickt und nicht spontan und ohne Voranmeldung gepr&#252;ft werden. Es ist demnach nicht nachpr&#252;fbar, ob die eingeschickten Proben wirklich repr&#228;sentativ sind. Diese Praxis, die wenig Vertrauen erweckt, best&#228;tigt Cichutek auch vor dem Ausschuss. Er ist der Meinung, dass der Hersteller die Proben spontan entnimmt und diese damit repr&#228;sentativ ist. </p><p>Auf die Verwendung der Nanolipide angesprochen, &#228;u&#223;ert Cichutek, dass diese nach den vorgesehenen Parametern hergestellt wurden und von ihnen kein Risiko ausgeht. Auch diese Einsch&#228;tzung wurde bereits fr&#252;hzeitig infrage gestellt. Bereits zu Beginn der Corona-Impfkampagne &#228;u&#223;erte sich die auf dem Gebiet der molekularen Herz-Kreislaufforschung t&#228;tige Wissenschaftlerin <a href="https://www.mdc-berlin.de/de/person/dr-vanessa-schmidt-kruger">Dr. Vanessa Schmidt-Kr&#252;ger</a>. Ihrer Meinung nach geht von den Lipidnanopartikeln (LNP) eine <a href="https://tkp.at/2021/01/03/gefahren-ausgehend-von-lipidnanopartikeln-in-mrna-impfstoffen/">relevante Gefahr</a> aus. Sie nahm ihre h&#228;ufig geklickten Erkl&#228;rvideos zu diesem Thema aus dem Netz, da sie massiv unter Druck gesetzt wurde und ihre Person sch&#252;tzen wollte. </p><p>Der Verein &#171;&#196;rztinnen und &#196;rzte f&#252;r individuelle Impfentscheidung&#187;, der die Arbeit des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) und die gesamte Corona-Impfkampagne kritisch begleitet hat, hat ebenfalls die Datenlage zu den Lipidnanopartikeln begutachtet. In dem Fachartikel zu den LNPs hei&#223;t es: &#171;Gro&#223;e Kohortenstudien mit &#252;ber 99 Millionen Teilnehmern konnten bereits starke Sicherheitssignale bei den mRNA-COVID-19-Impfstoffen entdecken, so etwa zu Myokarditis und Perikarditis, die mit den entz&#252;ndlichen Eigenschaften der LNPs in Zusammenhang stehen. Eine 2025 ver&#246;ffentlichte randomisierte, aktiv gegen einen Influenza-Impfstoff-kontrollierte Phase-1-Studie konnte erstmals anhand des Zytokinprofils nachweisen, dass die systemischen Impfreaktionen der modRNA-Impfstoffe direkt auf die LNPs zur&#252;ckzuf&#252;hren sind.&#187;</p><p>Zum Abschluss seines ersten Zeugenbesuchs in einem Untersuchungsausschuss blickt Cichutek nach vorne. F&#252;r die Zukunft w&#252;nscht er sich die Erhaltung des PEI sowie mehr Forschung zu Impfungen gegen potenzielle Pandemieerreger. Man habe aus der Pandemie viel gelernt und sei auf kommende Pandemien gut vorbereitet. </p><h4>Fazit</h4><p>Einige der Aussagen des ehemaligen Pr&#228;sidenten des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), Klaus Cichutek, stehen im klaren Widerspruch zu wissenschaftlich gut gesicherten Erkenntnissen rund um die Corona-Impfkampagne. Es gibt demnach ausreichend Anlass, zu pr&#252;fen, ob es sich dabei um strafrechtlich relevante Aussagen handelt. </p><p>Dar&#252;ber hinaus wiederholt Cichutek das Mantra sicherer und wirksamer Impfstoffe sowie einer soliden Impfstoff-Sicherheits&#252;berwachung. Dieses Mantra sollte von Beginn an Vertrauen in die Impfstoffe und die Institutionen schaffen. Wenn er jedoch aufgrund konkreter Nachfragen pr&#228;zise Antworten geben muss, wirkt Cichutek unsicher und kann sich an wichtige Details nicht erinnern. Erkennbar wurde auch, dass selbst ein Untersuchungsausschuss nur dann wirksam werden kann, wenn die Fragesteller &#252;ber viel Fachwissen verf&#252;gen und den Aufkl&#228;rungswillen mitbringen. Obwohl die Fraktionen doppelt so viel Zeit haben wie in der Enquetekommission des Deutschen Bundestags, reichen zehn Minuten nicht aus, um den Zeugen in einer Art Kreuzverh&#246;r ernsthaft zu befragen. </p><p>Um die vielen massiven Verfehlungen der beh&#246;rdlichen Impfstoff&#252;berwachung l&#252;ckenlos aufzukl&#228;ren, sind wahrscheinlich Gerichtsverhandlungen n&#246;tig, in denen geschulte Anw&#228;lte die Verantwortlichen des PEI befragen d&#252;rfen. Trotz der systemischen M&#228;ngel des Formats in Erfurt w&#252;rde sich eine weitere Einladung an Herrn Cichutek oder andere seinerzeit Verantwortliche lohnen. </p><div><hr></div><p><strong>Weitere Recherchen erm&#246;glichen:</strong></p><ul><li><p>Bastian Barucker, GLS Bank, IBAN: DE02 4306 0967 1115 7847 01, BIC: GENODEM1GLS, Betreff: Schenkung</p></li><li><p><span>PayPal: info@bastian-barucker.de (</span><a href="https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=YX7MY368YS526">Link</a><span>)</span></p></li></ul><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://www.barucker.press/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Abonnieren&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Dieser Substack wird von den Lesern unterst&#252;tzt. Um neue Posts zu erhalten und meine Arbeit zu unterst&#252;tzen, sollten Sie ein Free- oder Paid-Abonnent werden.</p></div><form class="subscription-widget-subscribe"><input type="email" class="email-input" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben &#8230;" tabindex="-1"><input type="submit" class="button primary" value="Abonnieren"><div class="fake-input-wrapper"><div class="fake-input"></div><div class="fake-button"></div></div></form></div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Chatkontrolle, Digitaler Euro und die Informationsfreiheit]]></title><description><![CDATA[W&#228;hrend der B&#252;rger St&#252;ck f&#252;r St&#252;ck gl&#228;serner wird, der Wahrheitskomplex umfassend t&#228;tig wird und umfassende Kontrollstrukturen entstehen, darf der Humor nicht auf der Strecke bleiben.]]></description><link>https://www.barucker.press/p/chatkontrolle-digitaler-euro</link><guid isPermaLink="false">https://www.barucker.press/p/chatkontrolle-digitaler-euro</guid><dc:creator><![CDATA[Bastian Barucker]]></dc:creator><pubDate>Tue, 14 Jul 2026 09:25:32 GMT</pubDate><enclosure url="https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/ed1e1b3a-208e-4b76-919a-27925d728589_1200x1479.webp" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://bbarucker.podigee.io/273-chatkontrolle-1-2">Podcast</a></p><p>Nach mehreren gescheiterten Versuchen wurde die erste Version der zuvor ausgesetzten sogenannten Chatkontrolle im EU-Parlament trickreich am 9. Juli 2026 wieder <a href="https://www.patrick-breyer.de/eu-parlament-winkt-chatkontrolle-1-0-durch-breyer-wahrer-verlierer-sind-unsere-kinder/">aufgenommen</a>. In einem Eilverfahren ohne Eilbed&#252;rftigkeit kurz vor der Sommerpause und w&#228;hrend der Fu&#223;ballweltmeisterschaft sowie der Tour de France gelang nun, was vorher gescheitert war: ein gro&#223;er Schritt in Richtung totaler, anlassloser &#220;berwachung der digitalen Kommunikation der EU-B&#252;rger und somit der Abschaffung des Briefgeheimnisses und jeglicher privater Kommunikation. Der anwesende EU-Abgeordnete Fabio De Masi (BSW) <a href="https://x.com/FabioDeMasi/status/2075333430150050073">erl&#228;utert</a>, wie die Abstimmung verlief: &#171;314 Abgeordnete stimmten gegen die Chatkontrolle, nur 276 daf&#252;r. Trotzdem geht sie durch. Warum? Weil durch einen umstrittenen Verfahrenstrick 360 Nein-Stimmen n&#246;tig gewesen w&#228;ren, um den Dringlichkeitsantrag zu stoppen. So wird ein Gesetz wiederbelebt, das das Europ&#228;ische Parlament bereits mehrfach abgelehnt hatte.&#187;</p><p>Der EU-Abgeordnete Patrick Breyer (Piratenpartei), der sich seit Jahren gegen die Chatkontrolle einsetzt, fasst zusammen, was die erste Version der Chatkontrolle bedeutet.&#171;</p><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://www.barucker.press/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Abonnieren&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Dieser Substack wird von den Lesern unterst&#252;tzt. Um neue Posts zu erhalten und meine Arbeit zu unterst&#252;tzen, sollten Sie ein Free- oder Paid-Abonnent werden.</p></div><form class="subscription-widget-subscribe"><input type="email" class="email-input" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben &#8230;" tabindex="-1"><input type="submit" class="button primary" value="Abonnieren"><div class="fake-input-wrapper"><div class="fake-input"></div><div class="fake-button"></div></div></form></div></div><ul><li><p><strong>Was zur&#252;ckkommt:</strong> US-Anbieter d&#252;rfen wieder anlasslos und ohne Richterbeschluss private Nachrichten scannen. Betroffen sind Direktnachrichten &#252;ber Instagram, Discord, Snapchat, Skype und Microsofts Xbox sowie E-Mails &#252;ber Googles Gmail und Apples iCloud.</p></li><li><p><strong>Was bleibt:</strong> &#214;ffentliche Posts in sozialen Medien und Dateien in Cloudspeichern durften auch ohne die Ausnahmeverordnung gescannt werden. Private Nachrichten k&#246;nnen unabh&#228;ngig von der Verordnung von Nutzern gemeldet oder mit richterlichem Beschluss per Telekommunikations&#252;berwachung (TK&#220;) mitgelesen werden.</p></li><li><p><strong>Was weiterhin nicht gescannt wird:</strong> Verschl&#252;sselte Chats, etwa &#252;ber WhatsApp, waren vom Scanning schon immer ausgenommen. Europ&#228;ische Anbieter von Messenger- und E-Mail-Diensten haben noch nie eine Chatkontrolle praktiziert.&#187;</p></li></ul><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!aFms!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F0f141598-c9d9-41cb-aa6e-dda07da8c49e_2560x2560.jpeg" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!aFms!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F0f141598-c9d9-41cb-aa6e-dda07da8c49e_2560x2560.jpeg 424w, 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class="image-link-expand"><div class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image buttonBase-GK1x3M"><svg aria-hidden="true" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" class="icon-noB79L"><g><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image buttonBase-GK1x3M"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2 icon-noB79L"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a><figcaption class="image-caption"><a href="https://www.patrick-breyer.de/beitraege/chatkontrolle/">Fahrplan laut dem EU-Abgeordneten Patick Breyer</a></figcaption></figure></div><p>Die Webseite &#171;<a href="https://exitchatcontrol.org/de/#menace">Exit Chat Control</a>&#187;, die sehr hilfreiche Werkzeuge zum Schutz der eigenen Daten vermittelt, beschreibt das Vorhaben wie folgt &#171;Chatkontrolle ist die verbreitete Bezeichnung f&#252;r zwei EU-Rechtsakte, die das Scannen deiner privaten Nachrichten nach Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs (Child Sexual Abuse Material, CSAM) erlauben beziehungsweise vorschreiben w&#252;rden. Das erkl&#228;rte Ziel ist legitim. Die Methode &#8211; die Kommunikation unverd&#228;chtiger Menschen fl&#228;chendeckend zu scannen &#8211; l&#228;uft jedoch auf Massen&#252;berwachung hinaus.&#187;</p><p>Der zweite gro&#223;e und vielleicht finale Schritt ist die <a href="https://www.patrick-breyer.de/beitraege/chatkontrolle/">Chatkontrolle 2</a>. Dabei werden alle Inhalte &#8211; also Fotos, Links und Texte &#8211; direkt auf dem Endger&#228;t durchsucht, bevor sie verschl&#252;sselt oder gesendet werden. F&#252;r den technischen Laien w&#228;re das das Ende der privaten digitalen Kommunikation. Daher wird es immer wichtiger, sich mit alternativen Betriebssystemen und digitaler Souver&#228;nit&#228;t zu besch&#228;ftigen. Eine technische Exit-Strategie aus der kommenden Misere ist ebenfalls auf der <a href="https://exitchatcontrol.org/de/#menace">Webseite</a> &#171;Exit Chat Control&#187; zu finden.</p><p>Wenig sp&#228;ter <a href="https://x.com/tomdabassman/status/2076793403145118113">teilte</a> die EU-Kommissionspr&#228;sidentin Ursula von der Leyen, deren SMS-Verlauf zur Bestellung von Corona-Impfdosen in Milliardenh&#246;he leider von ihrem Telefon <a href="https://www.heise.de/news/Pfizergate-Die-verschwundenen-SMS-der-EU-Kommissionspraesidentin-10509151.html">gel&#246;scht</a> wurde, mit dass in naher Zukunft eine Altersverifikations-App notwendig sein wird, um Zugang zu sozialen Medien zu bekommen. Sowohl die Chatkontrolle 1 und 2 als auch die Altersverifikation dienen angeblich dem Schutz von Kindern und Jugendlichen. Auf der <a href="https://fightchatcontrol.eu">Kampagnenseite</a> Fight Chat Control hei&#223;t es diesbez&#252;glich: &#171;Kinderschutzexperten, -expertinnen und -organisationen, einschlie&#223;lich der UN, warnen, dass Massen&#252;berwachung Missbrauch nicht verhindert und Kinder tats&#228;chlich unsicherer macht: Sie schw&#228;cht die Sicherheit f&#252;r alle und zieht Ressourcen von bew&#228;hrten Schutzma&#223;nahmen ab.&#187;</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!qkfM!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F776e6d1a-b664-4a67-86dd-235129b257d0_2480x1763.jpeg" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" 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class="image-link-expand"><div class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image buttonBase-GK1x3M"><svg aria-hidden="true" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" class="icon-noB79L"><g><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image buttonBase-GK1x3M"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2 icon-noB79L"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a></figure></div><p>Bereits am 7.7.2026 fand ebenfalls eine wegweisende Abstimmung hinsichtlich digitaler &#220;berwachungs- und Kontrollm&#246;glichkeiten durch die EU statt. Das Parlament hatte f&#252;r die Einf&#252;hrung eines <a href="https://www.ecb.europa.eu/euro/digital_euro/html/index.de.html">digitalen Euros</a> gestimmt und damit den Weg f&#252;r eine digitale Zentralbankw&#228;hrung <a href="https://www.t-online.de/finanzen/aktuelles/kryptowaehrung/id_101335952/digitaler-euro-eu-parlament-ebnet-weg-fuer-bargeld-per-app.html">geebnet</a>. Laut der europ&#228;ischen Zentralbank soll dieser im Jahr 2029 eingef&#252;hrt werden. Der freie Journalist mit Fokus auf digitale Souver&#228;nit&#228;t Tom-Oliver Regenauer, warnt aufgrund all dieser Entwicklungen vor einer entstehenden &#171;<a href="https://www.regenauer.press/geschlossene-gesellschaft">geschlossenen Gesellschaft</a>&#187;. </p><p>Gleichzeitig plant die Bundesregierung eine <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/525868.informationsfreiheitsgesetz-den-apparat-abdichten.html">massive Einschr&#228;nkung</a> des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG). So sollen unter anderem die Kosten f&#252;r Anfragen nicht mehr auf maximal 500 &#8364; begrenzt werden und Anfragen m&#252;ssen zuk&#252;nftig begr&#252;ndet werden. W&#228;hrend also bald die gesamte digitale Kommunikation der B&#252;rger &#252;berwacht wird, sollen diese begr&#252;nden m&#252;ssen, warum sie Dokumente oder Informationen der Bundesregierung einsehen wollen, die sie selbst bezahlen. Aus Sicht der Herrschenden ist das ein verst&#228;ndlicher Schritt, wenn man bedenkt, dass das IFG die Krisenstabsprotokolle des Robert-Koch-Instituts zutage gef&#246;rdert hat. Diese <a href="https://www.barucker.press/p/rki-protokolle-1?utm_source=publication-search">belegen</a>, dass die Pandemiepolitik nicht der Wissenschaft folgte. Mithilfe des IFG konnte ich aufdecken, dass die Abteilung f&#252;r Impfstoffsicherheit des Paul-Ehrlich-Instituts w&#228;hrend der gesamten Corona-Impfkampagne fast kein einziges Protokoll <a href="https://open.substack.com/pub/barucker/p/pei-abteilung-protokolle?r=10qxy9&amp;utm_campaign=post-expanded-share&amp;utm_medium=web">angelegt haben</a> soll. M&#246;chten die zust&#228;ndigen Zentren der Macht solche Enth&#252;llungen in Zukunft wirksam vermeiden?</p><p>Hinzu kommt, dass die Bundesregierung aktuell an einer <a href="https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/bnd-verfassungsschutz-gesetz-entwurf-bmi-ueberwachung-befugnisse-datenschutz-kontrolle">Reform</a> des Nachrichtendienstrechts arbeitet. Laut dem Rechtsanwalt Niko H&#228;rting w&#252;rde diese den Diensten viel mehr Befugnisse und erheblich weniger Kontrolle bescheren. Au&#223;erdem liegt ein Gesetzesentwurf vor, der laut dem <a href="https://multipolar-magazin.de/meldungen/0439">Multipolar-Magazin</a> die verdachtsunabh&#228;ngige Speicherung von Internetprotokoll-Adressen f&#252;r drei Monate vorsieht.</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!oqzN!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F372bde02-ac7e-4a11-b1b8-ea1c550340da_1200x1479.webp" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!oqzN!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F372bde02-ac7e-4a11-b1b8-ea1c550340da_1200x1479.webp 424w, 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class="image-link-expand"><div class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image buttonBase-GK1x3M"><svg aria-hidden="true" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" class="icon-noB79L"><g><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image buttonBase-GK1x3M"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2 icon-noB79L"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a><figcaption class="image-caption"><em>Cartoon: Christian M&#246;ller / <a href="http://www.cloud-science.de">www.cloud-science.de</a></em></figcaption></figure></div><p>Anl&#228;sslich all dieser Meldungen und inspiriert durch diese Karikatur folgt ein satirischer Text, der eine fiktive, zuk&#252;nftige EU-Kontrolle im Bus beschreibt. Manchmal ist Satire bzw. Humor ein wirksames Stilmittel, um Geschehnisse eindr&#252;cklicher zu vermitteln.</p><p>Kontrolleur: &#171;Zeigen Sie uns bitte auch das digitale Ticket, das Sie nur mit dem digitalen Euro erwerben k&#246;nnen, falls Sie nicht bereits aufgrund der &#196;u&#223;erung abweichender Meinungen sanktioniert wurden und sowieso zahlungsunf&#228;hig sind. Dann ist das fehlende Ticket eh das kleinere Problem, da Sie sich nicht mal ein Mal Brot, Medikamente, die Miete oder den Strom leisten k&#246;nnen. Wir d&#252;rfen Ihnen, sollten wir eine Rest Menschlichkeit in uns tragen, auch nichts geben, da wir sonst gegen die EU-Sanktionspolitik versto&#223;en. Ob es f&#252;r diese Grundrechtseinschr&#228;nkungen eine solide Beweislage gibt, ist unklar, und diese m&#252;ssten wir Ihnen auch nicht liefern. Das mal nur nebenbei. </p><p>Au&#223;erdem ben&#246;tigen wir Ihren digitalen Impfpass mit aktuellem Impfstatus bez&#252;glich der derzeit propagierten Pandemie sowie eine Liste Ihrer heutigen Kontakte.  Zeigen Sie uns bitte auch den Status Ihres aktuellen, privaten CO&#8322;-Budgets, der wiederum mit dem Impfstatus und Ihrem digitalen Zentralbankw&#228;hrungskonto verbunden ist. Da ist doch sicherlich alles in Ordnung, oder? Sie haben heute morgen Fleisch zum Fr&#252;hst&#252;ck gegessen, sehe ich hier. Gab es daf&#252;r einen besonderen Grund? Die App zeigt mir an, dass Sie daher bis zum Ende der Woche nicht mehr viel CO2 aussto&#223;en d&#252;rfen. Ihnen ist klar, dass sogar das Bundesverfassungsgericht bereits Lockdowns f&#252;r das Klima f&#252;r <a href="https://axelbojanowski.substack.com/p/mueller-franken-zum-klima-beschluss-verfassungsgericht-freiheitsbeschraenkungen-drohen-deutschland">verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig h&#228;lt</a>. Mithilfe unserer allumfassenden, digitalen &#220;berwachungsarchitektur k&#246;nnen wir Grundrechtseinschr&#228;nkungen nun punktgenau f&#252;r einzelne Individuen veranlassen. Denken Sie bitte daran. Auch wegen Ihrer Kinder!</p><p>Wir danken Ihnen f&#252;r die freiwillige Kooperation. Damit leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit, zur Sicherheit aller B&#252;rgerinnen und B&#252;rger sowie zur Gesundheit der Bev&#246;lkerung und des Planeten. Sie verhalten sich wie von den Autorit&#228;ten gew&#252;nscht. Sollte Sie das an Ihre Kindheit erinnern und Sie Zweifel an der Souver&#228;nit&#228;t der Bev&#246;lkerung haben, empfehlen wir Ihnen, ein paar Stunden in den gut regulierten sozialen Medien zu verbringen, die Tagesschau zu schauen oder sich mit zerst&#252;ckelten, rei&#223;erischen Medien aus der Alternativblase zu befassen. Das verst&#228;rkt Ihre Zerstreutheit und Ihr Ohnmachtsgef&#252;hl, was wiederum der herrschenden Klasse n&#252;tzt. Bitte stellen Sie auch keinen Zusammenhang zwischen der Unm&#252;ndigkeit des B&#252;rgers und seinen fr&#252;hkindlichen Erfahrungen her. </p><p>Es kann nicht sein, dass die Art und Weise, wie Kinder in den ersten Lebensjahren <a href="https://www.barucker.press/p/wie-fruehe-lebensphasen-uns-praegen?utm_source=publication-search">behandelt</a> werden, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=DRZmxCr57-I">enormen Einfluss</a> darauf hat, wie sie sich als Erwachsene verhalten. Die etlichen Jahre in unseren Bildungseinrichtungen <a href="https://www.barucker.press/p/john-taylor-gatto?utm_source=publication-search">verst&#228;rken</a> weder Konformit&#228;t noch kognitive Dissoziationen oder den Verlust einer kritischen Haltung gegen&#252;ber Autorit&#228;ten. </p><p>Und ganz wichtig: Fangen Sie bitte nicht an, sich in Kleingruppen und Nachbarschaften eigene Lebensstrukturen aufzubauen, die Ihnen ein erf&#252;lltes und verbundenes Leben in Gemeinschaft erm&#246;glichen w&#252;rden. Kommen Sie auch nicht auf die Idee, Ihre Lebensmittel- und Energieversorgung selbst in die Hand zu nehmen oder Lernorte zu schaffen, an denen Kinder aus Begeisterung lernen, ihre Pers&#246;nlichkeit entwickeln und ihr Potenzial voll entfalten k&#246;nnen. Mithilfe des weltweit <a href="https://www.barucker.press/p/der-wahrheitskomplex-haering">agierenden Wahrheitskomplexes</a> bem&#252;hen wir uns, Sie vor derartigen Informationen zu sch&#252;tzen. Denn das k&#246;nnte zu Verunsicherungen in der Gesellschaft f&#252;hren. Der <a href="https://blog.bastian-barucker.de/dsa-zensur-pandemie-koelsch/">Digital Services</a> Act bef&#228;higt uns, das Netz zu scannen und vorsorglich im Sinne des Schutzes der Demokratie zu sondieren, was Ihnen gut tut und was nicht. </p><p>Und auch das soll Sie nicht an Ihre Kindheit erinnern: Wir wissen, was f&#252;r Sie richtig ist, und Sie wollen mehrheitlich auch, dass wir das wissen. Denn M&#252;ndigkeit kostet Zeit und Energie. Deshalb arbeiten wir auch auf eine stetige Verarmung der Gesellschaft hin. So sind Sie mit Existenz&#228;ngsten besch&#228;ftigt und daher noch weniger in der Lage, sich ein eigenes Bild von der Welt zu machen. Angst, das haben wir aus der Geschichte gelernt, ist ein sehr wirksames Machtinstrument. Aber sagen Sie das ja niemandem. Sonst kommt noch jemand auf die Idee, dass wir eben nicht der wohlwollende Vater Staat oder die Mutti sind, sondern elit&#228;re Gruppen, die eigene Machtinteressen auf Kosten der B&#252;rger und des Planeten verfolgen. </p><p>Wir wiederum sind machtbesessen und sind auf Ihre Unzufriedenheit, Ihre Angst und Ihre Verwirrtheit angewiesen, um unsere Machtstrukturen zu verfestigen und auszuweiten. Weshalb es umso wichtiger ist, dass Sie weiterhin Angst haben, was nat&#252;rlich der Fall ist, da wir Ihnen mit einem Klick Ihre Grundrechte und Ihre finanzielle Existenz nehmen k&#246;nnen. (Augenzwinkern)</p><p>Sollten Sie &#252;brigens auf die Idee kommen, mehr &#252;ber die Hintergr&#252;nde unseres Regierungshandelns erfahren zu wollen, muss ich Ihnen mitteilen, dass wir in Deutschland gerade die Informationsfreiheit ein wenig umstrukturieren. B&#246;se, autokratische Agitatoren aus dem Ausland missbrauchen das Informationsfreiheitsgesetz. Deshalb wird es bald schwieriger werden, an amtliche Schriftst&#252;cke zu kommen. Auch das geschieht zum Schutz der Demokratie und ihrer Sicherheit. </p><p>Wir w&#252;nschen Ihnen eine gute Fahrt. Wenn die blaue Lampe leuchtet, ziehen Sie bitte die aktuell empfohlene Maske an und f&#252;hren Sie vor der Videokamera einen PCR-Selbsttest durch. Sollten Sie das nicht tun, sperren wir Ihr Konto, Ihren Messenger und weitere von uns kontrollierte Strukturen, bis Sie unserer freundlichen Aufforderung nachgekommen sind. Schlie&#223;lich geht es nicht um Sie, sondern um das Wohl aller, insbesondere von Alten und Schwachen. </p><p>Ihr milit&#228;risch-industriell-pharmazeutisch-Big-Tech-Private-Public-Partnership-Wahrheitskomplex, verk&#246;rpert durch einen EU-Kontrolleur</p><div><hr></div><p><strong>Weitere Recherchen erm&#246;glichen:</strong></p><ul><li><p>Bastian Barucker, GLS Bank, IBAN: DE02 4306 0967 1115 7847 01, BIC: GENODEM1GLS, Betreff: Schenkung</p></li><li><p><span>PayPal: info@bastian-barucker.de (</span><a href="https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=YX7MY368YS526">Link</a><span>)</span></p></li></ul><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://www.barucker.press/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Abonnieren&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Dieser Substack wird von den Lesern unterst&#252;tzt. 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Er ist Autor mehrerer Sachb&#252;cher, darunter Biografien &#252;ber Gorbatschow, Putin und Medwedew. Achtzehn Jahre lang arbeitete er f&#252;r die Deutsche Gesellschaft f&#252;r Ausw&#228;rtige Politik (DGAP). Von 2004 bis 2015 sa&#223; er im Lenkungsausschuss des Petersburger Dialogs, von 2012 bis 2015 war er zudem Projektleiter des Deutsch-Russischen Forums. Seit 2012 ist er zudem als Politikberater f&#252;r die Wirtschaft t&#228;tig, unter anderem f&#252;r den russischen Gaskonzern Gazprom. Seit 2022 ist er Vorsitzender der <a href="https://www.eurasien-gesellschaft.org">Eurasien-Gesellschaft</a> in Berlin. Er ist Tr&#228;ger des Bundesverdienstkreuzes. Au&#223;erdem hat Rahr in verschiedenen Denkfabriken auf westlicher und russischer Seite gearbeitet und kennt daher die strategischen Ziele der Kriegsparteien sehr genau.</p><p>In diesem Gespr&#228;ch erl&#228;utert Rahr, wie sehr der langanhaltende Krieg den beteiligten L&#228;ndern schadet. Was laut Rahr, der sich seit jeher als Br&#252;ckenbauer versteht, fehlt, ist der Dialog zwischen Deutschland, Russland, der Ukraine und den USA. Die fortschreitende Militarisierung und die damit verbundene potenzielle Eskalation sch&#228;tzt er als ernstzunehmende Gefahr ein. Ein dritter Weltkrieg, der m&#246;glicherweise auch mit Atomwaffen gef&#252;hrt w&#252;rde, k&#246;nnte entstehen, wenn die grundlegenden Sicherheitsinteressen der russischen und der westlichen Seite nicht gewahrt w&#252;rden. Es brauche daher z&#252;gig einen Dialog zwischen den Parteien und eine gemeinsame Sicherheitsarchitektur, die die Interessen aller Beteiligten ber&#252;cksichtige, so Rahr.</p><p>Aufgrund seiner umfassenden historischen Kenntnisse bietet das Gespr&#228;ch neben einer Analyse des aktuellen Status quo des Krieges in der Ukraine auch eine historische Einordnung. Rahr gibt au&#223;erdem Einblicke in das russische Selbstverst&#228;ndnis hinsichtlich des Krieges. Seiner Meinung nach wollen sowohl die russische Bev&#246;lkerung als auch die russische Elite ein freundschaftliches Verh&#228;ltnis zu Deutschland. Die hier gesch&#252;rte Angst vor einem Russland, das imperiale Ziele verfolgt und m&#246;glicherweise NATO-L&#228;nder angreifen m&#246;chte, bewertet er als haltlos.</p><div><hr></div><h4><strong>Weitere Produktionen erm&#246;glichen:</strong></h4><ul><li><p>Produktionskosten: ca. 1700 &#8364;</p></li><li><p>Produktion: https://www.screen-talk.de</p></li><li><p>Bastian Barucker, GLS Bank, IBAN: DE02 4306 0967 1115 7847 01, BIC: GENODEM1GLS, Betreff: Schenkung</p></li><li><p><span>PayPal: info@bastian-barucker.de (</span><a href="https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=YX7MY368YS526">Link</a><span>)</span></p><p></p><div><hr></div></li></ul><h4>Inhaltlich verwandte Gespr&#228;che</h4><p></p><div class="digest-post-embed" data-attrs="{&quot;nodeId&quot;:&quot;75e9e2a8-6cd8-4528-a74a-f8894e391d3e&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Auf Odysee schauen // Auf Youtube schauen // Podcast anh&#246;ren&quot;,&quot;cta&quot;:null,&quot;showBylines&quot;:true,&quot;showDescription&quot;:true,&quot;showImage&quot;:true,&quot;size&quot;:&quot;sm&quot;,&quot;isEditorNode&quot;:true,&quot;title&quot;:&quot;&#171;Stark f&#252;r den Frieden&#187; - Ein Gespr&#228;ch &#252;ber Sicherheitspolitik mit Prof. Dr. Johannes Varwick&quot;,&quot;publishedBylines&quot;:[{&quot;id&quot;:61723233,&quot;name&quot;:&quot;Bastian Barucker&quot;,&quot;bio&quot;:&quot;Wildnisp&#228;dagoge, Prozessbegleiter in Gef&#252;hls- und K&#246;rperarbeit, Journalist und Vater&quot;,&quot;photo_url&quot;:&quot;https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/ed0f2334-aee9-4947-a364-4b14d6e1c3a6_3859x3859.jpeg&quot;,&quot;is_guest&quot;:false,&quot;bestseller_tier&quot;:null}],&quot;post_date&quot;:&quot;2026-02-12T20:14:56.262Z&quot;,&quot;cover_image&quot;:&quot;https://substack-video.s3.amazonaws.com/video_upload/post/187661767/9d5a2374-9972-423b-8f25-359aabbd3467/transcoded-1770927239.png&quot;,&quot;cover_image_alt&quot;:null,&quot;canonical_url&quot;:&quot;https://www.barucker.press/p/stark-fur-den-frieden-varwick&quot;,&quot;section_name&quot;:null,&quot;video_upload_id&quot;:&quot;9d5a2374-9972-423b-8f25-359aabbd3467&quot;,&quot;id&quot;:187661767,&quot;type&quot;:&quot;podcast&quot;,&quot;reaction_count&quot;:29,&quot;comment_count&quot;:2,&quot;publication_id&quot;:2860043,&quot;publication_name&quot;:&quot;Bastian Barucker&quot;,&quot;publication_logo_url&quot;:&quot;https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!VXDi!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F43736115-6a36-427f-b14d-ecbd5b024988_500x500.png&quot;,&quot;belowTheFold&quot;:true,&quot;youtube_url&quot;:null,&quot;show_links&quot;:null,&quot;feed_url&quot;:null}"></div><div class="digest-post-embed" data-attrs="{&quot;nodeId&quot;:&quot;3e58d0d8-07de-4d1d-97e7-d7f4a9c9a6a8&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Laut Eigendarstellung ist die NATO ein reines Verteidigungsb&#252;ndnis, welches Demokratie und westliche Werte verteidigt und sich dabei strikt an das V&#246;lkerrecht h&#228;lt. Das 32 Mitgliedsl&#228;nder umfassende B&#252;ndnis mit einem Etat von 355 Milliarden Euro, an dem sich Deutschland mit einer Rekordsumme von&quot;,&quot;cta&quot;:null,&quot;showBylines&quot;:true,&quot;showDescription&quot;:true,&quot;showImage&quot;:true,&quot;size&quot;:&quot;sm&quot;,&quot;isEditorNode&quot;:true,&quot;title&quot;:&quot;Abrechnung mit der NATO - Im Gespr&#228;ch mit Sevim Dagdelen(MdB)&quot;,&quot;publishedBylines&quot;:[{&quot;id&quot;:257864279,&quot;name&quot;:&quot;Bastian Barucker&quot;,&quot;bio&quot;:null,&quot;photo_url&quot;:null,&quot;is_guest&quot;:false,&quot;bestseller_tier&quot;:null}],&quot;post_date&quot;:&quot;2024-06-02T07:08:02.000Z&quot;,&quot;cover_image&quot;:&quot;https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/dab0daf3-cb64-444d-8e51-26004911870e_2200x1254.jpeg&quot;,&quot;cover_image_alt&quot;:null,&quot;canonical_url&quot;:&quot;https://www.barucker.press/p/nato-dagdelen&quot;,&quot;section_name&quot;:null,&quot;video_upload_id&quot;:null,&quot;id&quot;:147455543,&quot;type&quot;:&quot;newsletter&quot;,&quot;reaction_count&quot;:1,&quot;comment_count&quot;:0,&quot;publication_id&quot;:2860043,&quot;publication_name&quot;:&quot;Bastian Barucker&quot;,&quot;publication_logo_url&quot;:&quot;https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!VXDi!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F43736115-6a36-427f-b14d-ecbd5b024988_500x500.png&quot;,&quot;belowTheFold&quot;:true,&quot;youtube_url&quot;:null,&quot;show_links&quot;:null,&quot;feed_url&quot;:null}"></div><div id="youtube2-nlehDQXm7Jc" class="youtube-wrap" data-attrs="{&quot;videoId&quot;:&quot;nlehDQXm7Jc&quot;,&quot;startTime&quot;:null,&quot;endTime&quot;:null}" data-component-name="Youtube2ToDOM"><div class="youtube-inner"><iframe src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/nlehDQXm7Jc?rel=0&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;enablejsapi=0" frameborder="0" loading="lazy" gesture="media" allow="autoplay; fullscreen" allowautoplay="true" allowfullscreen="true" width="728" height="409"></iframe></div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[«Deutsche Medien und der Genozid in Gaza» Vortrag von Fabian Goldmann]]></title><description><![CDATA[Jetzt ansehen | In einem Vortrag erl&#228;utert der Journalist Fabian Goldmann die mehrheitlich tendenzi&#246;se und einseitige Berichterstattung zum Gazakrieg.]]></description><link>https://www.barucker.press/p/medien-gaza-goldmann-staatsraesonfunk</link><guid isPermaLink="false">https://www.barucker.press/p/medien-gaza-goldmann-staatsraesonfunk</guid><dc:creator><![CDATA[Bastian Barucker]]></dc:creator><pubDate>Thu, 25 Jun 2026 15:10:05 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/203295344/02c13a23d7bec8db687613e7d4e32716.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://bbarucker.podigee.io/271-deutsche-medien-und-der-genozid-in-gaza">Podcast</a> // <a href="https://youtu.be/VihdNM8bvZM">Youtube</a> // <a href="https://odysee.com/@bastianbarucker:c/goldmanngaza-medien:3099128aab">Odysee</a></p><p>Der Journalist und <a href="https://fabiangoldmann.de">Autor Fabian Goldmann</a> hat seine umfangreiche Recherche zur Berichterstattung deutscher Leitmedien zum Thema Gaza und Israel in einem Buch zusammengefasst. Der Titel seines im M&#228;rz 2026 erschienenen <a href="https://manifest-buecher.de/produkt/staatsraesonfunk/">Werkes lautet &#187;Staatsr&#228;sonfunk&#171;</a>.</p><p>Goldmann, den ich bereits im Herbst 2025 <a href="https://www.barucker.press/p/staatsraesonfunk-deutsche-medien-und-der-genozid-in-gaza-mit-fabian-goldmann">interviewt</a> habe, fasst in seinem Vortrag knackig zusammen, was bez&#252;glich der Berichterstattung zu Gaza im deutschen Medienmainstream falsch l&#228;uft. Seine Medienkritik ist auch deshalb wesentlich, weil &#228;hnliche dysfunktionale Mechanismen auch bei anderen politischen Themen dazu f&#252;hren, dass der Journalismus nicht mehr ausgewogen, faktentreu und vor allem machtkritisch berichtet. Ein Blick auf ein gesellschaftlich sehr hei&#223; diskutiertes Thema wie den Gazakrieg lohnt sich daher, um den Zustand des Journalismus in Deutschland besser zu verstehen. Der Vortrag fand am 23. April in Eberswalde statt.</p><div><hr></div><p><strong>Weitere Produktionen erm&#246;glichen:</strong></p><ul><li><p>Bastian Barucker, GLS Bank, IBAN: DE02 4306 0967 1115 7847 01, BIC: GENODEM1GLS, Betreff: Schenkung</p></li><li><p><span>PayPal: info@bastian-barucker.de (</span><a href="https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=YX7MY368YS526">Link</a><span>)</span></p></li></ul><p></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Der Fall CJ Hopkins vor dem Bundesverfassungsgericht]]></title><description><![CDATA[&#171;Sie klagen mich an, weil ich sie mit den Nazis verglichen habe, anstatt die AfD mit den Nazis zu vergleichen.&#187;]]></description><link>https://www.barucker.press/p/meinungsfreiheit-der-fall-hopkins</link><guid isPermaLink="false">https://www.barucker.press/p/meinungsfreiheit-der-fall-hopkins</guid><dc:creator><![CDATA[Bastian Barucker]]></dc:creator><pubDate>Tue, 16 Jun 2026 14:47:31 GMT</pubDate><enclosure url="https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/e235f3d4-ca02-44b9-8d52-eda75c00e00d_1200x630.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://bbarucker.podigee.io/269-cj-hopkins-vor-dem-bundesverfassungsgericht">Podcast</a></p><p>Der Autor und Satiriker <a href="https://cjhopkins.substack.com">CJ Hopkins</a> hatte Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe eingelegt. Laut dem Hopkins vertretenden Anwalt Friedemann D&#228;blitz richtet sich diese &#171;gegen den Schuldspruch des Kammergerichts Berlin im Verfahren wegen der Tweets von Herrn Hopkins aus dem August 2022. Das Kammergericht hatte den <a href="https://www.velazquez.press/p/freispruch-fur-den-us-amerikanischen?utm_source=publication-search">Freispruch des Amtsgerichts Tiergarten</a> aufgehoben und Herrn Hopkins wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verurteilt.&#187; Zur Entscheidung des Kammergerichts hatte ich im Oktober 2024 mit Hopkins und seinem Anwalt ein <a href="https://www.barucker.press/p/gerichtsurteil-im-fall-cj-hopkins?utm_source=publication-search">Interview</a> gef&#252;hrt. Eine juristische Einsch&#228;tzung zum Freispruch <a href="https://www.berliner-zeitung.de/article/richterin-zum-fall-cj-hopkins-mit-nazi-vergleichen-gegen-die-coronapolitik-ist-das-erlaubt-2255473">lieferte</a> die auf diesem Gebiet spezialisierte Richterin Clivia von Dewitz, die sich wiederholt zum Hopkins-Fall ge&#228;u&#223;ert hat. Sie f&#252;hrte Folgendes aus: &#171;Strafbar macht sich nach dem Kennzeichenverbot (&#167; 86 Abs. 1 Nr. 4, 86a Abs. 1 Nr. 1 StGB) nur, wer NS-Kennzeichen verbreitet oder &#246;ffentlich verwendet, &#8249;die nach ihrem Inhalt dazu bestimmt sind, Bestrebungen einer ehemaligen nationalsozialistischen Organisation fortzusetzen&#8250;. Das ist bei dem Tweet von CJ Hopkins offensichtlich nicht der Fall. Von Dewitz f&#252;hrte weiter aus &#171;Auf die Urteilsbegr&#252;ndung des Gerichts, derartige Posts seien weder von der Meinungsfreiheit noch von der Kunstfreiheit gedeckt, ist zu erwidern, was, wenn nicht das, ist dann noch Meinungs- bzw. Kunstfreiheit? Einem Amerikaner, der mit einer J&#252;din verheiratet ist, kann schwerlich unterstellt werden, er w&#252;rde &#8249;den Nationalsozialismus verharmlosen&#8250;, oder aus seinen Posts sei eine &#8249;ausdr&#252;ckliche Ablehnung des Nationalsozialismus nicht hervorgegangen&#8250;.&#187; Umso &#252;berraschender ist es, dass die Staatsanwaltschaft den Freispruch anficht.</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!dBjj!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F8bcc3fbb-175c-4462-a97d-8fc36c796f0a_2552x1628.jpeg" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" 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class="image-link-expand"><div class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image buttonBase-GK1x3M"><svg aria-hidden="true" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" class="icon-noB79L"><g><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image buttonBase-GK1x3M"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" 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In dem Verfahren vor dem Amtsgericht Berlin-Tiergarten, das zu einem Freispruch f&#252;hrte, sagte Hopkins <a href="https://www.velazquez.press/p/skandalurteil-der-us-amerikanische?utm_source=publication-search">laut der den Prozess begleitenden</a> Journalistin Aya Vel&#225;zquez bez&#252;glich seines Tweets: &#171;Er habe vor einer neuen Form des Totalitarismus warnen wollen und die L&#252;gen der Regierung sowie die wahren Absichten hinter den Maskenverordnungen offenlegen wollen.&#187; Hopkins hatte zweifellos recht damit, dass das Tragen von Masken durch Laien in der &#214;ffentlichkeit keinen signifikanten Effekt auf das Infektionsgeschehen hatte und ihre Empfehlung nicht wissenschaftlich begr&#252;ndet war. Dass es beim Masketragen nicht um Gesundheit ging, sondern um Psychologie <a href="https://www.welt.de/debatte/plus215257850/Covid-19-Was-die-Sterbedaten-der-verschiedenen-Laender-verraten.html">meinte auch</a> der Herausgeber der WELT Stefan Aust schon im September 2020. Er sagte damals: &#187;Die Maske muss der Maske wegen getragen werden. Als Symbol f&#252;r Gehorsam den Ma&#223;nahmen der Regierenden gegen&#252;ber.&#187;  Mit anderen Worten stand das so auch im die Coronapolitik betreffenden Evaluationsbericht der Bundesregierung. </p><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://www.barucker.press/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Abonnieren&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Dieser Substack wird von den Lesern unterst&#252;tzt. Um neue Posts zu erhalten und meine Arbeit zu unterst&#252;tzen, sollten Sie ein Free- oder Paid-Abonnent werden.</p></div><form class="subscription-widget-subscribe"><input type="email" class="email-input" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben &#8230;" tabindex="-1"><input type="submit" class="button primary" value="Abonnieren"><div class="fake-input-wrapper"><div class="fake-input"></div><div class="fake-button"></div></div></form></div></div><h4>Spieglein an der Wand &#8211; wie viel unverarbeitete Geschichte wohnt in diesem Land?</h4><p>Hopkins hielt damals vor Gericht ein viel beachtetes Abschlussstatement, in dem er darauf einging, dass er, nachdem er sich 30 Jahre lang gegen &#171;Faschismus, Autoritarismus und Totalitarismus&#187; ausgesprochen hatte, nun wegen der Verbreitung von &#171;Nazi-Propaganda&#187; angeklagt war und vor Gericht sa&#223;. Er sagte damals &#8211; und das k&#246;nnte die Berliner Staatsanwaltschaft zu ihrer vehementen Vorgehensweise motiviert haben &#8211;: &#171;Mir wird dies vorgeworfen, weil ich zwei Tweets gepostet habe, die das offizielle Narrativ der Corona-Pandemie infrage stellen und die neue, aufkommende Form des Totalitarismus, die es ins Leben gerufen hat &#8211; das hei&#223;t die sogenannte &#8249;Neue Normalit&#228;t&#8250; &#8211; mit Nazi-Deutschland vergleiche.&#187;</p><p>Hier ist anzumerken, dass ein Vergleich keine Gleichsetzung ist, sondern dazu dient, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu erfassen. Es ist nachvollziehbar, dass die verwendete Symbolik, insbesondere in Deutschland, &#252;bertrieben oder unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ig wirken kann. Gleichzeitig ist es die Aufgabe der Kunst, gesellschaftliche Tendenzen zu &#252;berh&#246;hen oder hervorzuheben, um aufzur&#252;tteln und zur Reflexion anzuregen. Hopkins Buchcover f&#252;hrte in keinem anderen Land zu &#228;hnlichen Verfahren. In Deutschland ist das Buch faktisch zensiert und die Verbreitung strafbar. Hopkins neues Buch mit dem ausdrucksstarken Cover ist dagegen frei verf&#252;gbar. Es behandelt unter anderem das &#171;Kafkaeske Verfahren in Deutschland&#171;, um das es in seiner Verfassungsbeschwerde geht.</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!hxLF!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F53a405aa-3fc5-4106-929a-77f582637db0_401x600.jpeg" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!hxLF!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F53a405aa-3fc5-4106-929a-77f582637db0_401x600.jpeg 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!hxLF!,w_848,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F53a405aa-3fc5-4106-929a-77f582637db0_401x600.jpeg 848w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!hxLF!,w_1272,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F53a405aa-3fc5-4106-929a-77f582637db0_401x600.jpeg 1272w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!hxLF!,w_1456,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F53a405aa-3fc5-4106-929a-77f582637db0_401x600.jpeg 1456w" sizes="100vw"><img src="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!hxLF!,w_1456,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F53a405aa-3fc5-4106-929a-77f582637db0_401x600.jpeg" width="401" height="600" data-attrs="{&quot;src&quot;:&quot;https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/53a405aa-3fc5-4106-929a-77f582637db0_401x600.jpeg&quot;,&quot;srcNoWatermark&quot;:null,&quot;fullscreen&quot;:null,&quot;imageSize&quot;:null,&quot;height&quot;:600,&quot;width&quot;:401,&quot;resizeWidth&quot;:null,&quot;bytes&quot;:73864,&quot;alt&quot;:null,&quot;title&quot;:null,&quot;type&quot;:&quot;image/jpeg&quot;,&quot;href&quot;:null,&quot;belowTheFold&quot;:false,&quot;topImage&quot;:false,&quot;internalRedirect&quot;:&quot;https://www.barucker.press/i/201948615?img=https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F53a405aa-3fc5-4106-929a-77f582637db0_401x600.jpeg&quot;,&quot;isProcessing&quot;:false,&quot;align&quot;:null,&quot;offset&quot;:false}" class="sizing-normal" alt="" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!hxLF!,w_424,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F53a405aa-3fc5-4106-929a-77f582637db0_401x600.jpeg 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!hxLF!,w_848,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F53a405aa-3fc5-4106-929a-77f582637db0_401x600.jpeg 848w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!hxLF!,w_1272,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F53a405aa-3fc5-4106-929a-77f582637db0_401x600.jpeg 1272w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!hxLF!,w_1456,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F53a405aa-3fc5-4106-929a-77f582637db0_401x600.jpeg 1456w" sizes="100vw"></picture><div class="image-link-expand"><div class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image buttonBase-GK1x3M"><svg aria-hidden="true" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" class="icon-noB79L"><g><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image buttonBase-GK1x3M"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2 icon-noB79L"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a></figure></div><p>Das h&#246;chste deutsche Gericht lie&#223; die Verfassungeschwerde nicht zur Entscheidung zu und sieht mit Verweis auf das <a href="https://dejure.org/gesetze/BVerfGG/93d.html">Bundesverfassungsgerichsgesetz</a> von einer Begr&#252;ndung ab. Die Entscheidung ist unanfechtbar. Hopkins und die &#214;ffentlichkeit haben somit keine M&#246;glichkeit, die Entscheidungsfindung der zust&#228;ndigen Richter nachzuvollziehen. Hopkins hat keine weiteren juristischen Optionen, um seine Verurteilung abzuwenden. Er ist nun ein Straft&#228;ter. Ein Blick auf das zust&#228;ndige Bundesverfassungsgericht scheint lohnenswert.</p><h4>Abendessen mit den &#171;H&#252;tern der Verfassung&#187;</h4><p>Der Pr&#228;sident des Bundesverfassungsgerichtes und ehemalige Wirtschaftsanwalt Stefan Harbarth  war von 2009 bis 2018 <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mitglied_des_Deutschen_Bundestags">Mitglied des Deutschen Bundestags</a> und Mitglied des CDU-Bundesvorstands. Damit wird eine gewisse N&#228;he zu Angela Merkel (CDU), der ehemaligen Kanzlerin, die ma&#223;geblich f&#252;r die von Hopkins scharf kritisierte autorit&#228;re Coronapolitik in Deutschland verantwortlich war, deutlich. W&#228;hrend des Corona-Geschehens hat sich das Bundesverfassungsgericht nicht als H&#252;ter der Verfassung gezeigt, sondern die Politik fast ausnahmslos r&#252;ckendeckend unterst&#252;tzt. Selbst offensichtlich unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ige, ungeeignete und nicht erforderliche Ma&#223;nahmen wie Schulschlie&#223;ungen, Ausgangssperren und partielle Impfpflichten wurden als verfassungskonform erachtet. Die Grundrechte als Abwehrrechte gegen eine &#252;bergriffige Regierung wurden &#252;ber Jahre hinweg von den Verantwortlichen, den &#171;H&#252;tern der Grundrechte&#187;, eben nicht verteidigt. Standen sich Regierung und Verfassungsgericht zu nahe?</p><p>Ein symboltr&#228;chtiges <a href="https://reitschuster.de/post/dinner-im-kanzleramt-verfassungsrichter-in-diensten-der-politik/">Abendessen</a> dieser &#171;Partnerschaft in der Krise&#187; fand am 30. Juni 2021 auf Einladung der ehemaligen Kanzlerin Angela Merkel im Bundeskanzleramt statt. Zu diesem Abendessen war eine &#171;Delegation von Richtern des Bundesverfassungsgerichts unter Leitung des Pr&#228;sidenten des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Stephan Harbarth&#187;, geladen. Zuvor hatten sich Harbarth, der vor seiner Ernennung zum Richter in Karlsruhe noch nie Richter war, und Angela Merkel zu einem mehrst&#252;ndigen pers&#246;nlichen Treffen getroffen. So steht es jedenfalls in einer <a href="https://dserver.bundestag.de/btd/20/096/2009670.pdf">Kleinen Anfrage</a> zweier AfD-Abgeordneter an den Deutschen Bundestag. </p><p>Am selben Tag lief eine Hochphase der totalit&#228;ren Coronapolitik aus: die Bundesnotbremse. Sie beinhaltete die bereits erw&#228;hnten Schulschlie&#223;ungen bis hin zu Ausgangssperren, also dem Verbot, sich drau&#223;en an der frischen Luft zu bewegen. Laut dem Fachmagazin <a href="https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/vg-karlsruhe-bverfg-presseanfrage-auskuenfte-bild-auskunftsanspruch-kosten-klage-rosenfelder">Legal Tribune Online</a> wurde &#171;auf Initiative von Gerichtspr&#228;sident Stephan Harbarth die Agenda des Abendessens umgeplant und das Thema &#8249;Entscheidung unter Unsicherheiten&#8250; aufgenommen &#8211; eine typische Problematik der Corona-Ma&#223;nahmen der Bundesregierung.&#187; </p><p>Zu diesem Zeitpunkt lagen dem Gericht in Karlsruhe jedoch bereits mehrere Verfassungsbeschwerden gegen die Bundesnotbremse, also die Politik der Gastgeber des Abendessens, vor. Die danach gestellten Befangenheitsantr&#228;ge wurden <a href="https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/bverfg-1bvr78121-ablehnung-gesuch-harbarth-baer-abendessen-bundesregierung-abgelehnt-befangenheit">abgelehnt</a>. Zwar wurden die Verfassungsbeschwerden bez&#252;glich der Bundesnotbremse im November 2021 zur Entscheidung angenommen, dann jedoch <a href="https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2021/bvg21-101.html">verworfen</a>. In seinem inzwischen in Deutschland verbotenen Buch kritisierte Hopkins genau diese globalen historischen Grundrechtseinschr&#228;nkungen sowie die fehlende Bereitschaft der Gerichte, die Grundrechte der B&#252;rger zu sch&#252;tzen. &#220;brigens war einer der drei Richter, die &#252;ber die Verfassungsbeschwerde von CJ Hopkins entschieden haben, der Pr&#228;sident Stefan Harbarth.</p><h4>Ablehnung ohne Begr&#252;ndung</h4><p>Hopkins Anwalt Friedemann D&#228;blitz teilt diesbez&#252;glich auf Anfrage mit: &#171;Leider ist es nicht ungew&#246;hnlich, dass das Bundesverfassungsgericht Verfassungsbeschwerden ohne Begr&#252;ndung nicht zur Entscheidung annimmt; eine Begr&#252;ndung wird auch nicht nachgereicht.&#187;  Statistisch betrachtet war die fehlende Bereitschaft der Karlsruher Richter, sich mit diesem Sachverhalt auseinanderzusetzen, zu erwarten. Im aktuellen Jahresbericht (2025) im Hochglanzformat erblickt der Leser farblich hervorgehoben Artikel 19 Absatz 1 des Grundgesetzes, dessen H&#252;ter die Karlsruher Richter unter anderem sind. Der zitierte Artikel besagt: &#171;Wird jemand durch die &#246;ffentliche Gewalt in seinen Rechten verletzt, so steht ihm der Rechtsweg offen.&#187; Die im selben Bericht ver&#246;ffentlichte Statistik zeigt, wie dieser offene Rechtsweg im Falle von Verfassungsbeschwerden fast immer endet. Im Jahr 2025 waren 96 % der eingehenden F&#228;lle, mit denen sich das Gericht in Karlsruhe auseinanderzusetzen hatte, eben diese Verfassungsbeschwerden. Insgesamt waren es 4.916, von denen nur 55, also 1,2 %, zur Entscheidung angenommen wurden. Ein ehemaliger dort t&#228;tiger Richter stellte auf einer F<a href="https://anwaltsblatt.anwaltverein.de/de/themen/netzwerk-verein/unser-notwehrprogramm-fehler-bei-verfassungsbeschwerden">achtagung f&#252;r Anw&#228;lte</a> klar, dass er t&#228;glich &#171;f&#252;nf bis acht Verfassungsbeschwerden erledigen musste&#187;. Mit einer durchschnittlichen Erfolgsquote von 1,48 % in den letzten zehn Jahren wird deutlich, wie unwahrscheinlich es war, dass Hopkins&#8217; politisch brisante Entscheidung angenommen w&#252;rde.</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!ihUx!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F69282d23-2844-4883-ae70-6fc845f5239b_1010x585.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!ihUx!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F69282d23-2844-4883-ae70-6fc845f5239b_1010x585.png 424w, 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class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image buttonBase-GK1x3M"><svg aria-hidden="true" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" class="icon-noB79L"><g><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image buttonBase-GK1x3M"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2 icon-noB79L"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a><figcaption class="image-caption"><a href="http://file:///home/bastianb/Downloads/jahresbericht_2025%20(1).pdf">Jahresbericht des Bundesverfassungsgerichtes 2025</a></figcaption></figure></div><p>Im Fall von Hopkins geht es um die Meinungs-, Presse- und Kunstfreiheit sowie um die f&#252;r eine Demokratie essenzielle Kritik an den Regierenden &#8211; insbesondere dann, wenn diese ihre Macht anma&#223;end aus&#252;ben und die Grundrechte des Souver&#228;ns unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ig einschr&#228;nken.</p><p>Clivia von Dewitz <a href="https://www.berliner-zeitung.de/article/richterin-zum-fall-cj-hopkins-mit-nazi-vergleichen-gegen-die-coronapolitik-ist-das-erlaubt-2255473">beschreibt</a> den offensichtlichen Widerspruch wie folgt: &#171;Die Politik hat also gegen jede wirtschaftliche Vernunft Masken bestellt, entgegen wissenschaftlichen Erkenntnissen und der fachlichen Einsch&#228;tzung des RKI das Tragen von Masken angeordnet. Bei Kindern hielten viele Experten das Tragen von Masken sogar von Anfang an f&#252;r gesundheitssch&#228;dlich. Vor diesem Hintergrund d&#252;rfte die Verwendung eines Hakenkreuzes in Verbindung mit einer Maske als Kritik an Anordnungen der Regierung(en) in einem neuen Lichte erscheinen. Ist es nicht mehr m&#246;glich, auch auf extreme Weise Regierungshandeln zu kritisieren, bewahrheitet sich, wovor CJ Hopkins mit seinen Posts warnen m&#246;chte, n&#228;mlich dem Aufstieg neuer totalit&#228;rer Regierungsstrukturen und damit dem Verlust demokratischer Werte.&#187;</p><p>D&#228;blitz teilt zur Entscheidung der Karlsruher Richter Folgendes mit: &#171;Ich halte die Nichtannahme f&#252;r fatal. Das Bundesverfassungsgericht hat durch seine Weigerung zur Sachentscheidung m.E. seinen Willen dokumentiert, an der beobachtbar willk&#252;rlichen Rechtsanwendungspraxis zu Paragraph 86, 86a Strafgesetzbuch grunds&#228;tzlich nichts zu &#228;ndern.&#187;</p><p>Die von D&#228;blitz angesprochene Willk&#252;r ist offensichtlich f&#252;r jeden Betrachter, der miterlebt hat, wie freiz&#252;gig andere Medien Nazi-Symbolik verwenden d&#252;rfen, ohne rechtlich belangt zu werden. Clivia von Dewitz <a href="https://www.berliner-zeitung.de/article/autor-cj-hopkins-verurteilt-bedenkliche-tendenz-der-gerichte-regierungskritiker-mundtot-zu-machen-2259085">schrieb dazu</a> im Oktober 2024, also nach der Aufhebung des Freispruchs: &#171;Solange Der Spiegel und der Stern unbescholten NS-Kennzeichen auf ihren Titelseiten verwenden d&#252;rfen, kann nichts anderes gelten f&#252;r diejenigen, die die Regierung kritisieren.&#187;</p><div class="image-gallery-embed" data-attrs="{&quot;gallery&quot;:{&quot;images&quot;:[{&quot;type&quot;:&quot;image/jpeg&quot;,&quot;src&quot;:&quot;https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/a19cdd8e-8152-4f03-95ff-ffd19c8557b5_1440x1926.jpeg&quot;},{&quot;type&quot;:&quot;image/jpeg&quot;,&quot;src&quot;:&quot;https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/544e1e90-cac4-46c1-84d0-73c0dde5a69e_526x680.jpeg&quot;},{&quot;type&quot;:&quot;image/jpeg&quot;,&quot;src&quot;:&quot;https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/7d3912e9-8217-43d7-ba9c-069aecbe55f9_828x1035.jpeg&quot;}],&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;alt&quot;:&quot;&quot;,&quot;staticGalleryImage&quot;:{&quot;type&quot;:&quot;image/png&quot;,&quot;src&quot;:&quot;https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/b8b6a143-67ab-451e-ad3e-b125862f3d27_1456x474.png&quot;}},&quot;isEditorNode&quot;:true}"></div><p>Denn so steht es in Artikel 3 des Grundgesetzes, dessen H&#252;ter die Richterinnen und Richter zu sein haben: &#171;Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.&#187;</p><p>Oder leben wir etwa in einem Land, das George Orwells &#171;Farm der Tiere&#187; gleicht, in dem das Motto gilt: &#171;Alle Tiere sind gleich. Aber manche sind gleicher als die anderen.&#187; Das w&#252;rde eher zu den Zust&#228;nden passen, vor denen Hopkins warnt. Es w&#228;re nat&#252;rlich ein sehr unangenehmer Spiegel f&#252;r die selbsternannten H&#252;ter der Verfassung in Karlsruhe. </p><p>D&#228;blitz beschreibt, was das f&#252;r seinen Klienten Hopkins bedeutet: &#171;F&#252;r Herrn Hopkins bedeutet dies zun&#228;chst, dass der Schuldspruch rechtlich Bestand hat. Die H&#246;he der Strafe wird nun noch durch das Amtsgericht Tiergarten festgesetzt. Ein Termin hierf&#252;r wurde bislang nicht bestimmt. Wie hoch die Strafe ausfallen wird, ist nicht absehbar.&#187; Wie CJ Hopkins selbst &#252;ber die Entscheidung denkt, beschreibt er in einer eigenen Kolumne mit dem vielsagenden Titel &#171;Wie ich lernte, mir keine Sorgen mehr zu machen und das neue Reich zu lieben&#187;. In einem Folgekommentar benennt auch Hopkins die offensichtliche Anwendung zweierlei Ma&#223;es, wenn es um die Verwendung von Nazi-Symbolen geht: &#171;Sie klagen mich an, weil ich sie mit den Nazis verglichen habe, anstatt die AfD mit den Nazis zu vergleichen.&#187; Selbst Bundeskanzler Friedrich Merz darf die AfD als in der Tradition des Holocaust stehend <a href="https://x.com/jreichelt/status/2063677808308547861">bezeichnen</a>. </p><p>Auf Nachfrage teilt Clivia von Dewitz folgende Einsch&#228;tzung zur Entscheidung aus Karlsruhe mit: &#171;B&#252;rger erwarten Antworten, wenn es um die Grenzen der Meinungsfreiheit geht. Sie erwarten eine nachvollziehbare Begr&#252;ndung daf&#252;r, weshalb ein Grundrechtseingriff verfassungsrechtlich zul&#228;ssig sein soll oder weshalb eine Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung angenommen wird. Stattdessen herrscht Schweigen. Ein Schweigen, das in einer der zentralen Freiheitsfragen unserer Zeit lauter klingt als jede Begr&#252;ndung.&#187;</p><p>Doch der Fall Hopkins ist noch nicht ganz vorbei, denn in Karlsruhe liegt noch eine zweite Verfassungsbeschwerde vor, &#252;ber die die Richter noch entscheiden m&#252;ssen. Gegenstand dieser Beschwerde sind die <a href="https://norberthaering.de/propaganda-zensur/cj-hopkins-hausdurchsuchung/">Durchsuchung der Wohnung</a> von Hopkins und die Beschlagnahmung seines Computers. Damals suchte man bei Hopkins nach Beweismitteln &#171;&#252;ber die Herstellung und den Vertrieb des Buches The Rise of the New Normal Reich&#187;. Laut Hopkins ist die rechtliche Lage seines Falls relativ klar. Seiner Meinung nach geht es den zust&#228;ndigen Staatsanwaltschaften in erster Linie um eine Machtdemonstration. Das hat er mir im <a href="https://www.barucker.press/p/cjhopkins-interview-totalitarismus?utm_source=publication-search">Gespr&#228;ch</a> mitgeteilt.</p><div class="native-video-embed" data-component-name="VideoPlaceholder" data-attrs="{&quot;mediaUploadId&quot;:&quot;82884a41-a043-4132-ab09-1e33d28ff2fe&quot;,&quot;duration&quot;:null}"></div><h4>Fazit und Kommentar</h4><p>Statistisch gesehen steht ziemlich fest, wie die Richter in Karlsruhe &#252;ber die Verfassungsbeschwerde bez&#252;glich der Rechtm&#228;&#223;igkeit der Hausdurchsuchung bei Hopkins entscheiden werden. Sie werden sie ohne Angabe von Gr&#252;nden nicht annehmen. Dann h&#228;tte das Gericht ein zweites Mal vers&#228;umt, die Grundrechte gegen das Vorgehen eines &#252;bergriffigen Staates in Stellung zu bringen. Der Grund ist, dass er den Machthabenden mit dem Coverbild seines in Deutschland inzwischen faktisch verbotenen Buchs auf besonders eindr&#252;ckliche Weise einen Spiegel vorgehalten hat. Die Symbolik ist aufr&#252;ttelnd: Er macht die eigenen, abgespaltenen totalit&#228;ren Tendenzen hinter der br&#246;ckelnden Hochglanzfassade der Scheindemokratie und des funktionierenden Rechtsstaats sichtbar. Doch selbst wenn der Spiegel zerst&#246;rt, verdeckt oder kriminalisiert wird, &#228;ndert das nichts am Handeln der Verantwortlichen w&#228;hrend der Coronajahre. Ebenso wenig &#228;ndern sich die umfassende Konformit&#228;t in der Bev&#246;lkerung und das ohrenbet&#228;ubende Schweigen vieler relevanter Berufsgruppen angesichts eines himmelschreienden Unrechts, das hinsichtlich seiner massenpsychologischen Dynamik an d&#252;stere Zeiten in Deutschland erinnert. </p><p>Um zu verhindern, dass das labile Kartenhaus der Herrschaftsform, als &#187;die Demokratie&#171; bekannt, welche eine neue Form des Totalitarismus darstellt und in der Andersdenkende pathologisiert und kriminalisiert werden, zusammenbricht, muss jegliche Sichtbarmachung derartiger Umst&#228;nde verhindert werden. Nat&#252;rlich h&#228;tte Hopkins bzw. der K&#252;nstler des Covers die Verkn&#252;pfung mit der NS-Zeit nicht herstellen m&#252;ssen. Aber anstatt den Weckruf eines kritischen Beobachters des Zeitgeschehens zu kriminalisieren und damit all das zu best&#228;tigen, wovor Hopkins warnt, h&#228;tten die Verantwortlichen in einer &#171;echten&#187; freiheitlich-demokratischen Grundordnung fr&#252;hzeitig den Dialog mit genau solchen kritischen Stimmen suchen sollen, statt vorrangig unter Gleichgesinnten zu Abend zu essen. Das war jedoch nicht erw&#252;nscht, denn es ging &#8211; wenn Hopkins Recht beh&#228;lt &#8211; um die Errichtung eines &#8222;New Normal Reichs&#8221;.</p><div><hr></div><p><a href="https://cjhopkins.substack.com">Essays und Kommentare von CJ Hopkins</a></p><p><strong>Weitere Recherchen erm&#246;glichen:</strong></p><ul><li><p>Bastian Barucker, GLS Bank, IBAN: DE02 4306 0967 1115 7847 01, BIC: GENODEM1GLS, Betreff: Schenkung</p></li><li><p>PayPal: info@bastian-barucker.de (<a href="https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=YX7MY368YS526">Link</a>)</p></li></ul><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://www.barucker.press/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Abonnieren&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Dieser Substack wird von den Lesern unterst&#252;tzt. Um neue Posts zu erhalten und meine Arbeit zu unterst&#252;tzen, sollten Sie ein Free- oder Paid-Abonnent werden.</p></div><form class="subscription-widget-subscribe"><input type="email" class="email-input" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben &#8230;" tabindex="-1"><input type="submit" class="button primary" value="Abonnieren"><div class="fake-input-wrapper"><div class="fake-input"></div><div class="fake-button"></div></div></form></div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Mathematiker analysiert neue RKI-Daten zum Impfstatus der «Corona-Toten»]]></title><description><![CDATA[&#171;Die Behauptung, die Impfung w&#252;rde vor schwerem Verlauf und Tod sch&#252;tzen, l&#228;sst sich aus den RKI-Daten jedenfalls nicht ableiten.&#187;]]></description><link>https://www.barucker.press/p/neu-rki-rohdaten-impfung-wirksamkeit</link><guid isPermaLink="false">https://www.barucker.press/p/neu-rki-rohdaten-impfung-wirksamkeit</guid><dc:creator><![CDATA[Bastian Barucker]]></dc:creator><pubDate>Mon, 15 Jun 2026 06:15:09 GMT</pubDate><enclosure url="https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/c4946675-a2bb-47a9-b5ed-a00312f97aa5_1200x630.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Der folgende Artikel ist ein Gastbeitrag des Mathematikers Dr. Christian Meyer. Er befasst sich auf Basis neu herausgegebener Rohdaten des Robert-Koch-Instituts zu an oder mit Corona Verstorbenen sowie der Belegung von Intensivstationen mit der Wirksamkeit der modRNA-Pr&#228;parate. Die sogenannte Corona-Impfung wurde stets als lebensrettend angepriesen, obwohl selbst die qualitativ hochwertigsten Daten, n&#228;mlich die <a href="https://www.barucker.press/p/professor-und-bmj-redakteur-zur-covid-impfung-und-kritischem-denken?utm_source=publication-search">randomisierten Zulassungsstudien</a>, nicht zeigen konnten, dass die &#171;Impfung&#187; Leben rettet. Auch diese Studie konnte nicht zeigen, dass Geimpfte signifikant seltener an Corona sterben. Was sagen nun die Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) dazu?</p><div><hr></div><div class="file-embed-wrapper" data-component-name="FileToDOM"><div class="file-embed-container-reader"><div class="file-embed-container-top"><image class="file-embed-thumbnail-default" src="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!0Cy0!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack.com%2Fimg%2Fattachment_icon.svg"></image><div class="file-embed-details"><div class="file-embed-details-h1">Herausgegebene Rohdaten des Robert-Koch-Institut</div><div class="file-embed-details-h2">54.6KB &#8729; PDF file</div></div><a class="file-embed-button wide" href="https://www.barucker.press/api/v1/file/86f54d94-0bf1-48a5-8447-e78cf3b510ac.pdf"><span class="file-embed-button-text">Download</span></a></div><a class="file-embed-button narrow" href="https://www.barucker.press/api/v1/file/86f54d94-0bf1-48a5-8447-e78cf3b510ac.pdf"><span class="file-embed-button-text">Download</span></a></div></div><p>Auch wenn inzwischen zahlreiche Dokumente aus der Corona-Zeit allgemein zug&#228;nglich sind, beispielsweise die Protokolle des Corona-Krisenstabes des Robert-Koch-Institut (RKI), so sitzen die Beh&#246;rden doch noch auf gro&#223;en Datenmengen, die viel Licht ins Dunkel bringen und bei der Aufarbeitung dieser Zeit helfen k&#246;nnten. Ein besonders unr&#252;hmliches Beispiel ist sicher das Paul Ehrlich-Institut (PEI), das sich weiterhin weigert, die &#252;ber die SafeVac 2.0-App erfassten Daten herauszugeben oder eine eigene Auswertung dazu zu ver&#246;ffentlichen. Aber auch beim RKI bedarf es oft schon erheblichen Drucks von au&#223;en, bis ein paar interessante Datenkr&#252;mel vom Tisch fallen gelassen werden.</p><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://www.barucker.press/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Abonnieren&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Dieser Substack wird von den Lesern unterst&#252;tzt. Um neue Posts zu erhalten und meine Arbeit zu unterst&#252;tzen, sollten Sie ein Free- oder Paid-Abonnent werden.</p></div><form class="subscription-widget-subscribe"><input type="email" class="email-input" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben &#8230;" tabindex="-1"><input type="submit" class="button primary" value="Abonnieren"><div class="fake-input-wrapper"><div class="fake-input"></div><div class="fake-button"></div></div></form></div></div><p>So <a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/018/2101831.pdf">bat der AfD-Bundestagsabgeordnete</a> Kay-Uwe Ziegler in der Woche vom 22. September 2025 die Bundesregierung um Auskunft, &#171;wie viele der rund 183.000 in Deutschland im Zusammenhang mit Corona gemeldeten Todesf&#228;lle auf Personen entfielen, die nicht gegen COVID-19 geimpft waren&#187;. Die Bundesregierung antwortete mit Verweis auf das RKI, dass von etwa 187.000 F&#228;llen rund 39.000 ungeimpft waren und rund 33.000 mindestens einmal geimpft, und dass der Impfstatus bei den restlichen 115.000 F&#228;llen nicht bekannt sei.</p><p>Diese Zahlen wurden mehrfach in den Medien aufgegriffen, zuerst von der &#171;<a href="https://www.nzz.ch/international/impfstatus-bei-den-meisten-corona-toten-ungeklaert-wie-deutschland-bei-pandemie-daten-versagte-ld.1905321">Neuen Z&#252;rcher Zeitung</a>&#187; und dann beispielsweise von dem Mathematiker Prof. Thomas Rie&#223;inger in einem <a href="https://reitschuster.de/post/grosse-datenpanne-bei-corona-toten-was-verraet-sie-uns/">Gastbeitrag</a> f&#252;r den Journalisten Boris Reitschuster. Insbesondere schloss die NZZ, dass im Jahr 2020 (bis auf die allerletzten Tage des Dezember) noch keine Covid-Impfungen zur Verf&#252;gung standen, dass also die offiziell 36.000 &#171;Covid-Toten&#187; des Jahres 2020 den Ungeimpften zuzuordnen seien. W&#228;re diese Annahme korrekt, so blieben nur 3.000 ungeimpfte Todesf&#228;lle f&#252;r die Jahre 2021 bis 2024 &#252;brig.</p><p>Die Schlussfolgerung ist logisch richtig, allerdings ist die Annahme falsch, dass das RKI die &#171;Covid-Toten&#187; des Jahres 2020 automatisch als ungeimpft einordnen w&#252;rde. Dies kann man erkennen, indem man die offiziellen geimpften &#171;Covid-Toten&#187; der Jahre 2021 bis 2024 zusammenrechnet. So nannte das RKI in seiner <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfungen-A-Z/COVID-19/Monitoring-Impfgeschehen/Faelle_Impfstatus.html">Auswertung zum Impfstatus</a> allein f&#252;r den Zeitraum von Kalenderwoche 01/2022 bis Kalenderwoche 11/2023  insgesamt 2.906 ungeimpfte &#171;Covid-Tote&#187;. Nimmt man noch die 815 <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Infektionskrankheiten-A-Z/C/COVID-19-Pandemie/Situationsberichte/Wochenbericht/Wochenbericht_2022-01-06.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=1">ungeimpften &#171;Covid-Toten</a>&#187; f&#252;r Kalenderwoche 49/2021 bis Kalenderwoche 52/2021 hinzu, so z&#228;hlt man schon 3.711, also deutlich mehr als 3.000.</p><p>Hier bestand also Kl&#228;rungsbedarf, wobei das RKI einen offensichtlichen Wissensvorsprung hatte &#8211; ein klarer Fall f&#252;r eine <a href="https://fragdenstaat.de/anfrage/aufschluesselung-der-covid-19-todesfaelle-nach-impfstatus/">Anfrage</a> nach dem Informationsfreiheitsgesetz. <a href="https://fragdenstaat.de/anfrage/aufschluesselung-der-covid-19-todesfaelle-nach-impfstatus/">Diese</a> hat der Autor des Textes am 10. Oktober 2025 gestellt. Die Anfrage zog sich bis zur Beantwortung letztlich ein halbes Jahr hin, und es waren mehrere beharrliche R&#252;ckfragen erforderlich. Laut RKI konnte die Anfrage nur teilweise beantwortet werden, und es fielen Geb&#252;hren an (wenn auch am Ende geringere als zun&#228;chst durch das RKI prognostiziert).</p><p>Nun sind die Daten also da und k&#246;nnen ausgewertet werden. In dem folgenden Diagramm werden zun&#228;chst einmal nur zwei Kurven gezeigt, jeweils je Kalenderwoche der Jahre 2020 bis 2024:</p><ul><li><p>Die durchgezogene rote Kurve zeigt den Anteil geimpfter &#171;Covid-Toter&#187; an allen &#171;Covid-Toten&#187; mit bekanntem Impfstatus (also der Summe aus geimpften und ungeimpften Toten; der Datenpunkt wird nicht gezeigt, wenn die Summe kleiner als drei ist)</p></li><li><p>Die graue Kurve zeigt den Impffortschritt, d.h. die Gesamtzahl der Erstimpfungen geteilt durch die Bev&#246;lkerungsgr&#246;&#223;e <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfungen-A-Z/COVID-19/Impfquoten/Impfquotenmonitoring.xlsx?__blob=publicationFile&amp;v=3">(aus RKI-Daten</a>)</p></li></ul><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!hhGE!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fe7de8598-723b-4032-bd4a-4b869fb6f125_1528x988.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!hhGE!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fe7de8598-723b-4032-bd4a-4b869fb6f125_1528x988.png 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!hhGE!,w_848,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fe7de8598-723b-4032-bd4a-4b869fb6f125_1528x988.png 848w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!hhGE!,w_1272,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fe7de8598-723b-4032-bd4a-4b869fb6f125_1528x988.png 1272w, 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stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a></figure></div><p>Erkennbar ist, dass die Impfquote unter den &#171;Covid-Toten&#187; steigt, bis sie Mitte 2022 ein Plateau von etwa 85% erreicht hat &#8211; bei einer Impfquote in der Bev&#246;lkerung von nur etwa 77%. Dies bedeutet allerdings nicht unbedingt negative Impfeffektivit&#228;t. Das Problem ist, dass sowohl die Impfquote als auch die Anf&#228;lligkeit f&#252;r &#171;Covid-Todesf&#228;lle&#171; sehr stark mit dem Alter ansteigen. Leider liegt eine Aufteilung der F&#228;lle nach Impfstatus und Alter aber nicht vor. Die Behauptung, die Impfung w&#252;rde vor schwerem Verlauf und Tod sch&#252;tzen, l&#228;sst sich aus den RKI-Daten jedenfalls nicht ableiten.</p><p>In dem nun folgenden Diagramm werden noch einige zus&#228;tzliche Informationen in obiges Diagramm eingef&#252;gt.</p><ul><li><p>Die gestrichelte rote Kurve zeigt den Anteil der &#171;Covid-Toten&#187; mit bekanntem Impfstatus an allen &#171;Covid-Toten&#187;</p></li><li><p>Die durchgezogene blaue Kurve zeigt den Anteil geimpfter &#171;Covid-Intensivpatienten&#187; an allen &#171;Covid-Intensivpatienten&#187; (genauer: Intensivpatienten mit positivem Covid-Test)</p></li><li><p>Die gestrichelte blaue Kurve zeigt den Anteil der &#171;Covid-Intensivpatienten&#187; mit bekanntem Impfstatus an allen &#171;Covid-Intensivpatienten&#187;</p></li><li><p>Die gr&#252;ne Linie zeigt den Anteil geimpfter &#171;Covid-Toter&#187; von 59%, der sich aus dem Impfmonitoring des RKI f&#252;r den Zeitraum von Kalenderwoche 01/2022 bis Kalenderwoche 11/2023 ergab (s.o.).</p></li></ul><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!KNKm!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F303fc01c-4f25-439a-ae0d-5e42989a64e7_1528x988.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!KNKm!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F303fc01c-4f25-439a-ae0d-5e42989a64e7_1528x988.png 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!KNKm!,w_848,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F303fc01c-4f25-439a-ae0d-5e42989a64e7_1528x988.png 848w, 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stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a></figure></div><p>Die &#171;blauen&#187; Kurven entstammen einer fr&#252;heren erfolgreichen (und sogar kostenlosen) Anfrage des Autors nach dem Informationsfreiheitsgesetz. <a href="#_ftn3"><sup>[3]</sup></a></p><p>Was kann man nun aus der Gesamtsicht erkennen? Zun&#228;chst einmal, dass die Gesundheits&#228;mter (bez&#252;glich Todesf&#228;llen) und die Krankenh&#228;user (bez&#252;glich Intensivpatienten) ziemlich schnell die Lust an der Erfassung und/oder &#220;bermittlung des Impfstatus verloren haben. Daraus ergibt sich nat&#252;rlich (wie Prof. Thomas Rie&#223;inger in seinem oben erw&#228;hnten Beitrag auch schon bemerkt hat) die Frage, wie repr&#228;sentativ die F&#228;lle mit gemeldetem Impfstatus f&#252;r die Gesamtsituation sind. Alle weiteren Auswertungen werden wir unter der Annahme vornehmen, dass eben Repr&#228;sentativit&#228;t gegeben ist. Warum auch nicht? Die Alternative w&#228;re die Annahme, dass alle Beteiligten (RKI, Gesundheits&#228;mter, Krankenh&#228;user) viel Geld ausgegeben und enorme Mitarbeiterkapazit&#228;t investiert haben, um nutzlose Zahlen zu erzeugen.</p><p>Der Gleichlauf der Impfquoten bei Todesf&#228;llen und Intensivpatienten ist beachtlich. Insbesondere ist davon auszugehen, dass in beiden Welten &#228;hnlich (n&#228;mlich &#252;berhaupt nicht) zwischen &#171;mit Covid&#187; (d.h. mit positivem Test) und &#171;wegen Covid&#187; unterschieden wurde.</p><p>Vielleicht lohnt es sich, noch etwas genauer auf das &#171;Impfjahr&#187; 2021 zu schauen. Am Anfang des Jahres &#252;berholt die Impfquote unter den &#171;Covid-Toten&#187; scheinbar die Impfquote in der Bev&#246;lkerung, daf&#252;r f&#228;llt sie in der zweiten Jahresh&#228;lfte zur&#252;ck. Diese Entwicklungen sollten nicht &#252;berbewertet werden. Die erste Jahresh&#228;lfte d&#252;rfte durch die Altersstruktur sowohl beim Impffortschritt als auch bei &#171;Covid-Toten&#187; erkl&#228;rbar sein, die zweite m&#246;glicherweise dadurch, dass &#171;Covid-Todesf&#228;lle&#187; innerhalb der ersten 14 Tage nach der Impfung als ungeimpft klassifiziert wurden. Zudem kann es hier durchaus eine Rolle spielen, dass die Quote der Todesf&#228;lle mit bekanntem Impfstatus in dieser Zeit so deutlich zur&#252;ckging.</p><p>Die genaue Klassifikation von Todesf&#228;llen spielt dann auch eine Rolle bei der Suche nach einer Erkl&#228;rung zwischen der RKI-Sch&#228;tzung f&#252;r Kalenderwoche 01/2022 bis Kalenderwoche 11/2023 (gr&#252;ne Linie, 59% Impfquote unter &#171;Covid-Toten&#187;) und dem sich nun aus den Daten f&#252;r diesen Zeitraum ergebenden Wert (79%). Hierzu schreibt das RKI explizit, dass einmal Geimpfte grunds&#228;tzlich ausgeschlossen wurden und dass Geimpfte erst ab 14 Tagen nach der zweiten Impfung als solche gez&#228;hlt wurden. In Zahlen ergaben sich beim RKI f&#252;r diesen Zeitraum 2.906 ungeimpfte und 4.156 geimpfte &#171;Covid-Tote&#187;, also eine Impfquote von 59%. In den nun vom RKI bereitgestellten ungefilterten Daten stehen 4.685 ungeimpfte &#171;Covid-Tote&#187; 17.106 geimpften gegen&#252;ber, womit man eben auf eine Quote der geimpften Toten von 79% kommt. Interessant ist hierbei, dass offenbar vorher 62% der ungeimpften Toten vom RKI ber&#252;cksichtigt wurden, aber nur 24% der geimpften.</p><p>Schlie&#223;lich soll noch ein kleiner R&#252;ckblick in das Jahr 2020 erfolgen, in dem die Impfungen eigentlich erst in der 53. Kalenderwoche 53 starteten. Nun sind in den Daten aber schon f&#252;r den Zeitraum von der Kalenderwoche 44 bis zur Kalenderwoche 52 insgesamt 17 geimpfte Todesf&#228;lle verzeichnet. Handelt es sich um Fehlangaben durch Gesundheits&#228;mter? Sind vielleicht Menschen verstorben, die sich in einem anderen Land (beispielsweise den USA) schon etwas fr&#252;her hatten impfen lassen? Handelt es sich um Menschen, die an den Zulassungsstudien teilgenommen hatten, und wenn ja, sind die Todesf&#228;lle dann in den Ergebnisdokumenten der Zulassungsstudien vermerkt?</p><p>Ziehen wir ein kleines Fazit: Zur Corona-Zeit ist noch lange nicht alles gesagt. Es gibt bei den Beh&#246;rden immer noch Daten, die noch nicht ausgewertet wurden, und immer, wenn solche Daten ans Licht der &#214;ffentlichkeit kommen, wird deutlicher, dass das damals propagierte Impf-Narrativ auf t&#246;nernen F&#252;&#223;en stand.</p><p>Noch heute postuliert das RKI auf der eigenen <a href="https://www.rki.de/SharedDocs/FAQs/DE/Impfen/COVID-19/FAQ_Liste_Wirksamkeit.html#entry_16920234">Webseite</a>: &#171;Die verf&#252;gbaren COVID-19 Impfstoffe sch&#252;tzen gut vor schweren Krankheitsverl&#228;ufen.&#187;</p><p>Sowohl bei den &#171;Covid-Toten&#187; als auch bei den &#171;Covid-Intensivpatienten&#187; lag aber die Impfquote schlie&#223;lich (nach einer gewissen Anlaufzeit, in der sich verschiedene Effekte &#252;berlagert haben d&#252;rften) &#252;ber derjenigen in der Bev&#246;lkerung. Dies muss nicht unbedingt bedeuten, dass die Wahrscheinlichkeit, an oder mit Covid zu sterben oder auf der Intensivstation zu landen, durch die Impfung erh&#246;ht wurde. Dazu w&#228;re eine nach Alter differenzierte Betrachtung notwendig; aber eine solche Betrachtung ist nicht m&#246;glich, weil diese Detaildaten nie erhoben wurden. Die Daten zeigen aber eben auch nicht, dass die sogenannte Impfung vor schweren Verl&#228;ufen oder Tod an oder durch Corona sch&#252;tzt. M&#246;gen diese und alle noch auftauchenden Analysen zur Aufarbeitung dieser dunklen Zeit beitragen.</p><h4>Zum Autor</h4><div class="callout-block" data-callout="true"><p>Dr. Christian Meyer ist Mathematiker und konstruiert beruflich Portfoliomodelle f&#252;r Finanzrisiken. Seit 2020 besch&#228;ftigt er sich mit Corona-Daten und kommentiert insbesondere den oft zweifelhaften Umgang mit statistischen Methoden in Literatur und &#214;ffentlichkeit. Ergebnisse legt er in der Regel auf Substack ab (cm27874.substack.com).</p></div><div><hr></div><p><strong>Weitere Recherchen erm&#246;glichen:</strong></p><ul><li><p>Bastian Barucker, GLS Bank, IBAN: DE02 4306 0967 1115 7847 01, BIC: GENODEM1GLS, Betreff: Schenkung</p></li><li><p>PayPal: info@bastian-barucker.de (<a href="https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=YX7MY368YS526">Link</a>)</p></li></ul><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://www.barucker.press/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Abonnieren&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Dieser Substack wird von den Lesern unterst&#252;tzt. Um neue Posts zu erhalten und meine Arbeit zu unterst&#252;tzen, sollten Sie ein Free- oder Paid-Abonnent werden.</p></div><form class="subscription-widget-subscribe"><input type="email" class="email-input" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben &#8230;" tabindex="-1"><input type="submit" class="button primary" value="Abonnieren"><div class="fake-input-wrapper"><div class="fake-input"></div><div class="fake-button"></div></div></form></div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Mediengewalt und Sucht - im Gespräch mit Psychotherapeut Thomas Haudel]]></title><description><![CDATA[Inwiefern beeinflussen Medienkonsum, Gewalterfahrungen in den Medien und die Nutzung des Smartphones die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen?]]></description><link>https://www.barucker.press/p/mediengewalt-und-sucht-im-gesprach</link><guid isPermaLink="false">https://www.barucker.press/p/mediengewalt-und-sucht-im-gesprach</guid><dc:creator><![CDATA[Bastian Barucker]]></dc:creator><pubDate>Fri, 12 Jun 2026 15:31:07 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/201574641/22c0c30ced06677c7aefacd95f116cb9.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="https://youtu.be/WEBZ6jlL9H4">Youtube</a> // <a href="https://odysee.com/@bastianbarucker:c/mediengewalt-haudel:7">Odysee</a> // <a href="https://bbarucker.podigee.io/267-mediengewalt-und-sucht?token=BEhHT7HSrjev2RPYjIXroA">Podcast</a></p><p>Kinder und Jugendliche verbringen immer mehr Zeit vor Bildschirmen &#8211; und das immer fr&#252;her. Sie konsumieren dort Medien, sind in sogenannten sozialen Netzwerken unterwegs, deren Algorithmen darauf programmiert sind, sie vor dem Bildschirm zu halten. Sie spielen Spiele oder kommunizieren in Chatgruppen. Ein Teilaspekt dieser Entwicklung ist der fr&#252;hzeitige Kontakt mit Formen von Gewalt, die in der realen Welt nicht erlebt werden. Angefangen beim sonnt&#228;glichen Mord in der ARD bis hin zum aktiven, jedoch virtuellen Ermorden des gegnerischen Teams in millionenfach verkauften Ego-Shootern werden Gewalt und Straftaten f&#252;r junge Menschen zur Normalit&#228;t. Die Gaming-Industrie ist ein Milliardengesch&#228;ft und lockt Kinder und Jugendliche mit Vorbildern, &#8222;Gemeinschaft&#8221;, Abenteuer, Aufstiegschancen und einem Raum der elterlich nicht &#252;berwachten Selbstbestimmung. Welche Folgen das f&#252;r ihre Entwicklung und unsere Gesellschaft hat, bespreche ich mit dem psychologischen Psychotherapeuten und ersten Vorsitzenden des eingetragenen Vereins &#8222;<a href="https://mediengewalt.eu">Mediengewalt &#8211; Internationale Forschung und Beratung</a>&#8220;, Thomas Haudel. </p><p>In dem Interview geht es jedoch nicht nur um die Effekte von gewaltt&#228;tigen Videospielen, sondern auch um die mit dem Bildschirmkonsum verbundenen Suchtpotenziale und den Umgang mit dem Smartphone. Wann sollten Jugendliche ein Smartphone besitzen und wie k&#246;nnen Eltern den Umgang mit dem mobilen Zugangsger&#228;t zum Internet sinnvoll begleiten? Ab wann spricht man von einer Internetsucht und wie viele Kinder und Jugendliche sind in Deutschland davon betroffen? Wo und wie finden sie Hilfsangebote?</p><p>In einer Gesellschaft, die sich auf dem Weg zur vollst&#228;ndigen Durchdigitalisierung befindet, wirken die abschlie&#223;enden Reflexionen des Gespr&#228;chs fast schon altert&#252;mlich. Kinder brauchen auf ihrer Suche nach Vorbildern und Identifikationsfiguren pers&#246;nlichen Kontakt zu Menschen statt zu Influencern auf YouTube. Au&#223;erdem sind Erlebnisse, die alle Sinne involvieren, nicht durch Filme, Shorts und Gaming ersetzbar. Doch das ist ein Knackpunkt. F&#252;r das echte Leben braucht es ein Umfeld, also Eltern, Gro&#223;eltern,  Onkel, Tanten und Freunde, die sich Zeit f&#252;r junge Menschen nehmen und sie ins Leben begleiten, statt sie vor dem Bildschirm zu &#8222;parken&#8221;. In einer sich stetig beschleunigenden Welt ist diese &#171;Beziehungszeit&#187; ein hohes Gut, eine Art Schatz, den Eltern ihren Kindern vor allem in der Kindheit schenken k&#246;nnen. </p><div><hr></div><p><strong>Weitere Gespr&#228;che erm&#246;glichen:</strong></p><ul><li><p><strong>Produktionskosten: ca. 1700 &#8364;</strong></p></li><li><p>Produktion:  https://www.screen-talk.de</p></li><li><p>Bastian Barucker, GLS Bank, IBAN: DE02 4306 0967 1115 7847 01, BIC: GENODEM1GLS, Betreff: Schenkung</p></li><li><p>PayPal: info@bastian-barucker.de (<a href="https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=YX7MY368YS526">Link</a>)</p></li></ul>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Die Überwachung von Impfstoffen oder «Impfen, bis der Arzt kommt»]]></title><description><![CDATA[Bereits 2012 legte ein ehemaliger Mitarbeiter des Paul-Ehrlich-Instituts offen, dass die Sicherheit von Impfstoffen nicht sorgf&#228;ltig &#252;berwacht wird.]]></description><link>https://www.barucker.press/p/hartmann-impfen-pei</link><guid isPermaLink="false">https://www.barucker.press/p/hartmann-impfen-pei</guid><dc:creator><![CDATA[Bastian Barucker]]></dc:creator><pubDate>Thu, 11 Jun 2026 08:44:00 GMT</pubDate><enclosure url="https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/57aa0e54-5fa5-4ee0-a202-85725984a0cd_1200x630.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://bbarucker.podigee.io/268-impfen-bis-der-arzt-kommt">Podcast</a></p><p>Im Jahr 2012 erschien das <a href="https://www.abebooks.de/Impfen-Arzt-kommt-Pharmakonzernen-Profit-Gesundheit/31742153981/bd">Buch &#8222;Impfen, bis der Arzt kommt&#8221;</a> von Dr. Klaus Hartmann. Er war von 1993 an im Paul-Ehrlich-Institut (PEI) t&#228;tig. Darin zeigt er die mangelhafte Sicherheits&#252;berwachung und die vielf&#228;ltigen Interessenkonflikte rund um die Zulassung von Impfstoffen auf. Vor dem Hintergrund der k&#252;rzlich erfolgten Corona-Impfkampagne, die gezeigt hat, wie leicht wenig erprobte Impfstoffe auf den Markt gebracht und massenhaft verabreicht werden k&#246;nnen, erscheinen seine Aussagen h&#246;chst relevant. Sie zeigen, dass bereits seit vielen Jahren klar war, wie unzuverl&#228;ssig die etablierte &#220;berwachungsarchitektur ist. </p><p>Hartmann arbeitete zehn Jahre lang im Referat f&#252;r Arzneimittelsicherheit des PEI. Somit kennt er die Vorgehensweise des PEI, der Europ&#228;ischen Arzneimittelagentur (EMA) und der Pharmakonzerne bei der Pr&#252;fung der Sicherheit und Wirksamkeit von Impfstoffen genau. Er arbeitete in derselben Abteilung, die w&#228;hrend der gesamten Corona-Impfkampagne kein einziges Protokoll <a href="https://www.barucker.press/p/pei-keine-protokolle-pharmakovigilanz?utm_source=publication-search">angelegt haben soll</a>. Die damalige Leiterin der Pharmakovigilanz-Abteilung, Dr. Keller-Stanislawski, publizierte sogar gemeinsam mit Hartmann eine <a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s00103-002-0392-5">wissenschaftliche Arbeit</a> zur Auswertung von Verdachtsf&#228;llen von Impfnebenwirkungen. Er war au&#223;erdem bei der EMA als Experte registriert. Nach seinem Ausscheiden aus dem PEI arbeitete er als Gutachter f&#252;r Impfsch&#228;den. Leider war es trotz intensiver Bem&#252;hungen nicht m&#246;glich, Kontakt zu ihm aufzunehmen und seine brisanten Enth&#252;llungen aus dem Jahr 2012 mit der aktuellen Impfkampagne in Bezug zu setzen.</p><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://www.barucker.press/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Abonnieren&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Dieser Substack wird von den Lesern unterst&#252;tzt. Um neue Posts zu erhalten und meine Arbeit zu unterst&#252;tzen, sollten Sie ein Free- oder Paid-Abonnent werden.</p></div><form class="subscription-widget-subscribe"><input type="email" class="email-input" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben &#8230;" tabindex="-1"><input type="submit" class="button primary" value="Abonnieren"><div class="fake-input-wrapper"><div class="fake-input"></div><div class="fake-button"></div></div></form></div></div><p>Sein Buch mit dem Untertitel &#171;Wenn bei Pharmakonzernen Profit &#252;ber Gesundheit geht&#187; bietet einen einzigartigen Einblick in ein emotional stark diskutiertes Thema: die Sicherheit von Impfstoffen und die Qualit&#228;t der Arbeit der zust&#228;ndigen Beh&#246;rden. Hartmann ist sich der Lagerbildung zu diesem Thema wohl bewusst. Diesbez&#252;glich stellt er im Buch fr&#252;hzeitig klar: &#171;Dieses Schubladendenken ist nat&#252;rlich Unsinn und hilft &#252;berhaupt nicht weiter. Sich gegenseitig als unwissenschaftlich, geldgierig, korrupt, verbohrt oder einfach als bl&#246;d zu bezeichnen, bringt uns bei der Beantwortung der Frage, ob eine bestimmte Impfung mit einem bestimmten Impfstoff bei einem bestimmten Menschen in einer bestimmten Situation sinnvoll ist, nicht weiter.&#187;</p><p>Dabei klingen Hartmanns Analysen wie Erkenntnisse, die nach dem Corona-Geschehen vor allem in kritischen Kreisen als gemeinsamer Nenner zu finden sind. So beginnt sein Buch mit einem Vorwort, in dem es mit Bezug auf die anf&#228;nglich als gro&#223;e Bedrohung kommunizierte Schweinegrippe hei&#223;t: &#171;Manch einem kam bei dem ganzen Aufruhr der Verdacht, dass mit der Schweinegrippeimpfung in erster Linie Geld verdient werden sollte.&#187;</p><p>Sogar die Sendung &#171;Frontal 21&#187; berichtete damals kritisch &#252;ber den durch die WHO und Big Pharma verursachten Fehlalarm Schweinegrippe und die darauf folgende Impfkampagne.</p><div id="youtube2-hX_obEugtls" class="youtube-wrap" data-attrs="{&quot;videoId&quot;:&quot;hX_obEugtls&quot;,&quot;startTime&quot;:null,&quot;endTime&quot;:null}" data-component-name="Youtube2ToDOM"><div class="youtube-inner"><iframe src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/hX_obEugtls?rel=0&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;enablejsapi=0" frameborder="0" loading="lazy" gesture="media" allow="autoplay; fullscreen" allowautoplay="true" allowfullscreen="true" width="728" height="409"></iframe></div></div><p>Fast zehn Jahre vor der Corona-Impfkampagne, in der Millionen von Menschen unter Druck gesetzt, gen&#246;tigt und mit falschen Tatsachenbehauptungen zum Impfen bewegt wurden, schrieb Hartmann: &#171;In Zukunft werden sich viele Menschen durch die allzu optimistischen Einsch&#228;tzungen von Politik und Pharmakonzernen bez&#252;glich der Sicherheit beim Impfen nicht so einfach &#252;berzeugen lassen.&#187; Hartmann hat sich damit als weitsichtig erwiesen. Die Mittel, die dieses Mal angewandt wurden, um Impfwilligkeit zu bewirken, waren ausgefeilt, vielf&#228;ltig und maximal autorit&#228;r. </p><p>Hartmann gibt in seinem Buch einen Abriss &#252;ber die Geschichte des Impfens, die grundlegenden Mechanismen der Wirkungsweise und die immer wieder auftretenden Misserfolge in Form von &#252;berraschend auftretenden schweren Nebenwirkungen. Anschlie&#223;end wendet er sich seinem Fachgebiet, der &#220;berwachung der Sicherheit von Impfstoffen, zu. Er merkt bez&#252;glich der Wechselwirkung mit dem hochkomplexen menschlichen Immunsystem recht fr&#252;h an: &#171;Es kann leicht nach hinten losgehen, wenn man glaubt, man k&#246;nnte hier mit ein paar Tricks Wunderdinge vollbringen.&#187; Diese Sorge teilt er hinsichtlich der Beimischung von sogenannten Adjuvantien wie Aluminium in Impfstoffe, um st&#228;rkere Immunreaktionen hervorzurufen. </p><p>Genau zu diesem Thema hat er im Jahr 2013 einen sehr informativen Vortrag gehalten. </p><div id="youtube2-yIAp4dRRJR0" class="youtube-wrap" data-attrs="{&quot;videoId&quot;:&quot;yIAp4dRRJR0&quot;,&quot;startTime&quot;:null,&quot;endTime&quot;:null}" data-component-name="Youtube2ToDOM"><div class="youtube-inner"><iframe src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/yIAp4dRRJR0?rel=0&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;enablejsapi=0" frameborder="0" loading="lazy" gesture="media" allow="autoplay; fullscreen" allowautoplay="true" allowfullscreen="true" width="728" height="409"></iframe></div></div><p>Mit dem heutigen Blick auf die millionenfach verabreichten mRNA-Pr&#228;parate wirken seine damaligen Sorgen beinah be&#228;ngstigend: &#171;Wir sollten uns immer der Tatsache bewusst sein, dass das Immunsystem manche Fehler nicht verzeiht. Im schlimmsten Fall kann es passieren, dass unsere Abwehr sich gegen uns selbst wendet.&#8221; Damit sind Autoimmunerkrankungen gemeint, die immer wieder mit Impfungen in Verbindung gebracht werden. Hartmann schreibt dazu: &#171;Bei einer Vielzahl der schweren Impfkomplikationen handelt es sich um Autoimmunerkrankungen, deren genauer Entstehungsmechanismus trotz gro&#223;er Bem&#252;hungen der wissenschaftlichen Welt noch immer nicht klar ist.&#187; Insbesondere die neuartigen Corona-Impfstoffe sind daf&#252;r bekannt, diese auszul&#246;sen &#8211; das habe ich zumindest in mehreren Expertengespr&#228;chen zum Thema PostVAC erfahren. (<a href="https://www.youtube.com/watch?v=qsjNVBaqip8">1</a>,<a href="https://www.barucker.press/p/immunologe-corona-impfung-klapproth?utm_source=publication-search">2</a>,<a href="https://www.barucker.press/p/charite-professor-matthes-impfnebenwirkungen-corona?utm_source=publication-search">3</a>)</p><h4>Industriefreundliche Schein&#252;berwachung von Impfstoffen</h4><div class="pullquote"><p>&#171;Traurige Tatsache ist, dass diese Sicherheitsstandards zumindest in Deutschland leider nur auf dem Papier existieren.&#187;</p></div><p>Obwohl das PEI in Deutschland f&#252;r die Sicherheits&#252;berwachung von Impfstoffen zust&#228;ndig ist, spielt die EMA sowohl bei der &#220;berwachung als auch bei der Zulassung eine sehr wichtige Rolle. Die 1995 gegr&#252;ndete EU-Beh&#246;rde hatte anf&#228;nglich ihren Hauptsitz in einer der nobelsten und teuersten Gegenden Londons. Vielleicht pr&#228;gt diese Geschichte bis heute ihre Ausrichtung. So teilt Dr. Hartmann im Kapitel &#171;London Calling&#187; mit, dass man bei der &#171;Betrachtung der EMA und ihrer Entscheidungen immer eines ganz klar sehen muss: Die EMA war als Beh&#246;rde seit ihrer Gr&#252;ndung im Jahr 1995 bis ins Jahr 2010 dem EU-Kommissar f&#252;r Industriepolitik unterstellt.&#187; Urspr&#252;nglich ging es der EMA bei der Einf&#252;hrung neuer Industrieprodukte in Form von Impfungen also vor allem um einen reibungslosen Ablauf und nicht um die Sicherheit der Verbraucher. Zu diesem Schluss kommt Hartmann jedenfalls in seinem Buch. Bis heute wird die EMA zu mehr als 90 Prozent durch Geb&#252;hren von Pharmaunternehmen <a href="https://www.ema.europa.eu/en/about-us/how-we-work/governance-reporting/funding">finanziert</a>. Auch diesen Interessenkonflikt benennt Hartmann.</p><h4>Die Hexavac-Story</h4><p>Ein Beispiel f&#252;r die mangelnde Sicherheits&#252;berwachung von Impfstoffen, in das Dr. Hartmann pers&#246;nlich involviert war, ist der Sechsfachimpfstoff Hexavac. Dieser wurde im Herbst 2000 von der EMA f&#252;r ganz Europa zugelassen. Bis zum Jahr 2004 wurden dem PEI <a href="https://www.arznei-telegramm.com/de/3109/todesfaelle-unter-sechsfachimpfstoffen-hexavac-infanrix-hexa">f&#252;nf auff&#228;llige Kindstode</a> im Zusammenhang mit dem Impfstoff gemeldet. Ein Pathologe aus M&#252;nchen untersuchte die verstorbenen, mit Hexavac geimpften Kinder, die im Alter von vier bis 17 Monaten pl&#246;tzlich gestorben waren, und fand &#171;Hinweise auf eine verz&#246;gerte allergische Reaktion&#187;.</p><p>Hartmann, der daf&#252;r zust&#228;ndig war, auf Grundlage der Obduktionen die Sicherheit des Impfstoffs zu bewerten und gegebenenfalls Ma&#223;nahmen zu ergreifen, erl&#228;utert anhand dieses Falls den Umgang mit auftauchenden Risikosignalen. Die EMA kam zu dem Schluss, dass der kausale Zusammenhang zwischen dem Versterben der Kinder nicht gekl&#228;rt sei, und lie&#223; den Impfstoff auf dem Markt. Denn laut Hartmann &#171;wollte man keinesfalls ein erst k&#252;rzlich zugelassenes, modernes Produkt wegen des Verdachts auf t&#246;dliche Komplikationen suspendieren, auch im Hinblick auf den dadurch mit Sicherheit zu erwartenden Schaden f&#252;r die Impfbereitschaft in der Bev&#246;lkerung.&#187; Dieser Satz aus Hartmanns Buch passt auch zur Corona-Impfkampagne, bei der ebenfalls fr&#252;hzeitig <a href="https://archive.is/WJASg">ein Alarmsignal</a> hinsichtlich auftretender <a href="https://taz.de/Nebenwirkungen-bei-Senioren/!5744402/">Todesf&#228;lle nach</a> der Impfung ausgel&#246;st wurde.</p><p>Das PEI f&#252;hrte weitere Untersuchungen zu den aufgrund von Hirnschwellungen verstorbenen geimpften Kindern durch. Dabei wurde ein klares Risikosignal festgestellt, da statt der erwarteten 0,13 Todesf&#228;lle zwei Tage nach der Impfung drei Todesf&#228;lle gemeldet wurden. Auch nach dieser Ver&#246;ffentlichung sah die zust&#228;ndige EMA keinen Handlungsbedarf.</p><p>Erst im Jahr 2005 legte die EMA &#252;berraschend und aus fadenscheinigen Gr&#252;nden die Zulassung f&#252;r diesen Impfstoff auf Eis. Aufgrund der Todesf&#228;lle nach der Hexavac-Impfung f&#252;hrte das Robert-Koch-Institut kurz darauf die gro&#223; angelegte TOKEN-Studie durch, um Todesf&#228;lle bei geimpften Kleinkindern zu untersuchen. Das Timing von Studie und Marktr&#252;cknahme war jedoch so &#171;ung&#252;nstig&#187;, dass eine Untersuchung der Hexavac-Todesf&#228;lle nicht mehr m&#246;glich war, da das Produkt bereits vom Markt genommen worden war. Hartmann dazu: &#171;Wer hier noch an Zufall glauben m&#246;chte, liegt richtig. Reiner Zufall, sagen n&#228;mlich die EMA und ihre Expertenrunde.&#187; Im Beirat der Studie befanden sich &#252;brigens mehrere Mitglieder der St&#228;ndigen Impfkommission (STIKO) des RKI. </p><p>Der Wissenschaftsjournalist Bert Ehgartner hat sich die stark verz&#246;gert publizierte TOKEN-Studie des RKI angesehen und ist anhand der Rohdaten zu folgender <a href="https://ehgartner.blogspot.com/2011/03/token-studie-dreifach-erhohtes.html">Einsch&#228;tzung</a> gekommen: &#171;Es zeigte sich n&#228;mlich, dass das Sterberisiko im Zeitraum von zwei Wochen nach einer Sechsfach-Impfung im Vergleich zu den Monaten danach um das Dreifache erh&#246;ht ist.&#187;</p><h4>Die St&#228;ndige Impfkommission (STIKO)</h4><p>Sp&#228;testens seit der Corona-Impfkampagne ist klar, dass die STIKO ihre Einsch&#228;tzungen unter <a href="https://apollo-news.net/impfempfehlung-fuer-fuenf-bis-elfjaehrige-kam-aus-politischer-druckblase-stiko-mitglieder-nannten-sie-ueberfluessig/">politischem Druck anpasst</a>. So empfahl die als unabh&#228;ngig geltende Kommission beispielsweise gegen <a href="https://www.barucker.press/p/kritische-analyse-der-stiko-impfempfehlung-fuer-kinder-ab-5-jahren?utm_source=publication-search">jede Evidenz</a> die mRNA-Impfung von Kindern und Jugendlichen. Bereits im Jahr 2012 ging Hartmann dezidiert auf die Bedeutung der STIKO ein. So sind Krankenkassen dazu verpflichtet, die Kosten f&#252;r jede von der STIKO empfohlene und durch einen Arzt durchgef&#252;hrte Impfung zu &#252;bernehmen. Sie k&#246;nnen also nicht selbst anhand der vorliegenden Datenlage dar&#252;ber entscheiden, ob sie eine bestimmte Impfung in ihren Leistungskatalog aufnehmen. Hartmann f&#252;hrt au&#223;erdem aus: &#171;Weil der Staat &#252;ber die STIKO die Impfungen &#246;ffentlich empfiehlt, sieht er sich auch bei Problemen in der Pflicht und &#252;bernimmt die Kosten f&#252;r einen erwiesenen Impfschaden.&#187; Die Praxis zeigt jedoch, dass es &#228;u&#223;erst schwierig ist, diesen Beweis vor Gericht zu erbringen.</p><p>Offensichtlich ist, wie wichtig die STIKO-Empfehlungen sind und wie viele Beteiligte Druck auf dieses Gremium aus&#252;ben k&#246;nnen. Trotzdem sprach Hartmann bereits 2012 in seinem Buch davon, dass immer mehr &#196;rzte den Empfehlungen der STIKO &#8211; also einem laut Hartmann &#171;politischen Gremium&#187; &#8211; misstrauen. Ein Grund daf&#252;r ist m&#246;glicherweise, dass laut Hartmann &#171;die Auswahl der STIKO-Mitglieder v&#246;llig undurchsichtig ist und eine Einflussnahme von Lobbyisten der Pharmaindustrie auf Entscheidungstr&#228;ger im Gesundheitsministerium gerade an dieser Stelle nicht nur denkbar, sondern sogar sehr wahrscheinlich ist.&#187;</p><h4>Die Sicherheits&#252;berwachung</h4><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!RDKF!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F61e224c5-5e55-45ee-bbd9-902ea7efac10_626x467.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" 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class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image buttonBase-GK1x3M"><svg aria-hidden="true" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" class="icon-noB79L"><g><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image buttonBase-GK1x3M"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2 icon-noB79L"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a><figcaption class="image-caption"><a href="https://www.bfarm.de/SharedDocs/Downloads/DE/Arzneimittel/Pharmakovigilanz/Bulletin/2010/4-2010.pdf?__blob=publicationFile">Bulletin zur Arzneimittelsicherheit, Dezember 2010</a></figcaption></figure></div><p>In Deutschland sind &#196;rzte dazu verpflichtet, Verdachtsf&#228;lle von Impfnebenwirkungen zu melden. Laut Hartmann waren diese zu seiner Zeit jedoch &#171;schlecht informiert&#187; und f&#252;hrten demzufolge &#171;unzureichende Aufkl&#228;rungen &#252;ber Impfkomplikationen&#187; durch. Trotz dieser Meldepflicht ist es laut Hartmann &#171;gesetzlich nicht m&#246;glich, einen Arzt zu zwingen, einen Verdacht zu haben, wenn er keinen haben will&#187;. Hinzuf&#252;gen k&#246;nnte man noch, dass ein Arzt weder f&#252;r die Aufnahme eines Verdachtsfalls noch f&#252;r eine Impfberatung ohne erfolgte Impfung eine Verg&#252;tung erh&#228;lt. </p><p>Dieses haupts&#228;chlich von den &#196;rzten gef&#252;tterte Meldesystem nennt sich Spontanerfassung und darf laut Hartmann &#171;nicht als Stein der Weisen betrachtet werden. Denn dieses System erfasst bei weitem nicht die meisten in Wirklichkeit vorkommenden Probleme und l&#246;st sie auch nicht.&#187;  Weiter hei&#223;t es, dass es im PEI &#171;kein Geheimnis ist, dass die Erfassung von Impfkomplikationen mittels spontaner Meldungen von &#196;rzten eigentlich nicht funktioniert und f&#252;r echte wissenschaftliche Aussagen eher schlecht geeignet ist&#187;. Trotzdem ver&#246;ffentlicht das PEI bis heute Berichte, in denen diese Zahlen als Begr&#252;ndung f&#252;r die Sicherheit von Impfstoffen herangezogen werden. Hartmanns Fazit dazu lautet wie folgt: &#171;Die Melderaten von Impfkomplikationsverdachtsf&#228;llen pro Jahr sagen nichts &#252;ber die &#8218;wahre Welt&#8216; aus und lassen keine R&#252;ckschl&#252;sse darauf zu, wie h&#228;ufig Impfkomplikationen wirklich sind.&#171; Laut Hartmann ist es &#171;h&#246;chst fragw&#252;rdig, mit diesen Daten die Sicherheit von Impfstoffen zu begr&#252;nden&#187;.</p><p>In einem sp&#228;teren Interview zur HPV-Impfung bei &#8222;Report Mainz&#8220; aus dem Jahr 2018 wiederholt Hartmann seine Kritik und prangert den Unwillen des Paul-Ehrlich-Instituts an, die kausalen Zusammenh&#228;nge zwischen Impfungen und anschlie&#223;end auftretenden Sch&#228;den aufzukl&#228;ren. </p><div id="youtube2-hKA6esuVEPA" class="youtube-wrap" data-attrs="{&quot;videoId&quot;:&quot;hKA6esuVEPA&quot;,&quot;startTime&quot;:null,&quot;endTime&quot;:null}" data-component-name="Youtube2ToDOM"><div class="youtube-inner"><iframe src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/hKA6esuVEPA?rel=0&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;enablejsapi=0" frameborder="0" loading="lazy" gesture="media" allow="autoplay; fullscreen" allowautoplay="true" allowfullscreen="true" width="728" height="409"></iframe></div></div><p>Angesichts dieser schlecht funktionierenden &#220;berwachung stellte Hartmann bereits 2012 die Frage: &#171;Will man hier &#252;berhaupt wirklich mehr &#252;ber Verdachtsf&#228;lle von Impfkomplikationen wissen?&#187; Hartmann kritisierte auch die Bewertung dieser Verdachtsf&#228;lle scharf. Die Anwendung von Wahrscheinlichkeitsanalysen mithilfe von <a href="https://www.velazquez.press/p/warum-werden-in-deutschland-so-wenige?utm_source=publication-search">WHO-Algorithmen</a> kann eine sorgf&#228;ltige Abkl&#228;rung eines einzelnen Impfschadens eben nicht ersetzen. Als Gutachter f&#252;r Impfsch&#228;den erlebt und beschreibt Hartmann genau dieses Dilemma anhand von Betroffenen, die vor der Herausforderung stehen, eine Erkrankung ihres Kindes im zeitlichen Zusammenhang mit Impfungen als Impfschaden vor <a href="https://www.velazquez.press/p/warum-werden-in-deutschland-so-wenige?utm_source=publication-search">einem Sozialgericht</a> anerkennen zu lassen. Dies geschieht meist gegen die Einsch&#228;tzung des wenig informierten Arztes und gegen &#171;den Staat&#187; in Form der Versorgungs&#228;mter, die wenig Interesse daran haben, Geld f&#252;r Impfgesch&#228;digte auszugeben. Die Richter wiederum beziehen sich auf das oben beschriebene, nicht aussagekr&#228;ftige Meldesystem des PEI. So sind auch die extrem niedrigen Anerkennungsraten von Impfsch&#228;den zu erkl&#228;ren. Dies gilt auch f&#252;r die &#171;Corona-Impfung&#187;.</p><h4>Hartmanns Voraussicht</h4><p>Im letzten Abschnitt seines Buches blickt Hartmann in die Zukunft und formuliert Vorschl&#228;ge, um die beschriebenen Missst&#228;nde zu beheben und letztlich sicherere Impfstoffe zu entwickeln. Dabei erw&#228;hnt er, dass Fachleute, die kritische Fragen zu Impfstoffen stellen, oft pauschal als Impfgegner bezeichnet werden. Von dieser Diffamierung profitieren vor allem die Impfstoffhersteller, da so jegliche Kritik als unwissenschaftliche Spinnerei abgetan werden kann, so Hartmann. </p><p>Er betont in seinem Buch immer wieder, dass es beim Impfen um einen riesigen Markt geht. Pharmariesen wollen deshalb gerne ganze Kollektive impfen lassen und bringen st&#228;ndig neue Impfstoffe auf den Markt. Dabei ist der individuelle Nutzen der Geimpften und vor allem die langfristige Unbedenklichkeit regelm&#228;&#223;ig unklar. In einem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ZxoaDbVJJLQ">Vortrag</a> aus dem Jahr 2019 fasste er die besonderen Vorteile von Impfstoffen f&#252;r die Pharmaindustrie in einer aufschlussreichen Folie zusammen. </p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!qf0z!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F5b04c7cf-d0df-4c11-b3d7-1a45d1502e98_797x454.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!qf0z!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F5b04c7cf-d0df-4c11-b3d7-1a45d1502e98_797x454.png 424w, 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class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image buttonBase-GK1x3M"><svg aria-hidden="true" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" class="icon-noB79L"><g><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image buttonBase-GK1x3M"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" 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Zudem m&#252;sse mit dem Mythos aufger&#228;umt werden, dass die Zulassung eines Impfstoffs per se dessen Wirksamkeit und Sicherheit beweise. Au&#223;erdem sollte jede STIKO-Empfehlung auf &#8222;Rentabilit&#228;t&#8221; &#252;berpr&#252;ft werden.</p><p>Hinsichtlich seines Fachgebiets schl&#228;gt Hartmann die Entwicklung und Einf&#252;hrung eines &#171;aktiven Erfassungssystems&#187; von unerw&#252;nschten Nebenwirkungen nach Impfungen vor. Denn, so Hartmann, &#171;die Spontanerfassung mit mehr oder weniger freiwilligen Meldungen von mehr oder weniger motivierten &#196;rzten reicht keinesfalls aus, wenn man es mit der Vermeidung von Risiken wirklich ernst meint&#187;. Ein Spontanmeldesystem, mit dem aktiv nach Nebenwirkungen gesucht und Menschen befragt werden, sei arbeitsintensiver. </p><p>Zu Beginn der Corona-Impfkampagne brachte das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) die SafeVac2.0-App auf den Markt, die eine aktive &#220;berwachung von Nebenwirkungen erm&#246;glichen sollte. Bis heute <a href="https://www.barucker.press/p/pei-klage-safevac2?utm_source=publication-search">weigert</a> sich das PEI trotz mehrerer Gerichtsverfahren, die Daten dieser relevanten Erhebung zu ver&#246;ffentlichen. </p><p>Hartmann zufolge sollte au&#223;erdem die Erfassung von Nebenwirkungen nicht von derselben Beh&#246;rde &#252;bernommen werden, die an der Zulassung des Impfstoffs beteiligt war. Sowohl das Paul-Ehrlich-Institut als auch die Europ&#228;ische Arzneimittelagentur haben einen offensichtlichen Interessenkonflikt, wenn es darum geht, die potenzielle Sch&#228;dlichkeit eines Produkts zu bewerten, dessen Zulassung sie selbst erteilt haben.</p><p>Abschlie&#223;end wirft Hartmann einen Blick auf das Gesundheitssystem, das seiner Meinung nach aus dem &#171;Patient als Wertsch&#246;pfungskette&#187;, dem &#171;Arzt als Unternehmer&#187; und dem Krankenhaus als &#171;privat betriebener Gesundheitsfabrik&#187; besteht. Er w&#252;nscht sich ein System, das &#171;den Menschen wirklich in den Mittelpunkt stellt. Und auch wirklich ges&#252;nder macht.&#187; Dieser fast 15 Jahre alte Wunsch ist bis heute leider nicht in Erf&#252;llung gegangen. Wie oben bereits geschrieben, war es trotz Kontaktaufnahme mit Kollegen Hartmanns nicht m&#246;glich, ihn zu erreichen und seine aktuellen Gedanken zum Thema &#8222;Impfstoff&#252;berwachung&#8221; zu erfahren.</p><div><hr></div><p><strong>Weitere Recherchen erm&#246;glichen:</strong></p><ul><li><p>Bastian Barucker, GLS Bank, IBAN: DE02 4306 0967 1115 7847 01, BIC: GENODEM1GLS, Betreff: Schenkung</p></li><li><p>PayPal: info@bastian-barucker.de (<a href="https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=YX7MY368YS526">Link</a>)</p></li></ul><p></p><p></p><p></p><p></p><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://www.barucker.press/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Abonnieren&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Dieser Substack wird von den Lesern unterst&#252;tzt. Um neue Posts zu erhalten und meine Arbeit zu unterst&#252;tzen, sollten Sie ein Free- oder Paid-Abonnent werden.</p></div><form class="subscription-widget-subscribe"><input type="email" class="email-input" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben &#8230;" tabindex="-1"><input type="submit" class="button primary" value="Abonnieren"><div class="fake-input-wrapper"><div class="fake-input"></div><div class="fake-button"></div></div></form></div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Finanzen Januar - Mai 2026]]></title><description><![CDATA[Welche Ausgaben sind f&#252;r die journalistische Arbeit meines Blogs in den ersten f&#252;nf Monaten entstanden und welche Einnahmen sind in diesem Zeitraum eingegangen?]]></description><link>https://www.barucker.press/p/finanzen-1-halbjahr-2026</link><guid isPermaLink="false">https://www.barucker.press/p/finanzen-1-halbjahr-2026</guid><dc:creator><![CDATA[Bastian Barucker]]></dc:creator><pubDate>Wed, 10 Jun 2026 15:09:45 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!H2db!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F857984ea-d5b9-4c83-8846-d03bd540c265_2880x1620.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Statt der urspr&#252;nglich geplanten quartalsweisen Ver&#246;ffentlichung meiner Finanzen als Publizist gebe ich nun alle sechs Monate einen &#220;berblick &#252;ber die Einnahmen und Ausgaben. Aufgrund verschiedener Aktivit&#228;ten im Juli ver&#246;ffentliche ich dieses Mal eine Analyse der ersten f&#252;nf Monate. Meine journalistische Arbeit wird nach wie vor fast ausschlie&#223;lich durch Schenkungen der Leserschaft finanziert. Die Auszahlungen von YouTube und Substack sind minimal. Insbesondere bei YouTube habe ich mich entschieden, meine Inhalte nicht auf m&#246;glichst viele Klicks auszurichten, die mithilfe rei&#223;erischer Aufmachung erzielt werden. Diese &#8222;lauter, schneller, h&#246;her&#8221;-Dynamik st&#246;rt mich selbst, weshalb ich diesen Vorgaben des Algorithmus nicht folgen m&#246;chte. Au&#223;erdem wei&#223; ich aus den Anfangsjahren meiner Arbeit, dass YouTube als Teil von Google kein verl&#228;sslicher Partner ist, da wiederholt Inhalte von mir gel&#246;scht wurden. </p><p>Deshalb bin ich umso mehr auf die direkten Schenkungen meiner Leserschaft angewiesen, um weiterhin hochwertige Interviews zu produzieren, Recherchen zu betreiben und die damit teilweise verbundenen Rechtsstreite zu f&#252;hren. Aktuell laufen mehrere Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz an das Paul-Ehrlich-Institut, die nicht rechtzeitig beantwortet wurden. Am liebsten w&#252;rde ich in diesen F&#228;llen Klage einreichen. Auch daf&#252;r braucht es finanzielle Mittel.  </p><h4>Ausgaben: 24.810,23 &#8364;</h4><ul><li><p>Videoproduktion: 14.770 &#8364;</p></li><li><p>Honorar Bastian Barucker: 9.000 <code>&#8364;</code></p></li><li><p>Podcast einsprechen: 690 &#8364;</p></li><li><p>Gerichtskosten: 350 &#8364;</p></li></ul><h4>Einnahmen: 23.136,73 &#8364;</h4><ul><li><p>Schenkungen: 21.667 &#8364;</p></li><li><p>Substack: 1164 &#8364;</p></li><li><p>Youtube: 305 &#8364;</p></li></ul><h4>Die Auswertung des ersten Halbjahres ergibt ein aktuelles <strong>Minus von ca. 1.673 &#8364;.</strong> </h4><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!H2db!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F857984ea-d5b9-4c83-8846-d03bd540c265_2880x1620.jpeg" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" 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class="image-link-expand"><div class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image buttonBase-GK1x3M"><svg aria-hidden="true" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" class="icon-noB79L"><g><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image buttonBase-GK1x3M"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" 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Bank</p></li><li><p>IBAN: DE02 4306 0967 1115 7847 01</p></li><li><p>BIC: GENODEM1GLS</p></li><li><p>Betreff: Schenkung</p></li><li><p><a href="https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=YX7MY368YS526">Via Paypal</a>: info@bastian-barucker.de (<a href="https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=YX7MY368YS526">Link</a>)</p></li></ul>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Corona-Krisenstabsleiter: Kein Ermessensspielraum - Es wurden quasi Befehle befolgt.]]></title><description><![CDATA[Der ehemalige Leiter des Corona-Krisenstabs der Stadt Cottbus spricht im Ausschuss &#252;ber Panik und den angeblich fehlenden Ermessensspielraum w&#228;hrend des Corona-Geschehens.]]></description><link>https://www.barucker.press/p/corona-krisenstabsleiter-cottbus</link><guid isPermaLink="false">https://www.barucker.press/p/corona-krisenstabsleiter-cottbus</guid><dc:creator><![CDATA[Bastian Barucker]]></dc:creator><pubDate>Thu, 04 Jun 2026 11:36:37 GMT</pubDate><enclosure url="https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/025077c9-d295-4a69-a2cb-e979e817e7af_1800x945.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>In Cottbus findet bez&#252;glich der Aufarbeitung der Pandemiepolitik etwas bundesweit Einzigartiges statt: In einem gesonderten <a href="https://session.cottbus.de/buerger/kp0040.asp?__kgrnr=67&amp;">Fachausschuss</a> der Stadtverordnetenversammlung wird die Pandemiepolitik auf kommunaler Ebene aufgearbeitet. Aufgrund der Mehrheitsverh&#228;ltnisse war es der <a href="https://session.cottbus.de/buerger/gr0054.asp?__kgrnr=55">Fraktion</a> der <a href="https://www.hwk-cottbus.de/mittelstand">Mittelstandsinitiative</a> gelungen, diesen Ausschuss durchzusetzen. Das bedeutet, dass neben den zahlreichen Enquetekommissionen und Untersuchungsaussch&#252;ssen auf L&#228;nderebene sowie der Corona-Enquetekommission des Deutschen Bundestags nun auch auf der untersten Verwaltungsebene eine Aufarbeitung der historischen Grundrechtseinschr&#228;nkungen erfolgt. Inwieweit diese fundiert und wirkungsvoll sein wird, bleibt abzuwarten. </p><p>Der aus elf Stadtverordneten bestehende Ausschuss tagt seit Mai 2025; am 26. Mai 2026 fand die <a href="https://cottbus.de/stadtverordnete/live-stream-und-mitschnitte/mitschnitte-der-ausschuesse/sitzung-des-ausschusses-zur-aufklarung-und-aufarbeitung-der-kommunalen-corona-massnahmen-am-26-mai-2026/">sechste Sitzung</a> statt. Die gesamte Sitzung wurde live gestreamt und ist auf der <a href="https://cottbus.de/stadtverordnete/live-stream-und-mitschnitte/mitschnitte-der-ausschuesse/sitzung-des-ausschusses-zur-aufklarung-und-aufarbeitung-der-kommunalen-corona-massnahmen-am-26-mai-2026/">Webseite der Stadt Cottbus</a> abrufbar. Nach einem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Zzxk62A3Thw">Vortrag des Verfassers</a> (45 Minuten) dieses Textes &#252;ber die wichtigsten Erkenntnisse aus den geleakten Protokollen des Corona-Krisenstabs des Robert-Koch-Instituts (RKI) stellten die Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung Fragen. Anwesend war auch der damalige Leiter des Corona-Krisenstabes, Thomas Bergner (CDU). Auf Nachfrage gab er einen Einblick in die damaligen Verh&#228;ltnisse. Diese zeigen, wie die Corona-Politik zentral und von oben herab, scheinbar ohne eigene Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeitspr&#252;fung der Kommunen, implementiert wurde. </p><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://www.barucker.press/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Subscribe&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">This Substack is reader-supported. To receive new posts and support my work, consider becoming a free or paid subscriber.</p></div><form class="subscription-widget-subscribe"><input type="email" class="email-input" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben &#8230;" tabindex="-1"><input type="submit" class="button primary" value="Subscribe"><div class="fake-input-wrapper"><div class="fake-input"></div><div class="fake-button"></div></div></form></div></div><h4>Verantwortungsdiffusion: kein Ermessen</h4><p>Bergner beschreibt das Geschehen im Krisenstab mit folgenden Worten: &#171;Wir hatten unter Umst&#228;nden gar nicht viel Ermessen. Ich will ihnen mal sagen, wie es ablief. Am Freitag war Ministerpr&#228;sidentenkonferenz. Dann sa&#223; der Verwaltungsstab in den Startl&#246;chern und hat darauf gewartet, jetzt spreche ich das mal milit&#228;risch: Welche Befehle gibt es jetzt aus Potsdam? [&#8230;] Wir hier unten haben darauf gewartet, was kriegen wir jetzt f&#252;r eine Anweisung im Hinblick auf die Verordnung. Dann kam die am Freitag Nachmittag und wir hatten am Wochenende Zeit das in eine Allgemeinverf&#252;gung zu gie&#223;en, die am Montag in Kraft treten musste. Das m&#252;ssen sich mal vorstellen, dieser Zeithorizont, der eine Rolle gespielt hat. [&#8230;] Vor dem Hintergrund, dass nat&#252;rlich zum Anfang, und das habe ich auch, was mich betrifft, hier schon zugegeben, Panik und Angst eine Rolle gespielt haben. Ich hatte auch Angst um mein Leben, muss ich ihnen ganz ehrlich sagen, weil ich nicht wusste, was da auf uns zurollt. Ich kann das hier auch mal sagen, meine Schwiegermutter ist tats&#228;chlich im Pflegeheim an Corona gestorben und nicht an irgendwas anderem. F&#252;r uns war es genauso tragisch. Wir konnten nicht einmal richtig Abschied von ihr nehmen, weil wir nicht hineinkonnten. Und deswegen war die Angst und die Schnelligkeit von Entscheidungen, die da mitgespielt haben.&#171; Weiter f&#252;hrt aus, dass der Krisenstab &#171;oftmals kein Ermessen hatte.&#187; Mit Blick auf zuk&#252;nftige &#228;hnliche Situationen meint er: &#171;Wenn wir mehr Ermessen bekommen, k&#246;nnen wir es auch aus&#252;ben.&#187;</p><p>Etwas sp&#228;ter machte er im Ausschuss noch folgende Bemerkung: &#171;Und wenn wir kein Ermessen haben, wir haben versucht, das schon so vertr&#228;glich wie m&#246;glich zu machen, aber letzten Endes kann man denjenigen Vollzugsbeamten, die dort ihren Job gemacht haben, auch keinen Vorwurf machen. Das ist so wie heute, wenn die Politesse ein Auto sieht, das falsch parkt, macht sie ein Kn&#246;llchen dran. Und das war damals auf der Basis von Allgemeinverf&#252;gung so &#228;hnlich.Was anderes kann ich Ihnen jetzt nicht sagen.&#187;</p><p>Im Ausschuss wies der Autor dieses Textes nach den Ausf&#252;hrungen von Herrn Bergner darauf hin, dass weder beim Milit&#228;r noch in der Verwaltung allen Befehlen oder Anweisungen unkritisch zu folgen ist. Bergner war zu dieser Zeit Dezernent f&#252;r Ordnung, Sicherheit und Umwelt/B&#252;rgerservice der Stadt Cottbus. Auf Nachfrage teilt die Stadt Cottbus mit, dass er zu der Zeit kein Beamter sondern Angestellter der Stadtverwaltung war. Das ist deshalb relevant, weil f&#252;r Landes- und Bundesbeamte n&#228;mlich die Remonstrationspflicht gilt. Laut dem <a href="https://www.dbb.de/lexikon/themenartikel/r/remonstrationspflicht.html">Deutschen Beamtenbund</a> bedeutet das: &#171;die Pflicht des Beamten, Bedenken gegen die Rechtm&#228;&#223;igkeit dienstlicher Anordnungen unverz&#252;glich bei dem unmittelbaren Vorgesetzten geltend zu machen. F&#252;r Bundesbeamtinnen und -beamte ist diese in &#167; 63 des Bundesbeamtengesetzes (BBG) und f&#252;r Landesbeamtinnen und -beamte in &#167; 36 des Beamtenstatusgesetzes (BeamtStG) geregelt.&#187;</p><p>Weiter hei&#223;t es beim Beamtenbund: &#171;Grunds&#228;tzlich tr&#228;gt der Beamte die volle pers&#246;nliche Verantwortung f&#252;r die Rechtm&#228;&#223;igkeit seiner dienstlichen Handlungen. Von dieser Verantwortung wird er freigestellt, wenn er seiner Remonstrationspflicht nachkommt und Bedenken zum Beispiel gegen die Rechtm&#228;&#223;igkeit dienstlicher Anordnungen geltend macht. Die Remonstrationspflicht besteht bereits dann, wenn der Beamte die Weisung als m&#246;glicherweise rechtswidrig ansieht.&#187;</p><p>Auf die schriftliche Nachfrage, ob er als Angestellter der Stadtverwaltung jemals Zweifel an der Rechtm&#228;&#223;igkeit der Corona-Verordnungen hatte, &#228;u&#223;ert sich Bergner wie folgt: &#171;Selbstverst&#228;ndlich wurden die vielf&#228;ltigen Informationen und Stellungnahmen verschiedener Politik- und Beh&#246;rden-Vertreter sowie Wissenschaftler er&#246;rtert. Als Verwaltung sind wir an die Gesetze und Verordnungen des Bundes bzw. des Landes gebunden. Bei Zweifeln an der Rechtm&#228;&#223;igkeit h&#228;tten wir die Allgemeinverf&#252;gungen in st&#228;dtischer Zust&#228;ndigkeit nicht erlassen. Zur Einordnung sei noch hinzugef&#252;gt, dass es hier um Verantwortung und Entscheidungen f&#252;r ca. 100.000 Cottbuserinnen und Cottbuser ging, die vielfach einen unterschiedlichen Kenntnis- und &#8220;Glaubens&#8221;stand hatten und haben.&#187;</p><p>Inwiefern die Glaubens- und Kenntnisst&#228;nde der B&#252;rger einer Stadt die Rechtm&#228;&#223;igkeit von Corona-Verordnungen beeinflussen, bleibt unklar. Ist das ein Hinweis darauf, dass die Mehrheit ver&#228;ngstigt war, der Regierung glaubte und daher Ma&#223;nahmen zu verh&#228;ngen waren?</p><h4>Die prophezeite Pandemie der Ungeimpften</h4><p>In Bezug auf die unterschiedlichen Kenntnisst&#228;nde ist eine Aussage von Herrn Bergner vom 25. August 2021 interessant. Bei einer Pressekonferenz sagte er voraus: &#171;Die vierte Welle, die ja offensichtlich begonnen hat,  wird eine Welle der Nichtgeimpften.&#187;. </p><p>Auf Nachfrage, auf welcher wissenschaftlichen Grundlage er diese Aussage t&#228;tigte, hei&#223;t es: &#171;Diese Formulierung wurde damals von Vertretern der Bundesregierung gepr&#228;gt und somit &#252;bernommen. Im Deutschen <a href="https://aerzteblatt-assets-prod.s3.eu-central-1.amazonaws.com/pdf-118-35-a1545pdf/a1545.pdf?X-Amz-Algorithm=AWS4-HMAC-SHA256&amp;X-Amz-Content-Sha256=UNSIGNED-PAYLOAD&amp;X-Amz-Credential=ASIAVJRECAN5C37TYBDV%2F20260604%2Feu-central-1%2Fs3%2Faws4_request&amp;X-Amz-Date=20260604T105849Z&amp;X-Amz-Expires=600&amp;X-Amz-Security-Token=IQoJb3JpZ2luX2VjEIv%2F%2F%2F%2F%2F%2F%2F%2F%2F%2FwEaDGV1LWNlbnRyYWwtMSJGMEQCIHN52esBwj1hlpzL897ic2oB5CMuc72hzMoDf8toCssOAiBTZkIHLo56m3rDahUx9gKRVTyc4jrJls1fk7JU9KfwDSrtBAhUEAAaDDM2NDA3NDEwNzc3MCIMYsPeU7f8iaEPM9kyKsoEslhiyf2gRMxy8x37UlVD0g1hlTRm4KKFSMwhPI2ygoRIFEYPUPzxbObEtDrHDb1XtKyK47mDDTakT5IoT2vL%2B9dDwaxNBtFe8t30OinHcMiwYCpPbibkJu7X3BUo45bLdldRtnqCy6qpKPI3wa18kBaqJI9PA01xh5w%2BNLknUstPVUIuLipDvl3SnKlznFUMxEuXtshmvv2LPCYZ5kotb873pV3wHqpTd45MYQLCPZlpEfsIuJ9MwKy5ZlcVsHN%2FhDn3HUM0QaqS%2Bwe34Sjy9rjQh6zzdU8ymie5OrZ0x8Np268ASjZDDNEE0mRglP3eLigUcUkfGqn5l087XZFTk1Xc46Ie0neMz0CxH9HyOcDazg104d%2BAGO5fo2%2B1zaeCHon7bU%2BKq2pcWxU8P67LHsNw%2FqngEKzrVm7ZnXVSYRc3W%2B7YZezzF2EENMRDrQxYlUnBsnvboZCl2MxZDyOyBi4gk6sWVjxiNZa55j9%2Big0rDT%2F5VJh2XEDs2GxgWbcDR%2BlrhjsTYSmUsnR3CTtBm1NlRCZb6kkjgavBeC2jOrZI2Y%2FNoXj7hMpAqRk7xSOGuZrKeWKvD%2FcyvKMFZdtfRj%2FT1RNoXudGDzJqf%2BnZxa5XXLbSVhWC0XhgTEBSaQGXf764CV8Mfc8puw5kxupMVWbkmaPF%2FPRHzXmZJPPc6DZ%2B1XanG9eDCzmi6FnVzBXIxAeWAfFsxuVoFp0C6msxtBSKBy4EjVr5CTf3uQFYuFyfSqWCZxvY2aJbi7%2F3UZD%2Fb8E27Qi1Y3TPozC7q4XRBjqkAbcmMgJI1axNWWM%2B0355eosWBPnDNQ7SP1DT0va%2BWn5qhxSo3x3J3SjStQDbKGch9ywNUy50hCP9ay6SXw2Ig9VpZ37xq2LoOdYjAVlTQomR3n0bEtEQ2gOVuy23vW86F703DbdlxtIb3s8VEHzTEhSsV80M9lvMtt4Ogtj4h71SCb3V6PFOiatGEOL58CHhbEdYXBI%2FeZNhbMM3BuHpWj9efbMi&amp;X-Amz-Signature=4ac5e55709c2d4c07dbe4f3ef2de253c9f32fc954c6db220468797efc7eee472&amp;X-Amz-SignedHeaders=host&amp;x-amz-checksum-mode=ENABLED&amp;x-id=GetObject">&#196;rzteblatt</a> vom September 2021 wird dies als Aussage des Hamburger B&#252;rgermeisters Peter Tschentscher zitiert.&#187; Dass die damaligen Aussagen des Hamburger Oberb&#252;rgermeisters auf <a href="https://www.welt.de/politik/deutschland/article235717074/Corona-in-Hamburg-Peter-Tschentscher-die-grob-falsche-Zahl-der-Ungeimpften.html">falschen Zahlen</a> basierten, wurde jedoch schnell bekannt. Tschentscher sprach nachtr&#228;glich von einer <a href="https://www.tagesspiegel.de/wissen/tschentscher-korrigiert-aussage-zu-hoher-inzidenz-unter-ungeimpften-4301548.html">Panne</a> bei der falsch und viel zu hoch berechneten Inzidenz der Ungeimpften und reagierte damit auf den Vorwurf der bewussten T&#228;uschung. Offensichtlich ist sich Herr Bergner bis heute nicht &#252;ber diese Vorg&#228;nge im Klaren. In den RKI-Protokollen steht eindeutig, dass es keine Pandemie der Ungeimpften gab. Dies wurde jedoch vom damaligen Gesundheitsminister Spahn <a href="https://www.merkur.de/politik/lauterbach-rki-protokolle-corona-robert-koch-institut-dokumente-files-pandemie-impfung-spahn-zr-93204778.html">bewusst &#246;ffentlich</a> anders dargestellt.</p><h4>Cottbuser Corona-Protokolle: Scheintransparenz</h4><p>Nach der Befragung folgte eine Ank&#252;ndigung der Stadt. Darin ging es um die Ver&#246;ffentlichung der Protokolle des Corona-Krisenstabs der Stadt Cottbus. In der vorangegangenen Befragung wurde nach meinem Vortrag vermehrt auf den wichtigen Bezug zur Stadt Cottbus hingewiesen. Gleichzeitig <a href="https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/corona-ausschuss-in-cottbus-wo-jeder-die-pandemie-akten-lesen-kann-79087543.html">sperrte sich die Stadt jedoch bisher</a> dagegen, die Grundlage f&#252;r einen direkten Bezug in Form der Herausgabe der Protokolle zu erm&#246;glichen. Der zust&#228;ndige Jurist der Stadtverwaltung Christian Schreiber teilte mit, dass die erste Tranche der Dokumente im Juni 2026 an die Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung herausgegeben wird. Aufgrund umfangreicher Schw&#228;rzungen ben&#246;tigt die Verwaltung f&#252;r die restlichen Dokumente noch Zeit. In der Ausschusssitzung blieb unklar, ob die Protokolle auch f&#252;r die &#214;ffentlichkeit zug&#228;nglich gemacht werden.</p><p>Auf Nachfrage, wann die Protokolle der &#214;ffentlichkeit zug&#228;nglich sein werden,  teilt die Stadt Cottbus mit: &#171;Die Protokolle des Stabes stehen den Stadtverordneten sowie den sachkundigen Einwohnern beginnend ab 24.06.2026 zur Verf&#252;gung. Sie werden in ein Informationssystem f&#252;r Stadtverordnete eingestellt.&#187;</p><p>Die Frage bleibt also unbeantwortet. Somit ist weiterhin unklar, ab wann die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger der Stadt Cottbus die Protokolle des Krisenstabes einsehen d&#252;rfen. Auch auf Nachfrage wird nicht mitgeteilt, wann die Protokolle vollst&#228;ndig herausgegeben werden. Der gesamte Umfang wird ebenfalls nicht benannt. Volle Transparenz, um eine Aufarbeitung zu erm&#246;glichen, sieht definitiv anders aus. </p><h4>Fazit</h4><p>Die im Sommer 2024 ver&#246;ffentlichten geleakten Protokolle des Corona-Krisenstabs des Robert-Koch-Instituts (RKI) lieferten ausf&#252;hrliche Belege daf&#252;r, dass die Pandemiepolitik nicht auf den Empfehlungen der RKI-Wissenschaftler basierte. Dies war jedoch weder der &#214;ffentlichkeit noch Verwaltungsbeamten oder Gesundheitsamtsleitern bewusst. </p><p>Letztere mussten jedoch um die offensichtliche Diskrepanz zu den in den nationalen Pandemiepl&#228;nen festgehaltenen Empfehlungen wissen. Alle Beteiligten gingen davon aus, dass die Politik der Wissenschaft folgt. Neben der von Bergner beschriebenen Panik ist das ein Grund daf&#252;r, warum so viele Verantwortliche Ma&#223;nahmen unkritisch und autorit&#228;tsgl&#228;ubig abnickten und veranlassten, die nicht in den daf&#252;r vorgesehenen Pandemiepl&#228;nen vorgesehen waren. So auch in Cottbus.</p><p>Das Bewusstsein f&#252;r das destruktive Potenzial von blindem Gehorsam ist ein wichtiger Bestandteil der deutschen Erinnerungskultur &#8211; insbesondere vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte. Als Beamter oder Angestellter einer Stadtverwaltung reicht es nicht aus, auf Anweisungen von oben zu warten und Befehle zu befolgen. Dieses Mitl&#228;ufertum, das sich w&#228;hrend der Corona-Pandemie bundesweit beobachten lie&#223;, und die potenzielle Missachtung der Remonstrationspflichten sollten Teil der Aufarbeitung dieser Zeit sein. </p><div><hr></div><p><strong>Weitere Recherchen erm&#246;glichen:</strong></p><ul><li><p>Bastian Barucker, GLS Bank, IBAN: DE02 4306 0967 1115 7847 01, BIC: GENODEM1GLS, Betreff: Schenkung</p></li><li><p>PayPal: info@bastian-barucker.de (<a href="https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=YX7MY368YS526">Link</a>)</p></li></ul><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://www.barucker.press/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Subscribe&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">This Substack is reader-supported. To receive new posts and support my work, consider becoming a free or paid subscriber.</p></div><form class="subscription-widget-subscribe"><input type="email" class="email-input" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben &#8230;" tabindex="-1"><input type="submit" class="button primary" value="Subscribe"><div class="fake-input-wrapper"><div class="fake-input"></div><div class="fake-button"></div></div></form></div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[KI-Wahn, Transhumanismus und Technofeudalismus]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | Ich spreche mit dem Autor und Journalisten Tahir Chaudhry &#252;ber sein neues Buch, das sich dem KI-Hype und den dahinterstehenden Interessengruppen sowie deren Weltbild widmet.]]></description><link>https://www.barucker.press/p/ki-wahn-transhumanismus-epstein-thiel</link><guid isPermaLink="false">https://www.barucker.press/p/ki-wahn-transhumanismus-epstein-thiel</guid><dc:creator><![CDATA[Bastian Barucker]]></dc:creator><pubDate>Thu, 28 May 2026 18:00:54 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/199498736/5300cc9a9c3451e2808279e123b2b21d.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://youtu.be/sMhFI1jbpWM">Youtube</a> // <a href="https://odysee.com/@bastianbarucker:c/thiel-ki-chaudhry:5">Odysee</a> // <a href="https://bbarucker.podigee.io/266-ki-wahn-transhumanismus-und-technofeudalismus">Podcast</a></p><p>Selten endet ein Interview zu einem eher technischen Thema mit der Suche des Menschen nach dem G&#246;ttlichen und der Frage, wie wir unsere Kinder ins Leben begleiten. Besonders dann, wenn es eigentlich um globale &#220;berwachungsstrukturen, k&#252;nstliche Intelligenz, Geopolitik und Transhumanismus geht. Erfreulicherweise war es jedoch m&#246;glich, mit dem Journalisten und Buchautor Tahir Chaudhry genau diesen Bogen zu spannen. </p><p>Anlass unseres Gespr&#228;chs war sein gemeinsam mit Tariq H&#252;bsch verfasstes Buch <a href="https://grenzgaenger-verlag.de/?v=e0d405313252">&#171;Peter Thiel &#8211; Palantir, der KI-Gott und das Ende des Menschen</a>&#187;. Es erlaubt einen tiefen Einblick in die Weltsicht machtvoller Kreise aus Wirtschaft, Milit&#228;r und Politik. Diese betrachten die Natur als einen zu &#252;berwindenden Evolutionsschritt und m&#246;chten den Menschen gerne mit k&#252;nstlicher Intelligenz verschmelzen. Der Mensch soll in eine neue Existenz, eine Art Simulation, &#252;berf&#252;hrt werden. Das erinnert ein wenig an die dystopischen Bilder des Films &#171;Die Matrix&#187;. In dieser Welt w&#228;re der &#171;KI-Gotteswahn&#187; die Ersatzreligion einer Bev&#246;lkerung und die k&#252;nstliche Intelligenz der &#171;bessere Mensch&#187;. Peter Thiels Mega-&#220;berwachungsalgorithmus Palantir ist das allsehende Auge, welches verschiedenste Daten zusammenf&#252;hrt und bereits jetzt von Polizeibeh&#246;rden in Deutschland eingesetzt wird.</p><p class="button-wrapper" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://www.barucker.press/p/meine-arbeit-ermoglichen&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Weitere Gespr&#228;che erm&#246;glichen&quot;,&quot;action&quot;:null,&quot;class&quot;:null}" data-component-name="ButtonCreateButton"><a class="button primary" href="https://www.barucker.press/p/meine-arbeit-ermoglichen"><span>Weitere Gespr&#228;che erm&#246;glichen</span></a></p><p>Doch was passiert mit dem Menschen, wenn er seine Denkf&#228;higkeit und sein kreatives Potenzial an von einigen wenigen kontrollierte Algorithmen delegiert? Welchen geopolitischen Sinn hat die weltweite KI-Aufr&#252;stung, und was verbirgt sich hinter den engen Vernetzungen der prominentesten Akteure mit dem milit&#228;risch-industriellen Komplex und der US-amerikanischen Spitzenpolitik? Das und mehr bespreche ich mit Tahir Chaudhry. Zum Abschluss dieses anf&#228;nglich auf Technologie fokussierten Austausches kommen wir auf die uralte Suche des Menschen nach Verbundenheit, nach G&#246;ttlichkeit und Religion zu sprechen. </p><p>Denn das mit dem KI-Wahn einhergehende Dominanz- und Kontrollstreben steht im starken Widerspruch zur Geschichte der Menschheit als J&#228;ger und Sammler. &#220;ber 90 Prozent seiner Existenz lebte der Mensch in enger Verbundenheit mit der Natur. Der Anthropologe Colin Turnbull, der verschiedene indigene Gemeinschaften besucht hat, beschreibt diese uralte Lebensweise anhand einer indigenen Gruppe in Uganda in seinem Buch <a href="https://archive.org/details/mountainpeople100turn">&#171;The Mountain People&#187;</a> wie folgt: &#171;Der J&#228;ger und Sammler macht sich kaum Gedanken &#252;ber das Morgen; er beschafft sich seine Nahrung frisch, von Tag zu Tag, mit der Gelassenheit eines Menschen, der mit der Welt um ihn herum im Reinen ist. Und genau das tut der J&#228;ger. Er kennt die Welt, in der er lebt, wie kaum ein anderer, und er lebt im Einklang mit ihr, anstatt zu versuchen, sie zu beherrschen. Er ist der beste Natursch&#252;tzer, da er genau wei&#223;, wie viel er zu jedem Zeitpunkt von wo nehmen darf.&#187;</p><div><hr></div><p><strong>Weitere Gespr&#228;che erm&#246;glichen:</strong></p><ul><li><p>Produktionskosten: ca. 1700 &#8364;</p></li><li><p>Produktion: <a href="https://www.screen-talk.de">https://www.screen-talk.de</a></p></li><li><p>Bastian Barucker, GLS Bank, IBAN: DE02 4306 0967 1115 7847 01, BIC: GENODEM1GLS, Betreff: Schenkung</p></li><li><p>PayPal: info@bastian-barucker.de (<a href="https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=YX7MY368YS526">Link</a>)</p></li></ul>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Vortrag bei der Corona-Enquetekommission im Land Brandenburg]]></title><description><![CDATA[Hier ist meine Pr&#228;sentation sowie die dazugeh&#246;rige, 16 Seiten lange Stellungnahme zum Thema &#8222;Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit der Corona-Ma&#223;nahmen&#8221;.]]></description><link>https://www.barucker.press/p/corona-enquete-brandenburg-rki</link><guid isPermaLink="false">https://www.barucker.press/p/corona-enquete-brandenburg-rki</guid><dc:creator><![CDATA[Bastian Barucker]]></dc:creator><pubDate>Mon, 25 May 2026 19:50:48 GMT</pubDate><enclosure url="https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/a4ba27b5-67e4-4144-953d-5354f8c75569_1280x720.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://bastian-barucker.de/wp-content/uploads/2026/05/Stellungnahme_enquete_brandenburgaktuell.pdf">Download Stellungnahme</a> // <a href="https://bastian-barucker.de/wp-content/uploads/2026/05/Enquetebrandenburg_Brandenburg.pptx.pdf">Download Pr&#228;sentation</a></p><p>Am 22. Mai 2026 fand in Potsdam ein Fachgespr&#228;ch der Enquetekommission &#8222;Corona&#8221; des Landes Brandenburg statt. Im Landtag kamen die Mitglieder der Kommission, die sich aus Landtagsabgeordneten und Sachverst&#228;ndigen der einzelnen Fraktionen zusammensetzt, mit sieben Experten zusammen, um sich &#252;ber die Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit der Corona-Ma&#223;nahmen auszutauschen. Die mehr als f&#252;nfst&#252;ndige <a href="https://www.landtag.brandenburg.de/de/termine/11._(oeffentliche)_sitzung_der_enquete-kommission_8/1/45679?stream=1">Sitzung</a> bestand aus jeweils zehnmin&#252;tigen Vortr&#228;gen der geladenen Experten und einer anschlie&#223;enden Frage- und Antwortrunde. In meiner Pr&#228;sentation ging ich auf die Kernaussagen der Fachleute im Krisenstab des Robert-Koch-Instituts zu den einzelnen Corona-Ma&#223;nahmen ein. Anhand der geleakten und von der Journalistin Aya Vel&#224;zquez ver&#246;ffentlichten 4.000 Seiten Protokolle habe ich die Empfehlungen der Experten im RKI chronologisch nachgezeichnet. Diese widersprachen zumeist den politisch angeordneten, verpflichtenden Corona-Ma&#223;nahmen.</p><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://www.barucker.press/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Abonnieren&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Dieser Substack wird von den Lesern unterst&#252;tzt. Um neue Posts zu erhalten und meine Arbeit zu unterst&#252;tzen, sollten Sie ein Free- oder Paid-Abonnent werden.</p></div><form class="subscription-widget-subscribe"><input type="email" class="email-input" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben &#8230;" tabindex="-1"><input type="submit" class="button primary" value="Abonnieren"><div class="fake-input-wrapper"><div class="fake-input"></div><div class="fake-button"></div></div></form></div></div><div id="youtube2-Zzxk62A3Thw" class="youtube-wrap" data-attrs="{&quot;videoId&quot;:&quot;Zzxk62A3Thw&quot;,&quot;startTime&quot;:null,&quot;endTime&quot;:null}" data-component-name="Youtube2ToDOM"><div class="youtube-inner"><iframe src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/Zzxk62A3Thw?rel=0&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;enablejsapi=0" frameborder="0" loading="lazy" gesture="media" allow="autoplay; fullscreen" allowautoplay="true" allowfullscreen="true" width="728" height="409"></iframe></div></div><p>Die freie Journalistin und Reporterin <a href="https://www.youtube.com/@DieJaworskis">Claudia Jaworski</a> hat meinen Vortrag gefilmt und produziert.</p><p>Besonders der zugeschaltete Pr&#228;sident der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Krankenhaushygiene (DGKH), Prof. Dr. Martin Exner, sowie Prof. Peter Walger, ebenfalls Mitglied der DGKH, betonten, dass bereits fr&#252;h bekannt war, dass Kinder eine untergeordnete Rolle im Infektionsgeschehen spielen. Sie brachten von sich aus die Pandemiepolitik Schwedens ins Gespr&#228;ch. Dort verzichtete man angesichts der &#246;ffentlichen Daten darauf, Schulen und Kitas zu schlie&#223;en. Auch ich wies noch einmal darauf hin, dass bereits ab Ende Februar 2020 dem RKI vorliegende Daten darauf hindeuteten, dass Kinder von jeglichen Ma&#223;nahmen verschont bleiben k&#246;nnten.</p><div class="native-video-embed" data-component-name="VideoPlaceholder" data-attrs="{&quot;mediaUploadId&quot;:&quot;1ada529a-113d-46a2-9d51-e6f244e3fd05&quot;,&quot;duration&quot;:null}"></div><p>Auch der Aerosolforscher Dr. Gerhard Scheuch &#228;u&#223;erte sich zu den Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeiten der Ma&#223;nahmen und kritisierte insbesondere die Ausgangssperren sowie die Maskenpflichten im Freien. </p><div class="native-video-embed" data-component-name="VideoPlaceholder" data-attrs="{&quot;mediaUploadId&quot;:&quot;fba1232d-a947-4056-9388-a9ea7c55eb7d&quot;,&quot;duration&quot;:null}"></div><p>Der ebenfalls anwesende Datenanalyst Tom Lausen widmete sich vor allem den relevanten Gesundheitsdaten f&#252;r das Land Brandenburg. Diese lie&#223;en keine Gesundheitskrise durch einen Atemwegserreger erkennen. Zudem erl&#228;uterte er eindr&#252;cklich, wie sehr die im Fr&#252;hjahr 2020 lediglich modellierten Katastrophenszenarien die zust&#228;ndigen Politiker in ganz Europa unter Druck setzten. </p><div class="native-video-embed" data-component-name="VideoPlaceholder" data-attrs="{&quot;mediaUploadId&quot;:&quot;098adc40-d286-465d-8b5c-82d39c2202d7&quot;,&quot;duration&quot;:null}"></div><p>Der anwesende SPD-Abgeordnete L&#252;ttman geht aber auch nach den vielf&#228;ltigen Expertenaussagen, die aufzeigen, dass die Pandemiepolitik mehrheitlich entgegen der vorhandenen Evidenz stattfand, &#171;davon aus, dass damals nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt wurde&#187;. Dies k&#246;nnte auch daran liegen, dass L&#252;ttman w&#228;hrend der Corona-Politik Chef des Gesundheitsausschusses im Landtag war. Die Einsicht in die wissenschaftlich fehlende Grundlage des Handelns, welches massive Sch&#228;den verursacht hat, k&#246;nnte eine gewisse &#220;berforderung darstellen.</p><h4>Presseschau</h4><div class="native-video-embed" data-component-name="VideoPlaceholder" data-attrs="{&quot;mediaUploadId&quot;:&quot;b72e4716-4bba-413c-8013-df0215783bba&quot;,&quot;duration&quot;:null}"></div><p>Die Pressemeldungen &#252;ber die Sitzung sind durchaus erw&#228;hnenswert. Der RBB <a href="https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2026/05/brandenburg-landtag-enquete-kommission-corona.html">berichtete</a> ansatzweise fair und zeigte einen Ausschnitt meines Vortrags, in dem ich das Robert-Koch-Institut (RKI) zitiere. In einem internen Papier kam das RKI im April 2021 zu dem Schluss: &#171;Die Inzidenz-Grenzwerte sind willk&#252;rliche, politische Werte.&#187; Die im Beitrag postulierte Einigkeit der anwesenden Wissenschaftler, dass die Corona-Ma&#223;nahmen grunds&#228;tzlich n&#246;tig gewesen seien und man lediglich ein wenig &#252;ber das Ziel hinausgeschossen sei, erscheint jedoch stark &#252;bertrieben. Die tendenzi&#246;se und unsachliche Einordnung durch eine RBB-Redakteurin in der Originalsendung ist in dem hier hochgeladenen Videoausschnitt nicht vorhanden.</p><p>Auch der &#171;Nordkurier&#187; war vor Ort und brachte einen lesenswerten <a href="https://www.nordkurier.de/regional/brandenburg/corona-experte-ausgangssperren-voellig-unsinnige-massnahmen-4594382">Artikel</a> &#252;ber die Kommissionssitzung. Zu meinen Ausf&#252;hrungen hei&#223;t es darin: &#171;Barucker hingegen w&#228;hlte einen v&#246;llig anderen Zugang zum Thema der Sitzung. Er zitierte ausgiebig aus den Sitzungsprotokollen des Robert-Koch-Instituts (RKI) und machte deutlich, dass es auch dort Zweifel am Umgang der Politik mit der Pandemie gegeben habe. Als Beispiel nannte er den Begriff der &#8218;Pandemie der Ungeimpften&#8216;, den der damalige Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) gepr&#228;gt habe. Man habe im Krisenstab gewusst, dass Spahn nicht die Wahrheit sage.&#187;</p><p>Der Nordkurier f&#252;hrt weiter aus: &#171;Die professionellen FFP2-Masken seien dagegen oft falsch getragen worden und h&#228;tten damit das Risiko einer Erkrankung sogar erh&#246;ht. Schon Anfang 2020 habe man gewusst, dass Kinder bei der Verbreitung der Epidemie kaum eine Rolle spielten.&#187;</p><p>Zynisch ist auch, dass der RBB in dem Beitrag Bilder von Kindern mit offensichtlich falsch sitzenden FFP2-Masken verwendet. Genau diese Ma&#223;nahmen stellen jedoch eine potenzielle Kindeswohlgef&#228;hrdung dar.</p><p>Im Anschluss folgt <a href="https://bastian-barucker.de/wp-content/uploads/2026/05/Stellungnahme_enquete_brandenburg.docx.pdf">meine Stellungnahme</a>, die ich der Kommission im Vorfeld eingereicht habe. Die verwendete Pr&#228;sentation kann <a href="https://bastian-barucker.de/wp-content/uploads/2026/05/Enquetebrandenburg_Brandenburg.pptx.pdf">hier als PDF </a>heruntergeladen werden. Auch die Stellungnahme steht <a href="https://bastian-barucker.de/wp-content/uploads/2026/05/Stellungnahme_enquete_brandenburg.docx.pdf">hier als PDF</a> zur Verf&#252;gung.</p><div><hr></div><p style="text-align: center;">Stellungnahme zum Fachgespr&#228;ch zum Thema (Tagesordnungspunkt) &#8222;Kontakt- und Ausgangsbeschr&#228;nkungen sowie Infektionsschutz &#8211; Effektivit&#228;t und Konsequenzen der Ma&#223;nahmen f&#252;r k&#252;nftige Pandemien&#8220; der Enquete-Kommission 8/1 zu den &#8222;Lehren aus der Coronapandemie zur Analyse und Aufarbeitung staatlicher Ma&#223;nahmen sowie zur St&#228;rkung der Krisenresilienz des Landes Brandenburg&#8220;</p><p style="text-align: center;">von Bastian Barucker, 17. Mai 2026</p><p></p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p><p>der Themenkomplex III &#8211; &#8222;Bewertung der Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit und Effektivit&#228;t von Ma&#223;nahmen&#8221; &#8211; ist sehr umfassend, da er eine Ansammlung verschiedener sogenannter nichtpharmazeutischer Interventionen beinhaltet. Diese wurden im Zuge der Pandemiepolitik gr&#246;&#223;tenteils gegen die Empfehlungen der nationalen Pandemiepl&#228;ne von der Politik angeordnet. <sup>[1]</sup> Das damals propagierte Ziel bestand darin, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen, um das Gesundheitssystem vor einem m&#246;glichen Kollaps zu sch&#252;tzen. Am 7. Mai 2026 wurde in der Corona-Enquetekommission des Deutschen Bundestags auch genau dieser Themenkomplex behandelt. Dabei kam unter anderem zutage, dass die Effektivit&#228;t einzelner Ma&#223;nahmen nicht evaluiert wurde.</p><p>In meiner Stellungnahme werde ich vor allem darauf eingehen, welche Ma&#223;nahmen von den Fachleuten des Robert-Koch-Instituts (RKI) anf&#228;nglich empfohlen bzw. abgelehnt wurden. Wir haben in Deutschland die weltweit einzigartige Gelegenheit, die Erkenntnisse des staatlich zust&#228;ndigen Krisenstabs einzusehen, da die &#252;ber 4.000 Seiten starken Protokolle inklusive 10 GB Zusatzmaterial durch einen Whistleblower an die &#214;ffentlichkeit gelangt sind.<sup>[2]</sup> Somit ist es m&#246;glich, pr&#228;zise nachzuvollziehen, welche Empfehlungen die Fachleute des RKI wann aussprachen und welche Ma&#223;nahmen die Politik verk&#252;ndete bzw. umsetzte. <sup>[3]</sup></p><p>Auch l&#228;sst sich nachvollziehen, wann und in welchem Umfang die Beh&#246;rde von der Politik vereinnahmt wurde und von ihrem Weisungsrecht Gebrauch machte. Zusammenfassend darf ich vorwegnehmen, dass mit Ausnahme der Absage von Gro&#223;veranstaltungen keine der nicht-pharmazeutischen Interventionen von den Wissenschaftlern des RKI in dem von der Politik suggerierten Ma&#223;e empfohlen wurde. Im RKI war man sich auch der Tatsache bewusst, dass die intensiv propagierte Gefahr durch Corona nicht besonders hoch war, sondern der Gefahr durch eine Grippe glich. Die Besonderheit war, dass Kinder deutlich weniger gef&#228;hrdet waren und das Virus weniger weitergaben. &#8222;Dass das RKI das auch intern diskutierte und schriftlich sogar so festhielt, war der &#214;ffentlichkeit nicht bekannt, da wir bis zum Sommer 2024 keinen Einblick in die Protokolle und somit in die Beratungen des RKI-Krisenstabs hatten. Die Politik legitimierte aber ihre Entscheidungen wiederholt unter Berufung auf angebliche Erkenntnisse aus dem RKI. In der Corona-Enquetekommission sagte der ehemalige Chef des Kanzleramtes, Dr. Helge Braun, am 7. Mai 2026 Folgendes: &#171;Das RKI ist ein ganz wichtiger Bestandteil sozusagen der Exekutive[...]die erste wissenschaftliche Institution auf die wir in besonderer Weise geh&#246;rt haben.&#187; Das Gesundheitsministerium wehrte sich &#252;ber Jahre hinweg gerichtlich gegen die Ver&#246;ffentlichung der Protokolle.</p><p>Ein Grund k&#246;nnte sein, dass die Protokolle beweisen, dass das RKI durch politische Weisungen seine wissenschaftliche Unabh&#228;ngigkeit eingebu&#223;t hat. Die weisungsgebundene Beh&#246;rde, die die ganze Zeit dem Bundesgesundheitsminister unterstand, h&#228;tte demnach z.B. Vor Gerichten nie als objektiver Sachverst&#228;ndiger angesehen werden d&#252;rfen. Bereits im Mai 2020 &#228;u&#223;ern sich die Fachleute im RKI-Krisenstab zur politischen Vereinnahmung wie folgt: &#171;Kommt das RKI der politischen Forderung nicht nach, besteht das Risiko, dass politische Entscheidungstr&#228;ger selbst Indikatoren entwickeln und/oder das RKI bei &#228;hnlichen Auftr&#228;gen nicht mehr einbindet.&#187; Im September 2021 hei&#223;t es dann: &#171;Die wissenschaftliche Unabh&#228;ngigkeit des RKI von der Politik ist insofern eingeschr&#228;nkt&#187;</p><p>Karl Lauterbach behauptete jedoch in 2024: &#171;Es gab keine politischen Weisungen...Das Robert Koch-Institut ist nicht weisungsgebunden, in die wissenschaftlichen Bewertungen des Instituts mischt sich die Politik nicht ein, ich auch nicht&#171;<sup>[4]</sup></p><p>Eine erste zentrale Erkenntnis aus den RKI-Protokollen lautet demnach, dass die Pandemiepolitik nicht, wie propagiert, den wissenschaftlichen Erkenntnissen folgte. Vielmehr benutzte die Politik den Slogan &#171;Follow the Science&#187;, um Wissenschaftlichkeit vorzut&#228;uschen. Tats&#228;chlich nahm sie im Hintergrund direkten Einfluss auf die Arbeit der Wissenschaftler und ordnete Ma&#223;nahmen an, die nicht dem Stand der Wissenschaft entsprachen und den Empfehlungen des RKI widersprachen.</p><p>Im Folgenden erfahren Sie, welche Erkenntnisse die zust&#228;ndigen Fachleute des RKI hinsichtlich verschiedener Corona-Ma&#223;nahmen hatten. Dies ist auch deshalb relevant, weil heute vor allem die damals Verantwortlichen und deren Berater behaupten, dass zu Beginn der Corona-Pandemie nicht ausreichend Informationen vorlagen, um die Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit der Ma&#223;nahmen zu wahren. Die RKI-Protokolle zeigen jedoch, dass die Politik teilweise ausreichend Informationen hatte bzw. h&#228;tte haben k&#246;nnen, um eine andere, weniger autorit&#228;re und sch&#228;digende Pandemiepolitik zu betreiben. Die Liste der Verfehlungen und vor allem die beharrliche Verfolgung dieses Irrwegs &#252;ber einen langen Zeitraum hinweg lassen nicht darauf schlie&#223;en, dass es sich dabei um Vers&#228;umnisse handelt. Vielmehr steht der begr&#252;ndete Verdacht im Raum, dass die Verantwortlichen fahrl&#228;ssig gehandelt haben. Eine zweite, durchaus plausible Erkl&#228;rung ist, dass die Bundesregierung bereits seit M&#228;rz 2020 davon ausgegangen sein k&#246;nnte, dass das Coronavirus aus dem Labor stammt und deshalb eine besondere Gefahr darstellt. Vielleicht war das der Grund f&#252;r den vergeblichen Versuch, jede Infektion um jeden Preis vermeiden zu wollen. Der Bundesnachrichtendienst informierte das Bundeskanzleramt nach Berichterstattungen in der S&#252;ddeutschen Zeitung <sup>[5]</sup> und Die Zeit im M&#228;rz 2020 &#252;ber die hohe Wahrscheinlichkeit eines Laborursprungs. Das genau Datum ist bis heute nicht bekannt. <sup>[6]</sup> Meine vielleicht drastisch klingende These m&#246;chte ich mit Einsch&#228;tzungen direkt aus dem Krisenstab des RKI und weiteren wissenschaftlichen Ver&#246;ffentlichungen begr&#252;nden.</p><h4><strong>Die Evaluierung der Ma&#223;nahmen</strong></h4><p>Die Bundesregierung teilte bereits im M&#228;rz 2020 mit, dass eine begleitende Forschung, die eine Evaluation h&#228;tte m&#246;glich machen, nicht vorgesehen ist. Auf Anfrage der taz hie&#223; es am 27. M&#228;rz 2020: &#171;Eine Evaluierung der Effekte dieser Ma&#223;nahmen&#8220;, teilt ein Sprecher des Gesundheitsministeriums der taz mit, &#8222;kann aufgrund der K&#252;rze der Einschr&#228;nkungen noch nicht stattfinden.&#8220; Auch auf absehbare Zeit wird es sie wohl nicht geben: &#8222;Das BMBF hat keine Studien beauftragt&#8220;, erkl&#228;rt eine Sprecherin lapidar.&#187;</p><p>Es war demnach von Seiten der Regierung nicht erw&#252;nscht, herauszufinden, wie effektiv und auch wie sch&#228;dlich die experimentellen Ma&#223;nahmen sein werden. Das ist deshalb so &#252;berraschend, weil die Evidenzlage f&#252;r die enorm einschneidenden Ma&#223;nahmen vorher bereits extrem d&#252;nn war. Dazu ein paar Beispiele: In den nationalen Pandemiepl&#228;nen der Bundesrepublik Deutschland aus dem Jahr 2017 finden sich keine Empfehlungen f&#252;r so strenge und vor allem verpflichtende Eingriffe in das &#246;ffentliche Leben. <sup>[7]</sup> In Teil zwei hei&#223;t es im Abschnitt zu nichtpharmazeutischen Ma&#223;nahmen: &#171;Von Beh&#246;rden wird im Falle von Pandemien oder schwereren Influenzaepidemien h&#228;ufig erwogen, &#246;ffentliche Versammlungen und Massenveranstaltungen abzusagen sowie Schulen und Kinderg&#228;rten zu schlie&#223;en. Die diesbez&#252;glich beste Evidenz zur Effektivit&#228;t stammt aus der Pandemie 1918. [...] Modellierende Berechnungen legen zwar einen Effekt der damaligen Bem&#252;hungen nahe, allerdings bestehen Zweifel bez&#252;glich der &#220;bertragbarkeit auf die heutige Situation [...] Insgesamt besteht ein gro&#223;er Forschungsbedarf, da zu vielen der hier untersuchten Ma&#223;nahmen nur wenige belastbare Daten und verallgemeinerungsf&#228;hige Studien vorliegen.&#187;</p><p>In einem <a href="https://iris.who.int/bitstream/handle/10665/329438/9789241516839-eng.pdf?sequence=1&amp;isAllowed=y">WHO-Bericht</a> bez&#252;glich Grippepandemien aus dem Jahre 2019 hei&#223;t es: &#171;Die Evidenzbasis f&#252;r die Wirksamkeit von nichtpharmazeutischen Interventionen (NPIs) in gemeindenahen Settings ist begrenzt, und die Qualit&#228;t der Evidenz war f&#252;r die meisten Interventionen insgesamt sehr gering.&#187; <sup>[8]</sup></p><p>Inspiriert durch Chinas Vorbild und auf Empfehlung eines Mitarbeiters der WHO schwappte dieser totalit&#228;re und experimentelle Ansatz dann nach Deutschland. <sup>[9]</sup> Der hochrangige Ministerialbeamte Heiko Rottmann-Gro&#223;ner, der zuvor an Pandemieplanspielen teilgenommen hatte, brachte bereits im Februar 2020, also vor der Risikohochstufung von Corona, Lockdownma&#223;nahmen ins Gespr&#228;ch. Auch von Ausgangssperren war damals bereits die Rede.<sup>[10]</sup> Bald darauf wurden unter Anwendung des Infektionsschutzgesetzes historische Grundrechtseinschr&#228;nkungen angeordnet, um deren Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit es in dieser Sitzung gehen soll.</p><h4><strong>Divergierende Ansichten zur Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit</strong></h4><p>Christian Drosten, der die Bundesregierung beraten hat und Schulschlie&#223;ungen empfahl sagte bez&#252;glich nicht-pharmazeutschen Interventionen in einem <a href="https://www.n-tv.de/wissen/Drosten-Das-bereue-ich-im-Nachhinein-schon-article25067065.html">Interview</a> im Sommer 2024 Folgendes: &#171;Wir haben jetzt einen Prozess zum Auswertungsjahr 2021 abgeschlossen, also eigentlich die Zeit der Lockdowns, der nicht pharmazeutischen Intervention. Und da kann man beispielsweise sagen, dass die Kontaktma&#223;nahmen allgemein, also Ausgangssperre, Gruppengr&#246;&#223;en, Beschr&#228;nkungen und diese Dinge, einen starken und eindeutigen Effekt auf Krankheitslast, Infektionszahlen, Todeszahlen hatten. Eine Variante ist zum Beispiel die Schulschlie&#223;ung. Auch die hat einen eindeutig nachweisbaren Effekt auf die gleichen Parameter.&#187; <sup>[11]</sup></p><p>Bei der Charit&#233;, dem Arbeitgeber von Professor Drosten, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden, auf welcher Datenlage er und seine Kollegen zu diesem Schluss gekommen sind. Ohne diese Rohdaten sind solche Aussagen jedoch nicht &#252;berpr&#252;fbar und somit f&#252;r Aufarbeitungszwecke unbrauchbar.</p><p>Der Evaluierungskommission der Bundesregierung hatte die Aufgabe, die Corona-Politik zu bewerten. Einige Ausz&#252;ge aus dem Bericht spiegeln die bereits erw&#228;hnte bewusste Unterlassung einer f&#252;r die Evaluation notwendigen Datenerhebung wider. So hei&#223;t es darin: &#171;Lockdown-Ma&#223;nahmen zeigen viele unerw&#252;nschte Wirkungen. Da systematische Erhebungen und wissenschaftliche Begleitungen der nicht intendierten Folgen fehlen, kann auch hier keine Evaluation im strengen Sinne vorgenommen werden.&#187;</p><p>Zusammenfassend stellen die Autoren fest: &#171;Insgesamt ist ein Zusammenhang zwischen der H&#246;he der Inzidenz und der Ma&#223;nahmenst&#228;rke nicht erkennbar.&#187; <sup>[12]</sup></p><p>Im Sommer 2023 gab die zust&#228;ndige staatliche Beh&#246;rde, das Robert-Koch-Institut, eine Art Abschlussbericht zur sogenannten STOPPTCovid-Studie heraus. Darin kam sie zu folgendem Schluss: &#171;Die in unserer Studie betrachteten NPI trugen wesentlich zur Bek&#228;mpfung der Pandemie bei und verhinderten bis zur Entwicklung wirksamer Impfstoffe eine deutliche &#220;berlastung des Gesundheitssystems.&#187; <sup>[13]</sup></p><p>Das RKI legte zun&#228;chst nicht die verwendeten Rohdaten dieser Analyse offen, damit unabh&#228;ngige Wissenschaftler die Behauptung pr&#252;fen k&#246;nnen. Auf &#246;ffentlichen Druck hin geschah dies schlie&#223;lich doch: Ein internationales Team von acht Wissenschaftlern &#8211; darunter der hoch angesehene Medizinstatistiker Prof. John Ioannidis &#8211; begutachtete die RKI-Studie. <sup>[14]</sup> Ihr eigentlich hoch brisantes Ergebnis lautet: &#171;Zieht man bessere Modelle heran, ergeben sich f&#252;r keine der Ma&#223;nahmen belastbare Effekte auf die Ausbreitung der Pandemiewellen.&#187; Weiter hei&#223;t es: &#171;Einschr&#228;nkungen im &#246;ffentlichen Raum k&#246;nnten einen gewissen Effekt gehabt haben, aber selbst dann sind wir nicht sicher, ob der Einfluss erheblich war.&#187; <sup>[15]</sup></p><p>Diese Aussage w&#252;rde bedeuten, dass die jahrelangen Grundrechtseinschr&#228;nkungen, das massive Leid, die gesellschaftliche Spaltung, die zerst&#246;rten kleinen Unternehmen und die systematische Gef&#228;hrdung des Kindeswohls durch die Corona-Ma&#223;nahmen keinen belastbaren Effekt hatten. K&#246;nnen Sie sich die Konsequenzen vorstellen, wenn diese Studienergebnisse &#246;ffentlich ausf&#252;hrlich diskutiert werden?</p><p>Auch die staatliche Gesundheitsbeh&#246;rde in England ver&#246;ffentlichte einen Bericht &#252;ber die Effektivit&#228;t nicht-pharmazeutischer Interventionen. Er umfasst 151 Studien und kommt zu dem Ergebnis: &#171;Die Wirksamkeit nichtpharmazeutischer Ma&#223;nahmen gegen die &#220;bertragung von SARS-CoV-2 war gering.&#187; <sup>[16]</sup></p><p>Bereits im November 2020 hie&#223; es im Corona-Krisenstab des RKI: &#171;Erfolg von Ma&#223;nahmen kann mit RKI-Daten nicht zufriedenstellend beantwortet werden, Wir wissen, welche Faktoren die Inzidenz hochtreiben und kennen sinnvolle Ma&#223;nahmen, werden dies aber mit RKIDaten nicht belegen k&#246;nnen&#187;. Das ist der Kern des Problems. Seit mehr als sechs Jahren behaupten die Hauptverantwortlichen f&#252;r die Pandemiepolitik Dinge, die sie nicht ausreichend belegen k&#246;nnen oder m&#252;ssen. Eine Aufarbeitung des Geschehens und ein zuk&#252;nftiges sinnvolles Handeln sind jedoch nicht m&#246;glich, wenn Thesen und Aussagen nicht mit aussagekr&#228;ftigen Daten untermauert werden. Das ist keine neue Forderung, sondern eine Grundidee evidenzbasierter Wissenschaft.</p><p>Der begr&#252;ndete Verdacht, dass die Ma&#223;nahmen nicht wirken, ist jedoch nicht neu. So kommentierte auch die leitende Infektionsepidemiologin des RKI, Ute Rexroth, bereits Ende M&#228;rz 2020 den vermeintlichen Erfolg der Corona-Ma&#223;nahmen hinsichtlich des R&#252;ckgangs der Atemwegserkrankungen: &#171;Es ist gewagt, Kausalit&#228;t herzustellen. Wir sind ja generell am Ende der Grippesaison. Ich w&#252;rde das vorsichtig formulieren.&#187;</p><p>Die Johns-Hopkins-Universit&#228;t ver&#246;ffentlichte im Januar 2022 eine <a href="https://sites.krieger.jhu.edu/iae/files/2022/01/A-Literature-Review-and-Meta-Analysis-of-the-Effects-of-Lockdowns-on-COVID-19-Mortality.pdf">Metaanalyse</a> &#252;ber die Auswirkungen der Lockdowns, also einer Ansammlung nichtpharmazeutischer Ma&#223;nahmen auf die Covid-19-Sterblichkeit. Sie kam zu folgendem Ergebnis: &#171;Insgesamt kann unsere Metaanalyse nicht best&#228;tigen, dass Lockdowns einen gro&#223;en, signifikanten Effekt auf die Sterblichkeitsrate haben.&#187; <sup>[17]</sup></p><p>Die Studie zweier Stanford-Autoren untersuchte ebenfalls die Effektivit&#228;t der Eind&#228;mmungsma&#223;nahmen. Die Professoren der us-amerikanischen Eliteuniversit&#228;t res&#252;mieren in ihrer Studie unter anderem, sie k&#246;nnten &#171;nicht zu dem Schluss kommen, dass es zwingende Beweise f&#252;r die Annahme gibt, dass staatliche Ma&#223;nahmen die Covid-19-Belastung verbessert haben, und wir k&#246;nnen nicht zu dem Schluss kommen, dass es zwingende Beweise f&#252;r die Annahme gibt, dass staatliche Ma&#223;nahmen die Covid-19-Belastung verschlechtert haben. Die Konzentration der Sch&#228;tzungen um einen Nulleffekt deutet darauf hin, dass die staatlichen Ma&#223;nahmen die Covid-19-Belastung wenig bis gar nicht ver&#228;ndert haben&#187;. <sup>[18]</sup></p><p>Es folgen nun ein paar Originalzitate aus den geleakten Krisenstabsprotokollen zu einzelnen Infektionsschutzma&#223;nahmen.</p><h4><strong>Der Dreh- und Angelpunkt: Die willk&#252;rliche Risikohochstufung</strong></h4><p>Laut RKI basierte die Risikoeinsch&#228;tzung von Corona auf klaren, hauseigenen Parametern zur Infektiosit&#228;t, zum Schwereprofil und zur Belastung der Ressourcen des Gesundheitssystems. <sup>[19]</sup></p><p>Das vermeintlich hohe Risiko f&#252;r die Gesamtbev&#246;lkerung war die Grundlage daf&#252;r, dass fast alle Gerichte die Ma&#223;nahmen als verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig einstuften. Die Protokolle zeigen jedoch eindeutig, dass die Risikohochstufung politisch gesteuert war.</p><ul><li><p>&#171;Aktuelle Risikobewertung: Immer noch hohes Risiko, Vorgabe vom BMG bis1. Juli wird daran nichts ge&#228;ndert.&#187; (29.06.2020)</p></li><li><p>&#171;Reduzierung des Risikos von sehr hoch auf hoch wurde vom BMG [Bundesgesundheitsministerium] abgelehnt.&#187; (25.02.2022)</p></li><li><p>&#171;Risikobewertung: Der Zeitpunkt der Ver&#246;ffentlichung ist abh&#228;ngig von der Zustimmung des BMG, voraussichtlich nicht vor der MPK am 16.02.2022. Eine Herabstufun vorher w&#252;rde m&#246;glicherweise als Deeskalationssignal interpretiert, daher politisch nicht gew&#252;nscht&#187; (09.02.2022)</p></li></ul><p>Die Aussagen des RKI-Krisenstabs zum Risiko von Corona sprechen jedoch eine andere Sprache. Hier einige Ausz&#252;ge:</p><ul><li><p>&#171;ILI Raten auf niedrigem Niveau im Vergleich zu Vorjahren. Auch ARE [Akute respiratorische Erkrankung, Anmerkung der Redaktion] -Konsultationsinzidenz in allen Altersgruppen abgefallen, drastischer Abfall bei j&#252;ngeren Gruppen.&#187;, 08.04.2020</p></li><li><p>&#171;Sterbegeschehen: Leicht unter dem Durchschnitt der Vorjahre, ggf. durch ausbleiben der Influenzawelle, es ist keine &#220;bersterblichkeit sichtbar&#187; , 19.03.2021</p></li><li><p>&#171;COVID-19 sollte nicht mit Influenza verglichen werden, bei normaler Influenzawelle versterben mehr Leute, jedoch ist COVID-19 aus anderen Gr&#252;nden bedenklich(er). &#187;, 19.03.2021</p></li><li><p>&#171;Das Argument, dass &#228;ltere, gebrechlichere Menschen, die auch ohne COVID-19 zeitnah versterben w&#252;rden, sollte entsch&#228;rft werden.&#187; ,19.03.2021</p></li></ul><p>Auch die seit Jahren vom RKI erhobenen Daten zu Atemwegserkrankungen (ARE) und schweren Atemwegserkrankungen zeigen keine Auff&#228;lligkeiten und gaben Mitte M&#228;rz 2020 keinen Anlass, das Risiko entsprechend den hauseigenen Parametern auf &#8222;Hoch&#8221; zu stufen. Unten stehend sehen Sie den Verlauf der Inzidenz akuter Atemwegserkrankungen (oben) laut RKI. Unten sind schwere akute respiratorische Infekte abgebildet. Die rote Linie markiert die Hochstufung Mitte M&#228;rz 2020.</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!s58p!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F35729bda-d7a3-44b0-a61e-72366864b030_1151x761.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!s58p!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F35729bda-d7a3-44b0-a61e-72366864b030_1151x761.png 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!s58p!,w_848,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F35729bda-d7a3-44b0-a61e-72366864b030_1151x761.png 848w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!s58p!,w_1272,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F35729bda-d7a3-44b0-a61e-72366864b030_1151x761.png 1272w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!s58p!,w_1456,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F35729bda-d7a3-44b0-a61e-72366864b030_1151x761.png 1456w" sizes="100vw"><img src="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!s58p!,w_1456,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F35729bda-d7a3-44b0-a61e-72366864b030_1151x761.png" width="1151" height="761" data-attrs="{&quot;src&quot;:&quot;https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/35729bda-d7a3-44b0-a61e-72366864b030_1151x761.png&quot;,&quot;srcNoWatermark&quot;:null,&quot;fullscreen&quot;:null,&quot;imageSize&quot;:null,&quot;height&quot;:761,&quot;width&quot;:1151,&quot;resizeWidth&quot;:null,&quot;bytes&quot;:null,&quot;alt&quot;:null,&quot;title&quot;:null,&quot;type&quot;:null,&quot;href&quot;:null,&quot;belowTheFold&quot;:true,&quot;topImage&quot;:false,&quot;internalRedirect&quot;:null,&quot;isProcessing&quot;:false,&quot;align&quot;:null,&quot;offset&quot;:false}" class="sizing-normal" alt="" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!s58p!,w_424,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F35729bda-d7a3-44b0-a61e-72366864b030_1151x761.png 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!s58p!,w_848,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F35729bda-d7a3-44b0-a61e-72366864b030_1151x761.png 848w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!s58p!,w_1272,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F35729bda-d7a3-44b0-a61e-72366864b030_1151x761.png 1272w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!s58p!,w_1456,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F35729bda-d7a3-44b0-a61e-72366864b030_1151x761.png 1456w" sizes="100vw" loading="lazy"></picture><div class="image-link-expand"><div class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image buttonBase-GK1x3M"><svg aria-hidden="true" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" class="icon-noB79L"><g><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image buttonBase-GK1x3M"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2 icon-noB79L"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a></figure></div><p>Eine weitere Grafik aus dem RKI-Surveillance-System zeigt dieKonsultationsinzidenz wegen Atemwegsekrankungen im zeitlichen Verlauf. <sup>[20]</sup> Die graue Linie markiert das erste Jahr, in dem sich SARS-CoV-2 in Deutschland verbreitete. Es sind die niedrigsten Werte im Vergleich zu den Vor- und Folgejahren. Wenn sich eine neue, besonders gef&#228;hrliche Atemwegserkrankung in Deutschland ausbreitet, zu der es angeblich keine bereits bestehende Vorimmunit&#228;t gibt, und die Ma&#223;nahmen, wie oben dargestellt, deren Verbreitung nicht signifikant verlangsamen, muss es einen generellen Anstieg klinisch messbarer Erkrankungen geben.</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!xFDt!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fb8ca81d3-4ca1-4006-b274-bf286145b93a_1274x756.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!xFDt!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fb8ca81d3-4ca1-4006-b274-bf286145b93a_1274x756.png 424w, 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15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a></figure></div><p>Diese RKI-Grafik zeigt auch die Verlaufskurven der Vorjahre. <sup>[21]</sup> Erneut zeigt sich, dass es auch ohne ausgerufene &#8222;Corona-Pandemie&#8221; genauso viele oder mehr Atemwegserkrankungen geben kann.</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!MPIU!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F55b6829c-0858-4f3b-a85e-e2f396222d2d_1146x474.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" 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class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image buttonBase-GK1x3M"><svg aria-hidden="true" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" class="icon-noB79L"><g><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image buttonBase-GK1x3M"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2 icon-noB79L"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a></figure></div><p>Der Grund f&#252;r die Ma&#223;nahmen war die Verhinderung einer &#220;berlastung des Gesundheitssystems. Die vorliegenden Zahlen zeigen jedoch, dass das Gesundheitssystem und die Krankenh&#228;user nie besonders stark belastet waren, sondern eher historisch niedrig ausgelastet waren.</p><p>Ute Rexroth gab bereits am 1. April 2020 im RKI-Krisenstab zu Protokoll:<strong> </strong>&#171;Wenn es nur so wenige F&#228;lle sind, und der aktuelle H&#246;hepunkt schon erreicht ist, hei&#223;t das, die Bedeutung der Krankheit ist f&#252;r das Gesundheitswesen doch nicht so gravierend? Sind die Ma&#223;nahmen dann ad&#228;quat?&#187;</p><p>Am selben Tag, an dem das RKI Mitte M&#228;rz 2020 die Hochstufung bekannt gab, meldete sich der weltweit anerkannte Medizinstatistiker Prof. John Ioannidis zu Wort. Anhand von Daten eines Ausbruchs auf einem Kreuzfahrtschiff, die auch dem RKI vorlagen, t&#228;tigte er folgende Aussagen: &#171;Ein Fiasko bahnt sich an? W&#228;hrend sich die Coronavirus-Pandemie ausbreitet, treffen wir Entscheidungen ohne verl&#228;ssliche Daten. [...]Wenn man die Sterblichkeitsrate der Diamond Princess auf die Altersstruktur der US-Bev&#246;lkerung hochrechnet, w&#252;rde die Sterblichkeitsrate unter den mit Covid-19 infizierten Menschen 0,125 % betragen.&#187; <sup>[22]</sup> Seine Prognose war richtig und auch die Infektionssterblichkeitsrate hatte er bereits sehr gut gesch&#228;tzt. All diese Daten lassen nicht den Schluss zu, das Risiko hochzustufen und deswegen solch schwerwiegende Infektionsschutzma&#223;nahmen anzuordnen. Wie genau die Hochstufung des 17. M&#228;rz 2020 zustande kam, ist bis heute ungekl&#228;rt, da die dazugeh&#246;rigen Unterlagen oder Protokolle nicht vorhanden sind. Der amtierende Pr&#228;sident des RKI, Lars Schaade, kann sich vor der Corona-Enquetekommission des Bundestages nicht mehr genau an die Geschehnisse rund um den 15. M&#228;rz 2020 erinnern. Er habe in einer Telefonkonferenz mit dem damaligen Pr&#228;sidenten Wieler das Risiko von &#8222;m&#228;&#223;ig&#8221; auf &#8222;hoch&#8221; gesetzt. Die Fachleute im RKI waren bei diesem bedeutenden Schritt nicht eingebunden. Fest steht, dass sich am 15. M&#228;rz 2020 der damalige Gesundheitsminister Jens Spahn, die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel, Vizekanzler Olaf Scholz, der ehemalige Innenminister Horst Seehofer, der damalige Kanzleramtschef Helge Braun und der damalige Pr&#228;sident des RKI, Lothar Wieler, im Bundeskanzleramt getroffen haben. Laut einem Bericht der S&#252;ddeutschen Zeitung hat Wieler damals von exponentiell steigenden Infektionszahlen berichtet. Wenige Tage sp&#228;ter k&#252;ndigte Angela Merkel den ersten Lockdown in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland an. <sup>[23]</sup></p><p>Als Begr&#252;ndung f&#252;r die Hochstufung wurden damals die regelm&#228;&#223;ig verk&#252;ndeten positiven PCR-Testergebnisse herangezogen, ohne die Anzahl der durchgef&#252;hrten Tests zu nennen. In der Woche der Hochstufung wurde die Zahl der durchgef&#252;hrten Tests verdreifacht, wodurch auch die Zahl der positiven Testergebnisse stieg.<sup>[24]</sup> Dies wurde der Bev&#246;lkerung als exponentieller Anstieg verkauft, obwohl sich der Anteil positiver Testergebnisse an der Gesamtsumme der durchgef&#252;hrten Tests nur um 0,9 % erh&#246;hte. <sup>[25]</sup></p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!vxoy!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fc64badea-1848-4757-91be-51063ad98ca9_1121x535.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" 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class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image buttonBase-GK1x3M"><svg aria-hidden="true" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" class="icon-noB79L"><g><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image buttonBase-GK1x3M"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2 icon-noB79L"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a></figure></div><p><em>RKI-Bericht vom 26.03.2020 <sup>[26]</sup></em></p><p>Den Fachleuten des RKI war selbstverst&#228;ndlich bewusst, dass die Angabe positiver Testergebnisse ohne Nennung der Gesamtzahl keine validen Aussagen &#252;ber das Infektionsgeschehen erm&#246;glicht. In den Protokollen hei&#223;t es eine Woche nach der Hochstufung: &#171;Virologische Surveillance AGI &#252;bermittelt dem Eindruck, dass es keine relevante SARS-CoV-2 Zirkulation gibt, w&#228;hrend &#252;ber die Labornetzwerke eine beeindruckende w&#246;chentliche Positivenrate sichtbar ist, dies ist schwer zu kommunizieren, einheitliche Absprache w&#228;re gut auch hinsichtlich der anschlie&#223;enden externen Kommunikation ... Kommunikation zur Anzahl von Testungen h&#228;ufig von extern gew&#252;nscht, Testkapazit&#228;t sollte nicht nach au&#223;en kommuniziert werden, Zahl der durchgef&#252;hrten Tests durchaus m&#246;glich, wichtig in welchen Kontext man dies stellt&#187;</p><p>Am 6. April 2020 wird das Thema erneut aufgegriffen: &#171;Es stellt sich generell die Frage, ob aktuell die Fallzahl aufgrund vermehrter Testung steigt. Eine Zunahme der Testungen kann einen k&#252;nstlichen Anstieg erzeugen, ohne dass sich der epidemiologische Verlauf &#228;ndert, allerdings fehlen uns dazu verl&#228;ssliche Daten. Testungen haben tats&#228;chlich zugenommen, w&#228;hrend der Positivenanteil von 13 auf 8,5% zur&#252;ckgegangen ist.&#187;</p><p>In den k&#252;rzlich ver&#246;ffentlichten, 12.000 Seiten starken Protokollen des K&#246;lner Corona-Krisenstabs findet sich am 13. M&#228;rz 2020 folgende Aussage: &#171;Das Virus ist in der Normalbev&#246;lkerung zu finden. Wo viel gemessen wird, wird auch viel gefunden. Derzeit keine Eskalation.&#187; <sup>[27]</sup></p><p>Ein Blick auf die Krankenhausauslastung im Jahr 2020 zeigt ebenfalls eine historisch niedrige Beanspruchung.<sup>[28]</sup> Das erste Corona-Jahr nennen die Fachleute im Bereich Krankenhausbelastung sogar &#171;das goldene Jahr der Krankenhausfinanzierung&#187;, weil es im Vergleich zum Vorjahr einen drastischen Abfall an Krankenhausf&#228;llen gab. <sup>[29]</sup></p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!L6ap!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff7533def-597d-457f-888b-1ec11a051d1e_1011x660.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" 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class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image buttonBase-GK1x3M"><svg aria-hidden="true" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" class="icon-noB79L"><g><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image buttonBase-GK1x3M"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2 icon-noB79L"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a></figure></div><p>In einer mir zugespielten E-Mail von Dr. Wulf-Dietrich Leber, dem Leiter der Abteilung Krankenh&#228;user beim GKV-Spitzenverband in Berlin, hei&#223;t es: &#187;Dass im Jahresschnitt 2020 lediglich 2% der Betten mit Covid-Patienten belegt waren, kontrastiert doch ziemlich mit dem &#246;ffentlichen Helden&#252;berlastungsalarmismus. Da werden wir kommunikativ noch nachlegen m&#252;ssen.&#187; <sup>[30]</sup></p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!uTvD!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F69fa8c7e-53cd-41a7-9274-3a90f631765b_1018x694.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!uTvD!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F69fa8c7e-53cd-41a7-9274-3a90f631765b_1018x694.png 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!uTvD!,w_848,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F69fa8c7e-53cd-41a7-9274-3a90f631765b_1018x694.png 848w, 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fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" class="icon-noB79L"><g><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image buttonBase-GK1x3M"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2 icon-noB79L"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 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Es wurde jedoch direkt von der Politik angeordnet.</p><ul><li><p>&#171;Vorschlag klare Botschaft f&#252;r morgige Pressekonferenz Schaade: keine Testung von asymptomatischen Personen&#187; , 10.03.2020</p></li><li><p>&#171;Gem&#228;&#223; RKI-Empfehlung sollen keine asymptomatischen Personen getestet werden, wie kann das st&#228;rker adressiert werden?&#187; 27.03.2020</p></li><li><p>&#171;Inzidenz 50/100.000 Ew. pro Woche: Der Wert wurde politisch gesetzt.&#187; Mai 2020</p></li><li><p>&#171;Die Testung sollte in eine bestimmte Richtung gelenkt werden. Wie kann dem politischen Wunsch nach verst&#228;rkter Testung entgegengekommen werden?&#187; Juni 2020</p></li><li><p>&#171;Die Inzidenz-Grenzwerte sind willk&#252;rliche politische Werte.&#187; April 2021</p></li></ul><h4><strong>Die Schulschlie&#223;ungen &#8211; Das Kindeswohl</strong></h4><p style="text-align: center;">Bei den Ma&#223;nahmen gegen&#252;ber Kindern und Jugendlichen zeigt sich ein besonders aufw&#252;hlendes Bild. Bereits Ende Februar 2020 ging das RKI davon aus, dass Kinder nicht gef&#228;hrdet sind und eine untergeordnete Rolle bei der &#220;bertragung spielen. In Bezug auf die Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit der Ma&#223;nahmen bedeutet dies, dass alle Ma&#223;nahmen, die Kinder betrafen, unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ig waren, da sie nicht notwendig waren. Der angerichtete Schaden ist enorm.</p><ul><li><p>&#171;Altersverteilung: Kinder 2 % der F&#228;lle in gro&#223;er Studie, Kinderkrankenhaus best&#228;tigt alle ohne Komplikationen; auch in Transmissionsketten nicht pr&#228;valent; Schulen, Kitas stehen nicht im Vordergrund, Kinder keine wichtigen Glieder in Transmissionsketten; scheiden lange im Stuhl aus, aber unklar, ob lebendes Virus; Rolle der Kinder eher untypisch untergeordnet (anders als Influenza), mehr Studien m&#252;ssen erfolgen.&#187;<strong> </strong>26. Februar 2020</p></li><li><p>&#171;Das RKI h&#228;lt Schulschlie&#223;ungen nur in besonders betroffenen Gebieten f&#252;r sinnvoll.&#187;, 12. M&#228;rz 2020</p></li><li><p>&#171;Herr Spahn hat angeordnet, dass eine Passage zu Schulsschlie&#223;ungen in die Kriterien f&#252;r die Risikoeinisch&#228;tzung von Gro&#223;veranstaltungen eingef&#252;gt wird. In einer weiteren Publikation (zitiert von Hr. Drosten) wurde die Effektivit&#228;t von Schulschlie&#223;ungen modeliert, Publikation bezieht sich aber auf Influenza.&#187; 13. M&#228;rz 2020</p></li><li><p>&#171;Schulschlie&#223;ungen haben vermutlich keinen gro&#223;en Einfluss auf die Kontrolle der Epidemie gehabt.&#187; April 2020</p></li><li><p>&#171;Ma&#223;nahmen in Schulen und Kitas k&#246;nnen nicht verhindern, dass es zu Ausbr&#252;chen kommt.&#187; Januar 2021</p></li><li><p>&#171;Dies ist ein Hinweis darauf, dass die Infektionsschutzma&#223;nahmen an Schulen die &#220;bertragung resp. Erkrankungen nicht verhindern.&#187; Juli 2021</p></li><li><p>&#171;J&#252;ngere Kinder sind sehr selten Indexperson, sie infizieren sich in der Familie.&#187; 27. November 2021</p></li></ul><h4><strong>Masken in der &#214;ffentlichkeit</strong></h4><p style="text-align: center;">Vor Corona war die Sachlage bez&#252;glich der Wirksamkeit des Maskentragens von Laien in der &#214;ffentlichkeit relativ klar. Es gab keine Evidenz daf&#252;r. Dies best&#228;tigte der damalige Vizepr&#228;sident des RKI Ende Februar 2020 mit folgenden Worten: &#171;Wir empfehlen ebenfalls nicht die Nutzung von Gesichtsmasken oder Mund-Nase-Schutz in der allgemeinen &#214;ffentlichkeit und im Alltag. Die Masken: Das ist mehrfach untersucht worden. Es gibt keine wissenschaftliche Evidenz, dass das irgendeinen Sinn h&#228;tte.&#187; <sup>[32]</sup></p><ul><li><p>&#171;Evidenz f&#252;r MNS[Mund-Nasen-Schutz] &#8211; keine Studien die Kontraproduktivit&#228;t belegen/dagegen sind, keine Evidenz daf&#252;r&#187; 20. 02. 2020</p></li><li><p>27. April 2020 Einf&#252;hrung einer allgemeinen Maskenpflicht</p></li><li><p>&#171;Die Risikobewertung und die allgem. Empfehlungen sollten zudem nicht vermengt werden, da es andernfalls zur Verwirrung in der Bev&#246;lkerung kommen k&#246;nnte. Insgesamt wird es schwierig sein zu kommunizieren, dass wenn das Risiko auf moderat gesetzt wird, trotzdem die Regeln eingehalten werden m&#252;ssen. Grunds&#228;tzlich Risiko auf Bev&#246;lkerungsebene schwer zu vermitteln.&#187;</p></li><li><p>&#171;Kann noch interveniert werden? Es ist ung&#252;nstig und gef&#228;hrlich, wenn Masken von Laien benutzt werden.&#187; 16. November 2020</p></li><li><p>&#171;Keine fachliche Grundlage zur Empfehlung FFP2-Maske f&#252;r die Bev&#246;lkerung vorhanden, daher Warnung vor unerw&#252;nschten Nebenwirkungen hinzuf&#252;gen&#187;. 18.01.2021</p></li><li><p>&#171;FFP2-Masken sind eine Ma&#223;nahme des Arbeitsschutzes&#187;</p></li><li><p>&#171;Die Einschr&#228;nkungen sind im Dokument klar dargestellt und es gibt keine Evidenz f&#252;r die Nutzung von FFP2-Masken au&#223;erhalb des Arbeitsschutzes, dies k&#246;nnte auch f&#252;r die &#214;ffentlichkeit zug&#228;nglich gemacht werden&#187; 30.10.2020</p></li></ul><p>Eine Cochrane-Analyse kommt zu folgendem Ergebnis: &#171;Das Tragen von Masken in der Gemeinschaft macht wahrscheinlich nur einen geringen oder gar keinen Unterschied im Hinblick auf das Ergebnis der im Labor best&#228;tigten Influenza/SARS-CoV-2 im Vergleich zum Nichttragen von Masken.&#187; <sup>[33]</sup></p><p>Tom Jefferson, Erstautor und Mitarbeiter der Oxford-Universit&#228;t, &#228;u&#223;erte sich dazu wie folgt: &#171;Nun, es handelt sich um eine Aktualisierung unseres Berichts vom November 2020, und die Beweise haben sich von 2020 bis 2023 nicht wirklich ge&#228;ndert. Es gibt immer noch keinen Beweis daf&#252;r, dass Masken w&#228;hrend einer Pandemie wirksam sind.&#187; <sup>[34]</sup></p><p>Auch der bereits angesprochene Evaluationsbericht findet keine Wirksamkeit, weist jedoch darauf hin, dass die Maske daf&#252;r genutzt wurde eine Gefahr zu suggerieren. Im oberen Teil habe ich bereits er&#246;rtert, dass keine besondere Gefahr vorlag. &#171;Neben der allgemeinen und im Labor best&#228;tigten Wirksamkeit von Masken ist nicht abschlie&#223;end gekl&#228;rt, wie gro&#223; der Schutzeffekt von Masken in der t&#228;glichen Praxis ist, denn randomisierte, klinische Studien zur Wirksamkeit von Masken fehlen. Es ist zu beachten, dass das Tragen von Masken auch einen psychologischen Effekt hat, da durch Masken im Alltag allgegenw&#228;rtig auf die potentielle Gefahr 88 des Virus hingewiesen wird. Die Maske ist daher zum immer sichtbaren Symbol der Infektionsprophylaxe geworden und stiftete damit Vigilanz bei den Menschen.&#187; <sup>[35]</sup></p><p>Im Dezember 2025 sagte der ehemalige Gesundheitsminister Jens Spahn in der Enquetekommission des Deutschen Bundestags Folgendes &#252;ber die beschafften Milliarden Masken aus: &#171;Bestellt wurden Schutzmasken f&#252;r das Gesundheitswesen und nicht f&#252;r den Alltag.[...]Es gibt Infektionsschutzmasken als solche gar nicht. Es sind Arbeitsschutzmasken. Sofern gibt es f&#252;r das, wof&#252;r sie eingesetzt wurden, keine wirklichen Zulassungsverfahren.&#187;</p><h4><strong>Abstansgebote</strong></h4><p>Dr. Fauci, der ehemalige Direktor des Nationalen Instituts f&#252;r Allergien und Infektionskrankheiten, beriet die US-amerikanische Regierung bez&#252;glich der Corona-Ma&#223;nahmen. In einer Anh&#246;rung gab er auf die Frage nach der wissenschaftlichen Evidenz f&#252;r die Abstandsregel von 1,5 Metern (3 Fu&#223;) folgende Antwort: &#171;Ich kann mich nicht daran erinnern. Es ist einfach so aufgetaucht. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass dar&#252;ber diskutiert wurde, ob es 5 oder 6 oder was auch immer sein sollte.&#187;</p><p>Auf weitere Nachfrage erkl&#228;rte Fauci, dass der Abstand von zwei Metern &#8222;eine empirische Entscheidung war, die weder auf Daten noch auf Daten beruhte, die &#252;berhaupt erhoben werden konnten&#8220;. <sup>[36]</sup></p><p>In den RKI-Protokollen ist Folgendes zu lesen: &#171;Das Kriterium der Distanz von 1-2 m ist in Anlehnung an die Krinko-Empfehlung erfolgt. Ein Regelabstand kann jedoch nicht exakt festgelegt werden, da die Entfernung, die von Tr&#246;pfchen tats&#228;chlich zur&#252;ckgelegt wird, von diversen Faktoren abh&#228;ngig ist und unter entsprechenden Bedingungen bis zu 3 m betragen kann. Ein Cut off ist dennoch n&#246;tig und muss praktikabel sein. Hr. Wieler m&#246;chte eine externe wissenschaftliche Expertise hierzu. Eine Festlegung auf 1,5 Meter mit den genannten Einschr&#228;nkungen soll vorskizziert und von einem externen Experten best&#228;tiget werden.&#187; 09.04.2020</p><h4><strong>Ausgangssperren</strong></h4><p style="text-align: center;">In den RKI-Protokollen vom 18. M&#228;rz 2020 wird das Thema Ausgangssperren explizit behandelt. Besonders interessant ist die letzte Anmerkung, die sich insbesondere mit Blick auf Schweden als richtig erwiesen hat.</p><ul><li><p>&#171;Es wurde diskutiert, ob Ausgangssperren das Infektionsrisiko tats&#228;chlich reduzieren. Es gibt eher die Bef&#252;rchtung neg. Konsequenzen.</p></li><li><p>Allerdings sind Ausgangssperren relevant, um Gruppenbildung au&#223;erhalb des Haushalts zu vermeiden. &#220;bertragungen finden dann nur noch in der Familie statt.</p></li><li><p>Jedes andere Mittel ist besser, eine sinnvolle Ma&#223;nahme sind Apelle Abstand zu halten. Bei schlechter Compliance sind Ausgangssperren jedoch ein letztes Mittel der Politik. Das RKI soll sich nicht aktiv dagegen positionieren.</p></li><li><p>Es gibt psycho-soziale Gegenargumente, jedoch keine epidemiologischen.</p></li><li><p>W&#228;re eine gewisse Ausbreitung des Virus nicht besser, als zun&#228;chst ein totaler Stopp und dann bei Lockerung eine starke Ausbreitung. Evtl. k&#246;nnten irgendwann Risikogruppen streng isoliert werden und das &#246;ffentliches Leben wieder aufgenommen werden.&#187;</p></li></ul><p>Mehrere Ausgangssperren wurde vor Gerichten als rechtswidrig eingestuft, da sie die Kriterien der Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit nicht erf&#252;llten. <sup>[37]</sup> <sup>[38]</sup></p><h4><strong>Die Ausgrenzung Ungeimpfter</strong></h4><p style="text-align: center;">Eine historische Z&#228;sur fand auch in Form der Ausgrenzung von Millionen Bundesb&#252;rgern statt, die aufgrund ihres Impfstatus fast vollst&#228;ndig aus dem gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen wurden. Jens Spahn und viele andere verk&#252;ndeten damals eine medizinisch nicht vorhandene &#171;Pandemie der Ungeimpften&#187;. <sup>[39]</sup> Die damit verbundene Spaltung der Gesellschaft ist bis heute nicht &#252;berwunden, auch weil die Verantwortlichen die Verantwortung f&#252;r diese b&#246;swillige Stigmatisierung bis heute nicht &#252;bernommen haben. Die RKI-Protokolle belegen, dass der damalige Gesundheitsminister bewusst, jedoch fachlich falsch, von einer Pandemie der Ungeimpften gesprochen hat.</p><ul><li><p>&#171;In den Medien wird von einer Pandemie der Ungeimpften gesprochen. Aus fachlicher Sicht nicht korrekt, Gesamtbevo&#776;lkerung tra&#776;gt bei. Soll das in Kommunikation aufgegriffen werden? Sagt Minister bei jeder Pressekonferenz, vermutlich bewusst, kann eher nicht korrigiert werden.&#187;, 5. 11. 2021</p></li><li><p>&#171;Der eigentliche Effekt von 2G ist nicht ein gro&#776;&#223;erer Fremdschutz, sondern ein gro&#776;&#223;erer Selbstschutz.&#187; 27.08.2021</p></li><li><p>&#171;...virologische Daten (.), die eine a&#776;hnlich hohe Viruslast bei Geimpften wie bei Nicht-geimpften nahelegen.&#187; 1.09.2021</p></li><li><p>&#171;Viruslast im oberen Respirationstrakt ist bei Geimpften und Ungeimpften nicht wesentlich anders&#187; 24.09.2021</p></li></ul><h4><strong>Schweden - Der Elefant im Raum</strong></h4><p>In der Wissenschaft sind Kontrollgruppen von gro&#223;er Bedeutung. Sie erm&#246;glichen einen Vergleich und somit eine Bewertung von Wirksamkeit und Schadenspotenzial. Laut Aussage des Staatsepidemiologen Anders Tegnell ist Schweden aufgrund der oben angef&#252;hrten Daten und der vorliegenden Pandemiepl&#228;ne nicht in Panik verfallen. Er wunderte sich, warum alle anderen L&#228;nder diese evidenzbefreiten Ma&#223;nahmen sogar verpflichtend vorschrieben, obwohl die Datenlage weder eine besondere Gefahr darstellte noch eine Wirksamkeit der Ma&#223;nahmen erwarten lie&#223;.</p><p>Anscheinend hat die schwedische Regierung bewusst keine Angst erzeugt, um die Bev&#246;lkerung in eine Schockstarre zu versetzen, wie es die deutsche Bundesregierung seit Fr&#252;hjahr 2020 getan hat. Die gezielte Angsterzeugung, um Akzeptanz f&#252;r eine abwegige Gesundheitspolitik zu schaffen, war wahrscheinlich die effektivste Ma&#223;nahme der gesamten Pandemiepolitik. Sie erzeugte die n&#246;tige Konformit&#228;t und unterband kritisches Denken und sachliche Debatten.</p><p>Wenn die Corona-Ma&#223;nahmen also wirksam waren, um Leben zu retten, wie vom RKI und der Bundesregierung behauptet, und wenn ein besonders gef&#228;hrlicher Erreger im Umlauf war, dann m&#252;sste in Schweden, das weitgehend ohne Grundrechtseinschr&#228;nkungen, Maskenpflichten und generelle Schulschlie&#223;ungen auskam, ein besonderes Sterbegeschehen zu erkennen sein. Das ist jedoch nicht der Fall. Die Sterberaten Schwedens zeigen keine Auff&#228;lligkeiten.</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!Ew_1!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F4dede7a7-b5fc-4b03-9498-681c4ba97c6a_1153x1239.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!Ew_1!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F4dede7a7-b5fc-4b03-9498-681c4ba97c6a_1153x1239.png 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!Ew_1!,w_848,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F4dede7a7-b5fc-4b03-9498-681c4ba97c6a_1153x1239.png 848w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!Ew_1!,w_1272,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F4dede7a7-b5fc-4b03-9498-681c4ba97c6a_1153x1239.png 1272w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!Ew_1!,w_1456,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F4dede7a7-b5fc-4b03-9498-681c4ba97c6a_1153x1239.png 1456w" sizes="100vw"><img src="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!Ew_1!,w_1456,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F4dede7a7-b5fc-4b03-9498-681c4ba97c6a_1153x1239.png" width="1153" height="1239" data-attrs="{&quot;src&quot;:&quot;https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/4dede7a7-b5fc-4b03-9498-681c4ba97c6a_1153x1239.png&quot;,&quot;srcNoWatermark&quot;:null,&quot;fullscreen&quot;:null,&quot;imageSize&quot;:null,&quot;height&quot;:1239,&quot;width&quot;:1153,&quot;resizeWidth&quot;:null,&quot;bytes&quot;:null,&quot;alt&quot;:null,&quot;title&quot;:null,&quot;type&quot;:null,&quot;href&quot;:null,&quot;belowTheFold&quot;:true,&quot;topImage&quot;:false,&quot;internalRedirect&quot;:null,&quot;isProcessing&quot;:false,&quot;align&quot;:null,&quot;offset&quot;:false}" class="sizing-normal" alt="" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!Ew_1!,w_424,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F4dede7a7-b5fc-4b03-9498-681c4ba97c6a_1153x1239.png 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!Ew_1!,w_848,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F4dede7a7-b5fc-4b03-9498-681c4ba97c6a_1153x1239.png 848w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!Ew_1!,w_1272,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F4dede7a7-b5fc-4b03-9498-681c4ba97c6a_1153x1239.png 1272w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!Ew_1!,w_1456,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F4dede7a7-b5fc-4b03-9498-681c4ba97c6a_1153x1239.png 1456w" sizes="100vw" loading="lazy"></picture><div class="image-link-expand"><div class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image buttonBase-GK1x3M"><svg aria-hidden="true" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" class="icon-noB79L"><g><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image buttonBase-GK1x3M"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2 icon-noB79L"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a></figure></div><p>Bei der Betrachtung der &#220;bersterblichkeitsdaten schlie&#223;t Schweden, ohne die Corona-Ma&#223;nahmen deutlich besser ab als Deutschland. <sup>[40]</sup> Im Herbst 2020 kontaktierte das RKI Schweden und organisierte eine Videokonferenz mit Anders Tegnell. Diese fand zwar statt, laut RKI gibt es von diesem wichtigen Austausch jedoch keine Protokolle. <sup>[41]</sup> Peter C. G&#248;tzsche, Mitbegr&#252;nder der Cochrane Collaboration und Mediziner, kommentierte den schwedischen Weg wie folgt: &#171;Es ist kein Wunder, dass die Medien &#252;ber die Daten schweigen, die zeigen, dass Schwedens Politik einer offenen Gesellschaft das war, was der Rest der Welt auch h&#228;tte tun sollen.&#187; <sup>[42]</sup></p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!0McH!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F48c31231-308f-407e-9136-7dd72908be89_1200x676.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!0McH!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F48c31231-308f-407e-9136-7dd72908be89_1200x676.png 424w, 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ihres vorgegebenen Zieles nicht wirksam waren und im klaren Gegensatz zu etablierten wissenschaftlichen Standards im Umgang mit Atemwegserregern standen. <sup>[43]</sup> Ein Grund mehr f&#252;r eine l&#252;ckenlose Aufarbeitung.&#187; <sup>[44]</sup></p><p>All das hat sich weiter best&#228;tigt. Aufgrund der enormen, fatalen Folgen ihres Handelns ist der Aufarbeitungswille der Verantwortlichen entsprechend gering. Dieser geht nicht &#252;ber Scheinaufarbeitungsbestrebungen hinaus. Genau deshalb sind Gremien wie die Enquetekommission in Brandenburg f&#252;r die gesamte Bundesrepublik von gro&#223;er Bedeutung. Ohne eine l&#252;ckenlose Aufarbeitung wird es keine Vers&#246;hnung und keinen Frieden mit dieser historischen Krise geben, die mehrheitlich politisch zu verantworten ist. Kehren wir also zu faktenbasierten Debatten, zum Dialog und zu evidenzbasiertem Handeln zur&#252;ck. Nur so k&#246;nnen wir verhindern, dass erneut durch angstgesteuertes, fahrl&#228;ssiges Handeln Lebensjahre vernichtet und ganzen Generationen Schaden zugef&#252;gt werden.</p><blockquote></blockquote><div class="embedded-publication-wrap" data-attrs="{&quot;id&quot;:2860043,&quot;embedding_publication_id&quot;:null,&quot;name&quot;:&quot;Bastian Barucker&quot;,&quot;logo_url&quot;:&quot;https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!VXDi!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F43736115-6a36-427f-b14d-ecbd5b024988_500x500.png&quot;,&quot;base_url&quot;:&quot;https://www.barucker.press&quot;,&quot;hero_text&quot;:&quot;Unabh&#228;ngige Recherchen zu gesellschaftlich relevanten Themen mit dem Fokus auf Gesundheitspolitik, Massenpsychologie, Naturverbindung und einem konstrutiven Zusammenleben.&quot;,&quot;author_name&quot;:&quot;Bastian Barucker&quot;,&quot;show_subscribe&quot;:true,&quot;logo_bg_color&quot;:&quot;#fafafa&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="EmbeddedPublicationToDOMWithSubscribe"><div class="embedded-publication show-subscribe"><a class="embedded-publication-link-part" native="true" href="https://www.barucker.press?utm_source=substack&amp;utm_campaign=publication_embed&amp;utm_medium=web"><img class="embedded-publication-logo" src="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!VXDi!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F43736115-6a36-427f-b14d-ecbd5b024988_500x500.png" width="56" height="56" style="background-color: rgb(250, 250, 250);"><span class="embedded-publication-name">Bastian Barucker</span><div class="embedded-publication-hero-text">Unabh&#228;ngige Recherchen zu gesellschaftlich relevanten Themen mit dem Fokus auf Gesundheitspolitik, Massenpsychologie, Naturverbindung und einem konstrutiven Zusammenleben.</div></a><form class="embedded-publication-subscribe" method="GET" action="https://www.barucker.press/subscribe?"><input type="hidden" name="source" value="publication-embed"><input type="hidden" name="autoSubmit" value="true"><input type="email" class="email-input" name="email" placeholder="Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse ein &#8230;"><input type="submit" class="button primary" value="Abonnieren"></form></div></div><p class="button-wrapper" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://www.barucker.press/p/meine-arbeit-ermoglichen&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Meine Arbeit unterst&#252;tzen&quot;,&quot;action&quot;:null,&quot;class&quot;:null}" data-component-name="ButtonCreateButton"><a class="button primary" href="https://www.barucker.press/p/meine-arbeit-ermoglichen"><span>Meine Arbeit unterst&#252;tzen</span></a></p><p></p><div><hr></div><h4>Quellen</h4><p>[1] <a href="https://multipolar-magazin.de/artikel/rki-protokolle-5">https://multipolar-magazin.de/artikel/rki-protokolle-5</a></p><p>[2]</p><div class="embedded-post-wrap" data-attrs="{&quot;id&quot;:146900610,&quot;url&quot;:&quot;https://www.velazquez.press/p/rki-leak-alle-protokolle-des-rki&quot;,&quot;publication_id&quot;:226468,&quot;embedding_publication_id&quot;:null,&quot;publication_name&quot;:&quot;Aya Vel&#225;zquez&quot;,&quot;publication_logo_url&quot;:null,&quot;title&quot;:&quot;RKI-LEAK: Alle Protokolle des RKI-Krisenstabs sind vollst&#228;ndig entschw&#228;rzt online&quot;,&quot;truncated_body_text&quot;:&quot;Wir beenden das Drama um die Schw&#228;rzungen der RKI-Protokolle an dieser Stelle. Hier kommt der komplette Datensatz aller Sitzungsprotokolle des RKI-Krisenstab&#8230;&quot;,&quot;date&quot;:&quot;2024-07-23T02:13:50.434Z&quot;,&quot;like_count&quot;:138,&quot;comment_count&quot;:40,&quot;bylines&quot;:[{&quot;id&quot;:18740244,&quot;name&quot;:&quot;Aya Vel&#225;zquez&quot;,&quot;handle&quot;:&quot;ayavela&quot;,&quot;previous_name&quot;:null,&quot;photo_url&quot;:&quot;https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/27575b9d-0373-4c44-9ad6-b4ab6baa57b2_1099x1099.jpeg&quot;,&quot;bio&quot;:&quot;Independent journalist and cultural anthropologist. Meta-perspectives on global transition agendas and public discourse. 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Hier kommt der komplette Datensatz aller Sitzungsprotokolle des RKI-Krisenstab&#8230;</div><div class="embedded-post-cta-wrapper"><span class="embedded-post-cta">Read more</span></div><div class="embedded-post-meta">2 years ago &#183; 138 likes &#183; 40 comments &#183; Aya Vel&#225;zquez</div></a></div><p>[3] </p><div class="embedded-post-wrap" data-attrs="{&quot;id&quot;:147243195,&quot;url&quot;:&quot;https://www.velazquez.press/p/was-erfahren-wir-aus-den-rki-files&quot;,&quot;publication_id&quot;:226468,&quot;embedding_publication_id&quot;:null,&quot;publication_name&quot;:&quot;Aya Vel&#225;zquez&quot;,&quot;publication_logo_url&quot;:null,&quot;title&quot;:&quot;Was erfahren wir aus den RKI Files? - Teil 1&quot;,&quot;truncated_body_text&quot;:&quot;Es ist Tag 10 nach meinem Leak der Protokolle des Krisenstabs des Robert-Koch-Instituts. Die Ver&#246;ffentlichung hat die Gem&#252;ter erhitzt: Einige Kommentatoren zweifelten deren Authentizit&#228;t an, einige griffen das Team der Pressekonferenz zum Leak, bestehend &#8230;&quot;,&quot;date&quot;:&quot;2024-08-02T17:25:42.699Z&quot;,&quot;like_count&quot;:85,&quot;comment_count&quot;:36,&quot;bylines&quot;:[{&quot;id&quot;:18740244,&quot;name&quot;:&quot;Aya Vel&#225;zquez&quot;,&quot;handle&quot;:&quot;ayavela&quot;,&quot;previous_name&quot;:null,&quot;photo_url&quot;:&quot;https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/27575b9d-0373-4c44-9ad6-b4ab6baa57b2_1099x1099.jpeg&quot;,&quot;bio&quot;:&quot;Independent journalist and cultural anthropologist. Meta-perspectives on global transition agendas and public discourse. 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Die Ver&#246;ffentlichung hat die Gem&#252;ter erhitzt: Einige Kommentatoren zweifelten deren Authentizit&#228;t an, einige griffen das Team der Pressekonferenz zum Leak, bestehend &#8230;</div><div class="embedded-post-cta-wrapper"><span class="embedded-post-cta">Read more</span></div><div class="embedded-post-meta">2 years ago &#183; 85 likes &#183; 36 comments &#183; Aya Vel&#225;zquez</div></a></div><p>[4] <a href="https://www.spiegel.de/politik/deutschland/corona-karl-lauterbach-verneint-politische-einmischung-in-rki-empfehlungen-a-c4fcf1e9-6072-414b-a86f-3047de307a51">https://www.spiegel.de/politik/deutschland/corona-karl-lauterbach-verneint-politische-einmischung-in-rki-empfehlungen-a-c4fcf1e9-6072-414b-a86f-3047de307a51</a></p><p>[5] <a href="https://www.zeit.de/2025/11/coronavirus-ursprung-wuhan-labor-china-bnd">https://www.zeit.de/2025/11/coronavirus-ursprung-wuhan-labor-china-bnd</a></p><p>[6]<a href="https://www.tagesschau.de/inland/bnd-corona-ursprung-wuhan-labor-bundesregierung-100.html">https://www.tagesschau.de/inland/bnd-corona-ursprung-wuhan-labor-bundesregierung-100.html</a></p><p>[7]<a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Preparedness-und-Response/Pandemieplanung/nationale-pandemieplanung-node.html">https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Preparedness-und-Response/Pandemieplanung/nationale-pandemieplanung-node.html</a></p><p>[8] <a href="https://iris.who.int/server/api/core/bitstreams/ae899862-9a24-4406-96c7-6a2e07eeb36a/content">https://iris.who.int/server/api/core/bitstreams/ae899862-9a24-4406-96c7-6a2e07eeb36a/content</a></p><p>[9] <a href="https://www.berliner-zeitung.de/article/neue-studie-staatliche-massnahmen-haben-corona-belastung-wenig-bis-gar-nicht-veraendert-2236389">https://www.berliner-zeitung.de/article/neue-studie-staatliche-massnahmen-haben-corona-belastung-wenig-bis-gar-nicht-veraendert-2236389</a></p><p>[10] <a href="https://multipolar-magazin.de/artikel/wie-der-lockdown-nach-deutschland-kam">https://multipolar-magazin.de/artikel/wie-der-lockdown-nach-deutschland-kam</a></p><p>[11] https://www.n-tv.de/wissen/Drosten-Das-bereue-ich-im-Nachhinein-schon-article25067065.html</p><p>[12] <a href="https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/S/Sachverstaendigenausschuss/220630_Evaluationsbericht_IFSG_NEU.pdf">https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/S/Sachverstaendigenausschuss/220630_Evaluationsbericht_IFSG_NEU.pdf</a></p><p>[13] <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Infektionskrankheiten-A-Z/C/COVID-19/Projekte_RKI/StopptCOVID_studie.html">https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Infektionskrankheiten-A-Z/C/COVID-19/Projekte_RKI/StopptCOVID_studie.html</a></p><p>[14] <a href="https://www.nature.com/articles/s41598-026-36265-z.epdf?sharing_token=hdCyvEErF6kd2Tb7hBTCutRgN0jAjWel9jnR3ZoTv0OLkcQ1aniToSCISyJ3-VT-5VrdnCbQuU-rzOV946TjzJ6QLR-rveWVxtMHJRELMyu-qFCoFa1mfI9PufNc7AiLW5Mu0dqNd4pMZ21zsCpR85x8tD_VcToS8kTH1UwPs0s%3D">https://www.nature.com/articles/s41598-026-36265-z.epdf?sharing_token=hdCyvEErF6kd2Tb7hBTCutRgN0jAjWel9jnR3ZoTv0OLkcQ1aniToSCISyJ3-VT-5VrdnCbQuU-rzOV946TjzJ6QLR-rveWVxtMHJRELMyu-qFCoFa1mfI9PufNc7AiLW5Mu0dqNd4pMZ21zsCpR85x8tD_VcToS8kTH1UwPs0s%3D</a></p><p>[15] <a href="https://www.welt.de/politik/deutschland/article255303792/Kritik-an-StopptCovid-Studie-Fuer-keine-der-Massnahmen-ergeben-sich-belastbare-Effekte.html">https://www.welt.de/politik/deutschland/article255303792/Kritik-an-StopptCovid-Studie-Fuer-keine-der-Massnahmen-ergeben-sich-belastbare-Effekte.html</a></p><p>[16] <a href="https://archive.is/4XntJ">https://archive.is/4XntJ</a></p><p>[17] <a href="https://www.researchgate.net/publication/373700550_A_Literature_Review_and_Meta-Analysis_of_the_Effects_of_Lockdowns_on_COVID-19_Mortality_-_II">https://www.researchgate.net/publication/373700550_A_Literature_Review_and_Meta-Analysis_of_the_Effects_of_Lockdowns_on_COVID-19_Mortality_-_II</a></p><p>[18] <a href="https://www.science.org/doi/10.1126/sciadv.adn0671">https://www.science.org/doi/10.1126/sciadv.adn0671</a></p><p>[19] <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Infektionskrankheiten-A-Z/C/COVID-19-Pandemie/Risikobewertung_Grundlage.html">https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Infektionskrankheiten-A-Z/C/COVID-19-Pandemie/Risikobewertung_Grundlage.html</a></p><p>[20] <a href="https://edoc.rki.de/bitstream/handle/176904/13095/ARE-Wochenbericht_KW48_2025.pdf?sequence=1&amp;isAllowed=y">https://edoc.rki.de/bitstream/handle/176904/13095/ARE-Wochenbericht_KW48_2025.pdf?sequence=1&amp;isAllowed=y</a></p><p>[21] <a href="https://edoc.rki.de/bitstream/handle/176904/10471/ARE_Wochenbericht_KW47_2022.pdf?sequence=1&amp;isAllowed=y">https://edoc.rki.de/bitstream/handle/176904/10471/ARE_Wochenbericht_KW47_2022.pdf?sequence=1&amp;isAllowed=y</a></p><p>[22] <a href="https://www.statnews.com/2020/03/17/a-fiasco-in-the-making-as-the-coronavirus-pandemic-takes-hold-we-are-making-decisions-without-reliable-data/">https://www.statnews.com/2020/03/17/a-fiasco-in-the-making-as-the-coronavirus-pandemic-takes-hold-we-are-making-decisions-without-reliable-data/</a></p><p>[23] <a href="https://www.blz.bayern.de/data/pdf/zfp_sz_artikel_falschmeldungen-1026-0856-26.pdf">https://www.blz.bayern.de/data/pdf/zfp_sz_artikel_falschmeldungen-1026-0856-26.pdf</a></p><p>[24] <a href="https://multipolar-magazin.de/artikel/coronavirus-irrefuhrung-fallzahlen">https://multipolar-magazin.de/artikel/coronavirus-irrefuhrung-fallzahlen</a></p><p>[25] <a href="https://www.berliner-zeitung.de/article/verschaerfung-der-coronapolitik-rki-chef-schaade-nennt-irrefuehrende-gruende-dafuer-2229168">https://www.berliner-zeitung.de/article/verschaerfung-der-coronapolitik-rki-chef-schaade-nennt-irrefuehrende-gruende-dafuer-2229168</a></p><p>[26] <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Infektionskrankheiten-A-Z/C/COVID-19-Pandemie/Situationsberichte/Maerz-Aug_2020/2020-03-26-de.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=1">https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Infektionskrankheiten-A-Z/C/COVID-19-Pandemie/Situationsberichte/Maerz-Aug_2020/2020-03-26-de.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=1</a></p><p>[27] <a href="https://www.barucker.press/p/corona-protokolle-koeln">https://www.barucker.press/p/corona-protokolle-koeln</a></p><p>[28]<a href="https://www.hcm-magazin.de/wirtschaften/2021/das-goldene-jahr-der-krankenhausfinanzierung.html">https://www.hcm-magazin.de/wirtschaften/2021/das-goldene-jahr-der-krankenhausfinanzierung.html</a></p><p>[29] <a href="https://bastian-barucker.de/wp-content/uploads/2026/01/Transformation-Leader_2021_2_Leber_Das-goldene-Jahr-der-Krankenhausfinanzierung.pdf">https://bastian-barucker.de/wp-content/uploads/2026/01/Transformation-Leader_2021_2_Leber_Das-goldene-Jahr-der-Krankenhausfinanzierung.pdf</a></p><p>[30] <a href="https://www.barucker.press/p/interne-email-gkv">https://www.barucker.press/p/interne-email-gkv</a></p><p>[31] https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/zeitreihen</p><p>[32] </p><div id="youtube2-rwufMkDA8bA" class="youtube-wrap" data-attrs="{&quot;videoId&quot;:&quot;rwufMkDA8bA&quot;,&quot;startTime&quot;:null,&quot;endTime&quot;:null}" data-component-name="Youtube2ToDOM"><div class="youtube-inner"><iframe 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REPORTS&quot;,&quot;publication_logo_url&quot;:&quot;https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!o0ej!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F809ad33e-787f-4d81-9e3a-6ece939f8575_891x891.png&quot;,&quot;title&quot;:&quot;EXCLUSIVE: Lead author of new Cochrane review speaks out&quot;,&quot;truncated_body_text&quot;:&quot;Tom Jefferson, senior associate tutor at the University of Oxford, is the lead author of a recent Cochrane review that has &#8216;gone viral&#8217; on social media and re-ignited one of the most divisive debates during the pandemic - face masks.&quot;,&quot;date&quot;:&quot;2023-02-05T12:47:22.945Z&quot;,&quot;like_count&quot;:746,&quot;comment_count&quot;:12,&quot;bylines&quot;:[{&quot;id&quot;:41994660,&quot;name&quot;:&quot;Maryanne Demasi, PhD&quot;,&quot;handle&quot;:&quot;maryannedemasi&quot;,&quot;previous_name&quot;:&quot;Maryanne 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For over a decade, she was a TV presenter for the Australian Broadcasting Corporation (ABC).&quot;,&quot;profile_set_up_at&quot;:&quot;2022-08-15T04:44:15.254Z&quot;,&quot;reader_installed_at&quot;:&quot;2022-08-16T13:40:01.817Z&quot;,&quot;publicationUsers&quot;:[],&quot;twitter_screen_name&quot;:&quot;MaryanneDemasi&quot;,&quot;is_guest&quot;:false,&quot;bestseller_tier&quot;:null,&quot;status&quot;:null}],&quot;utm_campaign&quot;:null,&quot;belowTheFold&quot;:true,&quot;type&quot;:&quot;newsletter&quot;,&quot;language&quot;:&quot;en&quot;,&quot;source&quot;:null}" data-component-name="EmbeddedPostToDOM"><a class="embedded-post" native="true" href="https://blog.maryannedemasi.com/p/exclusive-lead-author-of-new-cochrane?utm_source=substack&amp;utm_campaign=post_embed&amp;utm_medium=web"><div class="embedded-post-header"><img class="embedded-post-publication-logo" src="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!o0ej!,w_56,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F809ad33e-787f-4d81-9e3a-6ece939f8575_891x891.png" loading="lazy"><span class="embedded-post-publication-name">MD REPORTS</span></div><div class="embedded-post-title-wrapper"><div class="embedded-post-title">EXCLUSIVE: Lead author of new Cochrane review speaks out</div></div><div class="embedded-post-body">Tom Jefferson, senior associate tutor at the University of Oxford, is the lead author of a recent Cochrane review that has &#8216;gone viral&#8217; on social media and re-ignited one of the most divisive debates during the pandemic - face masks&#8230;</div><div class="embedded-post-cta-wrapper"><span class="embedded-post-cta">Read more</span></div><div class="embedded-post-meta">4 years ago &#183; 746 likes &#183; 12 comments &#183; Maryanne Demasi, PhD</div></a></div><p>[35] <a href="https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/S/Sachverstaendigenausschuss/220630_Evaluationsbericht_IFSG_NEU.pdf">https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/S/Sachverstaendigenausschuss/220630_Evaluationsbericht_IFSG_NEU.pdf</a></p><p>[36] <a href="https://www.nationalreview.com/news/dr-fauci-could-not-recall-evidence-for-child-masking-admitted-six-foot-distancing-came-from-nothing-transcripts-show/">https://www.nationalreview.com/news/dr-fauci-could-not-recall-evidence-for-child-masking-admitted-six-foot-distancing-came-from-nothing-transcripts-show/</a></p><p>[37] <a href="https://kanzleimitte.de/corona-ausgangssperren-sind-oft-rechtswidrig/">https://kanzleimitte.de/corona-ausgangssperren-sind-oft-rechtswidrig/</a></p><p>[38] <a href="https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/bayvgh-20-n-20-767-vorlaeufige-ausgangsbeschraenkungen-rechtswidrig-uebermassverbot">https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/bayvgh-20-n-20-767-vorlaeufige-ausgangsbeschraenkungen-rechtswidrig-uebermassverbot</a></p><p>[39] <a href="https://www.barucker.press/p/das-ist-keine-pandemie-der-ungeimpften?utm_source=publication-search">https://www.barucker.press/p/das-ist-keine-pandemie-der-ungeimpften?</a></p><p>[40] <a href="https://www.mortality.watch/explorer?e=1&amp;c=SWE&amp;c=DEU&amp;df=2016/17">https://www.mortality.watch/explorer?e=1&amp;c=SWE&amp;c=DEU&amp;df=2016/17</a></p><p>[41] <a href="https://fragdenstaat.de/anfrage/9-oktober-2020-austausch-mit-schweden/">https://fragdenstaat.de/anfrage/9-oktober-2020-austausch-mit-schweden/</a></p><p>[42] <a href="https://www.barucker.press/p/schweden-gotzsche?utm_source=publication-search">https://www.barucker.press/p/schweden-gotzsche?utm_source=publication-search</a></p><p>[43] <a href="https://www.cicero.de/wirtschaft/neue-lockdown-studie-mehr-schaden-als-nutzen">https://www.cicero.de/wirtschaft/neue-lockdown-studie-mehr-schaden-als-nutzen</a></p><p>[44] <a href="https://www.berliner-zeitung.de/article/neue-studie-staatliche-massnahmen-haben-corona-belastung-wenig-bis-gar-nicht-veraendert-2236389">https://www.berliner-zeitung.de/article/neue-studie-staatliche-massnahmen-haben-corona-belastung-wenig-bis-gar-nicht-veraendert-2236389</a></p><p>[45] <a href="https://www.masselverlag.de/Programm/Vereinnahmte-Wissenschaft/">https://www.masselverlag.de/Programm/Vereinnahmte-Wissenschaft/</a></p><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://www.barucker.press/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Abonnieren&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Dieser Substack wird von den Lesern unterst&#252;tzt. 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